friday
- Dabei seit
- 10.05.2012
- Beiträge
- 16
- Zuletzt angemeldet
- 09.10.2023
Beiträge
Ich stell's mal hier rein - hier gibt es eine Fotostrecke von "Lost Place"-Fußballstadien in NRW, also altehrwürdige Fußballorte, die in die Jahre gekommen sind. Auch die Grotenburg ist mit dabei:
https://urbanana.de/de/2021/12/03/lost-fussball-places-in-urbanana/
Hat sich auf der Bank manchmal das Fußgelenk gehalten und wurde da wohl auch gekühlt
Jurjus im Tor,
IV Gerd und Schneider
Albutat und Wagner vor der Abwehr, Gnaase weiter vorn,
Anapak nun im Spiel
Kaum Torszenen beiderseits, für alles weitere ist die Sicht zu räudig
Edit: Anapak scheint für Wagner gekommen zu sein, beackert rechts den Flügel, Kinsombi links
https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=bCaTX7gd32E
Auch der Waldhof ist vertreten, ab 3:48
in 5 wochen so viele minuten gespielt wie großkreutz in der ganzen saison.
mehr als ibrahimaj und daube, doppelt so viel wie grimaldi jeweils in ganz 19/20.
danke, luki!
Im Übrigen hat uns der Abstieg von Bielefeld damals den Klassenerhalt in der Regio gerettet. Etwas merkwürdig, in einem KFC-Forum zu lesen, wie traumatisch das gewesen ist.
Eigentlich sollte sowas mal als Leserbrief bei den 11 Freunden landen.
Hattest du nicht mal (auch wenn's lange her ist) für die geschrieben?
Ich weiß, die Fanbrille kriegt man nie ganz von der Nase, aber auch aus möglichst "objektivem" Blickwinkel ist die Art und Weise der Berichterstattung spätestens mit dem letzten 11F-Artikel doch nicht mehr hinzunehmen und hat mit gutem Journalismus nichts mehr zu tun. Ich habe selber beruflich viel mit Medien zu tun und nehme mir mal raus, ein bisschen Gespür davon zu haben.
Wenn die 11F so tolle Fußballromantiker sind, warum wird dann nicht mal von dieser Seite versucht, die Sache mit der oldschooligen Grotenburg mit bundesweiter Publicity etwas anzuschubsen? Die Reichweite für eine gewisse Wirkung wäre gegeben. Stattdessen ist es wichtiger, der Leserschaft einen "nach Gutsherrenart" regierenden Russen zu präsentieren, der scheinbar auf den Verein pfeift.
Ich glaube, wir KFC-Fans sind auch was Präsenz aus Eigeninitiative in den Medien anbetrifft noch viel zu ruhig bzw. da gibt es noch Potential zu nutzen.
Ich pack's mal hier rein.
Habe mich anlässlich von Bande Büderichs Post über die Zuschauerzahl von RWE am Wochenende in Duisburg mal mit den Zuschauerschnitten unserer Konkurrenten in Liga 3 befasst. Ganz schön interessant:
Der FSV Zwickau spielte vor 15 Jahren noch vor einer dreistelligen Zahl an Zuschauern, vor 3 (!) Jahren noch vor 1.760 Nasen in der RL Nordost. Erst mit dem Aufstieg in die 3. Liga steigerte man den Schnitt sofort auf seitdem konstante 5.000.
Der Hallesche FC spielte vor 9 (!) Jahren noch vor 1.600 in der Regionalliga - weniger als der KFC ungefähr zur selben Zeit in dieser Spielklasse. 2012 mit dem Aufstieg in Liga 3 wuchs der Schnitt rasch auf konstant ca. 7.000.
Selbst der 1. FC Magdeburg, dessen Fans sich online ja gerne an diesen bescheuerten Fananzahl-Schwanzvergleichen beteiligen, spielte erst vor 14 (!) Jahren in der 4. Liga vor 1.695 Leuten. (Der KFC in der selben Saison eine Klasse höher vor 3.381). Mit dem Aufstieg in die 3. Liga 2015 stieg der Magdeburger Schnitt innerhalb von 2 Jahren von 5.500 auf 18.500 an.
Ingolstadt spielte 2006 noch vor 814 Leuten, Würzburg vor 5 (!!!) Jahren vor 854.
Selbst zu den großspurigen Waldhöfern verirrrten sich noch 2006 in der Oberliga (4. Klasse) weniger als 2.000 Gestalten.
Erkenntnisse:
1. Bei all diesen ach so fangewaltigen Traditionsvereinen lässt sich beobachten, dass bis zur Regionalliga in ihrer heutigen viertklassigen Form zuschauertechnisch nur ein harter Kern dabei ist, der irgendwo zwischen 1.500 (Zwickau), 2.000 (Meppen, KFC), 3.000 (Chemnitz, Jena) und 4.000-5.000 (Waldhof in den letzten Jahren) schwankt, und in Städten wie Magdeburg im Aufstiegsjahr auch mal 8.000 Leute mobiliseren kann (die die Jahre zuvor nie da waren).
2. Erst mit dem Aufstieg in Liga 3 schnellen die Schnitte allerorts deutlich nach oben, verdoppeln und verdreifachen sich zum Teil - was man bei uns natürlich nicht behaupten kann. Im Gegensatz zum KFC dürfen aber alle genannten Vereine von Beginn an in der 3. Liga in ihrer Heimspielstätte ran. Selbst zu Viktoria Köln kommen statt der üblichen rund 1.000 Höhenberger derzeit mehr als doppelt so viele Leute, und das werden sicher nicht enttäuschte Fortunen, die den Verein gewechselt haben sein, sondern einfach Neugierige aus Köln.
Das zeigt einfach, welche Bedeutung ein Heimstadion für die Entwicklung von Zuschauerzahlen hat.
Ach ja, die Quelle für all das ist transfermarkt.de, also für jedermann & -frau einsehbar, aber das erfordert ja mehr als einfach stumpfes Pöbeln und Mackertum bei Facebook.
<3 KFC-Hymne auf Dauerschleife <3 Fühle mich wie nach der ersten abgewendeten Insolvenz 2002 (?) .... was ist das für ein Verein? <3 <3 Meine Liebe ist die letzten Tage nur noch stärker geworden.
Danke euch allen
Vielleicht kann ich ja nochmal eine neue Perspektive hinzufügen - aus der Sicht eines Fans, der die meiste Zeit nicht in Krefeld oder NRW gelebt hat.
Ich habe den KFC jahrelang aus dem Süden Deutschlands verfolgt, bin Fan seit 2000, und habe bis 2014 nie in NRW gelebt. Zu Regionalliga Nord Zeiten unter Luhukay und Wollitz bin ich jeden Samstag zu meiner Oma gegangen (weil nur sie WDR empfangen konnte), um den KFC in “Sport im Westen“ zu sehen.
Dann kamen die Ligen 4, 5 und 6. Jahrelang habe ich KEINE bewegten Bilder des KFC sehen können, musste Niederlagen gegen Straelen II allein durch Live Ticker und Forum lesen verarbeiten und “verstehen“. Der Verein, den ich einige Jahre zuvor noch im TV sehen konnte, schien mir plötzlich so weit weg, ein befremdendes Gefühl, immer begleitet von der Sorge, dass es bald komplett vorbei sein könnte. Und trotzdem bin ich dran geblieben, hab während der Fünftklassigkeit KFC-Trikot in Karlsruhe getragen und überraschte Blicke von Oliver Kreuzer bekommen, der mir zufällig im Reha-Zentrum über den Weg lief.
Ich war in München beim Aufstieg von Fortuna (und unserem Last-Minute-WTF-Klassenerhalt) und habe zwischen den ganzen Bayernnasen auf der vollen Tribüne einen fremden, jubelnden KFC Fan entdeckt und geherzt. Wir sind überall :)
Seit 2014 lebe ich in Köln, war bei der Klatsche im Regen in Hennef, bin mit dem Rad durch Baumberg geirrt, um den richtigen Sportplatz zu finden, habe 2015 meinen ersten Live-Abstieg gegen F95 II erlebt... und kann kaum glauben, wie mir und uns allen grade geschieht.
Ich denke dabei auch an all die verstreuten KFC Fans, die es nicht jede Woche, vielleicht nicht mal jedes Jahr zum Spiel schaffen, und die trotzdem Treue gehalten haben. Das alles jetzt ist auch für Euch!
Ein Ohrwurm begleitet mich seit geraumer Zeit: UER-UER-UER-UER-UER...!!!
Bis Samstag in der Grotenburg!