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Christopher Schorch

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ocin
vor 2 Monaten #121
@kfc9999

also lesen solltest du hier schon beherrschen, denn meine aussage hat einen begründenden nebensatz ...

bezüglich der prioritäten aber gerne noch eine anmerkung. meine prioritäten unterscheiden sich ganz sicher erheblich von denen, die ich aus deinen beiträgen in diesem forum herauslesen kann, denn deine beiträge sind mir einfach zu pessimistisch im grundtenor. soll heißen: auch wenn ich einige deiner aussagen manchmal sogar unterschreiben könnte, so kann ich es dann eben doch nicht, denn ich sehe die welt nicht ganz so schwarzweiß.
Bande Büderich
vor 5 Tagen | Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen #122

Sommerloch-Thema - aber ich hab mir gerade nach längerer Zeit zufällig mal wieder das Instagram-Profil von Schorch angeschaut.  Im Zuge des Beister-Transfers fiel ja jetzt öfter wieder das Wort "Identifikation". Alles schön und gut aber gibt es wirklich noch Leute die darauf reinfallen?


Oder andersherum gefragt: Meinen die Spieler wirklich dass bestimmte Geschichten jetzt sein müssen um besser anzukommen?


Der hat noch kein Spiel für die gemacht - man könnte aber meinen der ist schon ewig im Verein. Jetzt sind die neuen Mitspieler "seine Jungs" und alle paar Stunden zeigt man sich im neuen Trikot. Und schon kommentieren die ersten Leute mit "bester Mann".


Ich glaube zwar schon dass es auch im heutigen Geschäft durchaus möglich ist dass sich ein Spieler in einen Verein "verliebt". Und ich habe Schorch auch abgenommen dass er sich hier wohl gefühlt hat. Aber mir geht das gerade bei solchen Spielern irgendwie viel zu schnell. Totale Selbstinszenierung und immer die selben Sprüche - nur mit anderen Farben und Vereinsnamen. Das war bei ihm ja schon in Köln und Cottbus und Duisburg so.


Das wäre so als wenn Kirchhoff oder Rühle jetzt schon erzählen würden wie geil Krefeld ist und dass sie sich schon unglaublich wohl fühlen und es schon immer deren Ziel war vor diesem geilen Publikum zu spielen. Und dann guckt man sich den Spielplan von Saarbrücken an und die ersten beiden Spiele finden in Pirmasens und bei Rot-Weiss Koblenz statt...


Aber gut. Da ich unseren aktuellen Spielern ja auch allen folge will ich mich mal nicht zu sehr beschweren. ;) Einwenig Fingerspitzengefühl und Authentizität wären dennoch ganz schön. Anstatt andauernd zu betonen wie hart man beim Training für seine Ziele arbeitet...und wie sehr man sich nach der nächsten Niederlage darauf freut es allen zu zeigen...


Bei Beister wird es spätestens ab morgen ja nicht anders sein. Deswegen lese ich mir sein Copy&Paste-Statement nicht mal mehr durch.

Karl Ferdinand Crause
vor 5 Tagen #123

Als Antwort auf Bande Büderich (Beitrag ansehen):

<p>Sommerloch-Thema - aber ich hab mir gerade nach längerer Zeit zufällig mal wieder das Insta...
So sieht's halt aus. Würde ich in meinem Job den Arbeitgeber wechseln, hätte ich doch auch nur gute Worte für den Vergangenen und würde mich auf die neuen Herausforderung beim Neuen freuen. Der Unterschied ist nur, das steht in keiner Zeitung, ich bin für die Öffentlichkeit einfach zu uninteressant, bei Fußballern ist das natürlich anders.
KFC Alien
vor 5 Tagen #124
Ja so ist es leider bei den Spielern ... was heute ist ....morgen leider Geschwätz von gestern ...Romantik ade wenns die eh je gab ausser im Fangeiste ....aber eins bleibt für immer : Uerdingen Fan Virus im Herzen ..einmal befallen ...verfallen bis in den TOD in blaurot ...gerade WIR!! ...wenn nicht WIR!!!..und stolz DARAUF und darum OEEEDINGER egal ob Liga 6 bis 1 ...die Scheisse die wir erlebt haben ...erlebten und überlebten kaum einer ..aber wir leben noch und WIE ! DAS ist für mich IDENTIFIKATION mit einem Verein da für mich einzigartig ....und wird immer blaurot und Lebensinhalt und VORBILD deshalb !!!so sein ..egal wie chaotisch ..aber ganz ehrlich DARUM liebe ich den Club auch ..denke wie viele hier ..anders halt GERNE sein !
DrJones
vor 5 Tagen #125
Dann halt eben Sommerlochthema, warum nicht?
Passt halt in die Zeit, Imagepflege über Instagram, geheuchelte Identifikation, und kaum Vereinstreue (da sich das Transferkarussell heute immer schneller dreht). Zum Glück sind solche Typen a la Schorch in der Minderheit, aber leider springt der gemeine Springer-Leser voll drauf an...

Aber erinnert ihr euch noch, was Krämer gesagt hat? Er meinte, Profi sein bedeutet, sich für die Zeit des Vertrags voll und ganz mit dem Verein zu identifizieren. Ist halt keine echte gewachsene Identifikation, eher so wie manch ein Schauspieler, der für die Zeit seines Engagements voll und ganz mit der Rolle eins wird, um sie besser spielen zu können.

Übrigens, gibt es ja auch Spieler, denen man trotz fehlender Instagramlovestory ihre Identifikation voll abgekauft hat. Beispiel: Ellguth!
Grotenolm
vor 5 Tagen #126
Der Paddy!

Niemand hat so herrlich heiser-gröhlend "SCHEIß WUPPERTAL" ins Megafon gebölkt wie er. Das war, sagen wir mal, echt authentisch!

Der soll mal seinen Trainerschein machen und bei uns im Jugendbereich anheuern oder in einer anderen Funktion. *Träumerei-Modus aus*
TimK
vor 4 Tagen #131

Als Antwort auf Bande Büderich (Beitrag ansehen):

<p>Sommerloch-Thema - aber ich hab mir gerade nach längerer Zeit zufällig mal wieder das Insta...
Man muss doch auch nur mal die Kommentare dort von einigen Uerdingern lesen.
"Du bist immer noch ein Uerdinger"
"Du bist immer noch voll die Identifikationsfigur"..
Man, da wedelt er ein paar mal 'ne UK Fahne, trägt ein Kategorie Crefeld Shirt und alle vergöttern ihn. Seine Leistung auf dem Platz zählt da halt gar nicht mehr.

Aber es ist ja auch das, was viele einfach "wollen".
"Wer sich nicht mit dem Verein identifiziert, kann sich gleich verpissen"... Spieler wie Schorch treiben es dann halt auf die Spitze und es ist ja auch nicht sonderlich authentisch. Dennoch kommt es bei vielen gut an.


Und für mich muss sich auch ein Spieler gar nicht mit dem Verein identifizieren. Er ist hier, wird hier bezahlt und soll bitte alles geben. Er ist Angestellter. Solange er nicht total konträr zu den Werten steht, die der Verein vertritt, ist alles okay. Mir ist doch auch völlig bewusst, dass den meisten der KFC scheiß egal ist. Die sind hier, um Geld zu verdienen und sportlichen Erfolg zu haben. Das sollen sie bitte so gut wie möglich machen und haben! Und wenn es irgendwann nicht mehr passt, ist das auch okay. Aber davon geht die Welt nicht unter. Es gibt selten Spieler, die wirklich total mit dem Verein identifiziert sind, aber da das jeder weiß, wirkt die Inszenierung umso inszenierter. Die sollen sich einfach voll reinhängen, authentisch freuen, authentisch ärgern und alles geben, um erfolgreich zu sein. Der Rest kommt -oder eben nicht.
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