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Spenden aus der Wassergeldaktion landen in Insolvenzmasse

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TK
vor 2 Monaten #1

Hallo Blau-Rote Fans, Freunde, Gönner und Wassergeldspender, 


ich schreibe diese Zeilen mit einer unfassbaren Wut im Bauch denke aber das alle dieses erfahren sollten. 


Im Frühjahr 2021 wurde bekannt das die Spieler des KFC ihr Wasser selber kaufen müssten und die Physios kein Verbandsmaterial mehr hätten.

Daraufhin hat Laura Better ein Spendenkonto eingerichtet auf dem dann binnen weniger Tage eine Summe von 11419.05€ zusammen kam. 


Diese Summe wurde dem Verein in Anwesenheit von Hr. Kruth (Insolvenzverwalter), Hr. Schahidi (Pressesprecher KFC), Laura Better und einigen Spielern übergeben. 


Im Vorfeld hatten einge davor gewarnt das Geld an Hr. Kruth auszuhändigen, denen wurde aber gesagt das Hr. Kruth das Geld nur treuhänderisch verwalten würde. 


Da sich zwischenzeitlich Dauner Mineralwasser bereit erklärt hatte das Wasserproblem zu lösen, aufmerksam wurden sie durch die Medienmeldungen der Presse über unser Wasserproblem, konnte das Geld nun für dringend benötige Dinge der medizinischen Abteilung verwendet werden. 


Bis dahin ist anscheinend alles richtig gelaufen.........falsch gedacht. 


Als ich mich nun erkundigt habe was mit den erworbenen medizinischen Artikeln unter anderem 2 Lymphdrainage im Wert von 1000€, Fangoofen im Wert von 2000€, Massagegeräte im Wert von 1000€ und einem Game Reader ( dient glaube ich nicht der medizinischen Abteilung) im Wert von 6000€ geschehen ist kam es mir vor als würde mir Jemand mitten in dir Fre......hauen. 


Alle diese Dinge die durch Spendengelder erworben wurde sollen laut Aussage einiger jetzt zur Insolvenmasse gehören. 


Das ist ein absolutes No Go den gesamten Spendern gegenüber. 


Hier haben Leute ihr letztes Geld gespendet nur damit sie der Mannschaft helfen konnten und jetzt wird das gesamte Zeug wahrscheinlich für einen Bruchteil des Wertes im Rahmen der Insolvenz veräussert. 


Ich möchte auf diesem Wege sowohl den Insolvenzverwalter Hr. Kruth als auch unseren Pressesprecher Hr. Schahidi um eine Stellungsnahme bitten. 


Alle diese durch Spendengelder erworbenen Dinge könnten jetzt beim Neuanfang, bei dem jeder Euro zählt,  hervorragend genutzt werden. 


Und was passiert......wiedereinmal haut man ehrlichen Spender in die Fre....und meiner Meinung nach muss das an die Öffentlichkeit. 


Sollte sich das alles als falsche Information herausstellen, möchte ich mich bereits jetzt entschuldigen. 


Ich hoffe das es recht schnell eine Klarstellung dieses Themas geben wird. 


So das musste jetzt mal geschrieben werden und jetzt los schreibt eure Meinung dazu.

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Stoffel
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #2
Der Insolvenzverwalter hat da leider nicht die Freiheit, einfach irgendwelche Besitztümer der GmbH auszunehmen oder zu ignorieren. Sein Job ist es, möglichst viel Wert für die geprellten Gläubiger zu generieren. Von daher überrascht das Vorgehen mich jetzt nicht sonderlich, wenn ihm das Geld ausgehändigt wurde und/oder die Materialien im Namen der GmbH gekauft wurden.

Hätte die GmbH weiter existiert (also ohne Rückzug von Noah) hätte das Zeug für das Tagesgeschäft genutzt werden können und wäre nicht verloren gewesen. Das ist jetzt nur durch die Abwicklung der GmbH der Fall. Die hatte zur Zeit der Spendenaktion niemand auf dem Schirm, weswegen ich da auch nirgendwo eine böse Absicht unterstellen würde.

Wahrscheinlich kann der Verein das jetzt aus der Insolvenzmasse heraus kaufen, aber ist halt trotzdem teilweise verbranntes Geld. Die Schuld liegt da in meinen Augen aber weder beim Insolvenzverwalter noch beim Verein. Das darf sich Noah mit auf den Deckel schreiben.
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TimK
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #3

Und was passiert......wiedereinmal haut man ehrlichen Spender in die Fre....und meiner Meinung nach muss das an die Öffentlichkeit.


Es ist nun einmal Insolvenzrecht. Das Geld wurder der GmbH gespendet. Diese ist nun - anders als gedacht - in die Insolvenz gegangen und konnte diese nicht abwenden. Dann wird halt alles, was im Besitz der GmbH ist, Insolvenzmasse.

Ich verstehe den Ärger. Aber hier wurde weder irgendwer über den Tisch gezogen, noch wurde jemandem in die Fresse gehauen und noch ist das was, wo Schahidi oder Kruth mehr zu sagen können als das was hier jetzt schon steht.

Edit sagt noch:
Wenn man einer im Insolvenzverfahren befindlichen GmbH etwas spendet, muss man damit rechnen, dass so was passiert. Vielleicht hilft es auch, im Vorfeld mal ein bisschen nachzudenken. Das Geld hätte auch an den Verein gehen können, der dann davon Sachen kauft und bedarfsgerecht an die GmbH ausgibt. "Meine Tube Creme ist leer, bitte gebt mir eine neue".
Schon hätte man das Problem nicht. Aber klar, ist natürlich am Ende einfacher auf die Beteiligten Personen von GmbH Seite zu schimpfen.
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KFC Sympathisant
vor 2 Monaten #4
Das hatte ich sowieso nicht verstanden warum man das ganze so offiziell gemacht hatte. Es war ja Anfangs die Rede davon das, das Spendengeld Bossi bekommen sollte und er dann sowie Bedarf ist, dann das Geld ausgegeben werden sollte.

Dann kam das Bild in der Zeitung wo die junge Dame den Scheck offiziell überreicht, da dachte ich schon das es doch eigentlich anders geplant gewesen war. 

Naja jetzt ist es leider so und sehen wir es positiv, das jeder Euro hilft um wieder schuldenfrei zu werden 🤷🏻‍♂️

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Stoffel
vor 2 Monaten #5

Naja jetzt ist es leider so und sehen wir es positiv, das jeder Euro hilft um wieder schuldenfrei zu werden 🤷🏻‍♂️


Geld in der Insolvenzmasse der GmbH hilft leider nicht bei der Rückzahlung der Schulden des eV.

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Kotbullar
vor 2 Monaten #6

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also von dem Geld wird kein Euro zur Tilgung der Schulden des e.V. genommen werden können

und eine schuldenfreie GmbH ist a) utopisch und b) gar nicht gewollt
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BlauFürTreue
vor 2 Monaten #7

@TK volle Zustimmung zu deiner Reaktion. Wenn es stimmt, dann ist es ein Stich ins blau-rote Herz und lässt sich auch nicht durch irgendein formaljuristisches Gelaber relativieren.

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Kotbullar
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #8
mag sein und es ist auch verständlich, dass man das als Fan nicht gut findet
aber juristisch richtig ist das natürlich
und dass der IV die Gelder treuhänderisch verwalten würde, ist ja auch nicht falsch gewesen
so wie das Geld von Noah offensichtlich auch
und zum Treuhänder wurde Herr Kruth wurde auch bestellt, zumindest waren die Voraussetzungen geschaffen
dass sich die Vorzeichen geändert haben, liegt allein an der Abwicklung der GmbH

es gab aber im Vorfeld Stimmen, die schon gewarnt haben, dass das Geld (irgendwann) in die Insolvenzmasse fallen könnte
es wäre daher wesentlich einfacher/sicherer gewesen, wenn man das Geld dem e.V. zur Verfügung gestellt hätte und dieser dann die Anschaffungen getätigt hätte, um sie wiederum kostenlos an die GmbH zu verleihen

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TimK
vor 2 Monaten #9

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Bossi sollte das Geld bekommen und dann "unter der Hand" was besorgen oder was?
Gut, dass das nicht passiert ist. Der Schaden - nicht nur imagetechnisch - wäre wesentlich größer gewesen, als das, was jetzt passiert ist.

Ich kann den Ärger bei allen Spendern verstehen, aber es ist nunmal so in einer Insolvenz, dass das Risiko besteht.

Die einzigen, denen an dieser Stelle ein Vorwurf zu machen ist, ist Noah. Sie haben hier in einer Nacht- und Nebel Aktion alles stehen und liegen gelassen und sind abgehauen. Kruth hat im gesetzlichen Rahmen genau das gemacht, was er machen konnte und damit auch komplett richtig gehandelt.
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Blaurotfan 1977
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #10
Nur mit dem Unterschied das nirgendwo steht das das Geld an die GmbH  geht,sondern für die Mannschaft .

Mann kann nicht einfach was Einvernehmen was einem nicht gehört 

Ist für mich ,Veruntreuung von Spendengeldern.

Stehe deshalb auch im Email Verkehr  mit dem insolvenz Verwalter 

Sollte ,es wirklich so sein,wie mir gerade mitgeteilt wurde ,das auf Seiten der GS,die Person ist uns bekannt, darauf gedrängt wurde  die Spende der GmbH zu überschreiben,werden wir diese Person verklagen .

Herr Kruth hat die Gelder dafür freigegeben diese Dinge anzuschaffen.

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BlauFürTreue
vor 2 Monaten #11
Einige haben gerade m.E. ein Gesetzbuch an der Stelle geparkt, wo andere ein Fan-Herz haben.


Es gibt keinen Grund, das Thema in vorauseilendem Gehorsam abzumoderieren. Hier geht es um Emotionen. Die Aktion hat die Fanbasis mobilisiert, da kann man nicht einfach achselzuckend sagen "hab ich mir doch gleich gedacht".

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Siegeszug
vor 2 Monaten #12
Leute, auch wir als Familie haben 200€ gespendet. Ja, das war viel Geld für einen guten Zweck. 


Nun ist das Geld weg und es hat nicht den Zweck erfüllt. Ja, ich ärgere mich … war das Risiko erkennbar? Ja, war es. 


Würde ich deshalb künftig weiterhin spenden? Eindeutig ja! 

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Kotbullar
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #13

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Du schreibst es ja selbst ganz richtig. 

Herr Kruth hat die Gelder freigegeben, um Dinge anzuschaffen. Wenn das Geld quasi Vermögen der Mannschaft gewesen wäre, warum hätte er das dann freigeben müssen ? 

Und der Game Ready, der offenbar angeschafft wurde, ist der jetzt Eigentum der Mannschaft ?
kfc9999
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #14

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Wieso wurde der Zweck nicht erfüllt? Es ging doch darum, die letztjährige Mannschaft mit Wasser usw zu unterstützen und das passierte auch?
TimK
vor 2 Monaten | Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten #15

Als Antwort auf Blaurotfan 1977 (Beitrag ansehen)

Veruntreuung von Spendengeldern? Geld nicht für die GmbH?

Wie stellst Du dir das vor? Du kannst nicht Einzelpersonen oder einer Mannschaft einfach Geld spenden womit sie dann Sachen für ihren Job anschaffen und dann sagen, das hat aber mit dem Arbeitgeber nichts zu tun. Das ist hier nicht das Lummerland oder so.

Schöne Grüße an den Insolvenzverwalter. Er wird Dir sicherlich auch ausrichten, dass das alles rechtmäßig ist.
Jetzt auch noch Leute verklagen zu wollen, die sich hier für den Verein täglich den Arsch aufreißen (obwohl nicht mehr angestellt) und damit die Forderung des Insolvenzverwalters nach Legalität der Spende umgesetzt haben, schlägt für mich dem Fass den Boden aus.

Einige sollten mal wieder in der Realität ankommen. Wahnsinn.
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