NobbieB
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Denke auch, dass man hinsichtlich der Halbwertzeit solcher Aussagen sehr entspannt sein kann. Ist wohl nicht mehr als Verhandlungstaktik. Wäre ein Wechsel wirklich ausgeschlossen, dann wäre 1860 sofort bemüht Ruhe herein zu bringen. Dann lautete die Aussage "Der Spieler verlässt den Verein nicht. PUNKT!". Und nicht ein diplomatisch-windelweiches "Die Berichterstattung überrascht mich ... uns liegt kein Angebot vor ... ist ein temperamentvoller Spieler ... sind froh, dass wir ihn haben...". Gerade die Aussagen hinsichtlich der zukünftigen Saisonziele ist nicht besonders gut geeignet, einen Grimaldi, der weg will, zum Bleiben zu motivieren. Und ein unmotivierter und offensichtlich recht "meinungsstarker" Spieler Grimaldi ist für 1860 von geringem Nutzen. Es bleibt spannend!
Wir wünschen's unserem Trainer, wir wollen ihn auch behalten, aber es muss sich in den nächsten 2-3 Spielen halt auch mal was entwickeln.
Das hängt nicht primär vom Ergebnis ab, aber eine Strategie muss erkennbar sein (selbst, wenn sich der Erfolg nicht ad hoc einstellt). Das ist das, was sich bei aller Wertschätzung gegenüber Stefan Krämer, nach 13 Ligaspielen einstellen muss. Denn die Feststellung, dass die Leistungen grottig (leider nicht grotig) sind, die gab es von Vielen schon als wir Tabellenführer waren. Hat also wirklich nichts mit Erfolgsfans zu tun.
Was mir viel größere Sorgen macht, ist die Frage, ob dieses System mit drei schnellen Spitzen, aber der völligen Preisgabe des zentralen offensiven Mittelfelds (zentral nur Kimmich, Kroos) gegen die Mehrzahl der tiefstehenden Gegner funktioniert. Durch das Zentrum wird kaum etwas kommen. Und die Flügel müssen in die überfüllte Mitte ziehen, weil wir keinen kopfballstarken Zentrumstürmer haben. Gegen Frankreich war es eine gute Formation, aber ob dies auch gegen Defensive Gegner funktioniert steht m.E. in den Sternen.
Wenn "heute" eine rechts-reaktionäre Vereinigung und ihr nationalistisches Umfeld keine Gelegenheit auslässt, mit menschenverachtenden Parolen gegen andere Menschen zu hetzen, ist jeder öffentliche Raum recht, um zu demonstrieren, dass diese Gruppe nicht "das Volk" ist.
Deshalb darf man Nationalismus, Hass und Menschenverachtung selbstverständlich überall entgegen treten.
Wer definiert, dass dies just in einem Stadion nicht erlaubt sein sollte?
Der Bezug zum Missbrauch des Sports durch totalitäre Regime geht hier m.E. komplett am Thema vorbei.