aphex2
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Das stimmt schon, dass wir in den beiden Saisons in der Oberliga trotz sportlich dürftiger Leistungen sehr gute Zuschauerzahlen hatten, was sicherlich auch an der Rückkehr in die Grotenburg lag.
Nebombs Sorgen über den Zuschauerzahlen kann ich aber schon nachvollziehen. Übrigens nicht nur bei sportlichem Mittelmaß (das ich nicht erwarte), sondern auch wenn es besser läuft. Denn man muss mit einem Einbruch der Dauerkartenverkäufe rechnen. Wenn die sich "nur" halbieren wäre das schon ein Erfolg, denke ich.
"Das Konzept "seriös und langsam aufbauen" (mit ähnlichen Ideen in Bezug auf SC Krefeld, Oberliga etc.) ist vor Kurzem mit Raths gescheitert. Auch daran, dass er dafür nicht genug Geld zusammenbekommen hat und dann auf dasbob reingefallen ist."
Gescheitert sind Raths und Konsorten definitiv, sogar ziemlich krachend. Ich weiß aber nicht, ob das Problem vorrangig auf der Einnahmenseite zu suchen ist. Es war ja schon so viel Geld da, dass man absoluter Oberligakrösus war.
Ist halt blöd, wenn man 1 Mio. Euro zur Verfügung hat, aber 1,5 Mio. Euro ausgibt, weil man meint, als einziger Oberligist Vollzeitprofis beschäftigen zu müssen und Altstars wie Odenthal verpflichtet, die dann aber nur dem Gegner hinterlaufen.
Genau, der Zeitraum, der im Insolvenzplan geplant werden muss, hört ja auch nicht mit Abschluss des Insolvenzverfahrens auf, sondern umfasst auch noch die ersten Jahre nach dem Abschluss des Verfahrens.
Die Finanzierung ist ein Aspekt. Dann braucht man natürlich Trainingsplätze, Spielstätte etc.
Wenn die Besetzung der Gremien wie VWR und ggbfs. Vorstand bis dahin nicht geklärt ist, muss der Insolvenzplan so gestaltet sein, dass er unabhängig von der Besetzung funktioniert.
Bespiel: Die Unterschriftensammlung für die AoMV erreicht erstmal knapp unter einem Drittel Unterschriften, d.h. es droht weiterhin, dass die restlichen Unterschriften zusammenkommen und eine Abwahl des Vorstands stattfindet. Außerdem ist der bisherige VWR weiter im Amt. Dann muss der Insolvenzplan auch funktionieren, wenn sich die Machtverhältnisse noch ändern, bzw. ein mit dem Vorstand verfeindeter VWR im Amt ist.
Das ist ja der Grund, warum der IV gerne eine MV hätte.
Hat der Insolvenzverwalter den Verein denn eigentlich schon für die Oberliga gemeldet? Er wollte das ja bis Ende Mai entscheiden.
Lies dir nochmal die Punkte 1-4 von Johannes durch. Da kann Schulze nichts abschreiben, weil es die in dieser Form bei keiner der vorherigen Insolvenzen gab.
Deshalb ist die Lage jetzt auch so ernst.
Mehmet Eser selbst hat das als M-Soccermanagement verkauft...
Ich hoffe und könnte mir gut vorstellen, dass demnächst auch Werner Vollack als Unterstützer von FuF vorgestellt wird.
Heute hat er sich zumindest schon mal so auf Facebook geäußert:
"da ich Matthias Herget sehr gut kenne, weiß ich, dass er es sich genau überlegt hat, für welches Konzept er sich entschieden hat um zu helfen. In welcher Form auch immer. Matthias Herget legt großen Wert auf Glaubwürdigkeit und deshalb würde ich es auch begrüßen, wenn man sich für Ihn und die FUF entscheiden würde!"
Ich verstehe es auch eher so, dass der Insolvenzverwalter einen Insolvenzplan erstellt. Nicht mehrere. Und natürlich nur, wenn das zugrundeliegende Konzept aus seiner Sicht funktioniert. Dieser Insolvenzplan wird dann dem Gericht und danach der Gläubigerversammlung zur Abstimmung vorgelegt.
"Da entscheiden dann die Gläubiger, ob sie bzw. welchem Konzept sie zustimmen"
Ist das wirklich so, dass die Gläubiger über verschieden Konzepte abstimmen?
Kann den Unmut darüber etwas verstehen, dass bestimmte Facebook-Nutzer aus dem erlesenen Kreis von Eser-Freunden (die selbst vielleicht noch nicht mal Vereinsmitglied sind) schon damit prahlen, dass Konzept im Detail zu kennen, während die Mitglieder selbst nicht informiert werden.
Spielt auf jeden Fall eine Rolle.
Und dann braucht es natürlich eine wirklich sehr hohe Zustimmung, damit genug Unterschriften zusammenkommen.
Auf der letzten AoMV sind K+R quasi einstimmig abgewählt worden. Trotzdem war es bei der Unterschriftensammlung relativ knapp, meine irgendwas mit 3xx.
"Oder ist die MV zwingend notwendig für die Insolvenz?"
Die Frage wird dir nur der IV beantworten können. Er beurteilt die Konzepte auf Durchführbarkeit. In welchem Maße da die Zustimmung der Mitglieder und vor allem sich nicht blockierende Gremien eine Rolle spielen, kann ich dir nicht sagen. Völlig unbedeutend wird es nicht sein, sonst müsste er ja keine MV einfordern.
Gab es erst seit heute Morgen, glaube ich. Eine Ende der Aktion wurde aber vorher auch nicht genannt.
Dass es schwer wird, die Unterschriften zusammen zubekommen, war klar. Ich glaube, selbst bei der Abwahl von K+R, die ja deutlich weniger kontrovers war, haben nur knapp mehr als ein Drittel der Mitglieder unterschrieben.
Ich nehme an, deine Frage bezieht sich ausschließlich auf die Fortführung des Vereins. Dass der Aspekt der demokratischen Teilhabe der Mitglieder nur durch eine MV erfüllt werden kann, sollte ja unstrittig sein.
Bitte korrigiere mich, aber so wie ich es mitbekommen habe, hat der IV nun mehrfach dazu aufgefordert eine MV abzuhalten. Insofern kann ich nicht zu der Einschätzung kommen, dass sie für den Fortbestand des Vereins weniger dringlich ist.
Der aktuelle Stand ist doch: Wir haben einen Vorstand, der maßgeblich von außen gesteuert wird. Bei dessem Konzept höchst fraglich ist, ob eine Mehrheit der Mitglieder dahinter steht. Dessen Abwahl auf der Tagesordnung einer möglichen AoMV steht. Der den amtierende VWR (das Gremium, das die Finanzplanung freigibt) als seinen Feind bezeichnet.
Hört sich alles etwas wackelig an, oder?
In welchem Fall soll die MV obsolet sein?
Wenn der IV sagt, eine MV solle abgehalten werden, dann sollten die Verantwortlichen dem auch bitte folgen.
"Der Vorstand hat letzten Montag eine Antwort auf den zweiten offenen Brief der Fanklubs an den Stellvertreter Sebastian Grauten gesandt."
Keine Ahnung, ob ich das vielleicht übersehen habe. Falls nein, Frage an die Grotenburg-Supporters: Warum habt ihr diese Antwort nicht wie die anderen auf eurer Facebook-Seite veröffentlicht?
Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung hätte ich besser gefunden als nur die Wiederholung der Aussage, dass man deren Notwendigkeit erkannt hat.
Geradezu unverschämt ist es hingegen der Vorwurf an Herrn Dr. Epping und seinen Mitstreitern, mit dem Antrag "Gewaltanwendung Tür und Tor geöffnet" zu haben.
Die Spieler wurden in bar bezahlt? Das erscheint mir aber doch etwas abwegig, dass ME mehrere hunderttausend Euro zuhause rumliegen hatte.
Sieh dir doch einfach mal an, wie viele Stimmen es auf der letzten AoMV für die Abberufung von K+R gab und wie viele Mitglieder vorher für die Einberufung der AoMV unterschrieben haben. Jeweils anteilsmäßig.
Dann wirst du vielleicht sehen, wo das Problem liegt.
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