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Erfolgreiches erstes Jahr - Mitgliederversammlung des SCK

Artikel, 29.03.2014

Bereits im November vergangenen Jahres konnte der Supporters Club Krefeld sein einjähriges Jubiläum feiern. Am gestrigen Abend stand dann zum ersten Mal seit der Gründung ein größerer Verwaltungsakt an: die Mitglieder waren zur ersten Jahreshauptversammlung eingeladen. Neben einem Bericht über das Geschäftsjahr 2013 standen auch außerplanmäßige Neuwahlen einiger Vorstandsmitglieder an.

Vom auf der Gründungsveranstaltung gewählten Vorstand waren am gestrigen Abend noch der erste Vorsitzende Matthias Finken, der zweite Vorsitzende Dirk Lumme und Schatzmeister Daniel Staude anwesend. Geschäftsführer William Wood sowie Beisitzer Heiner Essingholt waren in der Zwischenzeit aufgrund von gesundheitlichen und beruflichen Gründen zurück getreten. Ersetzt wurden sie auf der Versammlung von Marcel Sensis als Geschäftsführer und Alexander Zimmermann als neuer Beisitzer, welche beide von den ca. 30 anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimmen gewählt wurden. Zuvor mussten aber natürlich noch andere Formalitäten erledigt werden, in erster Linie die Entlastung des Vorstands. Hier kam es zur einzigen Diskussion, bei der es an einigen Stellen etwas lauter wurde. Der als SCK-Mitglied ebenfalls anwesende Andreas Galland wollte von den Mitgliedern des Vorstands zunächst wissen, ob sie sich von der sogenannten Opposition bzw. einigen Personen distanzierten, die in der jüngeren Vergangenheit Stimmung gegen den Verein machen. Nachdem nur Matthias Finken zu einer solchen Erklärung bereit war, wurde eine seperate Entlastung der drei Personen beantragt und genehmigt. Dennoch bekamen alle drei problemlos die notwendigen Stimmen zusammen, bei Matthias Finken stimmten die Anwesenden sogar einstimmig für eine Entlastung. Die präsentierten Zahlen des ersten Jahres waren durchweg positiv. Insgesamt konnten über 3.000€ in Form von Sachspenden an die verschiedenen Projekte ausgeschüttet werden, welche der SCK unterstützt. Haupteinnahmequellen waren dabei die Tombola bei den KFC-Spielen sowie der Kartenvorverkauf. Da der SCK zuletzt dafür kritisiert worden war, auch andere Vereine als den KFC zu unterstützen, gab Matthias Finken hierzu auch gleich eine Erklärung ab. Unter anderem um Spendenquittungen ausstellen zu können und somit für Sponsoren attraktiv zu sein, ist die im September 2013 erlange Gemeinnützigkeit für den Verein besonders wichtig. Diese setzt jedoch voraus, dass der SCK eben nicht nur einen einzigen Verein unterstützt sondern den Sport und die Jugend allgemein fördert. Dennoch fließen laut den aktuellen Zahlen 80-85% der Spenden wieder in Richtung des KFC. Neben den nackten Zahlen gab es auch einen Überblick über alle Projekte des letzten Jahres. Neben der bereits angesprochenen Tombola gab es z.B. auch den Fanabend zum Thema Regionalliga und die Pyrotechnik-Podiumsdiskussion. Auch die Teilnahme am Fest ohne Grenzen wurde als Erfolg heraus gehoben, da hier die Krefelder Politik auf die Arbeit des SCK aufmerksam wurde. Auch für die Zukunft sind noch zahlreiche andere Projekte geplant. Die schon bei der Gründung angedachten Bustouren für Jugendliche sollen ebenso angegangen werden wie ein öffentliches Fußballtraining für alle Fans einmal in der Woche. Hier soll allen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, zusammen mit anderen Sport zu treiben. Der SCK hat beantragt, die Trainingszeiten der abgemeldeten Zwoten an der Grotenburg zu übernehmen. In einem weiteren Projekt sollen Fußballvereine unterstützt werden, die sich die Ausrüstungskosten für die vom Verband vorgeschriebenen Schiedsrichter nicht leisten können. Wie sich diese Projekte entwickeln, wird man in Zukunft zudem nicht nur auf Facebook beobachten können. Innerhalb der nächsten Wochen soll endlich die eigene Webseite des Supporters Clubs geben.