TimK
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Quaner wäre schon einer, ja. Wobei seine Torquote auch echt überschaubar ist. Aber gut.. Großartige Anforderungen darf jetzt eh keiner stellen, denn dafür ist es jetzt leider zu spät. Und eine 100% Lösung (sorry --> LOL!) gibt's halt jetzt auch nicht mehr!
Jetzt das Aber. Grimaldis Körper ist einfach durch und im Profifußball leider unbrauchbar geworden.
Das schlimme ist, dass die Verletzungen von Grimaldi und Osawe hier wochenlang vorhergesagt wurden. Das hat auch nix mit „ich weiß es besser“ zu tun sondern mit ganz normaler Einschätzung der Situation. Dass wir dennoch gerade wieder nur mit Kiprit und hoffentlich bald osawe dastehen ist einfach lächerlich und unerklärlich.
Aber zum Glück haben wir ja noch Pusch, Kinsombi und Feigenspan für den Sturm. Oder Lukimya.
Sorry, aber wir investieren wieder mal ein Schweigegeld und haben die offensichtlichsten Baustellen nur noch größer werden lassen.
Zum Thema Nachlegen: mir fällt spontan kein vertragsloser Stürmer ein, der uns weiterhelfen würde.
Man muss dem nicht zustimmen, was auf diesen Blogs steht, aber fairerweise muss man - so sehr ich auch diese Ideologie ablehne - eingestehen, dass dies zum politischen Diskurs dazuzählt auch rechten Populismus auszuhalten. Solange keine strafbaren Inhalte gepostet werden, sehe ich persönlich keinen Grund, einzugreifen.
Würzburg hatte zu dem Zeitpunkt bereits 7 Tore erzielt. Bayern 6. Das jeweilige Problem war die Defensive, die dann stabilisiert wurde, ohne aber das Offensivspiel zu vernachlässigen. Und das ist m. E. der aktuell noch entscheidende Unterschied.
Wir hatten übrigens nach 4 Spielen damals schon 6 Tore und hatten trotzdem am Ende einen der schlechtesten Stürme der Liga. Einen ähnlich schlechten Sturm wie wir hatte keine Mannschaft - sieht man vom späteren Absteiger Jena (1 Tor) ab. Was mir auffällt. Wir scheinen irgendwie die Gesellschaft von Magdeburg und Lautern zu genießen. Letzte Saison waren die beiden direkte Tabellennachbarn und jetzt auch schon wieder. Beängstigend.
Nach 8 Spielen (die von Ürdi ins Spiel gebrachten 4 Spiele mit 9 Punkten) waren wir bei 9 Punkten (und 10:13 Toren).
Das darauffolgende (9.) Spiel haben wir zu Hause gegen Waldhof Mannheim mit 3:0 verloren, was dann der Dolchstoß für Heiko Vogel war. Sollten wir also jetzt 9 Punkte holen, stünden wir zumindest punktetechnisch deutlich besser dar, Tordifferenz wird sich zeigen.
So oder so werden es interessante Wochen. Ich hoffe, wir bekommen die Kurve und haben viel Ruhe über die nächsten Monate.
Ich könnte jetzt auch lang und breit erklären warum und Schulze damit widerlegen. Bringt aber nichts, weil die, die es verstehen, es auch so verstehen und der Rest es einfach ignoriert und weglächelt.
Dass wir keine Chancen erspielen hat aber nichts damit zu tun, dass unsere Spieler jung sind, sondern dass das System das nicht zulässt.
Sonst hätten wir ja letzte Saison alleine in den Spielen unter Krämer Chancen im Minutentakt haben müssen.
Boyamba finde ich ja auch nach wie vor schade. Der hätte uns gut zu Gesicht gestanden fußballerisch. Und mit 3 Toren in 4 Spielen keine all zu schlechte Quote bisher.
Vielleicht kann die Presse ja mal nachfragen... (ok, komische Idee, ich weiß....)
Da muss man fast schon wieder mit einem Punkt zufrieden sein....
Dennoch muss ein Sieg her !
Und es spricht übrigens keiner davon, dass die Spieler nicht links oder rechts spielen KÖNNEN, sondern davon, dass es in 99% der Fälle einen Leistungsunterschied bedeutet, da die Spieler komplett andere automatismen gelernt haben, andere Abläufe im Kopf haben, einen anderen Blick aufs Spiel haben etc.
Mag in der Kreisliga anders sein und nicht so ins Gewicht fallen. Spätestens wenn der Fußball ambitioniert wird und man es mit Spielern zu tun hat, die ihre (bisherigen) Karrieren auf der Position verbracht haben, ändert sich das.
Wie gesagt gibt es unzählige Beispiele, gerade auch bei uns aus der jüngeren Vergangenheit. Kann man natürlich aber einfach ignorieren und so tun, als liegt das nicht an der falschen Position.
"dann spielt auch keine Rolle, ob einer links oder rechts spielt,"
Das ist eben genau der Irrglaube, aber es macht auch keinen Sinn, das jetzt wieder und wieder zu argumentieren, warum das falsch ist.
Aber ein Spieler, der nahezu seine komplette Karriere auf links gespielt hat auf rechts zu setzen, ist halt einfach ein qualitativer Unterschied. Da sind die Automatismen nicht drin, der hat was anderes "gelernt". Der Kopf funktioniert einfach anders. Das fängt ja schon bei Innenverteidigern an, die auf einmal links anstatt rechts spielen. Das ist eine andere Spieleröffnung, Verteidigung, andere Laufwege etc.
Jeder hat seine eigene Definition von erfolgreich. Aber zu Hause unentschieden zu spielen, nur 2 Tore in vier Spielen zu schießen, auf einem Abstiegsplatz zu stehen etc. ist für meine Definition nicht sonderlich erfolgreich.
Aber es ist auch egal, was ich schreibe, da Dich meine (viel zu kritischen) Beiträge eh
"Mein Eindruck: Alles, was in den Vorbereitungsspielen gut geklappt hat, wird nun in den Ligaspielen über den Haufen geworfen. Ich sehe zwar auch das Verletzungspech, trotzdem: Erschließt sich mir nicht."
Das ist einer meiner Kritikpunkte an Krämer.
In der Vorbereitung spielen die Spieler ihre Position. Feigenspan links, Pusch Zehner, Mörschel *kein* Mittelstürmer etc. Klar, musste auch für z. B. Fechner noch eine Position gefunden werden und es wurde das ein oder andere versucht. Aber Krämer weicht immer total schnell von diesen Dingen ab, zieht aber andere in stoischer Sturheit durch. Das war in seiner ersten Drittligasaison hier schon so. Natürlich hat gegen Unterhaching im ersten Spiel nicht alles funktioniert. Aber seine erste Reaktion war, Großkreutz vom LM auf RV zu setzen und damit hat noch weniger funktioniert. Anstatt die (eingespielte) Defensivreihe zu lassen wie sie war. Stattdessen weigert er sich konsequent, einen neuen Stürmer (Zuelchner, Pogba und Co) aufzunehmen und setzt lieber Beister und Aigner in die Sturmspitze. Betont aber in jedem Interview, dass das keine Mittelstürmer sind und dass man "Maxi Beister keinen Gefallen" täte, wenn man ihn auf die 9 setzt.
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
Ich kann ja sogar verstehen, dass man eine defensive Grundausrichtung gegen Bayern wählt. Aber dann brauche ich Spieler, die mit Ball am Fuß wissen, was sie tun müssen und die muss ich auf ihre Position stellen. Defensiv war das ja auch in Rostock schon ordentlich. Nur das Umschaltspiel hat nicht geklappt, weil die Pässe großer Bockmist waren und wir vor allem keinen Spieler hatten, der genau diese Umschaltmomente einleitet. In Rostock hatten wir Albutat und Fechner auf der Doppelsechs oder zumindest in der zentralen (Um)Schaltstelle. Pusche musste Stürmer spielen. Wenn ich so ein System spiele, dann muss Albutat halt runter und Pusch muss auf die Zehn. Oder wir spielen lieber ein 4-5-1 und Du hast in der Mittelfeldzentrale Pusch und Albutat und Fechner spielen dahinter.
Gegen Bayern spielen wir dann ein System, das Krämer für ein 4-3-3 hält und haben mit Gnaase und Albutat die langsamsten unserer Mittelfeldspieler auf dem Platz. Wagner kann's halt auch nicht alleine richten. Da hätte Pusch ebenfalls gut getan. Wenn Kinsombi und Marcussen spielen sollen, muss halt Albutat runter (denn dass Du Gnaase brauchst, ist klar). Hätte dann z. B. so aussehen können. Und nein, es hat nichts mit "hinterher ist man immer schlauer" zu tun ;-) Marcussen und Kinsombi müssen da natürlich auch viel mit nach hinten arbeiten, aber das Mittelfeld erzeugt so zumindest ein Übergewicht, welches mit Wagner und Gnaase zwei "Abräumer" und Kämpfer hat und davor mit Pusch jemanden, der die Bälle verteilt. Vor allem kann man es in der Rückwärtsbewegung (siehe Bild 2) auch etwas defensiver, eher als 4-4-1-1 spielen.
Aber naja. Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass Krämer irgendwann mal aus seinen Taten lernt.
Und dann immer dieses "auf Sicherheit" spielen. Das konnte man m. E. bei Ibrahimaj sehr gut erkennen. Der Junge hat so einen feinen Pass, darf aber nur zeigen, dass er es hintenrum kann... Das ist die "Krämer-Doktrin" und das hat nichts mit bashen zu tun sondern mit feststellen. Lasst
Dann bleibt nur eine Dreierkette in der Abwehr, was ich persönlich sogar charmanter fände
Und das bringt uns auch wieder zu Stefan Krämer und seinen Probleme. Er hat es sich immer zu eigen gemacht, Spieler da einzusetzen, wo sie nicht hingehören. Beister und Aigner hat er immer als 9 spielen lassen, obwohl die da nicht ihre besten Leistungen zeigen konnten. Ibrahimaj musste schon häufiger auf den Flügel ausweichen, jetzt wieder Feigenspan, Pusch, Mörschel, Kobiljar
Stefan Krämer versucht immer die Spieler in *sein* System zu pressen anstatt ein System zu spielen, für das er die Spieler hat. Wenn er mehr ZM (wobei ich nicht der Meinung bin, dass wir zu viele haben) als Flügelspieler hat, muss er z. B. auf ein 4-3-3 ausweichen. Oder auf ein 4-2-2-2. Aber er ist gefangen im 4-4-2 Raute oder 4-2-3-1 und selbst für letzteres haben wir gutes Spielermaterial, weil Du dafür drei ZM brauchst. Aber das nützt halt nichts, wenn dann der derzeit einzig wirkliche Zehner (Pusch) überall spielt, nur nicht da, wo er hingehört.
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