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Ohje. Ich war fest davon überzeugt, dass ihr da einen hohen Sieg mit nach hause nehmt, und dann so ein Ding. Starkes Spiel von Lukimya, muss man sagen, Auch wenn auf seiner Statistik "Ein Tor geschossen, 3:0 verloren steht." - für mich einer der besten heute, ganz anders als gegen Duisburg.

Konrad müsst ihr loswerden, der Typ hat keinen Bock. Rodriguez hatte ich immer für einen Potenzialspieler gehalten, mittlerweile glaube ich, der wird einfach nicht besser. Das 0:1 bricht euch das Genick. Pass von Konrad war Müll. ohne Frage. Aber jeder A-Jugend Trainer sagt dir "GEH DEM BALL ENTGEGEN!". Auch der hat keinen Bock und nimmt den Ballverlust dann einfach in Kauf.

Kein gutes Spiel vom KFC. Phasenweise gut, Abschluss grausig wie gegen Duisburg, nach dem 1:0 ging's einfach steil bergab. Abhaken. Würzburg ist ein vergleichbares Kaliber. Neuer Versuch.

3:0 oder 3:1 für Uerdingen wird's werden. Mit viel Pech ein 3:2. Steht's erst 2:0 für Lautern und der KFC macht ein 3:2 draus, darf der Schommers heute noch gehen.

Freut euch einfach, dass ihr Lautern noch unter Schommers begegnet und nicht unter wem auch immer. Egal, wen man da hin setzt... Der Schommers ist der dritten Liga nicht gewachsen und das Spiel jetzt wird ein weiterer Sargnagel werden.

Lautern kassiert glaube ich seit sieben Spielen mindestens drei Gegentore. Denke, da wird sich der KFC einreihen. 

Da wird es schon ein Münster oder ein Großaspach brauchen, bis die Negativserie abreißt. Der Schommers ist auch einfach kein guter Trainer, der wird bald gehen müssen.

Ich denke, der KFC wird das mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen.

Grüße aus Duisburg.

Wie ich sagte. Stadion und Heimspiel-Charakter ist definitiv eines der größten Probleme. Im Moment ist es schwierig, den KFC als eine attraktive Station für einen Spieler zu verkaufen.

Heute wird sich viel zeigen. Lautern ist im Moment so schlecht wie nie und da erwarte ich persönlich einen KFC Sieg.. Aber die Wahrheit liegt auf dem Platz und so ;)

Natürlich bin ich Duisburger. Aber ist ja nicht so, dass ich das hier nicht sachlich betrachte. Ich denke einfach, dass der KFC ein Problem hat, was die Heimspiele anbelangt, was die Identität anbelangt und viele viele andere Faktoren, die einfach eine intakte Mannschaft ausmachen. Die Aktion von Osawe setzt dem ganzen die Krone auf.

Denke auch, dass die sich mittlerweile ganz gut gefangen haben und sich verbessern werden. Aber ich sehe keinen Zusammenhalt entstehen, wie es z.B. in anderen Mannschaften entsteht. Belehrt mich gern eines besseren.

Ich war mir jetzt nicht sicher, wie viel von dem Beitrag jetzt Ironie war oder einfach nur grenzenloser Optimismus.

Denk mal an Osawe. Und dann frag dich, welcher erfolgreiche Scorer mit Charakter aktuell zum KFC will. Wenn der erfolgreich ist, warum sollte er wechseln? Wegen der Kohle? Dann hast du wieder n Söldner. Und den dann bitte mit Charakter? ;)

Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber ich sehe da kein großes Talent nach Krefeld kommen ;)

Naja. Für das Wintertransferfenster gibt es drei Optionen:

  1. Teuer.
  2. Resterampe.
  3. Verkanntes Talent.

In Kategorie 3 gehört zum Beispiel Mickels. Ich allerdings befürchte, dass sich der KFC mit Hamit Altintop und ähnlichen Größen zu verstärken versucht.... Oder sonstwer, den man aus seinem Bundesliga-Ruhestand zurückholen könnte :)

Mal gucken, wer so letzte und vorletzte Saison seine Karriere in Liga 1 und 2 so beendet hat... die tauchen bestimmt hier wieder auf :)

Da war deutlich mehr drin gegen eine bereits stark geschwächte Duisburger Mannschaft. Compper platt, ebenso beide (!) Motoren im Mittelfeld mit Ben Balla und Krempicki, der Kader geht auf dem Zahnfleisch.

Der KFC kam mehrfach gefährlich vor das Duisburger Tor und agiert dann überhastet oder dumm. Osawe, Evina, Boere... Alles Leute, die sicher Tore schießen können, aber aktuell falsch oder zum falschen Zeitpunkt eingesetzt sind.

Ich kann's nur wiederholen. Bei Mannschaften wie Meppen, Duisburg, Haching und Mannheim sieht man einfach, dass da ein Team steht. Beim KFC sehe ich's nicht.

@Üdinho: Ist auch so. Es steht und fällt mit Struktur und Identität. So, wie man einen Christian Beck nicht aus Magdeburg nach Krefeld holt, holt man auch keinen Ronny König aus Zwickau und schon gar keinen Moritz Stoppelkamp aus Duisburg.

Einfach mal den Wriedt fragen, ob er aus Bayern zum KFC kommt :) sicherlich für den sportlich auch ne super Perspektive. Da gibt's viele Faktoren, wegen derer das so nicht klappen wird. Geld schießt keine Tore, das hat auch Ingolstadt letzte Saison schmerzlich merken müssen - und jetzt sieht es gerade auch nicht viel besser aus. Der HSV mit Kühne und Hannover 96 mit Kind sind da noch einmal eine ganz andere Geschichte. Aber da stimmt dann zumindest das Umfeld. In Liga 3 wirst du die so schnell nicht sehen.

Eben auch aus diesem Grund, der mit Geld rein gar nix zu tun hat.

Meinungen sind subjektiv, alles gut. Beim MSV war er sofort Stammspieler und ein unauffälliger Unterschiedsspieler, der eben genau das zur Geltung brachte, was dir an ihm fehlte. Der spielt öffnende Pässe, ist technisch sehr beschlagen und unaufgeregt, und ich kenne viele Leute, die ihn beim KFC sehr vermissen.

Nun ist das aber erstmal egal, denn der liegt mit Fußbruch flach. Ich denke einfach, dass da mehr Gemeinsamkeit herrschen muss. Und da muss ein KFC auch einfach mal gucken, dass sie das irgendwo liefern. Und wenn man die Grotenburg durch ein provisorisches Stadion ersetzt, da muss mehr Heimspielcharakter rein. Das kriegt ein RWO hin, RWE kriegt das hin, ein Carl-Zeiss-Jena bekommt das hin... Warum nicht der KFC?

Mal ein paar Einzelschicksale:

- Ein Kirchhoff macht seinen Sprung aus Magdeburg zurück in den Profifußball und wird zu einem soliden Drittligaspieler beim KFC - kam der nicht aus der Bundesliga und wurde mal richtig hoch gehandelt?

- Ein Kevin Großkreutz wird geholt. Dessen Berg- und Talfahrt ist hinreichend bekannt, meiner Meinung nach einer der dümmsten Fußballer, die rum laufen.

- Maxsö wird geholt. Und aus sportlichen Gründen entlassen? WTF?

- Maximilian Beister - unsympathischer Soziopath, der sich bislang in keiner (!) Mannschaft richtig einfinden konnte. Wie kommt man auf die Idee?

Dann zum Einsatz der Spieler: Evina ist definitiv einer der besten im Team, wird selten gut in Szene gesetzt. Rodriguez mit Berg- und Talfahrt, bei Talfahrten aber immer katastrophal. Boere völlig nutzlos, so wie er aktuell eingesetzt wird, Osawe braucht mehr Zeit auf dem Platz und mit den restlichen Bankdrückern fange ich gar nicht erst an.

Fazit: Ich denke, der KFC wird sich am Ende der Saison irgendwo im Mittelfeld eingliedern. Halle, Duisburg und Braunschweig steigen auf, Unterhaching und Mannheim spielen oben mit, Chemnitz, der FCK, Großaspach und Münster steigen ab.

Die Saison ist noch lang und da ist noch alles möglich. Und genau, wie ich bei Jena glaube, dass die sich berappeln werden, denke ich auch, dass es beim KFC besser wird. Man darf nur nicht wieder die komplette sportliche Leitung entlassen und die gesamte Mannschaft auf links krempeln um dann wieder von vorne anzufangen :)

Ein Daschner spielt nicht beim KFC, weil er nicht aus der KFC-Jugend kommt und nicht dort verwurzelt ist. Und ein Mickels deshalb nicht, weil er aus der Oberliga kommt und bei vielen Vereinen (auch bei großen Namen) keinen Fuß auf den Boden bekam - aus charakterlichen Gründen.


Das ist nicht alles blitzblanke Scouting-Arbeit beim MSV, da war auch einiges an Glück dabei, dass sowas funktioniert hat. Selbst wenn die Akteure einzeln funktionieren, heißt das noch lange nicht, dass sie das als Mannschaft tun. Hinzu kommt wieder einmal das Thema Identität.

Warum geht ein Connor Krempicki zum MSV? Weil er da mehr verdient? Kann ich mir nicht vorstellen.

Jo. Ich bin doof. Mein Fehler.
Schwer zu sagen. Der MSV hat einen riesigen Schuldenberg zu bewältigen, und Spieler wie Daschner, Gembalies, Mickels und Bitter sollen diejnigen sein, die diesen Berg etwas kleiner machen. Ob der Plan aufgeht, ist eine andere Frage. Jedenfalls hat der MSV keinen Cent für Transfers ausgegeben und wird keine Gehälter zahlen, wie es so manch anderer Zweitligist kann.

Der KFC hat Perspektive, wenn dort mal in der sportlichen Leitung etwas passiert. Steuernagel bringt Struktur rein und macht einen guten Job. Auch die Analyse auf Magenta traf es ganz gut. Es war kein schlechtes Spiel. Es war nur einfach jetzt ein Sprung, der nach den vorangegangenen Spielen einfach auch ein paar Grenzen aufzeigt.

Nun wird in der Winterpause vermutlich was passieren und da gibt es so einige Möglichkeiten, wenn man das nötige Kleingeld hat.

Das allerallerallerwichtigste aber ist, dass in absehbarer Zeit ein ordentliches Heimstadion da steht. Wie soll ein Verein, eine Mannschaft und auch die Fans hinter einem Team stehen, wenn sich jedes Heimspiel wie ein Auswärtsspiel in Finsterwalde anfühlt?

So ensteht keine Identität und so entsteht auch kein Wir-Gefühl in der Mannschaft. Kein Wunder, dass der KFC auswärts besser spielt, wenn die Stimmung eine andere ist. Selbst Wiesbaden mit ihrem provisorischen Rohrstangenstadion schaffen das... Warum gibt es keine Zwischenlösung für den KFC?

So wird datt nix.

Hallo zusammen,

das fasst es tatsächlich sehr gut zusammen. Auch Sicker hatte auf der linken Seite oft viel zu viel Platz, und der Pass auf die Außenbahn, der faktisch seit zwei Wochen täglich in der Zeitung steht (siehe Spiel gegen Würzburg, das der MSV nicht unbedingt verdient gewonnen hat), war absolut vorhersehbar aber es wurde nichts dagegen unternommen.

Dadurch entsteht natürlich Druck und es geht Zeit von der Uhr. Der MSV hätte da noch weitaus höher gewinnen können, wenn ein hoch gelobter Stoppelkamp nicht ganz so eigensinnig wäre in manchen Aktionen.

Die MIttelfinger-Aktion geht einfach gar nicht. Das hätte ich eher von Evina erwartet, nachdem er mehrfach so unfassbar schlecht angespielt wurde. Der hätte jedes Recht dazu gehabt, den Finger auszupacken.

Heute hat der KFC gegen eine Mannschaft verloren. Da ist beim KFC mehr Potenzial im Kader, aber es steht keine Mannschaft auf dem Platz, sondern ein Haufen Leute, die kein verschworener Haufen sind, wie man es bei Duisburg, Unterhaching und sogar Mannheim sieht.

Trotz allem muss man sagen, dass sich das Spiel stabilisiert hat, lediglich die Offensive war katastrophal schlecht. Osawe bräuchte mehr Zeit auf dem Platz und Evina muss bessere Zuspiele bekommen. Was da an Geld verbraten wird, ist einfach unfassbar. Aber es wird besser.

Nur muss man auch einfach sagen, dass nach Magdeburg, München 60 und Jena dann Duisburg einfach ein Schlag in die Fresse war.

Und wenn man der Meinung ist, dass Stoppelkamp bald wieder in Liga 2 spielt, dann unterstellt man dem MSV den Wiederaufstieg. Der wird mit seinen bald 33 Jahren als gebürtiger Duisburger nicht mehr woanders spielen (wollen).

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