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Immer nur hoch und lang - Punkteteilung gegen Wiedenbrück

Artikel, 29.04.2015

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Nur drei Tage nach der Niederlage in Hennef stand direkt das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. Denn im bereits dritten Anlauf konnte die Partie gegen den SC Wiedenbrück endlich stattfinden. Große Hoffnungen auf ein Fußballfest durfte man sich nicht machen, in der Rückrundentabelle stehen beide Teams ganz weit unten. Beim KFC kam Hirsch nach Verletzung zurück ins Team, Matten musste dafür weichen.

Auf dem sehr schwer bespielbaren Rasen in der Grotenburg beschränkten sich beide Teams von Beginn an darauf, den Kampf anzunehmen, harte Zweikämpfe zu führen und durch hohe und lange Bälle in Tornähe des Gegners zu gelangen. Zu Beginn sah dies beim KFC sehr stabil und erfolgversprechend aus. So hatte Aydin nach 10 Minuten eine große Chance, als er ein schönes Zuspiel von El Zein verwertete und nur noch am Wiedenbrücker Schlussmann scheiterte. Aber schon in der 12. Minute zeigte sich die erste Unachtsamkeit, die prompt bestraft wurde. Ein Heber ins Sturmzentrum kam ungehindert beim Wiedenbrücker Thiele an und diese schob frei vor Udegbe ins Tor zum 0:1. Hierbei sah die gesamte Defensive unglücklich aus, da auf Abseits gespielt wurde ist und die Viererkette zu weit nach vorne gerückt war. In den Folgeminuten wurde das Spiel immer ruppiger. Der KFC lief immer wieder an, Wiedenbrück beging viel kleine und versteckte Fouls und provozierte die KFC Spieler immer wieder. So sahen auch Hirsch und Drevina im Verlauf der ersten Halbzeit die gelbe Karte. Auf Wiedenbrücker Seite fiel, wie schon im Hinspiel, immer wieder der Abwehrhüne Colak negativ auf. Der sehr aktive Schulz war im ersten Abschnitt der auffälligste und gefährlichste Spieler auf Seiten des Uerdinger. So war es auch Schulz, der kurz vor dem Pausenpfiff nach einer Ecke freistehend per Kopf eine gute Chance hatte, den Ball aber leider genau auf den Torhüter köpfte. Auch durch Standards war der KFC in der ersten Hälfte zwar immer wieder gefährlich, da Buckmaier diese auch präzise in den Strafraum schlug, jedoch konnte keine dieser in Tore umgemünzt werden. So ging es mit einem Stand von 0:1 in die Pause. Ohne Wechsel begann der KFC die zweite Hälfe und auch von der Spielweise änderte sich nicht viel. Sehr bemüht und kämpferisch, jedoch ohne ohne Spielidee und lediglich mit hohen Bällen agierend. Zudem stand die Wiedenbrücker Defensive sehr tief und stabil, was viele Angriffsbemühungen zunichte machte. Durch die Einwechselung von Knetsch für Buckmaier in der 60. Minute kam dann ein wenig frischer Wind ins Spiel. Der sehr agile Knetsch wurde dann drei Minunten später schön von El Zein angespielt und legte den Ball perfekt ins Sturmzentrum ab, wo Aydin aus wenigen Metern nur noch den Ball über die Linie drücken musste. Der verdiente Ausgleich zum 1:1, der Hoffnung auf mehr machte. Der zweite Spielerwechsel bei den Uerdingern war dann leider verletzungsbedingt. Für Sebastian Hirsch, der eine gute Leistung gezeigt hatte, kam Marvin Matten ins Spiel. Hirsch packte sich an den Oberschenkel, was auf eine Muskelverletzung hindeutete (Zerrung oder Muskelfaserriss). Aber auch dadurch wirkte der KFC nicht geschockt und versuchte weiter, den Siegtreffer zu erzielen. Die Wiedenbrücker blieben hingegen bis zum Spielende bei ihrer Defensiv- und Kontertaktik. Eine Großchance konnte leider nicht mehr erspielt werden. Ein Solo von Kofi Schulz endete nach Klärung des Torhüters mit einer Ecke (74.Min) und Knetsch scheiterte mit einem Schuss aus ca. 20 Metern nur knapp (89. Min). Auf Wiedenbrücker Seite gab es in der Schlussminute noch eine Riesenchance zum 1:2, doch Stürmer Thiele entschied sich freistehend vor dem Tor für einen Schuss mit dem Außenrist und vergab somit kläglich. Der KFC holt somit einen Punkt und ist jetzt 3 Punkte vor dem ersten Abstiegsrang, den weiterhin die SG Wattenscheid mit 30 Punkten belegt. Die nächste Aufgabe steht schon am kommenden Samstag, 14 Uhr, auf dem Programm. Gegner in der Grotenburg ist dann ein weiterer direkter Konkurrent im Abstiegsrennen, der FC Kray.