Johannes
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https://www.hessenschau.de/wirtschaft/frankfurter-oberbuergermeister-lockt-zum-weihnachtsshopping---trotz-pandemie-und-demo-flut,kinderticket-frankfurt-100.html
Unfassbar fahrlässig!
(habs wieder gelöscht, keine Lust/Zeit auf die Diskussion. :-))
https://www.fr.de/sport/fussball/abgang-eines-patriarchen-90128857.html
Hier ein Beispiel für das, was die überregionale Presse daraus macht: Schreibt fleißig von RevierSport und Co. ab - ohne Zweifel daran, ob Gündüz' Geschichte stimmt oder nicht, man hätte ja wenigstens mal den Konjunktiv bemühen können - und vor allem das neunmalkluge "tja, selber Schuld, hätte man sich halt nicht einem Investoren hingegeben". Freut euch doch, ihr Spitzen-Journalisten, ohne ihn stünde nämlich morgen ein Heimspiel gegen Hiesfeld an und ihr müsstet von anderen Seiten eure Artikel zusammenklauen.
Und schwupps, noch ein RP+-Kommentar von Jens Voss, den man sich aber auch komplett schenken kann: MP ist unseriös und ein "Gottkönig", "war ja eh alles klar", mehr steht eigentlich nicht drin, aber am wütendsten macht mich dieser Satz: "Und so erlebte Krefeld eine packende Ratssitzung, in der erstmals schonungslos die Frage aufgeworfen wurde, ob eine Stadt den Fußball mit Steuergeld stützen muss, stützen darf." Wissen Kritiker wie Voss nicht, dass Grotenburg eine städtische Immobilie ist, die seit rund dreißig Jahren quasi sich selbst überlassen wurde und nicht deswegen vor sich hin gammelt(e), weil Onur Özkaya gegen Duisburg II den Pfosten traf oder weil Lakis sich mit Pele Wollitz im Kabinengang gezofft hat? Oder ignoriert er es, weil es in seine politische Agenda passt? Mir scheint es auch, bei der CDU wurde eher gegen Meyer gestimmt als gegen die Grotenburg-Sanierungspläne. Und ob man jetzt KFC-Fan ist oder nicht, ich denke, einjeder wird zustimmen, dass so persönliche Befindlichkeiten und Eitelkeiten letztlich vor allem einen Leidtragenden haben: die Stadt Krefeld, deren überregionale Bedeutungslosigkeit und innerstädtisch katastrophales Image ich hier wohl niemandem mehr nahebringen muss.
https://www.kicker.de/kfc-verschafft-sich-zeit-bei-stadionmiete-tuerkguecue-spiel-kann-stattfinden-792012/artikel
Jim Decker hat es dann doch noch geschafft, die Neuigkeiten in einen Artikel zu packen.
Quelle will er nicht herausgeben - wäre auch dumm gewesen, aber man kann es ja mal versuchen - und er erklärt den fehlenden Hinweis im Artikel aufs zweite Statement folgendermaßen: "Die Anfrage an den KFC erfolgte mittags, deutlich vor dem 1. Statement. Da war genug Zeit vorhanden." Aber es ist wohl nicht mehr damit zu rechnen, dass er den kicker-Artikel editiert bzw. ergänzt, der mir übrigens allein schon locker achtmal geschickt worden ist von Bekannten (was denken die? Dass ich das sonst nicht mitbekomme? ;)) und dementsprechend gefährlicherweise für viele Leute alles ist, was sie zu diesem Thema lesen werde, vor allem für Fans außerhalb "unserer" Kreise. (Sonst schreibt er übrigens viel zu Bayer Leverkusen, das mal so als Randnotiz.)
Ja. Danke! :-) Und nun, leider, zurück zum eigentlichen Thema: Jim Decker hat bei Twitter geantwortet. Wobei, eigentlich nicht.
https://twitter.com/Jimfi/status/1337152137382522882
Bitte sehr.
https://twitter.com/Jimfi/status/1337065810569945094
Damit die anderen nicht auch suchen müssen (unter dem Beitrag von "Oberbürgermeister Frank Meyer"):
Lieber Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Ratsmitglieder,
mit diesen Zeilen möchte ich keine Politik betreiben, sondern einfach meinen Wunsch äußern, den Ratsbeschluss, die Grotenburg nicht mehr weiter zu sanieren, noch einmal zu überdenken.
Wir alle waren in den 80er Jahren stolz, die Grotenburg - und somit auch die Stadt Krefeld - europaweit bekannt zu machen.
Für Tausende Krefelder Bürger, insbesondere für die Fussballinteressierten, ist es mehr als nur eine Herzensangelegenheit.
Es würden ein Stück Kulturgut und eine grosse Tradition für immer ausgelöscht werden.
Fast jeder Krefelder hat sich damals mit diesem Stadion identifiziert und war stolz darauf, ein Teil dessen gewesen zu sein!
Mir ist klar, dass man seitens der Stadt absolut verlässliche Partner braucht um gemeinsam diese schwierige Entscheidung zu treffen.
Mein Herzenswunsch ist, die Grotenburg drittlligatauglich zu machen, indem der Ausbau - wie ursprünglich geplant - fortgeführt wird.
Deshalb meine Bitte:
Geben Sie der Grotenburg eine Chance!
Mit freundlichen Grüßen
Werner Vollack
Und bei der örtlichen Presse arbeiten halt leider keine KFC-Fans, womit wir beim alten Problem wären: Der KFC hat zu wenig Fans - im Stadtrat, in den Redaktionen, in der Stadt.
Apropos RP: Im dortigen (Plus-)Artikel wird der Redebeitrag von Gero Hattstein mit "packend" beschrieben - das ist der, der mal eben rassistisch Armenier, Kosovaren "oder sowas" in einen Topf geworfen hat. Und der Artikel endet damit, dass Voss den Vorschlag der Linken nach einem Bürgerentscheid "faszinierend" findet und lobt. Mehr muss man zur Berichterstattung der Rheinischen Post im Bezug auf den KFC nicht wissen.
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