Grotenolm
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Ich fand ihn klasse damals. Sympathischer Typ noch dazu.
Davon abgesehen hat es mich gefeiert, Marcussen wieder am Ball zu sehen. Schwere bis verdammt schwere Kost heute mal wieder insgesamt.
ich denke mal, es kommt immer auf die Zielgruppe an. In 5 Jahren bist du vllt. Schon bekannter als UP.
Der Kabarettist Urban Priol (bekannt zum Beispiel von der "alten" Besetzung der "Anstalt") veröffentlicht schon seit vielen Jahren seinen satirischen Jahresrückblick - dieses Mal entsprechend TILT 2020". In diesem Jahr beömmelt er sich über Geisterspiele u dass (fiktive) Fußball-Klassiker im TV gezeigt würden. Wegen eines Topspiels "SG Wattenscheid gegen Bayer Uerdingen 1:1" habe er tagelang nicht schlafen können, so aufgewühlt sei er gewesen.
Ich musste lachen. Da schaffen wir es mal ins Programm eines deutschlandweit bekannten Kabarettisten und werden prompt verarscht.
Die Bilder wirken wie aus einer anderen Welt - keine bonbonfarbenen Schuhe, keine gefärbten Haare, keine zig Patches, Logos oder Sponsoren auf den Trikost. Schöne Frisen ;-)
Jetzt aus der Sicht der Medien draufzuhauen, "wir haben es ja immer gesagt, Investoren sind Werk des Teufels und ihr seid verdammt, wenn ihr eurer Schicksal in deren Hände legt" ist halt zynisch, besserwisserisch und auch nicht objektiv, weil man nur ein kleines Puzzle-Stück unserer Geschichte und des ganzen Hintergrunds beachtet. Das kotzt mich an, auf der einen Seite wird jeder Furz hier medial ausgeschlachtet und jede Kleinigkeit auf die Goldwaage gelegt, aber die wahren Gründe oder die misslichen Umstände mit denen der Verein tagein und tagaus zu kämpfen hatte (und nicht erst seit Ponomarev hier ist), werden totgeschwiegen. Da befindet sich ein blondgefärbter Trommelspecht seit Monaten auf unbemannter Hirnfahrt durch die Medien, dass sich für ihn schon fast ein eigener Podcast lohnen würde und die Medien feiern ihn dafür.
Natürlich ist Ponomarev weit davon entfernt ein Heiliger zu sein, der keine Fehler gemacht hat, aber immer dieses hohle Investoren-Bashing.
Wenn ein Torsten Lieberknecht sich im Magenta-Interview hinstellt und vom "Klassenkampf" salbadert, zwischen MSV und KFC.
Wenn man bedenkt, was er eigentlich für Anlagen mitbringt.
EInen Rainer-Krieg-Wackel-Dackel. Den verschossenen Elfer von Lakis. Die eingetretene Kabinentür von Oliver Kahn.
Die GriKi-Krise.
Aber das Festhalten an alten (absurden) Gewohnheiten macht uns doch irgendwie sympathisch. Vllt. kommt ja ein Beister zurück und irgendein Knipser der sich sagt: Hammer, so ein sympathisch-chaotischer Verein, das ist genau meine Kragenweite.Es steht Weihnachten vor der Tür, da kann man sich mal was wünschen!
Gegen ihn wäre Musculus eine Granate in der 3.Liga. Und es nur aufs System zu schieben, weiß ich nicht. Bis der einen Ball kontrolliert, das "Tempo" was er nur noch drauf hat, die unfassbar naive Attitüde sich ständig überflüssige gelbe Karten abzuholen....
Es ist aus meiner Sicht so bitter, dass wir eine der wenigen Male wirklich mal Karma-Punkte gesammelt haben und einem schwerverletzten Spieler einen Vertrag angeboten zu haben und in der ganzen Zeit seiner schweren Verletzungen auch ihm die Zeit gegeben haben und unterm Strich muss man konstatieren, dass wir in ihn keine aber überhaupt keine Hoffnungen zu setzen brauchen. So leid es mir für ihn tut u so sehr ich seine Leidensgeschichte nachvollziehen kann, aber mit ihm auf dem Platz, ist wie in Unterzahl zu spielen. Das trifft im Übrigen auch auf Kinsombi zu.