Schreberstraße4
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Schweden versucht es halt mit der Keule, in der Hoffnung dass ihre Kapazitäten reichen. Klar haben sie aktuell höhere Zahlen, aber dafür sind die Schweden schneller damit durch. Wir hingegen strecken durch die Maßnahmen, damit nicht so viele gleichzeitig erkrankt sind. Am Ende wird sich zeigen wer die beste Methodik hatte.
Es ist doch auch so, dass die Epedemie in dem Moment zu Ende ist, wenn ein Impfstoff lieferbar ist. Diesen Moment muss man abpassen unter bis dahin möglichst geringen Verlusten an Leib und Seele, aber auch an Wirtschaftskraft. Ein Zusammenbruch des ganzen Wirtschaftssystem wäre folgenreicher, als der Virus selbst. Ich würde sagen, dass ist jetzt schon der Fall.
Ich vermute allerdings, dass sich die Zahl der "aktiven Fälle" (aktuell 34Tsd in Deutschland) sich so weit verringern wird, dass sich der Alltag zügig soweit normalisiert, dass das System auch wieder ins rollen kommt. Ich hoffe ein wenig grüner und nachhaltiger als zuvor.
Den schwedischen Weg finde ich deswegen sympathisch, weil er auf den Mensch setzt. Auf seine Vernunft und auf seine Empathie. Es muss ihm ein Anliegen sein sich hygienisch zu verhalten, um andere zu schützen. Wenn der Mensch das nicht will, hilft auch keine Maske.
Nicht unbedingt, es geht ja nur um einen Anteil an der Gesamtmenge. Wie groß die Gesamtmenge ist, ist dabei unerheblich.
Da sind andere Faktoren wie der Gesundheitssektor (auch Krankenversicherung und allgemeine Gesundheitsprävention) entschiedend.
Es gibt weitere Parameter die in den Ländern unterschiedlich sind, bzw. diese Kennzahl beeinflussen.