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Kleine Hoffnung für die Osttribüne

Neuigkeit, 07.08.2018

Aus der Krefelder Politik kommt ein Vorschlag, wie die seit Jahren gesperrte Osttribüne vielleicht doch endlich saniert und wieder eröffnet werden könnte. Das Bundesinnenministerium hat demnach eine Sportförderung in Höhe von 100 Millionen Euro ausgelobt. "Die Stadtverwaltung muss prüfen, ob es in Krefeld förderfähige Projekte und Maßnahmen gibt. Falls ja, muss schnellstmöglich ein Antrag vorbereitet und eingereicht werden", erklärt Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. "Die Antragsfrist endet aber schon zum 31. August dieses Jahres" - die Zeit ist also reichlich knapp.

Außerdem muss nun erst noch geprüft werden, ob die Instandsetzung der Tribüne überhaupt den Förderkriterien entspricht. Ansonsten hätte die Stadt sicherlich auch noch genug andere Baustellen für die Bewerbung - alleine für die beiden maroden Eishallen sind rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Da wäre die Osttribüne im Vergleich mit rund 250.000€ Sanierungskosten (Schätzung 2013) ein richtiges Schnäppchen.

Und selbst wenn die Osttribüne gefördert werden kann und die Stadt den Antrag noch rechtzeitig einreicht, wählt erst noch eine Jury in Berlin die Projekte aus, die tatsächlich die erhoffte Förderung erhalten. Zu sehr sollte man also wohl nicht darauf hoffen, in der kommenden Saison die Spiele des KFC wieder von der Osttribüne schauen zu können.