JP57
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"Damals „klaut „ man uns die Kunstrasenplätze hinter der Südtribüne und dann will man uns nirgends."
Lediglich der Verein mit den besten Trainingsmöglichkeiten in ganz Krefeld (und Umgebung) hat mit dem KFC eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.
Aber klar, das zählt bei Dir nicht.
Die Frage ist nicht, wie er Spieler verpflichen soll. Das kann er nicht.
Die Frage ist, wie ME und die übrigen Mitglieder der Vorstandsgruppe sich vorstellen, wie es weitergeht, falls sie doch noch auf einer MV Mehrheiten bekommen sollten.
Dazu könnten Sie Aussagen machen, machen sie aber nicht.
@nebomb: "Der VWR wollte doch rechtlich eine MV erwirken.. Jemand ne ahnung wie da der Stand ist?"
Das würde mich auch interessieren.
By the way: Der Vorstand ist immer noch in der Pflicht, auf das Mitgliederbegehren für eine a.o.MV zu reagieren.
Wie weit ist die Prüfung der Unterschriften inzwischen gediehen?
Wozu dient diese rückwärtsgewandte Diskussion schon wieder?
Wichtig ist doch nicht, was ME oder JW in der Vergangenheit getan oder nicht getan haben, sondern ob die Konzeption der FuF (mit der JW in Verbindung steht) erfolgversprechend ist oder nicht und wie ME sich eine Zukunft des Vereins vorstellt, nachdem in den letzten Wochen durch den IV Fakten geschaffen wurden, die er - wie jeder andere - jetzt als Ausgangspunkt für alle Überlegungen nehmen muss (wenn man die Option "Scheitern des Insolvenzverfahrens außer Acht lässt).
Was hätte das für Sympathiepunkte gesorgt, wenn die Vorstandsgruppe, die ja - so ihre Information - Verträge mit Sponsoren vorliegen hatten, die nur noch vom IV hätten unterschrieben werden müssen, diese Sponsorenverträge jetzt trotzdem zur Verfügung gestellt hätten.
Und gleichzeitig zu einer MV eingeladen hätten.
Das hätte die Chancen von DV, CHR, BL und ME bei der Besetzung von wichtigen Positionen im Verein drastisch erhöht.
Da stimme ich Dir zu.
@Looxus: "Wenn ich jemanden absichtlich die Treppe runterstoße, um ihn anschließend wiederzubeleben, bin ich dann ein Held oder ein Täter?"
Die glaubwürdigste Antwort darauf könnte Dir wohl die Person geben, die gerade wiederbelebt wurde.
@KFCfan45: Du hast wirklich einen klugen Beitrag geschrieben. Ich war von 1971 bis 2008 "Fan", dann fühlte ich mich als Fan von Lakis so verarscht, dass ich mich emotional abgenabelt habe ... erst seit gut einem Jahr ist die aus der Besorgnis um die Existenz des Vereins gewachsene Sympathie so groß geworden, dass ich wieder genauer hingeschaut habe.
Deshalb bin ich emotional nicht so beteiligt (befangen!) wie einige hier und konnte bei Deinem Vergleich mit dem Verkauf aller Ideale durch die FIFA und der Frage, "ob hier noch alle recht bei Trost sind" zustimmend nicken.
Leider zeigen die Kommentare, die es danach gab, dass Dein Beitrag nichts bewirkt hat, da sind einige wirklich nicht mehr bei Trost = stellen sich der Realität nicht (wie Du schreibst: Ein fast klinisch toter Verein).
Mir hat neulich hier jemand geraten, ich solle das, was in den Sozialen Netzwerken geschrieben wird, nicht als Realität der Stimmung um den Verein nehmen.
Das hat sich bestätigt, als ich am Samstag am Löschenhofweg war.
Wäre ich da hingekommen, ohne die ganze Geschichte der letzten Monate zu kennen, hätte ich annehmen müssen, das wäre der Trainingsauftakt einer Mannschaft, die eine erfolgreiche Saison hinter sich hatte und wo alle Beteiligten sich jetzt auf die neue Saison freuen.
Auch organisatorisch schien alles perfekt.
Ich persönlich habe im letzten Jahr hier und in anderen Medien nur Chaos erlebt (ich erspare mir jetzt die Highlights, die ihr alle kennt), es gab keine 2 Wochen ohne erneutes Wirrwarr bis zur Insolvenz (danach natürlich auch noch).
Zum fünften Mal gibt es jetzt (wahrscheinlich) die Chance eines völligen Neuanfangs.
Weil alles so Scheiße war in den letzten Monaten/Jahren ist mein Interesse an einer Aufarbeitung der Vergangenheit gering ... ich möchte einfach, dass es mit unbelasteten Leuten, die (existenziell!) mit dem SCK klarkommen und (existenziell!) einen guten Draht zur Stadt haben, von Null aus neu losgeht.
Und darüber hinaus, dass die, die in den letzten Jahren immer noch "Fan" geblieben sind, ein bisschen runterkommen und ihren Ton in der Auseinandersetzung mäßigen.
Wie KFCFAN geschrieben hat: Wir mögen einen kleinen Verein, der um seine Existenz kämpft, es geht nicht um das ENde der Welt.
Aus dem Artikel: "„Für den Verein ist es sehr wichtig, einen vernünftigen Unterbau zu haben, um langfristig erfolgreich zu sein“, stellte Skalnik klar. „Wir hoffen, künftig weitere Spieler von der U19 des KFC überzeugen zu können, damit sie die Chance bekommen, Teil der ersten Mannschaft zu werden.“
Nagorny ergänzte zum Thema Jugendarbeit: „Man hat sich immer nur gesehen, was bei der ersten Mannschaft passiert ist, aber in der Jugend sah es noch viel schlimmer aus. Teilweise gab es beim Training nur drei Bälle und die Trikots mussten vom SC Krefeld geliehen werden. Ich könnte die Liste ewig weiterführen. So etwas wird es unter unserer Verantwortung nicht mehr geben. Wir wollen die Jugendarbeit wieder nach vorne bringen, auch wenn das eine schwierige Aufgabe ist, denn viele Kinder und Jugendliche sind durch die Erfahrungen der letzten Jahre absolut gebrandmarkt.“
Interessant: Yayla sponsert ab sofort St. Tönis und ein Bürgermeisterkandidat kündigt an, das Stadion fit für die Regionalliga zu machen.
Gut!
Und auch eine Methode, deren Gehälter ein bisschen aufzubessern.
So ist es!
Ich hab doch noch eine Zusammenfassung gefunden (Mitte des Artikels).
Das Gericht hat damals nicht gesehen, dass es einen Grund gab!
https://www.wz.de/nrw/krefeld/loeschenhofweg-und-grotenburg-das-sind-die-plaene-des-kfc_aid-36939543
@KFCFan: "Das war bereits am Anfang der KFC-Ära der erste große und bis zuletzt auch größte Bremsklotz und hat bereits im Keim eine Professionalisierung verhindert."
Na ja, als die Trennung erfolgte (1995) war man Bundesligist. Nach dem Abstieg 1996 spielte man noch bis 1999 in der 2. Liga ... da war man "professionell", da wurde nichts verhindert.
Wie die Entwicklung in der Jugend in den Jahren nach der Trennung war, kann ich nicht sagen. Aber 1998 hat die A-Jugend noch den DFB-Pokal, den zweitwichtigsten Titel im Jugendfußball geholt.
Ich sehe nicht, dass es bei der Trennung ein Fehler war, eine Vereinbarung zu treffen, weiter am Löschenhofweg zu trainieren und zu spielen (Jugend/2.Mannschaft).
Der große Fehler war, auch schon damals ab dem Zeitpunkt X die Rechnungen nicht mehr zu zahlen (ich finde leider nicht mehr den WZ-Artikel, in dem vor ein paar Jahren noch einmal die ganze Fehlentwicklung rekapituliert wurde.
Ich würde aktuell erst mal niemandem die Schuld dafür geben, falls die Info tatsächlich richtig ist, dass Jugendspieler den Verein verlassen haben.
Die Eltern/Spieler haben miterlebt, dass der Verein Insolvenz angemeldet hat ... nachdem schon vorher in der Saison vieles suboptimal gelaufen ist.
Da wäre es eher verwunderlich, wenn Eltern/Jugendliche nicht die Konsequenz ziehen würden und auf Nummer sicher bei einem anderen Verein gehen würden.
1. Man hat aber keine Anlage, also macht die Meckerei über die Kooperation zumindest aktuell keinerlei Sinn.
2. Für die Ansprüche, die die meisten KFC-Anhänger haben (Mindestens Regionalliga; zweite Herrenmannschaft; umfangreiche Jugendarbeit) bräuchte man nicht einfach "eine Anlage", sondern eine Anlage mit mehreren Plätzen, einer Flutlichtanlage, einem Vereinsheim, einem Fitnessraum ... ab 2. Liga ist auch ein NLZ vorgeschrieben mit umfangreichen räumlichen und personellen Vorgaben (In der 3. Liga haben aktuell auch schon 14 Vereine ein NLZ). Es ist völlig illusorisch, dass die Stadt dem KFC eine solche Anlage hinstellt, es ist ebenso illusorisch, dass der KFC in absehbarer Zukunft die Mittel dazu hat, selbst so eine Anlage hochzuziehen.
Deshalb gibt es keine Alternative, als eine langfristige Kooperation mit dem SCK zu suchen.
Mal einen Trainer eine der Jugendmannschaften kontaktieren und nachfragen, wer da aktuell Kontakte hält und Gelder zahlt.
Da ich heute eine Dreiviertelstunde vor Trainingsbeginn am Löschenhofweg war, habe ich mir das ganze Gelände noch einmal angesehen mit seinen zahlreichen Plätzen, einer Leichtathletikhalle, Funktionsgebäuden, etc..
Für Krefelder Verhältnisse das Non Plus Ultra an Trainingsmöglichkeiten.
Wenn man sich die alternativen Möglichkeiten für den KFC vor Augen führt, sollte man sich freuen darüber, dass der SCK offenbar bereit ist, die Kooperation fortzusetzen.
@BlauRot: "Könnt ihr bei FUF eigentlich auch was anderes, als Lügen zu erzählen?"
Könntest Du endlich damit aufhören, jeden, der nicht Deiner Meinung ist, als "FuF" zu bezeichnen?
Und könntest Du mir mal sagen, wie irgendjemand mit gesundem Menschenverstand jetzt noch dafür plädieren kann, den isolierten Männekes um die beiden verbliebenen Vorstandsmitglieder die Verantwortung für den Verein zu übertragen.
Wie sollte es denn dann weitergehen?
Ich war da und ziemlich überrascht, wie viele Zuschauer nach all dem Mist der letzten Wochen da waren.
Da werden einige Spieler auch überrascht gewesen sein, dass schon beim Einlaufen die ganze Tribüne applaudierte beim Vorbeilaufen.
Ich hatte auch im Kopf: Die Supporters waren da, die Ultras, ein neues Trainerteam, 18 (?) Spieler beim Training ... wie stellt sich der (Rest) Vorstand denn jetzt noch (und mit wem???) eine alternative Entwicklung vor?