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3. Liga 2020/21

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JimPanse
vor 4 Monaten #1516
Lieberknecht hat aber dafür gesorgt, das die Mannschaft so unfit ist. Das kritisieren auch viele Duisburger Fans. Da kann nicht das Argument sein, der Trainerwechsel bringt nichts. Unsere Mannschaft war nach der Krämer Entlassung auch nicht fit und darunter hatten die folgenden Trainer auch zu leiden. Das war damals ja auch ein Thema. Auch in diesem Forum. 


Trotzdem halte ich auch nichts vom neuen Duisburger Trainer. 

Ardo
vor 4 Monaten #1517
Die Duisburger halten auch nichts von ihm 🤣
derlinner
vor 4 Monaten #1518

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Ich habe mir gerade die Interviews nochmal angehört, Lettieri scheint nicht viel Plan
zu haben und wirkt wie ein Kaninchen vor der Schlange. Das Gegenteil ist Capretti,
man hat das Gefühl, das er die Schlange sei. Der verfolgt mit seinen Spielern einen
Plan, der konsequent umgesetzt wird, da wird ein kleiner Rückschlag wie gegen Lübeck
auch ganz locker hingenommen, das ist auch eine große Qualität. Beim SC Verl läuft es!
Johannes
vor 4 Monaten #1519
Wenn die ganzen Nachholspiele absolviert sind, wird der MSV womöglich auf dem letzten Tabellenplatz stehen, die haben als einzige bereits elf Spiele absolviert, Haching und Meppen erst acht. Hätte ich vor der Saison auch nicht so getippt.
vorwärtsblaurot
vor 4 Monaten #1520
Ich bin normalerweise und gerade nach den letzten Jahren vorsichtig, was den Blick nach oben in der Tabelle betrifft. In den letzten Spielzeiten hatten wir einfach zu viele Probleme im Verein und auch nicht die nötige Qualität.

Aber echte Spitzenteams gibt es auch in dieser Saison wieder nicht. Wenn man dann unsere jetzige Qualität und die Chemie und Einstellung im Team betrachtet, dann verschenken wir in dieser Saison womöglich unser Potential und die Chance, ernsthaft oben mitzumischen. Der Grund dafür steht an der Seitenlinie.
blabala
vor 4 Monaten #1521

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Bla, bla.... am Ende heißt es dann es war nie so leicht aufzusteigen..... auch die Liga nicht kapiert.
derlinner
vor 4 Monaten #1522
Dresden kommt immer besser in Schwung und sind auf dem sprung nach oben,
die werden zu beachten sein, wie es auch vor der Saison vermutet wurde.
chef792
vor 4 Monaten #1523

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Es gibt sicherlich Trainer mit denen wir eher um den Aufstieg spielen würden aber ob die sich den KFC antun? Und falls es dann doch nicht klappt zahlt man einfach nur doppeltes Gehalt. 

Wenn man einen Top-Trainer bekommt wird man sicherlich handeln. Aber wie erfolgreich das ist den Trainer zu wechseln nur um einen Impuls zu setzen sieht man in Duisburg. Und bei englischen Wochen fehlt sowieso die Zeit Dinge einzustudieren. 

derlinner
vor 4 Monaten #1524
Kaiserslautern kommt nach dem Trainerwechsel nicht von der Stelle,
ich habe Kommentare von Fans gelesen, die schreiben, dass das
anvisierte Ziel nur mit einem erneuten Trainerwechsel zu realisieren
sei.
Ganz ehrlich, da kann ich mir nur an den Kopf packen und fragen
ob die noch normal sind.
Bande Büderich
vor 4 Monaten #1525

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Jetzt mal ganz unabhängig davon was von Krämer hält und ob man dafür oder dagegen ist ihn zu wechseln. Aber das Argument dass es in Duisburg ja bisher auch keinen neuen Impuls gab ist halt relativ schwach. Man vergleicht Äpfel mit Birnen.

Erstens hat der neue Trainer in Duisburg bisher erst zwei Spiele absolviert. Bei Krämer wurde nach 0 Punkten (Ingolstadt und Meppen) doch auch immer gesagt dass das viel zu früh ist um einen Trainer zu bewerten.

Zweitens hat der neue Trainer in Duisburg die Mannschaft nicht zusammengestellt. Bei Krämer wurde das ja immer als Grund genannt für die schwache Rückrunde.

Drittens herrschen in Duisburg gerade ganz andere Voraussetzungen. In Duisburg sind alle Stamm- und Führungsspieler entweder weg oder verletzt. Stoppelkamp hat aktuell nicht mal die Fitness eines Jan Kirchhoff. Die Mannschaft wurde im Sommer mit Spielern "verstärkt" die alle letztes Jahr in Duisburg nur auf der Tribüne gesessen hätten. Die haben da Leute wie Krempicki als Stammspieler rumlaufen und sind auch konditionell völlig fertig.

Das wäre hier alles doch überhaupt nicht so. Hier würde ein Trainer eine halbwegs intakte und auch fitte Mannschaft übernehmen (was ich Krämer anrechne). Zudem haben bei uns die Spieler auf der Tribüne mehr drauf als die die bei Duisburg die Kohlen aus dem Feuer holen sollen. Ein neuer Trainer müsste hier also "nur" die Offensive ins Rollen bekommen. Also genau das was Krämer gemacht hat als Wiesinger gehen musste. Wo ist also der Unterschied zu damals und woher kommt dauernd diese Angst dass sich hier kein vernünftiger Trainer den KFC "antut" oder dass man danach vielleicht "noch schlechter" dasteht? Mit dieser Argumentation wären wir jetzt vielleicht noch in der Regionalliga.

Wie gesagt - das soll jetzt keine erneute Trainerdiskussion werden. Jeder hat seine Meinung schon zig mal geäußert und wir werden daran eh nichts ändern könnnen. Aber ich finde Angst ist da kein guter Ratgeber und ehrlich gesagt auch kein wirkliches Kompliment für die Arbeit des jetzigen Trainers. Wir haben doch auch nicht mit Robin Benz und Patrick Pflücke und Manuel Konrad verlängert nur aus Sorge dass wir keine besseren Spieler bekommen. Wenn man sucht dann findet man auch.

Ich persönlich möchte nämlich nicht an einem Trainer festhalten nur weil man nicht weiß was danach kommt. Entweder Krämer ist der Richtige für diesen Job (was man so sehen kann) oder eben nicht.
derlinner
vor 4 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten #1526

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Genau da ist der Punkt wo die Meinungen auseinander gehen,
klar kann man den Trainer wechseln. Doch warum sollte man
es machen, wenn der Trainer erfolgreich ist und die Ergebnisse
stimmen. Das ist eine Sache die sich mir nicht erschliesst.
Wir wollten das er eine Mannschaft aufbaut und genau das
macht er bis jetzt bravourös. Außerdem sind erst 11 Spieltage
ins Land gezogen. Also für mich ist eine Trainerdiskussion völlig
Sinnfrei, ohne das ich euch deswegen böse wäre, wir vertreten doch
alle nur unsere Meinung.
Bande Büderich
vor 4 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten #1527
Wie gesagt - jeder soll seine Meinung haben. Aber ist das wirklich "bravourös"? Eine 0:4-Klatsche gegen Wehen. Eine 0:1-Niederlage in Lübeck. 5-mal kein eigenes Tor in 11 Spielen. Das ist doch nicht bravourös - das ist (meiner Meinung nach) absolutes Mittelmaß. Wenn überhaupt.

Ich habe das Gefühl dass das eigentliche Potential unserer Mannschaft hier immer noch unterschätzt wird - was dazu führt dass die eigentlichen Ergebnisse/Fortschritte die Krämer liefert falsch eingeschätzt werden. Es wird fast so getan als müsste Krämer hier Aufbauarbeiten leisten wie nach einem Abstieg.

Krämer könnte am Dienstag 11 Spieler wechseln und immer noch eine gute Truppe aufstellen. Ich will mal einen Trainer in dieser Liga sehen der es sich leisten kann einen Velkov oder einen van Ooijen auf der Bank - teilweise sogar auf der Tribüne versauern zu lassen. Bei 1860 München saßen heute fast nur Kinder mit Null Profi-Erfahrung auf der Bank und hier wird ebenfalls so getan als hätten wir uns heute beim großen Favoriten einen Punkt erkämpft. So als wären wir zum FC Bayern gefahren.

1860 München ist gleichzeitig mit uns aufgestiegen und hat nicht die finanziellen Mittel so einen breiten Kader aufzustellen wie wir ihn haben. Warum wird so getan als müssten wir selbst in Überzahl mit dem Punkt zufrieden sein? Nur weil die in der Tabelle oben stehen? Ja dann muss man sich doch erst recht fragen wie das sein kann. Haben die vielleicht einen besseren Trainer der mehr aus seiner Truppe heraus holt?

Nicht falsch verstehen: Ein Unentschieden ist normal völlig ok. Aber wir müssten uns ganz sicher nicht vor denen verstecken. Doch leider tun wir spielerisch eben genau das.
vorwärtsblaurot
vor 4 Monaten #1528

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Sehe ich genauso!
TimK
vor 4 Monaten #1551

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Kann ich nur zu 100% unterschreiben ! 
BadnerKFCFan
vor 4 Monaten #1530
Gegenüber den ersten beiden Drittligaspielzeiten fallen mir mehrere Unterschiede auf:

- Es wirkt nicht mehr so, als ob zwingend bestimmte Spieler aufgestellt werden müssen, dadurch entsteht ein Teamspirit

- Die Innenverteidigung ist sowohl quantitativ als auch qualitativ deutlich aufgewertet (auch wenn ich Maroh in ähnlicher Qualität sehe wie die aktuellen IV) und beliebig zu variieren, somit ein Zeichen, dass seit Schorch/Erb erstmals eingespielt, aber dafür nun auch in anderen Konstellationen und denkschneller (auch wenn Luki ab und an trotzdem einen Bock schießt wie gegen Lübeck). 

- das Spielerpotential gibt erstmals sowohl ein schnelles Umschaltspiel her als auch ein geordnetes, technisch feines Aufbauspiel. Dass das Aufbauspiel über das ZM / ZOM vernachlässigt wird, obwohl erstmals genügend technisch gutes Personal vorhanden ist (PvO, Pusch, Gnaase uvm), erschließt sich mir nicht. 

- wir haben mehr zentrale Stürmer als in beiden vorhergehenden Spielzeiten zusammen (2, mit OO, wenn man ihn als solchen sieht, sogar 3). 

- das Team bricht nach einem Gegentreffer nicht mehr komplett in sich zusammen 

- wir können (theoretisch) wieder Standards (kein Kefkir halbhoch mittenrein, kein RR irgendwohin). Auch wenn das Zählbare noch auf sich warten lässt. 


Was dennoch auffällt, sind die Parallelen zu den beiden vorherigen Spielzeiten:

- die fehlende Konstanz (nach einem Feuerwerk, bei dem ich den Eindruck hatte, jetzt hat es das Team/SK/irgendein anderer Entscheider begriffen, kommt unweigerlich die Abkehr vom erfolgreichen System hin zum Augenkrebs-Fußball)

- weiterhin spielen Spieler nicht auf den angestammten Positionen (Fechner, Pusch)

- Spieler, die zuvor solide bis herausragende Leistungen gebracht haben, werden nach einem (grotten-)schlechten Einsatz angezählt und wie von der Bildfläche verschwunden (Schneider, Velkov)

- das Spielsystem richtet sich nicht nach dem Spielerpool - entweder ist das System vorgegeben (wie bei Ajax oder Barca), dann besorgt man diese Spieler und nicht für Positionen, die man nicht besetzen will. Dann wäre die Einkaufspolitik bescheuert. Oder das System ist flexibel, dann ist der Trainer blind und somit eigentlich nicht zu halten. 

- nach wie vor geht von uns außer in Einzelaktionen keinerlei Gefahr aus. Wie vor 2 Jahren ist wieder der TW der Aufbauspieler durch weite Abschläge auf den alleine gelassenen MS. Dann müssen wir ( in der Offensive) keine 11 Mann auf den Platz bringen, spart schon Geld. 


Mein Fazit nach einem knappen Drittel der Saison: 

Vor 2 Jahren hatten alle zu diesem Zeitpunkt Respekt vor uns und stellten sich auf uns ein

Letztes Jahr hatten wir zu diesem Zeitpunkt akute und berechtigte Abstiegsangst

Dieses Jahr sind wir schwerer auszurechnen,  die Spieler, die auch ein schnelles Aufbauspiel ermöglichen, stoßen erst nach und nach wieder zum Kader. Wenn SK Wiesinger-Like die Abwehr stabilisiert hat, diesmal auf Fitness Wert gelegt hat und jetzt die Offensive aufbaut, haben wir einen Kader, der uns ruhig schlafen lässt (und in dieser engen Liga auch das Türchen zu mehr offenhält, denn auch der FCS wird sich oben nicht festbeißen). Wenn SK aber weiter (für mich als Außenstehender) weiter "rumprobiert", kein erkennbares System in der Offensive einstudiert ist (außer Kick and Rush ohne Rush), dann sehe ich erneut Probleme dieses Jahr. 



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