Thomas13
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Ich hatte hier ja schon mal irgendwo geschrieben: Man hätte die Grotenburg auch in die Seidenweberhaus GmbH integrieren können um die Ausschreibung zu umgehen....
Nachtrag: Das Stadion gehört dem Hauptsponsor Häcker Küchen.... Eine europaweite Ausschreibung ist also nicht notwendig.
"Letztens erst noch den größten Schwachsinn als Kommentar gelesen: "Das einzige Ziel von MP ist die Insolvenz von KEV und KFC. Solche Kommentare setzen sich aber nicht nur durch Hass und Dummheit zusammen sondern auch dank eben solcher Artikel oder den Dreck im "11Freunde"-Magazin."
Sollte es der gleiche Kommentar gewesen sein den ich auf FB gesehen habe, dann bestätige ich für diesen Kommentar Hass und Dummheit.
Ansonsten: Gute Gedanken Deinerseits, bin ich bei Dir.
"Und sowas hier bringt einen als MSV-Fan zum Ausrasten. Der MSV hat seit Jahren finanzielle Schieflage, und dann liest man sowas hier: https://www.stadt-panorama.de/niederrhein/duisburg/der-duisburger-hafen-feiert-in-dortmund_aid-36056315
Gibt hier und da mal solche DInger und man fragt sich, wie man es als lokales Unternehmen schafft, sowas zu entscheiden... Manchmal einfach zum Kopfschütteln."
Das ist wirklich unglaublich.... Sind ja fast Krefelder Verhältnisse....
Ich bin im Großen und Ganzen bei Dir, diesen Teil bezweifele ich allerdings sehr:
"Also da kann ich dir zumindest sagen, dass du bei den meisten Menschen auf dem Holzweg bist. Mir ist es total egal, ob es ein Ponomarev, ein Ismaik, ein Hellmich oder ein Kühne ist, die in der Kabine aufschlagen und sich in das sportliche Geschehen einmischen. Die Natonalität spielt da für die meisten Menschen eine untergeordnete Rolle (für mich im übrigen gar keine)"
Die Nationalität mag Dir und mir total egal sein, sicher auch einigen anderen Menschen. Der Rassismus ist aber in diesem Land weit verbreitet.
Die Frage warum Duisburg das Stadion nicht voll bekommt war übrigens rein rhetorisch. Die Gesellschaft orientiert sich nur noch am Erfolg, das ist in Duisburg nicht anders als beispielsweise in Düsseldorf oder Krefeld.
Gutes Argument.... Wenn es nicht die Stadt Krefeld wäre..... ;-)
Gegenargument: Bei der Grotenburg, einer städtischen Immobilie, geht es lediglich darum Versäumtes und dringend Notwendiges aus den letzten 20 Jahren nachzuholen. Hätte man die Änderungen der Sicherheitsvorschriften zeitnah beachtet, würden wir jetzt nicht darüber diskutieren. Bestes Beispiel: die Wellenbrecher der Ost... Wie viele Jahre waren das doch gleich?.... Das ist eine Aufgabe der Stadt und dafür hat sie die Verantwortung.
Eine Eingliederung der Grotenburg in die Seidenweberhaus GmbH hätte die ganze Sache beschleunigt, und nichts würde dagegen sprechen die Grotenburg dann in eine gemeinsam mit dem KFC zu gründende Stadiongesellschaft auszugliedern und den weiteren Ausbau gemeinsam voranzutreiben. Der Verein hatte seine Bereitschaft dazu - Fertigstellung der Drittligatauglichkeit war Voraussetzung - bereits signalisiert.
Und mal so nebenbei: Auch die Yayla Arena könnte - aus meiner Steuerzahlersicht - in eine mit der Krefeld Pinguine GmbH zu gründende gemeinsame Gesellschaft ausgegliedert werden, damit das Risiko gerechter verteilt wird.... ;-)
Nachtrag: Es ging bei der Grotenburg doch nur darum die Kosten für die nachzuholenden Versäumnisse nach Möglichkeit auf den dummen Investor abzuwälzen. Das der Verein lieber 2 Jahre (und vermutlich noch ein drittes Jahr) fremde Stadien anmietet muss wohl ein Schock für die Stadt gewesen sein....
"Zum Thema Tropf und Stadionmiete: Es ist natürlich etwas anderes, wenn sich die Stadt zum Verein bekennt als eine "wahllose" Einzelperson."
Unter dem Strich spielt es keine Rolle ob ein Verein am Tropf der Stadt hängt oder am Tropf einer einzelnen Person (Unternehmen). Tropft es aus dem Tropf nicht mehr, ist der Patient tot.
Beim KFC stört es ja niemanden dass der Verein am Tropf hängt, störend ist alleine die die Nationalität des Tropfs. Wäre der Tropf deutsch und sein Name wäre Klaus-Bärbel Mustermann, dann wäre keiner seiner "schrecklichen und unmenschlichen" Aktionen und Aussagen jemals an die große Glocke gehängt worden.
Beim MSV kann man sich natürlich die Frage stellen warum eine Stadt mit ca. 490.000 Einwohnern einen Fußballverein und sein Stadion finanzieren soll, wenn nur eine kleine % Zahl der Einwohner das Stadion besucht.... Die gleiche Frage wurde aber auch in Krefeld gestellt (bezüglich des Stadions).... Kann ja der Investor bezahlen....
Zur Stadtverwaltung Krefeld ist - denke ich - schon alles gesagt worden.... ;-) Wobei man natürlich auch berücksichtigen muss dass so einige Vorstände des Vereins in der Vergangenheit nicht ganz unschuldig an dem schlechten Verhältnis zur Stadt Krefeld sind...
Nichtsdestotrotz hätte der Umbau der Grotenburg auch schneller vorwärts getrieben werden können. Man verweist seitens der Stadt ja so gerne auf die Dauer der europaweiten Ausschreibungen und das der KFC ja die Verhandlungen über eine Stadiongesellschaft abgebrochen hätte (aus meiner Sicht zurecht, denn warum sollte der KFC eine Sanierung teilfinanzieren die durch die Stadt verschuldet wurde)..... Die Stadt hätte das Stadion auch in die Seidenweberhaus GmbH integrieren können (da findet man auch die Yayla Arena und ihren jährlichen Millionen € Verlust) und die europaweite Ausschreibung wäre nicht nötig gewesen.... Warum man das so nicht gemacht hat, liegt wohl auf der Hand...
"Aber klar - wir hängen am Tropf von einem russischen Investor und der MSV am Tropf der Stadt. Das ist natürlich was anderes. "
Natürlich, Tim, denn die Stadt Duisburg ist kein Russe....
"Ex-Aufsichtsratschef Wilfrid Fabel, der die Pinguine 1995 und 2010 vor dem Aus gerettet hat, vertritt seine Ehefrau, die noch einen geringen Anteil an der GmbH besitzt, bei den Gesellschafter-Versammlungen. Er kann die Vorgehensweise von Anwalt Peters nicht nachvollziehen und erhebt schwerste, spekulative Vorwürfe. „Das ist ein dreckiges Spiel. Die wollen die Pinguine in die Insolvenz treiben. Offensichtlich besteht kein Interesse an einer Rettung der Pinguine. Die von ihm genannten Gründe, der Kapitalerhöhung nicht zuzustimmen, sind nur vorgeschoben. Die Pinguine sind nicht verpflichtet, Einsicht in die Bücher zu gewähren und auch nicht den Namen des neuen Investors vorher bekanntzugeben“, sagte er in seiner Funktion als Krefelder Anwalt gegenüber unserer Zeitung."
Solche Aussagen von einem Anwalt.... Da wird wohl jemand so langsam wunderlich...
Und 7 Monate für eine Bilanz eines Unternehmens in der Größe eines Bauchladens.... Satte Leistung, Hut ab....
Die Unterlagen kann ich Dir per Mail schicken, PN genügt.
Angebot gilt natürlich für alle hier im Forum.
Auf- und Abgänge erfüllen dort vermutlich die Sicherheitsbestimmungen, nachgemessen habe ich es nie, werde ich auch mit Sicherheit nicht. Das Stadion kann von innen und außen aussehen wie eine Bruchbude, das ist völlig irrelevant.
Parkplatz- und ÖPNV-Situation fallen nicht in diese Rubrik.
Wie schon geschrieben: Ein Vergleich des IST-Zustands der Nord und Süd mit der Ausschreibung bzw. dem Gutachten von Speer + Partner zeigt die Sicherheitsmängel sehr deutlich. Daher wird sich keiner dem Risiko einer Ausnahmegenehmigung aussetzen.
Nichtsdestotrotz dauert das alles viel zu lange. Erst endlose Diskussionen der Volksvertreter, eine endlose europaweite Ausschreibung, die anstatt von Speer + Partner von städtischen Mitarbeitern, die sich erst mal in das Thema reinarbeiten mussten, vorbereitet werden musste. Und der Verein trägt m.E. auch eine gewisse Schuld, z.b. mit der monatelangen Diskussion über eine Stadion GmbH, die dann von seiten des Vereins abgebrochen wurde, und mit einigen sehr unglücklichen Aussagen seit dem Aufstieg in die 3. Liga, die nicht gerade sehr vertrauenserweckend waren (selbst für eingefleischte Fans nicht, wie hier im Forum nachzulesen ist).
Der Verein sucht jetzt ohne großes Poltern eine Spielstätte für die nächste Saison (und hat sich während der JHV schützend vor die Stadt gestellt), könnte darauf hindeuten dass man vor seiner eigenen Türe gekehrt hat.
PS: Ja, mich kotzt die Situation auch an.
Ich denke nicht, denn für die Ost war z.B. auch keine Kapazitätsverringerung möglich, soweit ich mich recht entsinne.
M.E. ist das eigentliche Problem dass sich der Eigentümer jahrzehntelang nicht um geänderte Sicherheitsvorschriften gekümmert hat (siehe Wellenbrecher Ost, das war ja auch so ein "Huch" Erlebnis).
Das Ergebnis sind nun größere Umbauarbeiten, die europaweit ausgeschrieben werden müssen und sich alleine schon durch den Verwaltungsakt in die Länge ziehen. Nebenproblem scheint mir zu sein, dass man die notwendigen Arbeiten für die Ausschreibung mit eigenen Mitarbeitern der Stadt durchgeführt hat anstatt es den Spezialisten Speer + Partner zu überlassen.... Sparen am falschen Ende....
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