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Selke: "Justin Ospelt hat sein Profi-Niveau in den Schweizer Ligen bewiesen!"

Neuigkeit, 07.08.2021

Für alle, die es noch nicht wussten: Sebastian, du bist seit einigen Jahren Torwart-Trainer beim FC Vaduz und damit auch mitverantwortlich für die Entwicklung unseres Neuzuganges Justin Ospelt, der ja aus der eigenen Jugend des Vereins entsprungen ist und seitdem fest zum Kader der 1.Mannschaft gehörte. Was kannst du uns noch so über unseren neuen Keeper sagen?


Sebastian Selke: Also mit Justin bekommt der KFC einen jungen, sehr gut ausgebildeten und talentierten Torwart ausgeliehen, der sich trotz seines Alters schon auf Profi-Niveau in den Schweizer Ligen bewiesen hat. Dazu konnte er bereits Erfahrung als Nationalkeeper für Liechtenstein sammeln.


Was können wir sonst noch so von ihm erwarten? Wo liegen seine Stärken und Schwächen?


Sebastian Selke: Justin hat in der Aufstiegssaison 19/20 einen großen Anteil am Erfolg gehabt und war erst vor kurzem noch bei der Europa Conference League-Qualifikation mit im Kader. Er wird für den KFC eine Verstärkung sein, davon bin ich überzeugt, wenn es den Verantwortlichen auch gelingt eine schlagkräftige Truppe um ihn herum aufzubauen.


Wie kam denn überhaupt der Kontakt zum KFC zustande? Dass du noch immer regelmäßiger Gast bei unseren Spielen bist, ist bekannt. Aber wie wurde der Wechsel deines „Schützlings“ genau eingefädelt?


Sebastian Selke: Wir haben für Justin eine Ausleih-Option auf mindestens Regionalliga-Niveau gesucht. Man darf nicht vergessen, dass er noch 21 Jahre alt ist. Wir sind daraufhin tatsächlich an die Verantwortlichen des KFC herangetreten, die diese Option ebenfalls sehr interessant fanden und die sich, trotz der schwierigen Situation, sehr bemüht haben diese auch umzusetzen. So sind wir dann letztendlich auch zusammengekommen.


Apropos „schwierige Situation“: Du hast als Spieler des KFC ja schon einige vergleichbare Zeiten mitgemacht. Wie hast du die jüngste Entwicklung denn diesmal aus der Ferne beobachtet? Und wie siehst du die Zukunftschancen des Vereins?


Sebastian Selke: Ich habe natürlich versucht alles soweit es geht mitzuverfolgen. Wer mich kennt, weiß, dass der KFC nicht nur „irgendein“ Verein für mich ist. Was die letzten Tagen und Wochen angeht, da ziehe ich wirklich meinen Hut vor allen Leuten, die versucht haben den KFC am Leben zu halten. Seien es die Aktionen rund um die Grotenburg, die Trödelmarkte und Spendenaktionen - aber natürlich auch die Arbeit der jetzigen Verantwortlichen. Ich drücke die Daumen, dass es in Zukunft wieder ruhiger wird rund um den KFC. Und hoffe natürlich, dass Justin mit seinen Paraden ein kleines Stückchen dabei mithelfen kann. Liebe Grüße nach Uerdingen!



Danke, Sebastian Selke!