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Effenberg äußert sich zur Kaderplanung

Neuigkeit, 19.12.2019

Seit dem Medienrummel rund um seine Verpflichtung im Oktober hat sich Stefan Effenberg betont wortkarg gegeben. Anders als von manchem Fan befürchtet hält er sich als sportlicher Leiter im Hintergrund und vor allem auch aus allen Schlagzeilen raus. Kurz vor der Winterpause gab er dann gestern gleich mehreren Blättern ein Interview und äußerte sich dabei auch zur Kaderplanung im Winter.

Dass er sich jetzt ausührlich dazu äußert, dürfte neben der Jahresende auch an der deutlich besseren Tabellensituation liegen. "Wir müssen nicht mehr permanent in den Spiegel schauen und Angst haben, dass wir hinten reinrutschen. Da haben wir uns Luft verschafft," wie er gegenüber dem Kicker sagte. Da kann man dann auch mal in Ruhe die nächsten Schritte für die Winterpause planen. "Wenn wir danach eine gute Vorbereitung haben und sagen: Im physischen Bereich sind wir bei 100 Prozent. Dann wird die Mannschaft noch besser."

Dass man als Fan aber eher kein personelles Aufrüsten erwarten sollte, stellte Effenberg dann gegenüber der WZ klar: "Die Tendenz geht dahin, dass wir nicht viel verändern werden. Im Sommer laufen allerdings 14 Verträge aus. Die Planung wird im Trainingslager im Januar intensiviert. Dann werden wir mit Spielern und Beratern sprechen. Im Februar oder März weiß man, wo die Reise hingeht. Die Struktur des Kaders soll im Sommer ein Stück weit verändert werden. Das wird in meiner Kompetenz liegen, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen. Man braucht natürlich auch zentrale Stützen, die Erfahrung haben. Dreißig muss kein schlechtes Fußballer-Alter sein. Den Jungen wie Barry, Evina oder Mbom wollen wir Vertrauen geben und hoffen in Zukunft mit ihnen weiter zusammenarbeiten zu können. Wir müssen die richtige Mischung finden."

Nur in Sachen U23-Regel soll im Winter der Markt sondiert werden. Aber wer weiß - vielleicht findet sich ja doch schon jetzt die eine oder andere Verstärkung, die ins System passt.