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Abschied des Sympathieträgers - Udegbe wechselt nach Oberhausen

Artikel, 16.03.2015

Die Nachricht war ein Schock für alle KFC-Fans. Mit einem Wechsel von Stammtorhüter und Kapitän hatte wohl niemand gerechnet, vor allem nicht mit so einer frühen Bekanntgabe. Warum geht Robin, warum ausgerechnet nach Oberhausen, und warum schon zu einem so frühen Zeitpunkt? Wir stellten ihm nach dem Training ein paar Fragen.

Auch die Mannschaft hatte die Nachricht vom Wechsel erst heute vor dem Training mitgeteilt bekommen. Laut Udegbe waren die Reaktionen keineswegs negativ, auch wenn die Mannschaft damit ihren Kapitän verliert. Eins stellte er auch klar: bis zum Saisonende wird er sich noch zu 100% auf den Abstiegskampf mit dem KFC konzentrieren. [b]Heute wurde dein Wechsel nach Oberhausen bekannt. Was der Grund für die Entscheidung?[/b] Ich denke ich habe hier zwei tolle Jahre verbracht, viel erlebt, viel mitgemacht, im positiven Sinne. Aber für mich ist jetzt nach der Saison die Zeit, mal eine neue Herausforderung zu suchen. Und da hat sich Oberhausen in den letzten Wochen und Monaten, im letzten Jahr schon intensiv um meine Dienste bemüht und ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das für mich jetzt der richtige Schritt für meine Karriere ist. [b]Viele Fans haben schon gedacht, du gehst in die dritte Liga. Warum jetzt ausgerechnet Oberhausen, also quasi auf dem gleichen Niveau wie Uerdingen?[/b] Für mich ist es der richtige Schritt. Dort gibt es professionelle Bedingungen, wenn auch ähnlich wie in Uerdingen. Darüber hinaus muss ich auch an mein Studium denken, das geht noch zwei Jahre. [b]Was viele gewundert hat, ist der frühe Zeitpunkt der Bekanntgabe. Wir haben noch einige Spiele vor uns, sind mitten im Abstiegskampf. Warum wurde es so früh bekannt gegeben, dass du wechselst?[/b] Ich habe vor einiger Zeit unterschrieben, wollte die englische Woche aber erst mal abwarten. Wichtig ist mir, dadurch, dass der Verein mir am Herzen liegt, dass er auch früh Planungssicherheit hat und sich nach einen adäquaten Nachfolger umsehen kann. Sein Vertrag in Oberhausen läuft über zwei Jahre, mit der Option einer Verlängerung im Fall eines Aufstiegs. Daran sieht man, dass RWO scheinbar trotz der angespannten, finanziellen Situation (zuletzt musste sogar die Geschäftsstelle verkauft werden, um eine Insolvenz zu vermeiden) auch im nächsten Jahr wieder den Aufstieg anvisieren wird. Aktuell steht Oberhausen auf Platz 4 der Tabelle mit 9 Punkten Rückstand, hat aber auch gar nicht erst die Lizenz für die dritte Liga beantragt. Vielleicht klappt es aber ja nächstes Jahr mit dem Aufstieg – Robin wäre es in jedem Fall zu gönnen.