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Aus Hass gegen den Verein - Das neue Gesicht der Opposition

Artikel, 18.03.2014

Dieser Tage ist sie wieder mal in aller Munde: die blau-rote Opposition. Die wenigsten wissen dabei jedoch genau, was diese Gruppe überhaupt ist und wie sie sich in den letzten Monaten entwickelt hat. Denn mit der anfänglichen Idee einer Dialog-Gruppe hat die heutige Opposition nichts mehr zu tun. Die Gruppierung wurde leider im Eiltempo von Personen übernommen, die einzig und allein ihr Hass auf Lakis eint. Dadurch, dass sie weiter als Opposition auftreten, soll lediglich der falsche Eindruck gewahrt werden, dass dahinter tatsächlich eine große Zahl von KFC-Fans stünde, und nicht nur ein paar Störenfriede.

Am Anfang stand wie so häufig eine gute Idee. Einige Fans, welche mit der Vereinsführung durch Präsident Lakis unzufrieden waren, wollten sich im Vorfeld der Jahreshauptversammlung abstimmen. In einer kleinen Runde sollten Ideen und Vorschläge gesammelt werden, wie die Struktur des Vereins verbessert werden könnte. Geplant war, sich darüber dann mit dem KFC auszutauschen und abzustimmen. Doch zu einem konstruktiven Dialog sollte es nicht kommen, denn sehr schnell spielten sich andere Personen in den Vordergrund. Bei einem ersten Treffen von ca. 30 Personen wurden erste Ideen gesammelt und sogar schon Anträge für die JHV erstellt. Doch tat man sich schwer damit, einen Wortführer zu finden, der diese Vorschläge den Mitgliedern präsentieren sollte. So fiel die Wahl am Ende auf einen gewissen Klaus Hess, der bis dahin lediglich durch seine zahlreichen und oft beleidigenden Kommentare in diversen Facebook-Gruppen und Kommentarfunktionen aufgefallen war. Mit dieser Personalie war klar, dass ein tatsächlicher Dialog mit dem Verein keine Option mehr war. Der Rest ist Geschichte: Vor der JHV wurde Hess vom Verein aufgrund seines Verhaltens ausgeschlossen, die von ihm gestellten Anträge waren damit auch Geschichte. Nachdem die Mehrheit der Mitglieder den Vorstand und den Verwaltungsrat entlastet hatten, war das Thema für viele Mitglieder der Opposition erledigt. Auch Christian Bernds, der die Gruppe ins Leben gerufen hatte, akzeptierte das Votum der Mitglieder und schloss für sich mit der Gruppe ab. Doch während die vernünftigen Leute dieses Kapitel hinter sich ließen, drehten andere jetzt erst recht auf. Zudem tauchte schon während der JHV eine weitere oppositionelle Gruppe auf. Im Gefolge des kürzlich entlassenen Ronny Kockel erschienen der ehemalige Jugend-Trikotsponsor Sascha Schneider und Ex-Spieler Heiko Peschke, um ihr neues Jugendkonzept vorzustellen. Ziel des mit dem Verein nicht abgesprochenen Vorstoßes war es, den Jugendbereich komplett vom Hauptverein loszulösen und ihm eine eigene Leitung aus den anwesenden Leuten zu verpassen. Auch diese Gruppe scheiterte und verschwand in der Folge schnell wieder von der Bildfläche. Übrig blieb ein kleiner Kern von verbitterten Personen, welche nun jegliche Hemmungen verloren. Seitdem sind es vor allem die Herren Hess und Schneider, welche im Internet ihren persönlichen Feldzug führen. Unterstützt werden sie von anderen "Fans", welche ebenfalls Stimmung gegen den Verein und Lakis machen. Dabei machen sie zum Teil auch aus ihrer rechten Gesinnung keinen Hehl, Ausdrücke wie „Drecksgrieche“ oder „Dönerverkäufer“ sind nichts Besonderes mehr. Von Verbesserungen des Vereins ist dabei schon lange keine Rede mehr: diese Personen wünschen inzwischen nicht nur Lakis den Untergang, sondern wollen auch den KFC in den Abgrund stoßen. Diese Personen bestimmen aktuell das Bild der Opposition, welches man als Fan in den sozialen Medien und im Stadion bekommt. Doch wirklich gefährlich sind die Leute, welche im Hintergrund die Strippen ziehen. Während den Internet-Helden keine wirkliche Aktion zuzutrauen ist, sind es diese Hinterbänkler, welche dem Verein wirklich schaden können. Diese versorgten in der Vergangenheit vermutlich nicht nur die Störenfriede mit Informationen, auch die gestrige WDR-Reportage dürfte auf ihr Konto gehen. Klar ist: Auch diese Personen werden bald die Konsequenzen ihrer Taten tragen müssen. Wichtig ist aber, dass die Fanszene sich endlich klar positioniert. Man muss kein Fan von Lakis sein um zu sehen, dass er die aktuelle Behandlung durch einige Unruhestifter nicht verdient hat. Bei aller Unzufriedenheit darf man sich als Fan nicht von Personen benutzen lassen, welche mit Beleidigungen, Verleumdungen und geklauten Dokumenten auf den Untergang des Vereins hinarbeiten.