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Covid 19

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Johannes
vor 10 Monaten #1141

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_88958948/corona-lage-in-der-schweiz-kaum-noch-freie-intensivbetten-dramatischer-appell.html


Crossy
vor 10 Monaten #1142
Diese blinden Zahlenspiele nerven nur noch.


Für wie viele der 6.000 + 12.000 Plätze ist denn betreuendes Fachpersonal vorhanden?


Ist wie beim Fussball. Es gibt 80 Millionen Bundestrainer und bei Corona gibt es 80 Millionen Virologen. Leider.  

Ardo
vor 10 Monaten #1143

In der Schweiz ist kein einziges intensivbett mehr frei:

https://www.n-tv.de/panorama/Alle-Schweizer-Intensivbetten-belegt-article22176697.html

Jetzt erfolgt der Aufruf, dass ältere freiwillig verzichten. 

Bei uns ist das auch nur eine Frage der Zeit wenn sich nichts ändert. Sieht jeder ein, der Mathematik Mittelstufe verstanden hat. 

Gorlukowitsch
vor 10 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten #1144
Ich kapier einfach nicht, wie man das als "deutsches Problem" betrachten kann, ein Virus interessiert keine Grenzen, wir können einfach nur froh sein, dass sich hier die meisten an die notwendigen Sachen halten und von der Regierung anscheinend ne Menge Dinge richtig gemacht werden, in allen anderen Ländern um uns rum eskaliert es total.

Wie man so kleingeistig sein kann und dann hier lockerungen fordern kann, weil es hier NOCH nicht ganz so schlimm ist, versteh ich einfach nicht. 


NobbieB
vor 10 Monaten #1145

Als Antwort auf giulia76 (Beitrag ansehen)

Zitat Giulia76: "Von medizinischem Drama ,dass zu dauerhaften Einschränkungen der Grundrechte für alle inkl. wirtschaftlichen sozialen Folgen berechtigt , kann ich da nix sehen.". 

Ja, Giulia, ich glaube sogar, dass Du die Zusammenhänge anhand dieser Zahlen nicht siehst. Deshalb das Problem mit den freien Intensivbetten einmal in Kürze: 

Nehmen wir unser Bundesland NRW, da haben wir derzeit 1267 freie Intensivbetten (die Frage ob wir jederzeit genug gesundes Intensiv-Pflegepersonal haben, lasse ich bewusst außen vor). Wir haben derzeit 940 Covid-Intensiv-Patienten in den Krankenhäusern. Unter den Voraussetzungen, die du herbei sehnst (offene Kultur, Gastronomie etc.) hatten wir zuletzt eine Verdopplung der Corona-Zahlen und daraufhin -mit zeitlichem Versatz- auch der Intensivpatienten Corona mindestens alle 14 Tage. 

Das bedeutet nichts anderes, als dass sich die Coronazahlen und Intensivpatienten bis Weihnachten (in ca. 6 Wochen) verachtfachen würden. Und bei über 7.000 Corona-Intensivpatienten in NRW schon zu Weihnachten wäre unsere ach so riesige Reserve von 1.267 Intensivbetten ziemlich wertlos. Das wäre dann das von Dir gesuchte "medizinische Drama". 

Deshalb hat auch keiner gesagt, dass es darum geht das Wachstum nur mal abzubremsen, sondern die Zahlen signifikant runter zu bekommen. Auch ich bin nicht immer von allen Maßnahmen begeistert und manchmal fehlt mir erkennbar die Langfriststrategie. Aber die Tatsache, dass ein "Weiter so" Anfang November als realistische Option nicht auf dem Tisch gelegen hat, dies sollte doch einleuchten. 

giulia76
vor 10 Monaten #1146
Das die ITS Auslastung insgesamt  DE konstant ist seit August hast Du im DIVI wohl gesehen.


Und wenn die ganze Schweiz nur 876 ITS Betten hat ist das auch ne ganz andere Situation, die haben Inzidenzwert von über 500.

Dafür braucht man aber in DE keinen Dauer- Lockdown zu betreiben. Mildere Maßnahmen würden reichen. Die meisten Menschen haben auch Angst sich anzustecken und würden jetzt nicht gleich Party machen.

Die , die Party machen , tun es wohl auch während dem Lockdown.


Zumindest Sport , Kultur und Restaurants sollte man wieder öffnen.

Es geht soviel kaputt sonst und es kostet Unsummen, allein für die Gastronomie wird für 1Monat lockdown 10 Mrd € ausgegeben.  



 


Ardo
vor 10 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten #1147
Und auf welche wundersame Weise hätten wir den Trend der steigenden Inzidenz auf ebenfalls 500 oder mehr vermeiden sollen wenn nicht durch den lockdown? Wir sehen doch, dass sich erst seitdem die Dynamik abgeschwächt hat und alles appellieren und freiwilligkeit zuvor nicht geholfen hat? 
NobbieB
vor 10 Monaten #1148

Als Antwort auf giulia76 (Beitrag ansehen)

Versuch doch mal einen Gedankengang zu verstehen, bevor Du von der Frage fabulierst, wie sich die ITS-Belegung seit August verändert hat. Tatsache ist, dass wir bei einer Freigabe von Kunst, Kultur & Gastro, also unter den Voraussetzungen des Oktobers, Weihnachten weit jenseits von gut und Böse wären.

Geradezu zynisch, aber eben auch entlarfend, ist dein "Argument", die anderen Menschen würden wegen des Respekts vor dem Virus doch ohnehin zuhause bleiben, da könne für deinesgleichen ja Party machen erlaubt bleiben! 

Und schön, dass Frau Dr. Prof. Giulia besser als jeder Virologe beurteilen kann: "Mildere Maßnahmen würden reichen". 

Der Beweis ist ja im Oktober mit laufenden Verdopplungen eindrucksvoll gelungen.

Ludwigsburger
vor 10 Monaten #1149
Generell sind viele Maßnahmen - einzeln betrachtet - natürlich oft unverständlich und wahrscheinlich auch - unfair - wenn man verschiedene Bereiche/ Maßnahmen gegenüberstellt.


Die übergeordnete Überlegung, dass Kontakte beschränkt werden müssen und deshalb verschiedene Sachen geschlossen werden müssen während nur ein paar Ausgewählte übrig bleiben können ist aber nachvollziehbar.


Die Politik befindet sich in einem Dilemma und versucht sich darin - mal besser und mal schlechter - zu bewegen und Entscheidungen zu treffen. Diese müssen wir als Gesellschaft nun einmal mittragen, auch wenn es uns nicht passt. Es ist ja durchaus jedem gestattet dagegen zu protestieren und bei der nächsten Wahl mit dem Kreuz zu reagieren. 


Aus eigenen Erfahrung behaupte ich mittlerweile, dass die Beschränkungen bis hin zum Lckdown ohnehin kämen, wenn zu viel offen ist. Meine Familie ist z.B. Kontaktintensiv unterwegs (2 Lehrer, 2 Schüler, 1 Kindergarten, diverse Sportvereine). Ich befinde mich aktuell in den letzten Zügen einer Quarantäne, davor war es meine Frau, davor mein Sohn. Aktuell warten wir auf das Ergebnis einer Kontaktperson. Möglicherweise gehe ich am Freitag aus der Quarantäne, meine Frau in die Nächste. Die wichtigen Sportvereine meiner älteren Kinder haben bereits im Oktober ihren Betrieb nur rudimentär aufrecht erhalten können, weil schlicht ständig irgendwelche Fälle auftraten. An Ligabetrieb war gar nicht mehr zu denken. Jetzt sind wir im Großraum Stuttgart natürlich auch in einem Ballungsraum. Aber auch in Kempen z.B. ist mein bester Freund aktuell mit gesamter Familie (4 Personen) krank. Und denen geht es leider überhaupt nicht gut. Mein Freund ist mit 43 der älteste, keine Vorerkrankungen. Das mal dazu.


Fazit ist von mir: Die Maßnahmen sind blöd und unvermeidbar. Gäbe es sie nicht würde sich das öffentliche Leben von alleine herunterregeln. Ein weiter so, wie wir es gerne hätten, gäbe es automatisch nicht.

giulia76
vor 10 Monaten #1150

Ich halte mich an all die Massnahmen..ich möchte aber nicht wie ein kleines Kind alles verboten bekommen.


Dass man sogar Kindern und Jugendlichen  in NRW den Sport verbietet ist pervers und unmenschlich.


Dies ist z.b in Holland und einigen Bundesländern auch anders.


Im Namen des Gesundheitsschutzes werden viele unmenschliche Massnahmen getroffen und Existenzen vernichtet. Das finde ich nicht richtig.


Der Gesundheitsschutz kann nicht über alles gestellt werden. Sonst müsste man auch das Rauchen und Autofahren verbieten. Man akzetiert auch 20.000 Tote im Jahr, die an Krankenhauskeimen sterben . Auch Grippetote werden akzeptiert ...weil man das Leben nicht verbieten kann um länger zu leben.


Corona Tote (Alterdurchschnitt 82 ) sind genauso zu akzetieren wie andere Krankheiten auch, auch wenn jeder Todes Fall traurig ist



Ardo
vor 10 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten #1151
Wer nicht behandelt werden will wie ein Kind, der sollte sich nicht so verhalten. Ganz einfach. Holland ist kein positives Vorbild. Die genannten Beispiele für andere Gefährdungen im täglichen Leben sind alle Blödsinn, da die Gefährdung wesentlich kleiner ist (wie lange soll der falsche Grippe Vergleich noch wiederholt werden). Im Straßenverkehr sterben am Tag 8 Personen. Rauchen kann jeder selbst wählen.


Die vorherrschende Altersgruppe auf den Intensivstationen mit covid ist zwischen 50 und 60. 

giulia76
vor 10 Monaten #1152
Immerhin bis zu 25000 Grippetote jährlich laut RKI. Verkehr 3000 Tote und 20000 Schwerverletzte.

82 Jahre für Coronatote sind Durchschnitt laut RKi.


Ich hoffe bald kommt der Impfstoff und die Coronangst lässt nach. Wobei der von Biontech und Curavec  genetischer Impfstoff ist...die menschlichen Zellen werden mit einer Gensequenz des Virus (rna )auf Abwehr gegen das Virus  programmiert. Sowas wurde noch nie eingesetzt!



Ardo
vor 10 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 10 Monaten #1153
Ja klar, 25000 Grippe-Tote jährlich, spinn weiter. Selbst bei der letzten schweren Grippewelle 2018 sind nur etwas über 1600 bestätigt mit oder an der Grippe gestorben! Der Rest ist aus der Übersterblichkeit geschätzt und das war die schwerste Welle seit 30 Jahren. 


82 mag das Durchschnittsalter der corona Toten sein. Auf den Intensivstationen liegen hauptsächlich 50 bis 60 jährige. Und selbst wenn die das überleben, sind die Spätfolgen mitunter enorm. 


Am besten du lässt dich nicht impfen. 

Schreberstraße4
vor 10 Monaten #1154

Als Antwort auf NobbieB (Beitrag ansehen)

Ey Nobbie, hast du den gleichen Text nicht vor nen paar Wochen bei mir auch geschrieben? :-) 
Schreberstraße4
vor 10 Monaten #1155

Als Antwort auf Ardo (Beitrag ansehen)

Du ziehst dich an einem Hoch und lasst erstmal alle anderen Argumente links liegen.... very naice. 
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