Der KFC in den Medien
Und da sieht niemand einen Interessenkonflikt, wenn wir jede Menge Geld an Bayer überweisen und die auch in unseren Führungsgremien sind und darüber entscheiden?
Hat immer Vor- und Nachteile. Sie hätten ja keine Mehrheit, sondern nur eine Stimme. Weiterhin dürften sie bei der Freigabe der Jahreskalkulation ein besonderes Interesse daran haben, dass sich der KFC finanziell nicht übernimmt, um die Kooperation (wirtschaftlich) nicht zu gefährden.
Und da sieht niemand einen Interessenkonflikt, wenn wir jede Menge Geld an Bayer überweisen und die auch in unseren Führungsgremien sind und darüber entscheiden?
Bayer, hat mit der Angelegenheit absolut nichts zu tun. Dieser SC wird uns mehr brauchen als andersrum. Wenn Covestro kein Geld mehr gibt, können die sich die Sportanlage so auch nicht mehr leisten. Aber zusammen wird man bei der Stadt mehr Gehör finden, so könnte es eine win-win Situation entstehen.
Ohne städtische Gelder haben wir keine Chance, der KEV wäre auch nicht mehr so am Leben wenn er nicht von der Stadt massiv unterstützt wird.
Bayer, hat mit der Angelegenheit absolut nichts zu tun. Dieser SC wird uns mehr brauchen als andersrum. Wenn Covestro kein Geld mehr gibt, können die sich die Sportanlage so auch nicht mehr leisten. Aber zusammen wird man bei der Stadt mehr Gehör finden, so könnte es eine win-win Situation entstehen.
Ohne städtische Gelder haben wir keine Chance, der KEV wäre auch nicht mehr so am Leben wenn er nicht von der Stadt massiv unterstützt wird.
Bei dem Finanzvolumen was die haben, machen unsere 175.000 Euro nicht ganz so viel aus. Zumal davon ja alles bezahlt werden muss.
JW und JH kontrollieren dann als Verwaltungsrat die eigenen Leute? Ich lach mich kaputt. Und die Mitglieder segnen das alles lachend und jubelnd ab. 😂
Auch geil: Etat für die Erste um 50.000 gesenkt. Sponsoreneinnahmen um 100.000 niedriger. Aber paar flotte Sprüche und die Leute feiern das? 😂 Das Beste: Gleichzeitig fließen 70.000 mehr ins Marketing! Wurde mal hinterfragt was konkret für diese 70.000 getan wird, welche Marketingmaßnahmen das sind? Das ist Geld, für das umgekehrt Geld für die Qualität der Mannschaft gestrichen wurde. Wer kriegt die 70.000 denn und wofür?
Es war ja absehbar, dass man nun die fertigen Konzepte und personellen Zusammensetzungen vorgekocht serviert bekommt, sobald Fakten hinsichtlich des Vorstandes geschaffen wurden. Das sollte niemanden überraschen und ich bin damit grundsätzlich im Reinen, weil der Verein ansonsten gar keine Zukunft hätte.
Es wäre nur schön, wenn bis zur oMV irgendjemand, der unabhängig ist von FuF zumindest für den Ehrenrat oder im günstigsten Fall für den Verwaltungsrat vorgeschlagen würde, damit das nicht alles in der handverlesenen Blase entschieden (Vorstand), kontrolliert (Verwaltungsrat) und bewertet (Ehrenrat) wird.
...ein unabhängiges Ohr, eine unabhängige Stimme aus der Mitgliederschaft wäre gut - aber woher nehmen?
Man würde vermutlich jedem misstrauen, nicht irgendeiner Gruppierung anzugehören.....
Und da sieht niemand einen Interessenkonflikt, wenn wir jede Menge Geld an Bayer überweisen und die auch in unseren Führungsgremien sind und darüber entscheiden?
Den vielen Daumen runter für meinen Beitrag (die mir schnuppe sind) nach zu urteilen, anscheinend nicht. Unser neuer Vorsitzender hat absolut Recht damit, den Verein künftig nicht von einem großen Sponsor abhängig machen zu wollen. Aber der Club der Krefelder Gentlemen möchte anscheinend in allen Gremien unter sich bleiben.
P.s. muss ja immer angemerkt werden: ich bin kein überzeugter FuF Gegner und erst recht kein Anhänger des Ex- Vorstandes. Für mich steht der Verein nur über allem.
Den vielen Daumen runter für meinen Beitrag (die mir schnuppe sind) nach zu urteilen, anscheinend nicht. Unser neuer Vorsitzender hat absolut Recht damit, den Verein künftig nicht von einem großen Sponsor abhängig machen zu wollen. Aber der Club der Krefelder Gentlemen möchte anscheinend in allen Gremien unter sich bleiben.
P.s. muss ja immer angemerkt werden: ich bin kein überzeugter FuF Gegner und erst recht kein Anhänger des Ex- Vorstandes. Für mich steht der Verein nur über allem.
Es ist ja niemandem verboten zu kandidieren. Also Freiwillige vor. Eine Auswahl ist immer gut. Wäre daher auch schön, wenn es keine Blockwahl gibt.
Aber den Leuten die sich bereithalten, kann man ihr Engagement schlecht vorwerfen. Wenn keiner zur Wahl steht, wäre ja auch doof.
Interview mit Mario Basler.
https://www.wz.de/nrw/krefeld/krefeld-mario-basler-klischees-sind-mir-egal_aid-144777233
Sie kommen nach Krefeld in die Kulturfabrik. Gibt es eine Anekdote mit Krefeld oder Bayer 05 Uerdingen?
Basler: Ich habe dort mit Hertha BSC gewonnen und aus 45 Metern ein irres Tor geschossen. Es wurde auch zum Tor des Monats gewählt. Das ist auch schon die einzige Geschichte, die ich mit Bayer Uerdingen, heute KFC Krefeld, habe.
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Ein echter Experte! (Er hat übrigens auch ein paarmal gegen uns verloren, zum Beispiel mal 0:5 Zuhause mit der Hertha.)
Das erste Quartal eines Jahres haben aufstiegswillige Vereine der Fußball-Oberliga Zeit, die Lizenz auf Zulassung zur Regionalliga zu stellen – in diesem Jahr bis zum 31. März. Damit beschäftigen sich vier Klubs: Spitzenreiter Ratingen 04/19 und sein Verfolger VfB 03 Hilden sowie der fünftplatzierte KFC Uerdingen und dessen Verfolger SpVg. Schonnebeck. Der aktuell drittplatzierte SC St. Tönis hat schon abgewunken, Trainer Bekim Kastrati sagte, die Regionalliga sei „für uns kein Thema“. Auch der derzeit viertplatzierte TSV Meerbusch dürfte in Sachen Aufstieg eher abwinken.
„Die Uerdinger konnten uns nicht leiden“
https://www.wz.de/nrw/krefeld/lokalsport/krefeld-calmund-die-uerdinger-konnten-uns-nicht-leiden_aid-145267423
Hatten Sie als Leverkusen-Manager ein besonderes Verhältnis zu Bayer 05 Uerdingen, dem heutigen KFC Krefeld, der inzwischen in der Oberliga Niederrhein spielt?
Calmund: Dass die Uerdinger uns nicht wirklich leiden konnten, liegt auf der Hand. Auch wenn wir bei Bayer 04 nicht die Entscheidungen trafen, die dem Verein die Grundlagen entzogen. Mir bleibt Bayer Uerdingen immer im Gedächtnis als Klub mit überraschenden, unvergessenen Erfolgen – etwa dem Pokalsieg oder dem 7:3 gegen Dynamo Dresden. Das waren Momente für die Ewigkeit. Spieler wie die Funkel-Brüder, Rudi Bommer oder Matthias Herget – und natürlich Trainer Kalli Feldkamp – haben Großes geleistet. Heute gibt es keine Beziehung mehr zum KFC, dem ich wünsche, dass er endlich langfristig zur Ruhe kommt.
Ich frage mich warum die WZ uns "KFC Krefeld" nennt....
Gelernt von Mario Basler, siehe oben...
Der allseits beliebte und beleibte Herr Calmund.....
ich mochte ihn von Anfang an, so ein "richtig netter" Kuschelbär mit Schnodderschnauze, der jede Saison mit zig Millionen so richtig um sich werfen durfte, um sich dann als Top-Fußballmanager in zahllosen Fernsehshows feiern zu lassen.....
Er ist einer der -zahllosen- Gründe, warum man diese Leverkusen Bayer Fußball GmbH nun seit fast fünfzig Jahren als den "sympathischsten" Club im gesamten deutschen Fußball betrachten muss...
Ich frage mich warum die WZ uns "KFC Krefeld" nennt....
In der WZ gibt es halt Krefelder.... die gerne den höchstspielenden Club aus Krefeld für sich (für Krefeld) vereinnahmen wollen...vor allen Dingen jetzt, wo wir endlich seriös werden.
Solange es ein Skandal-Club ist, kann der ruhig Uerdingen heißen....
aber nun sind wir seriös und dann ist man halt plötzlich Krefelder. Denn nur Krefeld -und zwar nur Krefeld- kann für Integrität, Kompetenz, Sympathie, Verläßlichkeit und Seriösität stehen....
Edmund Stieber war beim Dresden Spiel als Betreuer der Dresdener Gäste eingesetzt.
Was er dabei erlebte, berichtet die RP heute:
„Der Lippmann ist geflitzt“ – wie der Uerdinger Edmund Stieber ins Visier der Stasi geriet
Krefeld · Der frühere Bayer-Profi war in den Tagen rund um das Europapokal-Rückspiel der Krefelder gegen Dynamo Dresden im Jahr 1986 als Betreuer für die Gäste abgestellt. Warum er für Klaus Sammer einen Videorekorder kaufen musste – und wieso er sich plötzlich in einem schlechten Agentenfilm wähnte.

Edmund Stieber spielte von 1971 bis 1977 für Uerdingen. In den Tagen um den 19. März 1986 herum erlebte er als Betreuer der Gäste aus Dresden so einige kuriose Dinge.
Foto: imago/Horstmüller/imago sportfotodienst
Von Heinrich Löhr
Wenn sich am Donnerstag, 19. März, das „Wunder von der Grotenburg“ zum 40. Mal jährt, werden die Uerdinger Helden von damals, die im Rückspiel des Viertelfinales im Europapokal der Pokalsieger gegen Dynamo Dresden nach einer 0:2-Hinspielniederlage mit einem 7:3-Erfolg noch die Sensation schafften, nach vielen Jahren wieder einmal zusammenkommen und einen Tag voller Erinnerungen in Krefeld verbringen.
Einer, der dann nicht dabei sein wird, ist Edmund Stieber. Irgendwo logisch, da er am Erfolg von damals gar nicht als Spieler direkt beteiligt gewesen war. Seine Zeit in Blau-Rot lag an jenem 19. März 1986 nämlich schon fast ein Jahrzehnt zurück. Er hatte zwischen 1971 und 1977 insgesamt 29 Erst- und 166 Zweitligaspiele für die Uerdinger bestritten. Und doch kann der gebürtige Oberhausener seine ganz eigenen Anekdoten zum „Wunder von der Grotenburg“ beitragen. Denn der heute 78-Jährige war damals vom FC Bayer Uerdingen als Betreuer für die Gästemannschaft aus Dresden abgestellt. Stieber begleitete die Dresdner während ihres Aufenthalts in Krefeld – und musste zudem den einen oder anderen kuriosen Wunsch erfüllen.
Ein Videorekorder für Klaus Sammer
Seine erste Aufgabe bestand darin, die Gäste aus der DDR am Düsseldorfer Flughafen abzuholen und zum Hansa-Hotel zu begleiten. „Wie unter Sportlern üblich, erfolgte die Kontaktaufnahme schnell und unkompliziert“, erinnert sich der heute 78-Jährige. Im Hotel angekommen, wohnte er der ersten Besprechung der Dresdner Delegation bei. „Ich weiß gar nicht, wie oft Delegationsleiter Bernd Kießling das Wort Kollektiv gebraucht hat“, erinnert er sich. „Anschließend habe ich die Dresdner im Namen des FC Bayer Uerdingen in Krefeld herzlich willkommen geheißen.“
Und dann wurde Stieber auf Einkaufstour geschickt. Schließlich hatten die Gäste aus dem anderen Teil Deutschlands den einen oder anderen West-Artikel auf ihrem Wunschzettel. Hier und da wurde offenbar auch direkt finanziell unterstützt. „Mit dem Kaufhaus Horten gab es seinerzeit eine Kooperation, die einen 20-prozentigen Nachlass beinhaltete“, berichtet Stieber. Dazu war er auch mit gewissen finanziellen Mitteln ausgestattet worden. „‚Aber denken Sie daran, wir sind nicht das große Leverkusen, nur das kleine Uerdingen‘. Mit diesem Satz hatte mich Manager Reinhard Roder zur Sparsamkeit ermahnt.“
Dresdens Trainer Klaus Sammer wünschte sich einen Videorekorder, der beim Uerdinger Radio- und Fernsehgeschäft Tümp für 2500 D-Mark erstanden wurde. „1500 DM steuerte der FC Bayer bei“, erzählt der frühere Abwehrspieler. „Hin und wieder war ich überrascht, über wie viel Westgeld diese Ostsportler doch verfügten.“ Um sich dann aber doch wieder mit dem für die DDR so typischen Reparieren auch ältester Teile konfrontiert zu sehen. „Bei Horten zog einer einen uralten Braun-Rasierer aus der Tasche und fragte, ob man den noch instand setzen könne.“
Noch heute erinnert sich Stieber gerne an den seinerzeitigen Co-Trainer der Dresdner, Dieter Riedel. Beide waren sich so sympathisch, dass sich der Uerdinger Stieber sogar dabei ertappte, wegen des Dresdners Riedel bei den Toren der Sachsen in Halbzeit eins eine gewisse Freude zu empfinden. Nach der Wende war der heute ebenfalls 78-jährige Riedel von 1995 bis 1997 auch Vorsitzender des Vereins der Elbmetropole.
Stasi-Akte gibt Einblicke in Observierungen
In einem schlechten Agentenfilm wähnte sich Stieber dann allerdings am Morgen nach der Begegnung, als er beim Eintreffen am Mannschaftshotel mit der Flucht des Dynamo-Spielers Frank Lippmann konfrontiert wurde. „Da stand ich auf einmal einer ganzen Reihe von Männern in langen Trenchcoats gegenüber, die ich vorher noch nie gesehen hatte“, sagt Edmund Stieber und schauert dabei auch heute noch ein wenig. „,Bloß kein Aufsehen, der Lippmann ist geflitzt’“, lautete die Parole. Es folgte eine äußerst schweigsame Rückfahrt zum Düsseldorfer Flughafen.
Nach so vielen Jahren bestand nun die Möglichkeit, Einblicke in die Unterlagen der Staatssicherheit zu nehmen. In dem Bericht, der die Gründe für das sportliche Scheitern listet, tauchen an vorderster Stelle die Besuche in den Kaufhäusern auf. Auch wurde der rund einen Kilometer lange Fußweg vom Hansa-Hotel (das es heute nicht mehr gibt und am Hauptbahnhof lag, Anm. d. Red.) zu Horten (das es heute gleichermaßen nicht mehr gibt und an der Ecke des Ostwalls zur Rheinstraße lag, Anm. d. Red.) als zu lang empfunden. „Unglaublich. Auch bei diesen Einkaufsbesuchen wurden wir nachweislich observiert“, staunt Stieber – der so ungewollt auch die schaurige Seite der deutsch-deutschen Geschichte hautnah erlebt hat.
Erster Neuzugang für nächste Saison scheint auch fix zu sein ;-)