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Was wurde aus den Jungs von 03/04? - Rückblick auf die A-Jugend-Bundesliga

Artikel, 06.11.2016

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Rund 13 Jahre ist es nun her, da spielte der KFC zuletzt mit einer A-Jugend-Mannschaft in der höchsten Spielklasse der damals neu gegründeten „Bundesliga West“. Wir blicken zurück auf die Jungs, die damals für unseren Nachwuchs spielten.

Auch wenn die Mannschaften noch nicht so im Fokus standen wie heute, musste sich der KFC unter anderem mit Nachwuchsteams von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder der starken Truppe des VfL Bochum (die es hinterher bis ins Endspiel gegen den FC Bayern München schaffte) messen, während unsere 1. Mannschaft mit großen finanziellen Schwierigkeiten in der Regionalliga Nord kickte. So war es dann auch keine große Überraschung, dass man am Ende der Saison als Tabellen-Vorletzter absteigen musste. Doch was wurde aus den Spielern, die für „Blau-Rot“ gegen die besten Nachwuchsspieler des Landes antraten? Wenn man den Daten von einst trauen kann, dann gehörten im Laufe der Spielzeit fast 30 Spieler zum Kader von Trainer [b]Alwin Obermüller[/b] - auch weil einige noch zum so genannten „jüngeren Jahrgang“ gehörten und nach und nach ins kalte Wasser geworfen wurden. Eines Vorweg: Die große Karriere gelang leider keinem der Akteure. Der wohl bekannteste Spieler von einst ist [b]Manuel Windges[/b], der hinterher im Alter von 18 Jahren für den KFC in der Regionalliga debütierte, anschließend 53-mal für uns in der Oberliga auflief und dort fünf Tore erzielen konnte. Hauptberuflich ist Windges heute im Finanzbereich der Bayer AG tätig. Darüber hinaus ist er Trainer seines Heimatvereins FC Monheim in der Landesliga, seine eigene Karriere hat der 29-Jährige mittlerweile aber (aufgrund einer Knieverletzung) beendet. Ebenfalls für die 1. Mannschaft des KFC aktiv waren: [b]Özkan Teke[/b] (53 Oberliga-Spiele, zuletzt FC Remscheid), [b]Sebastian Clarke[/b] (13x Regionalliga, heute Lehrer für Sport und Mathematik in Kevelaer, sowie Spielertrainer des Kreisligisten Sportfreunde Broekhuysen), [b]Bilal Lekesiz[/b] (42 Verbandsliga-Spiele, inzwischen beim „TDFV Viersen“ in der Kreisliga A), sowie [b]Fabrice Djon[/b] von der Elfenbeinküste, der in der Spielzeit 04/05 zu einem Kurzeinsatz unter Wolfgang Maes in der Regionalliga kam. In der Saison 03/04 gehörte auch [b]Alexander Jaenisch[/b] parallel zum Kader der Profis, zu einem Einsatz kam der Torhüter allerdings nicht. Hinterher wechselte er zum SV Straelen, bevor er abschließend zum Linner SV ging. Sein damaliger Konkurrent auf der Torwart-Position, [b]Sascha Horsmann[/b], ist nun seit vielen Jahren Stammspieler in der Landesliga und steht aktuell (wieder) beim 1. FC Kleve unter Vertrag. Noch aktiv sind zudem: [b]Sven Steinfort[/b] (Sportfreunde Baumberg, Oberliga), [b]Sascha Pelka[/b] (1. FC Nievenheim, Landesliga), [b]Tobias Kästner[/b] (SV Schwafheim, Landesliga), [b]Michael Schmitz[/b] (VfL Tönisberg, Bezirksliga) und [b]Lars Faßbender[/b] (TuS Grevenbroich, Bezirksliga). Alle weiteren Jungs spielen entweder in der Kreisklasse oder haben ihre Schuhe komplett an den Nagel gehangen. Dazu gehört im Übrigen auch [b]Matthias Schneiders[/b], der 14-mal in der A-Jugend Bundesliga zum Einsatz kam und ebenfalls kurzzeitig zum Kader der Profis gehörte. Seine Schwester Sandra spielte jahrelang beim SC Unterbach und ist heute bekannt als Nachrichten-Moderatorin bei RTL II. Ein wenig erfolgreicher lief es für einige der gegnerischen Spieler aus der Saison 03/04. Leute wie [b]Lukas Podolski[/b], [b]Gonzalo Castro[/b], [b]Manuel Neuer[/b], [b]Benedikt Höwedes[/b] oder [b]Marcell Jansen[/b] schafften es in die Deutsche Nationalelf. Auch viele weitere Talente (unter anderem [b]Alexander Baumjohann[/b], [b]Marvin Matip[/b], [b]Sami Allagui[/b] oder [b]Marvin Compper[/b]) spielen noch heute auf höchstem Niveau. Insgesamt 17 gegnerische Spieler aus dieser Zeit trugen hinterher selber das Trikot des KFC, darunter [b]Kosi Saka[/b], [b]Assimiou Toure[/b], [b]Ersan Tekkan[/b], [b]Emrah Uzun[/b] oder auch [b]Silvio Pagano[/b]. Nur einer war übrigens damals wie heute beim KFC tätig. Sein Name: [b]Heiner Essingholt[/b].