Mittelstürmer
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Da werden schlimme Erinnerung an die Lakiszeiten wach. Dort hielt der Frieden aber immerhin noch bis zur Winterpause.
Das kommt drauf an, was der normale Sportschau-Social Media-Konsument mitnehmen soll. Für eine kurze Erinnerung fand ich es nicht schlecht, die wesentlichen Punkte waren drin.
https://youtu.be/TFxO48fO26I?si=_ZeHv9rrTExiCpjT
Die Sportschau hat eine Doku über die Ponomarev-Zeit gemacht.
Krämer dürfte zu teuer sein. Eric vdL hat's auch gekonnt. Trainiert aktuell einen Siebligisten in den Niederlanden.
Wichtig wäre, die Verantwortlichen für die Würfe rauszubekommen und dann sowohl Schadenersatz einzufordern als auch ein Stadionverbot durchzusetzen. Wer sich so vereinsschädigend verhält, hat auf der Tribüne nichts verloren. Wer solche Taten fördert, übrigens auch. Wie viele Zeugen muss es wohl in einem vollen Fanblock dafür geben?
Es ist kein gutes Zeichen, dass so viele Spieler den Verein verlassen. Wenn es stimmt, dass Reck geht, weil er höher spielen möchte, dann zeigt das, dass die fehlende Perspektive Spieler abschreckt.
Schade, aber vorhersehbar. Wer gute Spieler haben möchte, darf sich nicht mit der Bauernliga zufrieden geben.
Jetzt stell' mal endlich deine persönlichen Befindlichkeiten hinten an. Deine Kumpels haben die PS nicht auf die Straße bekommen und FuF profitiert halt davon.
Ohne Investor wird es nicht gehen und die Mitglieder werden sich auch nicht in der Breite gegen seriöse Konzepte stellen. Man darf aber auch nicht so tun, als wäre das Platzer-Eser-Ding von übermäßiger Seriösität geprägt gewesen.
Und ein paar werden immer dagegen sein, selbst wenn Friedhelm Funkel auf einmal nicht mehr wüsste, was er mit seinem Geld machen sollte und Bierhoff und Kuntz sich ihm anschließen würden.
Fortuna Köln ist doch jetzt sowieso dritte Liga. Die kann man also doppelt streichen ;-)
Ich verstehe die Entscheidung ehrlich gesagt nicht. Ein Drittligist hat nicht genug Geld dafür, aber wir leisten uns das?
Nichts gegen die Mannschaft oder den Behindertensport an sich, aber das ist doch überhaupt nicht die richtige Reihenfolge.
Wir brauchen eine Jugend, eine zweite Herrenmannschaft und wenn das läuft können wir über eine Frauenmannschaft, Amputierenmannschaft oder E-Sports nachdenken.
Natürlich ist er nicht an einer Diskussion auf Sachebene interessiert. Er hat hier meines Wissens nie offenbart, welche Rolle er in dem Eser-Team hatte, aber hier immer die neuesten Nachrichten direkt von Eser übermittelt.
Die Frustration kann ich schon nachvollziehen, aber da steckt auch mehr hinter als nur der Ärger über die Ambitionslosigkeit.
Genauso muss man sich aber die Erfolgsbeispiele auch anschauen. Dann wird man Dinge finden, die bei uns nicht funktionieren können (Regionalität, z. B.) und anderes, wo man einen Vorteil hätte (Horst Steffens) oder was man tatsächlich einfach kopieren kann.
Die Erfolge von Hoffenheim, Leipzig und Wolfsburg sind ja auch am Reißbrett entstanden und das mit sehr viel wirtschaftlicher Vernunft. Hier gab es dann jemanden, der das finanzielle Risiko eingegangen ist. Auf Heidenheim und Union Berlin oder noch besser Darmstadt könnte man auch einmal schauen. Gerade setzt Cottbus zum Revival an. Und wieder mit einem Ex-Uerdinger...
PS: "finanziell" habe ich nicht unterschlagen, sondern einfach weggelassen, weil uns beiden ja klar war, dass sich das vor allem auf finanzielle Risiken bezieht.
PPS: Türkgucü München und auch 1860 würde ich auch nicht kopieren wollen...
Das ist grundsätzlich richtig. Die Kernaufgabe des Vorstands ist es aber, dafür zu sorgen dass die finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden. Wenn das nicht gelingt, andere Vereine das aber hinbekommen, macht der Vorstand seinen Job nicht gut.
Ich würde nicht einmal bestreiten, dass man erst einmal im Soll ist. Für das erste Jahr nach Insolvenz ist ein knapp verpasster Aufstieg nicht schlimm, auch ein paar unangenehme Niederlagen (vor allem in der Hinrunde) gehören dazu.
Nicht verwundert etwas die Stimmung hier, die entweder aus Prinzip alles mit "Daumen runter" quittiert, was ich schreibe, weil ich bekannt Vorstands-kritisch war und bin (womit ich leben könnte) oder tatsächlich kein Interesse an höherklassigem Fußball haben.
Lange habe ich auch gedacht, dass eigentlich kein Fan etwas gegen höherklassigen Fußball haben kann. Mittlerweile bin ich mir nicht so sicher. Es wird schon ziemlich leidenschaftlich gegen höherklassigen Fußball argumentiert.
"Nur machen, was ohne Risiko möglich ist" ist kein Konzept, das ist Verwaltung des Status quo. Man wird immer Risiken eingehen müssen, wenn man Erfolg haben will, aber das heißt auch selbstverständlich nicht, dass man ohne Sinn und Verstand Geld bis zur nächsten Insolvenz raushaut. Mir fehlt tatsächlich ein Konzept, was sportliche Ziele ausreichend berücksichtigt.
Strukturen aufzubauen ist gut und richtig, auch eine zweite Mannschaft kann sinnvoll sein (auch wenn einige Profivereine sich das sparen und lieber in die obere Jugend investieren). Wenn man mir sagen würde: wir müssen noch drei Jahre Oberliga machen, damit wir in der Zeit einen Trainingsplatz bauen können, wettbewerbsfähige Strukturen in der Jugend schaffen und die Westtribüne in einen Hospitality-Bereich umbauen, der zukünftig mehr Einnahmen generiert, dann könnte ich das akzeptieren. Zeigt mir am besten auch fünf Konzepte von Vereinen, die von der fünften in die dritte oder zweite Liga aufgestiegen sind und welches ihr aus welchen Gründen kopieren möchtet. Es braucht eine langfristige Strategie und das Ziel des Aufstiegs in die dritte Liga ist dabei die noch unverhandelbar. Wir reden hier nur von Zeit und Risiken, mit denen das erreicht werden kann.
Ein "der Aufstieg kommt zu früh, weil wir Angst vor einer Insolvenz haben", ist mir persönlich immer noch zu wenig.
Naja, es ist hinlänglich deutlich gemacht worden, dass ein Aufstieg nicht ins Konzept passt. Das werden die Spieler auch verstanden haben.
Wir haben definitiv noch die größeren Brocken im Restprogramm. Nur Hilden hat einen unangenehmen letzten Spieltag.
Wie gesagt, nachdem Essen und Aachen aus der Regionalliga raus sind, wären wir auch in Bezug auf die Regionalligen sehr weit oben.
Die Zuschauerzahl am letzten Wochenende ist wirklich gut und unser Schnitt damit mindestens dreimal so hoch wie bei jedem anderen Verein der Liga. Man merkt auch - jetzt, wo der Aufstieg im Raum steht, zieht das deutlich an, zu Saisonbeginn waren die geplanten 1.800 nicht abzusehen. Hier ist eine Menge Potenzial auch für die Regionalliga.
Was Stroem dazu sagt, ist natürlich auch gewohnt gut begründet, wobei ich in Details anderer Meinung bin. Ich glaube, Regionalliga müsste machbar sein und in Bezug auf die Kosten finde ich vor allem den umfangreichen Overhead und die Verbindung zum SC schwierig.
Es ist schon merkwürdig, wie sich hier die Stimmung gedreht hat und auf einmal gegen einen Aufstieg argumentiert wird.
Was ist denn falsch daran, vom Vorstand ein Konzept zu fordern, wie er in der Regionalliga bestehen möchte?
Es spielen 90 Vereine in der Regionalliga, darunter einige Dorfclubs. Mit unserer Zuschauerzahl wären wir in der Regionalliga West im oberen Drittel. Also warum gelingt es uns (und hier verantwortlich dem Vorstand) nicht, dafür passende Einnahmen zu generieren?
Ein Aufstiegsrecht muss auf jeden Fall wahrgenommen werden. Es wäre ein Armutszeugnis eines Vorstands, kein Konzept für einen Aufstieg aufstellen zu können. Dann müsste der Vorstand zurücktreten. Der KFC gehört ganz sicher nicht in die Oberliga, schon gar nicht längerfristig.