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Stellungnahme des ehemaligen Vorstandsmitgliedes Christoph Lenz zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 18.03.2025

Hiermit veröffentlichen wir die von uns in Auszügen auf der Mitgliederversammlung vom 18.03.2025 vorgelesene Stellungnahme des ehemaligen Vorstandsmitgliedes Christoph Lenz in ihrem vollen Wortlaut.

Liebe Mitglieder,

ich wäre gerne persönlich vor Euch getreten, um die Zeit meiner Vorstandschaft Euch zum einen darzulegen und für eine Aussprache mit Euch zur Verfügung zu stehen. Das ist mir arbeitstechnisch heute aber leider nicht möglich. Und zumindest hierfür bitte ich um Nachsicht.

Ich bedanke mich bei Bernd Limberg, der sich dazu bereit erklärt hat, diese Zeilen in meinem Namen vorzutragen und (auszugsweise) zu verlesen.

Vorweg möchte ich betonen, dass ich grundsätzlich nicht die Absicht des Nachkartens oder des Waschens von schmutziger Wäsche habe. Das hätte ich längst über beispielsweise die Presse tun können, hielt und halte diesen Weg jedoch für falsch.

Mein Angebot war es stets die Aussprache mit Euch als Mitgliedern zu suchen und mich Euren Fragen und Eurer Kritik zu stellen. Das Angebot gilt grundsätzlich auch weiterhin, auch wenn ich es nur noch selten in die Grotenburg schaffe.

Als ich seinerzeit gebeten wurde aktiv in den Vorstand einzutreten, war es mein Ziel unserem Verein in schwierigen Zeiten wieder auf die Beine zu helfen und bei der Neuausrichtung nach der Ponomarev-Zeit zu unterstützen.

Zu Beginn wurden mir die Ressorts der Geschäftsstellenleitung, das Fan- und Mitgliederwesen sowie die Jugendabteilung anvertraut. Ein Jahr später wurde ich infolge des Rücktritts von Sven Hartmann mit den Ressorts des Merchandisings und der Finanzverwaltung beauftragt.

Viele Dinge sind mir in der gut zweijährigen Zeit gelungen. Die Mitgliederverwaltung, die fünf Jahre brachlag, wurde erfolgreich wieder hergestellt. Streitigkeiten zwischen Fans, die mir bekannt wurden, konnten einvernehmlich beilegt werden. Die Geschäftsstelle sowohl im Parkhotel als auch später im gelben Haus hatte klare Strukturen und Arbeitsprozesse, auch wenn diese nie 1:1 zu Papier gebracht wurde, was schlicht und ergreifend an mangelnder Zeit aufgrund der zahlreichen Aufgaben gelegen hatte, erst recht nach dem 01.07.2022, als mir das Finanzwesen übertragen wurde. Und auf dieses will ich mich im Folgenden fokussieren.

Was ich bei der Übernahme des Finanzwesens nicht vermutet hatte, war die Übernahme einer desaströsen und unvollständigen Buchführung. Nach der Kontaktübernahme zum damaligen Steuerberater, wurde mir erst einmal ein vierseitiges Dokument überreicht zu Buchungen, zu denen Belege fehlten. In einem durch den Steuerberater eilig zusammengestellten Monatsabschluss war deutlich, dass einige Personalkosten nicht oder falsch verbucht wurden, Forderungen der Berufsgenossenschaft nicht enthalten waren, der Verkauf von Dauerkarten nicht abgegrenzt wurde und selbst die Salden von Bankkonten und Kassen nicht mit der Buchführung übereinstimmten.

Kurzum: es stimmte im Wesentlichen so gut wie nichts!

Das dabei die Berufsgenossenschaft zu dem Zeitpunkt nicht bedient war, wurde mir jedoch erst nach der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung, auf der wir noch eine schwarze Null für das Kalenderjahr 2022 propagierten, bewusst und deutlich. Ich will damit nicht behaupten, dass dieses Thema zuvor nie besprochen worden ist. Nur kann ich dieses anhand meiner Notizen nicht mehr nachvollziehen. Das erste Mal taucht der Begriff „VBG“ in meinen Notizen am 28.06.2022 auf, zwei Tage vor Amtsübernahme.

Auch nach Sichtung der Spielerverträge, die bis dahin vornehmlich nicht über meinen Tisch gingen, ergab sich schnell die nüchternde Wahrheit, dass die Haushaltskalkulation für die Saison 2022/23 nicht aufgehen konnte. Höhepunkt war ein Spielervertrag mit einem vereinbarten Monatsgehalt in Höhe von Netto 1.500 EUR, der im Haushalt in Lohnsteuerklasse 1 kalkuliert, jedoch in Lohnsteuerklasse 6 abzurechnen war, was die Personalnebenkosten alleine bei ihm mal eben fast verdoppelte. Und das war nicht der einzige Fall, der zu Mehrkosten führen sollte.

Immer wieder kamen Rechnungen und Belege auf dem Postweg an, die ich nicht zuordnen konnte und erst auf Nachfrage bei meinen Kollegen erfuhr, dass das seine Richtigkeit hätte. So wurden Spielerberaterhonorare und -courtagen nicht vollständig kalkuliert.

Ich erstellte mit vielen nächtlichen Stunden eine komplett neue Liquiditätsplanung, wohlgemerkt des Unbewusstseins, dass bei der BG hohe Außenstände existierten. Nach Steuern ergab diese ein EBITDA in Höhe von ca -231.000 EUR. Das EBIT lag bei ca. 77.000 im Minus. Und noch einmal: da waren keine Außenstände der BG enthalten.

In der Beratung mit meinen Vorstandskollegen wurden Korrekturen vorgenommen, da auch ich gewiss das ein oder andere nicht berücksichtigt hatte respektive auch noch erfolgte Verträge insbesondere im Sponsoring die Zahlen besser darstellen ließen. Durch diese Korrektur wäre die schwarze Null auch erreicht worden, zumindest vor Steuern und Abschreibungen, sodass ich dieses Konzept auch für tragfähig hielt, was sich erst wesentlich später als fataler Fehler herausstellte.

Für die Präsentation vor dem Verwaltungsrat fasste der Vorstand den Beschluss, dass jedoch eben diese nicht ich vortragen sollte, da ich – ich zitiere – „zu ehrlich sei“, da ich schon ein gewisses Risiko in den Planungen sah, gleichwohl ich das Gesamtkonzept auch im damaligen Vertrauen auf meine Kollegen, mittrug. Der Plan wurde vom damaligen Verwaltungsrat um Andreas Galland genehmigt. Und ja, bevor dieses geschah, forderte der Verwaltungsrat berechtigter Weise einige detaillierte Darstellungen und Erläuterungen.

Zuvor kam es leider urlaubs- und krankheitsbedingt mit deutlicher Verzögerung am 04.11.2022 zu einem ersten, persönlichen Treffen mit dem Steuerberater und mir in seiner Kanzlei, wo ich mit Dringlichkeit das ihm zustehende Recht der Nachbesserung einräumte und klare Ziele vereinbart wurden; Ziele, die im Nachhinein nicht eingehalten wurden, sodass ich nach fehlgeschlagener Aufforderung zur Übermittlung des vorläufigen Jahresabschlusses für 2022 am 27.01.2023 dem Steuerberater das Mandat entzog und einen neuen Steuerberater in Herrn de Rath, der Vereinsbuchführung kann, mit dem Mandat beauftragte.

Nach der ordentlichen Mitgliederversammlung am 12.01.2023 kam es zu einem ersten persönlichen Treffen am 17.01.2023 zwischen einer Vertreterin der VBG und mir in der dann inzwischen neu bezogenen Geschäftsstelle im „gelben Haus“. In der Ankündigung ging es noch um das Thema Arbeitssicherheit und den Umgang mit Arbeitnehmern und die entsprechenden Anforderungen. In diesem Gespräch wurde mir dann erstmals der bei der BG offene Saldo präsentiert und mitgeteilt, dass bis dahin noch keine Zahlungen getätigt wurden.

Ich forderte sämtliche Belege seitens der BG an, um einen detaillierten Überblick zu erhalten und diese auch durch den neuen Steuerberater einbuchen zu lassen.

Mit diesem war die Übereinkunft, dass wir die Buchführung zunächst ungeachtet der misslichen Buchungen aus 2022 zum 01.01.2023 komplett neu aufsetzen, um für das laufende Jahr eine klare Struktur, für zumindest 2023 valide Zahlen zu haben und die Korrektur für 2022 als nächsten Schritt anzugehen.

Auch diese Korrektur für 2022 gestaltete sich als sehr schwer, da Buchungen des vorherigen Steuerberaters schlichtweg nicht nachvollziehbar waren, was auch nach einer Sichtung von Beate Wieczorek, in Teilen bestätigt wurde.

Wurde eine Buchung aus 2022 korrigiert, löste diese Korrektur mindestens zwei neue Fragen aus. Im Weiteren stellte sich nach müßiger Recherche des neuen Steuerberaters heraus, dass der Verein im Jahr 2022 komplett falsch versteuert worden war, wodurch nach einer erfolgten Korrektur des Jahres 2022 klar wurde, dass hier noch einiges an Steuern an das Finanzamt nachzuzahlen sein würden.

Nach dieser gesamten Sichtung wurde deutlich, dass das Kalenderjahr 2022 mit einem Defizit von geschätzt 100.000 EUR zu bilanzieren sein würde, die Saison 2022/23 mit ca. 175.000 EUR.

Was waren die Hauptursachen:

Überteuerte Spielerverträge im Hinblick auf die Prämienzahlungen und dadurch deutlich höhere Personalnebenkosten, als ursprünglich angenommen. Mein Vorhaben, die Prämienzahlungen nach dem mir bekannten „Bocholter Modell“ deutlich nach unten und der Oberliga entsprechend anzupassen, wurde durch meine Kollegen, insbesondere Damien Raths, abgelehnt mit der Begründung, dass man dann keinen Spieler mehr zum KFC bekommen würde, was später in genau dieser Umsetzung unter Marcus John im Übrigen gelingen sollte.

Höhere Ausgaben durch nicht geplante Projekte, wie zum Beispiel die komplette Neueinrichtung von Büros für Damien Raths und Andreas Scholten, die auch so nicht mit der Stadt Krefeld im Nutzungskonzept für das gelbe Haus vereinbart worden waren.

Viele Anschaffungen, die prinzipiell sinnvoll waren (z. B. Überwachungssystem der Geschäftsstelle mit Zugangsbeschränkungen), aber zu dem Zeitpunkt wirtschaftlich nicht vertretbar und ohne ausdrücklichen Vorstandsbeschluss angeschafft wurden.

Hohe Inventurdifferenzen und entsprechende Verbuchungen als „Kosten“ anstatt Erträge.

Die Auflösungen von Arbeitsverträgen und Rechtsstreitigkeiten beim Arbeitsgericht, die immerhin sämtlichst mit einvernehmlichen Vergleichen abgeschlossen werden konnten und bedient wurden – aber auch das war nicht im Haushalt vorgesehen. Das ist übrigens ein Thema, aus dem sich Damien Raths gerne zurückhielt und diese Drecksarbeit vornehmlich Andreas Scholten und mich machen ließ, was Alexander Voigt bei dessen Freistellung nicht zu Unrecht kritisierte, dessen Auflösungsvertrag sodann ich alleine auszuhandeln hatte.

Veranstaltungen wie die After-Work-Party im Krefelder Hof oder das Sponsorenevent im damaligen La Meseta, die Geld einbringen sollten, aber im Nachhinein viel Geld gekostet haben, was so im Vorfeld nicht besprochen und auf Vorstandsebene nicht beschlossen wurde.

Und nein, die Vorstandstreffen, die wir in diversen Krefelder Gaststätten abhielten, haben wir allesamt abwechselnd aus eigener Tasche gezahlt. Hier wurde nichts über den KFC abgerechnet – damit auch das Gerücht mal aus der Welt ist.

Ich könnte noch vieles mehr aufzählen, aber das würde den zeitlichen Rahmen deutlich sprengen.

Die Forderung des nunmehr neu gewählten Verwaltungsrats der Vorlage des Jahresabschlusses für 2022 musste ich negativ bescheiden, da in Summe deutlich geworden war, dass die Buchführung für 2022 komplett neu aufzusetzen und jeder einzelne Beleg neu anzufassen war – ein großes Desaster, das im Wesentlichen jedoch vor meiner Aufgabe als Finanzverwalter entstanden war.

Es kamen Gerüchte über den Kollegen Scholten auf, dass er Gelder aus der Stadionkasse abzwacken würde. Diese Gerüchte kann ich bis heute weder bestätigen noch aus der Welt schaffen. Fakt ist, dass ich als Finanzchef eine exakte Abrechnung der Getränkeumsätze einschließlich einer Bestandsabrechnung verlangte, die mir nie vorgelegt wurde mit der Begründung durch Damien Raths, dass das Thema Stadionabläufe alleine bei Andreas Scholten liegen würde und die beiden damit auch das Abrechnungsthema bei ihm und nicht bei mir sehen würden.

Trotz alledem gilt für mich in dem Punkt bis zu einem entsprechenden Beweis die Unschuldsvermutung in Richtung Andreas Scholten hinsichtlich einer behaupteten Veruntreuung von Vereinsvermögen.

Es begann die Planung für die Saison 2023/24, auch mit Marcus John, dessen Budget relativ schnell erschöpft war und ich ab einer Kaderstärke von 14 Spielern den Hahn nunmehr zudrehte und weiteren Verpflichtungen, die natürlich notwendig waren, meine Verweigerung aussprach. Seine Beschwerden bei Damien Raths hatten Erfolg und es wurden weitere Verpflichtungen entgegen meiner Stimme als Finanzchef getätigt, sodass ich hier das Budget in meiner Planung trotz auch den Vorstandskollegen bekannter Unterdeckung erhöhte. Nunmehr warf man mir Rechenfehler vor.

Derweil verlangte man von uns in der laufenden Saison aus Sponsorenkreisen heraus noch mehr ins finanzielle Risiko gehen zu sollen, um unbedingt noch in dieser Saison aufzusteigen. Dieses lehnten wir jedoch ab, was zu einer gewissen Dissonanz führte. Auf Gedeih und Verderb aufzusteigen war nicht in unserem Sinne.

Und dennoch: es wurden Spieler verpflichtet, für deren Nettogehalt es ein Sponsoring gab. Meiner Eingabe, dass wir uns dann von anderen Spielern zu trennen hätten aufgrund der steigenden Lohnnebenkosten, wurde nicht nachgekommen. Das auch das nicht etatisiert gewesen ist, wird wohl von alleine deutlich.

Im Weiteren wurde uns und – dem Vernehmen nach – auch gegenüber Marcus John durch unseren damaligen Hauptsponsor mitgeteilt, dass es in der Oberliga, in der sich unser Verbleib immer mehr klarstellte, kein Weiteres Engagement mehr geben würde, was in der Sache absolut zu akzeptieren war.

So bot ich bereits im März 2023 gegenüber meinen Vorstandskollegen und dem Verwaltungsrat meinen Austritt aus dem Hauptamt an, da der Verein sich mich als hauptamtliches Mitglied des Vorstands nicht oder nicht mehr leisten konnte. Das wurde zu diesem Zeitpunkt einstimmig abgelehnt.

Es folgte aus alledem die Posse um „dasbob“, von der auch ich mich habe blenden lassen. Doch zum damaligen Zeitpunkt der Vertragsunterschrift gab es dahingehend aufgrund dessen, was man uns präsentiert hatte, keinen Grund daran zu zweifeln, dass der Verein mit diesem Vertrag auf Dauer eine wirtschaftliche Stabilität erlangen würde.

Über die Medien war dann zu erfahren, dass es zwischen Damien Raths und Jörg Wieczorek rund um dieses Thema zu einem Zerwürfnis gekommen war. Mit Genehmigung des Verwaltungsrates telefonierte ich mit Jörg, da ich auch seine Version selbst hören wollte, um ein für mich klareres Bild zu erhalten.

Damien Raths musste infolgedessen gehen und Marc Schürmann rückte nach.

Meine Hoffnung, dass insbesondere dem Bereich Finanzen nunmehr mehr Beachtung geschenkt und die Einhaltung des Haushaltsplans als unabdingbar angesehen werden würde, zerschlug sich in der gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand und dem Verwaltungsrat bei der Präsentation des Haushaltsplans für die Saison 2023/24.

In einer von mir vorgegaukelten Zigarettenpause informierte ich den Verwaltungsratsvorsitzenden Nils Gehlings darüber, dass die präsentierten Zahlen falsch, weil extrem geschönt sind und weder ich noch der Steuerberater dahinterstehen würden. Ich zeigte ihm meine tatsächliche Kalkulation, die ein Horrorszenario aufskizzierte, aber nunmehr auf valideren Zahlen basierte. Zudem zeigte ich ihm in unserem Buchhaltungsprogramm die aktuellen Kassen- und Kontostände sowie Verbindlichkeiten und Forderungen auf.

Kurzum: ich gab auf.

Meine Kalkulation ergab, dass die Saison 2023/24 ein Defizit im EBITDA in Höhe von ca. 525.000 EUR bei Abtragung sämtlicher vorliegender Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt knapp 250.000 EUR, davon 120.000 EUR gegenüber der BG, ergeben würde; Zahlen, die mir später als sachlich richtig bestätigt wurden.

Ich fasse zusammen: eine schwarze Null ist seit der letzten Insolvenz nie erreicht worden. Ich habe mich viel zu lange blenden lassen und war definitiv zu naiv.

Mein größter Fehler war, dass ich nicht den Mut hatte früher zurückzutreten und diesem auch für mich persönlichen Horror ein vorzeitiges Ende zu setzen. Ich war so naiv in dem Glauben, dass ich es doch noch irgendwie schaffen würde einen Beitrag zur Verbesserung leisten zu können – eine fatale Fehleinschätzung meiner Möglichkeiten.

Nur derweil sich andere damaligen Kollegen aktuell medial versuchen weiß zu waschen, bekenne ich mich zu meinem Versagen als Vorstandsmitglied. Gleichwohl haben wir alle Vier, die damals angetreten waren, im Bereich der Finanzen kläglich versagt, und nicht nur einer. Und das von Anfang an.

So wunderte ich mich bei den Gesprächen zu der nun auch von mir begehrten Vertragsauflösung, dass einer von uns Vieren verbleiben durfte, trug er nicht minder zu diesem schlechten Ergebnis mit bei.

Dem Verwaltungsrat und Euch, liebe Mitglieder, gab und gebe ich den Hinweis mit auf den Weg, dass es egal ist, wie der Leiter der Finanzen im Verein heißt: solange der Finanzchef durch die Satzung gedeckt von dem Gesamtgremium des Vorstands überstimmt werden kann und infolgedessen gegen die Ausführung und Stimme des Finanzchefs gehandelt wird, wird unser Verein niemals in ruhige Fahrwasser kommen. Es bedarf hier einer klaren Anpassung der Satzung, die mir durch meine Kollegen ebenfalls blockiert wurde.

Es bedarf mehr Demut und Anerkennung der Gegenwart. Es nützt nichts krachend aufzusteigen, wenn damit der finale Kollaps des Vereins als Risiko einhergeht. Es nützt auch nichts sich damit zu rühmen, dass wir der Pokalsieger von 1985 sind und Dynamo Dresden mit 7:3 an die Elbe zurückgedonnert haben; das ist unsere schöne Vergangenheit und unsere Erinnerungen, unsere Tradition. Nur von alledem können wir uns heute nichts mehr kaufen.

Ich weiß, dass eine Entschuldigung meinerseits nicht ausreichend ist; zu viele von Euch habe ich auch persönlich enttäuscht und dem Verein entgegen meiner Bestrebung eben nicht geholfen, sondern geschadet.

Das bedauere ich zutiefst und es grämt und schmerzt mich bis heute sehr. Nur kann ich es leider nicht rückgängig machen oder den Schaden in den von mir mitzuverantwortendem Anteil begleichen.

So weiß ich, was auf mich zukommen wird und übergebe mich Eurer berechtigten Kritik, Wut und Stimme, die eine Entlastung meiner Person nicht möglich machen lässt, wofür ich vollstes Verständnis habe.

Abschließend möchte ich noch das Gerücht zurückweisen, dass die Miete für die Geschäftsstelle im gelben Haus seit 2022 (von Anbeginn an) nie an die Stadt Krefeld bezahlt worden sei. Das ist schlichtweg unwahr. Und das kann ich auf Wunsch belegen.

Ich kann leider nur noch sagen:

Es tut mir von ganzem Herzen sehr leid.

Und ich stehe, wenn es gewünscht ist, zu einer persönlichen Aussprache gerne im Format von Radio Blau-Rot, Euch, lieben Mitgliedern und Fans, an einem zu vereinbarenden Termin gerne und aufrichtig zur Verfügung.

Krefeld, den 17.03.2025

Christoph Lenz

https://www.kfc-uerdingen.de/2025/03/stellungnahme-des-ehemaligen-vorstandsmitgliedes-christoph-lenz/

Vielleicht auf dem Jahrmarkt wo er Gelder für den KFC generiert oder mit Grinsebacke in VIP Bereichen oder mal wieder im Gefängnis. Eins von dreien 😂

Alles gut JW. Freue mich wenn Du unseren Verein mit der Bäckerei Lomme in die Bundesliga führst.

Im Gegensatz zu anderen hier im Forum respektiere ich auch andere Meinungen. Wenn die Mehrheit meint dies sei der richtige Weg, dann ist das so.

Die Insolvenz wurde durch den alten Vorstand verursacht und durch Kahstein und Röthig ausgelöst. Weil hätte Kahstein den Gerichtsvollzieher Besuch nicht verschwiegen, hätte man den Antrag von Finanzamt verhindern können und wer weiß wie oft die AOK dort war aber die Spezialisten auch das verschwiegen haben.

Und das hier Kahstein, Röhtig, VWR, Ehrenrat und JW gemeinsame Sache gemacht haben liegt ja auf der Hand. Weil komischerweise halten die anderen Gläubiger die Füße still. Ein John oder auch die Gruppe der ehemaligen Angestellten, die sonst jede Woche sich in der Zeitung geäußert haben, sind seit Monaten still und auch mit dem Finanzamt und AOK hätte man eine Lösung gefunden.

Aber ist bestimmt nur Zufall, das im November der VWR zurückgetreten ist, man es verschweigt und zeitgleich aber nur mit einer Partei Gespräche führt und zwei Mitglieder im Vorstand die Insolvenz nicht versuchen zu verhindern, gegen den Verein arbeiten und dann von heute auf morgen weg sind und das alles nur team JW nutzt, aber sind nur Zufälle..

Wird Ehrenmann JW eigentlich die Mannschaft bis Saisonende weiter bezahlen oder machen wir uns noch peinlicher und treten nicht mehr an? Das wäre für den x-ten Neuanfang sicherlich sehr gute Werbung.

Wieso hat JW damals sein Sponsoring vom Aufstieg in die Regionalliga abhängig gemacht und ist dann nur nach öffentlicher Entschuldigung geblieben?

Wieso war JW im Sommer gegen die Insolvenz und wollte unbedingt in die Regionalliga?

Wieso möchten VWR und Ehrenrat jetzt diesen Weg gehen obwohl es den gleichen Vorschlag schon letztes Jahr gab und da alle in die Regionalliga wollten?

Wieso sollen wir VWR und Ehrenrat vertrauen, die uns diesen Weg vorschlagen, die vor ein paar Monaten aber noch einen verurteilten Betrüger an der Spitze sehen wollten?

Wie sieht das Konzept aus? Oder glaubt man mit 20 Kleinsponsoren eine Oberliga Saison zu finanzieren?

Wie sind die sportlichen Ziele?

Wieso stellt JW der Reviersport Chat - Verläufe zur Verfügung?

Wieso wusste JW im November ohne Funktion im Verein besser über die Zahlen Bescheid als Platzer und Eser?

Wieso kann man sein Ego nicht hinten anstellen und gemeinsam mit Platzer und Eser arbeiten? Man muss sich nicht lieben aber gemeinsam kann man mehr erreichen.

Wieso heißt es aufeinmal Team JW obwohl dies doch eher böse gegenüber Eser, Lakis, Ponomarev gemeint war?

Ja er hat weitergemacht nachdem er öffentlichkeitswirksam seine Entschuldigung bekommen hat und klar ein Pokalspiel mit 8000 Zuschauern, lässt er sich natürlich nicht entgehen. Aber schade, daß man diese Saison nichts sieht.

Meine Einschätzung zur JW - Thematik

Erstmal kann man Ihm für sein Engagement die letzten Jahre dankbar sein. Er hat uns in der Regionalliga Saison ermöglicht noch einige gute Spieler zu bekommen und ist uns auch in der ersten Oberliga Saison treu geblieben. Was man auch bei aller Dankbarkeit nicht vergessen darf, es war Hermes Arzneimittel die uns gesponsert haben, klar kam der Vorschlag von JW aber das sollte man auch beachten.

In der Saison 23/24 wurde ja dasbob Hauptsponsor, weil sich Biolectra scheinbar keine Anzeichen genachgr hat, das Sie Sponsor bleiben möchten. Dann hat er noch beim Spiel gegen RWE gesponsert. Wie man ja auch jetzt mehrfach hören konnte, hat er im Sommer auch gegen eine Insolvenz geraten.

Jetzt kommen wir zu den "komischen" Ereignissen.

Im Dezember erfahren wir das der VWR bereits im November zurückgetreten ist und man mit Leuten Gespräche führt aber niemand davon wissen soll und auch niemand anderes die Möglichkeit bekommt, sich einzubringen. Das heißt hier hat eine Partei (JW) seit Monaten Zeit einen Plan zu schmieden.


Und die Art und Weise finde ich zum kotzen. Er möchte den VWR stärker machen, also mehr macht bekommen. Er möchte nur bei einer Insolvenz und dem "Betrug" an den Gläubigern sich engagieren. Hinter dem Rücken des aktuellen Vorstandes redet er mit Sponsoren etc. Er wirbt Mitarbeiter ab (Zell). Es gibt sicherlich noch andere Punkte, aber diese Punkte stören mich am meisten. Was wäre denn wenn jetzt hier jeder hinkommen kann und sagen kann, Ihr geht in die Insolvenz, steigt ab, alle Gläubiger verlieren Ihr Geld, ich bringe paar kleine Sponsoren mit und wir kicken hier nebenbei etwas in der Oberliga, das würde doch niemand gut finden. Wieso hier? Weil es JW ist? Klar, man kann Ihm dankbar sein, aber irgdndwo hört Dankbarkeit auch auf.


Und auch die Gespräche die seit Monaten stattfinden und auch die Einladung für Montag und Dienstag sind für mich eine Frechheit. Er hat keine Position im Verein, weiß nicht ob wir in die Insolvenz gehen und weiß nicht ob er jemals im Verein was zu melden hat, aber geht so an die Öffentlichkeit und das geht garnicht. Und das der VWR und Ehrenrat, die uns in diese Situation in der wir gerade sind und Eser und Platzer ausbaden müssen, unterstützt, macht die Sache für mich noch schlimmer.


Er kann doch gerne für den VWR kandidieren und dann gemeinsam mit Eser und Platzer was aufbauen. Man muss sich nicht lieben aber sollte doch respektvoll miteinander umgehen und das möchte er nicht, er möchte die ganze Macht haben.


Und ich bin mir ziemlich sicher, daß wir mit diesem Konzept auf die Schnauze fallen werden. Es reicht halt nicht, hier Oberliga Mittelfeld anzubieten, da bist Du schneller aus der Grotenburg geworfen, als Du gucken kannst.


Und das hier auch die Ultras, die vor paar Monaten noch eine Betrüger und Knasti an die Spitze bringen wollten, mit dem VWR und Ehrenrat unter einer Decke stecken, die MV abbricht und sich alle freuen, das dann sich JW in die Karten spielt, soll nur ein Zufall sein? Das Auftreten von Kahstein und Röthig die die insolvenz vorangetrieben haben, die JW in die Karten spielt soll Zufall sein?

Das ist meine Meinung zu der ganzen Thematik und deshalb sage ich ganz klar, JA, hier arbeitet jemand seit Monaten GEGEN den Verein um seine Interessen durchzusetzen.

An die Leute die zu JW tendieren. Stellt sich das mal mit einem anderen Namen vor, die Person macht genau das gleiche wie JW, würdet ihr das gut finden? Würdet Ihr zu einer Infoveranstaltung gehen von einer Person die nichts im Verein zu melden hat?

Noch sind es 2 Tage und gerade ein Eser kennt den Fußballmarkt in und auswendig und wird alle Fristen im Kopf haben. Ja man hätte es sicherlich auch früher machen können aber vielleicht wird man das zusammen mit der Insolvenzabwendung oder Eröffnung bekanntgeben.

Eine starke erste Halbzeit. Die zweite nicht so toll, mit fragwürdigen Schiedsrichter Entscheidungen noch den Ausgleich kassiert. Und dann in der Nachspielzeit noch verdient gewonnen.

Wuppertal holt einen Punkt. Wiedenbrück und Schalke U23 verlieren. Ein guter Spieltag für uns.

Da ist das 3:2. Zu früh gefreut 😉

Wiedenbrück liegt 0:3 hinten. Schalke U23 liegt gegen Lotte mit 1:2 zurück.

Team JW hat keine Funktion im Verein dazu in den letzten Wochen und Monaten dem Verein im Hintergrund geschadet. Da finde ich die Entscheidung richtig. Sonst könnte ja jede Person hier sich als Option sehen und mit Sponsoren sprechen oder eine Infoveranstaltung veranstalten, da würde auch niemand hingehen und es zurecht kritisieren, das es diese Veranstaltung überhaupt gibt. Zumal diese Veranstaltung eh für die Katz ist, da man keine Infos über den Verein hat und nichtmal weiß ob die Insolvenz kommt und selbst wenn ob man dann überhaupt was zu melden hat. Man kann es sich trotzdem anhören, aber es hat keine große Aussagekraft da vorher vielleicht auch die Insolvenz eh schon abgewendet wurde.

Chris wurde gestern angerufen und gefragt ob er bei einer Option (JW), die Veranstaltung im Radio streamen möchte. Er hat abgelehnt.

Dazu hat er auch nochmal bestätigt das weiter dran gearbeitet wird die Insolvenz abzuwenden.

Chris hat gerade bestätigt das die Lizenz beantragt wird. Tut mir leid für alle die meinten das hier Eser und Platzer aufgeben.

Wiedenbrück liegt 0:2 zurück und hat eine weitere rote Karte bekommen.

Und da ist das 2:0 nach einem Elfmeter von Ciccarelli

Und da ist die Führung. Jetzt weitermachen und nicht zu passiv werden.

Parallel liegt Wiedenbrück gegen Gütersloh mit 0:1 hinten und spielt seit der 11. Minute mit einem Mann weniger...

Meyer, Dzonga, Ramusovic, Ciccarelli, Werner, Fehr, Langer, Tolba, St. John, Tshitoku, Altuntas

Bank: Gomoluch, Klefisch, Osawe, Baek, Michel, Rizzo, Bafdili, Celebi, Al Ghaddioui

Der KFC in den Medien ·

Da bin ich mir in diesem Fall noch so sicher. Wieso sollte man im April schon Gespräche geführt haben, da waren ja noch, Schürmann und Gummert da. Erst als Gummert verhaftet wurde, hat man die Gespräche gesucht. Weil man nicht mehr weiter wusste.

Der KFC in den Medien ·

Aber da widerspricht Du Dir ja. Scholten und Thißen haben den Verein ja nicht verkauft um die Schulden auf 0 zu bringen. Zumal Eser sicherlich anfangs nichts wusste was hier so abgeht. Aber selbst Scholten und Thißen wussten ja von nichts, wenn man keine Buchhaltung führt, kein Wunder.

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18.10. 15:30 SC Tönis 1:0 Holzheim
23.10. 19:30 Fortuna 1:1 SC Tönis