Fußball-Zeitreise, 17. 11. 1905 Der KFC Uerdingen ist nicht tot zu kriegen
Das Image des Vereins war in seiner Hochphase vom Namensgeber Bayer geprägt: "Chemie-Heinis" nannte Sänger Campino die Uerdinger Spieler. Doch eine Partie ist unvergessen: das 7:3 gegen Dynamo Dresden im Jahr 1986.
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Der-KFC-Uerdingen-ist-nicht-tot-zu-kriegen-article20725390.html
Kleiner Auszug:
Doch die öffentliche Wahrnehmung des Klubs hing auch ganz wesentlich mit dem Selbstverständnis des gesamten Vereins zusammen. Als Stefan Kuntz nach drei Jahren in Krefeld zum 1. FC Kaiserslautern wechselte, erklärte er zum Abschied über seinen Ex-Klub Bayer: "In Uerdingen ist alles ein bisschen tot. Es geht jedem Spieler gut. Drum gibt es nie Krach in der Kabine, nie eine harte Konfrontation, aber man geht auch nie mit der gesamten Mannschaft gemeinsam ein Bier trinken. Da ist es im Grunde jedem egal, was passiert. Mit dem Verein identifiziert sich kaum ein Fan und kaum ein Spieler. Wir erhalten, was ja bekannt ist, pro Punkt 2200 Mark, das heißt, wir können mit einem Sieg so viel verdienen, wie mancher Stadionbesucher in zwei Monaten nicht nach Hause bringt. Aber selbst das Geld scheint einige in Uerdingen nicht zu motivieren." Quasi ein emotionales Todesurteil für den Verein.
Zitat: „...das heißt, wir können mit einem Sieg so viel verdienen, wie mancher Stadionbesucher in zwei Monaten nicht nach Hause bringt.“
Gut, dass das heute nicht mehr so ist 🥴
PS: Ein Friedhelm Funkel identifiziert sich heute noch mit Uerdingen! Also nicht pauschalisieren, Herr Kuntz.
Da hat er genug zu tun.
"Der KFC ist nicht totzukriegen" dann steht da aber 90% was von irgendwelchen leuten wie campino, max merkel und stefan kuntz die irgendwann mal meinten sich herablassend über uerdingen zu äußern. oder es wird ein völlig bedeutungsloser werbeclip in zwei absetzten umschrieben.
wenn der Titel vom Artikel so ist, hätte man auch die 3 überstandenen insolvenzen erwähnen können, den absturz in und die rückkehr aus der 6. liga, aus der 5. liga. das auftiegsdrama vom sommer. etc.
Ein paar Wochen danach hat Bremen vor noch weniger Leuten im Europacup gegen Sparta Prag gespielt. Danach vor genauso leeren Rängen gegen den VfL Bochum in der Bundesliga und kurze Zeit später im DFB-Pokal gegen Mainz waren keine 5.000 Zuschauer mehr im Weserstadion. Waren halt andere Zeiten. Wenn man möchte könnte man sowas über jeden Verein in Deutschland raussuchen.
Niemand erwartet dass der KFC in so einem Bericht ohne Augenzwinkern oder Seitenhieb davon kommt. Aber um den "Kult" des Vereins hervorzuheben hätte man auch ganz andere Stories verwenden können als die oben genannten Zitate von Lutschern wie Campino. Aber soll halt lustig sein...für wen auch immer.
Das mit unserer Historie ist sowieso manchmal komisch.
Meine Kollegen hier in Dortmund finden es toll, dass wir wieder da sind und dass ich durch die unteren Amateurligen immer zu meinem Verein gestanden habe. Für sie sind wir ein Traditionsverein.Aber ich kann mich noch sehr gut an früher erinnern... da waren wir die ungeliebten "Pillendreher"
Ich stehe da drüber seit Ü35 Jahren ..aber wenn ich eins gelernt habe,dann wirklich das Fussball Deutschland uns nicht los wird grins und WIR ja wirklich verdient ! WIR=Phönix aus der Asche !!!
Und ganz ehrlich Uerdingen mein Lebensmotto seitdem !!! Keine Motte keine graue Maus einfach nur mein DING DING DINGELINNGELIIIING !!! SO MUSSDAT !!! Zeigen was werden kann wenn auch keiner an einen glaubt und nur schlecht Reden ...Und dann wird aus Unkraut eine Orchidee in blau und rot !!!
Next Horrorcase in Progress da wir jau auch aus Historie was "Ostverbunden" :
https://www.reviersport.de/artikel/traditionsverein-droht-spielbetrieb-einstellung/