MoritzWuschel
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Vielen Dank BB. Das wird ja ab jetzt wieder eine Wohltat sein, Kommentare der echten KFC-Fans lesen zu können. Die Trolle gingen mir echt auf den Senkel.
@DAVE101: "Finde ich so gar nicht in Ordnung, wenn Leute, wie Bande beschreibt, damit prahlen, sich mit 20 oder mehr Karten eingedeckt zu haben,"
Da stimme ich dir absolut zu. Aber die Frage ist, ob das auch stimmt. Schreiben kann man viel im Netz ...
Mal ehrlich, wenn vor drei Monaten jemand gesagt hätte, dass wir gegen die Kölner Fortuna einen Punkt holen, der wäre wahrscheinlich mitleidig belächelt worden.
Mein Herzensverein war damals Preußen Krefeld. Seit der Saison 66/67 habe ich bis zum bitteren Ende 1971 jedes Heimspiel gesehen. Höhepunkte in jeder Saison waren seinerzeit die Duelle mit dem KEV, der DEG und dem KEC.
Nach dem Abstieg in der Saison 69/70 haben sich die Preußen prima verstärkt, u.a. mit dem 1. Kölner Block. Die Namen Gebr. Langemann, Helge Willms, Ulrich Roski ... klingen mir jetzt noch in den Ohren. Aber in der 2. Liga haben sich die Preußen buchstäblich zu Tode gesiegt und sind mit 56:4 Punkten aufgestiegen. Nach anfangs 1.500 - 2.000 Zuschauern kamen später nur noch um die 600 Z. in die Rheinlandhalle. Grund war, dass die meisten Spiele zweistellig gewonnen wurden und somit von vornherein vor jedem Spiel klar war, wer der Sieger ist und dass es einseitig sein würde.
Das geringe Zuschauerinteresse war auch der Grund, warum man im März 1971 bei einem Schuldenstand von 100.000 DM Insolvenz anmeldete. Am nächsten Tag bin ich mit schwarzer Krawatte zur Arbeit gegangen. Zwar wurde noch eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die aber mit knapp 8.000 DM nicht viel einbrachte und die Situation nicht wirklich verbesserte. Das Geld wurde dann später auch wieder an die Spender zurückgezahlt. Auch damals schon hielt sich die Krefelder Wirtschaft vornehm zurück.
Anfangs habe ich mir dann noch einige Spiele des KEV angesehen, da ein paar Spieler von Preußen zum KEV wechselten. Trotzdem war der KEV eben halt nicht Preußen. Als dann der letzte Preuße dem KEV den Rücken gekehrt hat, habe ich dann nach und nach auch das Interesse verloren.
In den 90ern ging in einer Nachbargemeinde, nämlich Grefrath, ein neuer Eishockeystern auf. Aufmerksam wurde ich auf Grefrath durch Welle Niederrhein, die seinerzeit immer live von GEC-Spielen berichteten. Ab dem Aufstieg in die 2. Liga bin ich dann oft mit meinem Sohn nach Grefrath gefahren. Wir waren beileibe nicht die einzigen Krefelder, denn nach Spielende fuhr jedes mal eine Autokarawane Richtung Krefeld. Für Grefrather Verhältnisse waren die Spiele mit 1.500 - 2.000 Z. immer gut besucht und gegen Essen mit 4.000 Z. sogar ausverkauft. Trainer war übrigens Elmar Schmitz! Doch in der Folgesaison wurde der Verein größenwahnsinnig. Es wurden abgehalfterte DEL-Stars verpflichtet, die nur ihre Hand aufhielten, aber auf dem Eis nichts zeigten. Im Ergebnis wurde zur Saisonhälfte die Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Dadurch bedingt mussten sie in der folgenden Saison in der 4. Liga, der RL, neu anfangen. Aber auch da lief es in den ersten (wenigen) Jahren erstaunlich gut. Spielertrainer war ein ehemaliger KEV-Spieler (der Name fällt mir leider nicht mehr ein), der eine gute Mannschaft zusammen gestellt hat. Es lief auch spielerisch prima. Zuschauer kamen mit 500 - 1.000 erstaunlich viele. Irgendwann war es soweit und man hätte in die OL aufsteigen können. Man durfte aber nicht. Die entscheidenden Spiele hat man (absichtlich) verloren. Das war dann auch für Grefrath das Ende: Die Mannschaft fiel auseinander und der Trainer wechselte nach Dortmund. Die Niers-Panther waren damit "begraben".
Über einen Freund, der im Okt. 2019 leider verstarb, bin ich dann so ab 2015 an die Pinguine gekommen. Leider habe ich nicht viele gute Spiele gesehen. Eine gute Sturmreihe reicht nun mal nicht. Was vorher schon einige User hier beschrieben hatten (Fehleinkäufe, fehlendes Konzept allgemein) kann ich nur bestätigen. Auch fand ich die Atmosphäre in der Rheinlandhalle viel besser, wo es auch irgendwie familiärer zuging, als in der Yalya-Arena.
In der DEL2 haben die Pinguine nun die Chance, sich neu zu strukturieren. Wichtig ist ein guter Sportvorstand mit Sachverstand und hervorragenden Kontakten. Fehleinkäufe, so wie z.B. in dieser Saison, kann sich der KEV nicht mehr leisten. Mit guten Leistungen und Kontakt zur Spitze dürften auch viele Zuschauer den KEV unterstützen.
Aber den Bescheid wird die Stadt sicher nicht veröffentlichen.
Vielen Dank an die städtische Verwaltung.
Es gibt materielle und ideelle Werte. Hier dürfte sicher ein ideeller Wert gemeint sein. Nun stellt sich die Frage, ob z. B. ein gewonnenes Fußballspiel darunter fällt. Ich meine nein.
Auch ist oft von einem Traditionsverein zu lesen. Doch wer fällt darunter? Ist es ein Verein, der immer in den höchsten Ligen und auch international gespielt hat? Wie ist es bei einem reinen Amateurverein, der z.B. immer in der LL oder OL gespielt hat, zu sehen? Man kann also den Bogen sehr weit spannen.
Tradition ist per Definition nicht unbedingt auf einen Sportverein zu übertragen, denn Tradition bedeutet, dass man etwas tut, das die Menschen schon früher gemacht haben. Das Wort kommt aus dem Lateinischen. Man kann es in etwa mit Übergeben oder Überlieferung übersetzen. Man übergibt also Gedanken oder ähnliches.
Ebenso schwirren die Begriffe „Sponsoren“ und „Investoren“ hier herum. Ein Sponsor ist jemand, der z. B. unserem KFC wohlgesonnen ist und Geld spendet. In der Regel ist damit seitens des Sponsors unmittelbar kein direkter wirtschaftlicher Gedanke verbunden. Er hofft allenfalls, dass man auf ihn aufmerksam wird und evtl., sofern es eine Firma ist, sich seine Produkte noch besser verkaufen. Anders ist es dagegen beim Investor. Der möchte nämlich auch einen Nutzen (Rendite) daraus ziehen.
Generell ist es natürlich besser, wenn viele Sponsoren den Verein unterstützen. Denn das vermindert die Abhängigkeit ungemein. Bei Investoren kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass gleichzeitig mehrere bereit sind, einen Verein zu unterstützen. Hier dürfte es sich nur um Einzelpersonen (-firmen) drehen. Damit ist aber der gefährliche Punkt „Abhängigkeit“ sofort präsent.
Wenn es sich um höhere Summen handelt und insbesondere, wenn damit eine gewisse Abhängigkeit verbunden ist, ist Vorsicht geboten. Wichtige Fragen, die es zu klären gilt, sind: Ist die Person / Firma solide aufgestellt? Womit wird Geld verdient? Ist es „sauber“? Wie ist gewährleistet, dass das (vereinbarte) Geld auch über die vereinbarte Zeit fließt? …….
Oben wurde als vermeintliches Negativbeispiel das Unternehmen „Aroundtown“ genannt. Aroundtown hat Gewerbe- und Wohnimmobilien, wobei die Gewerebeimmobilien derzeit 86% ausmachen. Allerdings ist Aroundtown mit 41% am Unternehmen Grand City Properties S.A., das sich auf Wohnimmobilien spezialisiert hat, beteiligt.
Wohnungsbauunternehmen sind m.E. aber nicht für eine Mietpreisexplosion verantwortlich. Die sind daran interessiert, die Mieter auch langfristig zu halten.
In einer Marktwirtschaft bildet sich ein Preis durch Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot gering und die Nachfrage hoch, steigen die Preise. Umgekehrt sinken sie, wenn die Nachfrage geringer ist, als das Angebot. Die Mietpreissteigerungen sind nur durch den fehlenden (sozialen) Wohnungsneubau zu erklären. Eine Mietpreisbremse wirkt dagegen kontraproduktiv, da dann noch weniger gebaut wird. Denn als Bauherr will ich ja auch eine Rendite auf das eingesetzte Kapital haben. Gibt es die nicht, mache ich mit dem Geld etwas anderes.
Dies nur zur Klarstellung des Sachverhaltes.
Voigt ist ja zu uns gekommen, als die Mannschaft am Boden lag, kraft- und lustlos spielte und ohne Konzept. Offensichtlich ist es ihm gelungen, der Mannschaft neben der Fitness auch ein Spielkonzept beizubringen. Und dass nach den (ersten) Erfolgen auch der Spaß am Fußballspielen wieder gekommen ist, ist die logische Konsequenz.Klar, es spielt dabei auch eine Rolle, dass jeder Spieler sich gut verkaufen will / muss, denn ohne nachdrückliche Empfehlung gibt es keinen Vertrag - weder bei uns, noch anderswo.
Die Richtung stimmt also. Spannend wird es demnächst, wer für die kommende Saison gehalten werden kann und wer nicht. Entscheidend (in finanzieller Hinsicht) dürfte dabei auch sein, ab wann wir wieder in der Grotenburg spielen. Für April 2022 wurde das ja seitens der Stadt in Aussicht gestellt. Nur, nächste Woche fängt der April aber schon an.....
Was aber auch bemerkenswert ist: Keine gelbe und schon gar keine rote Karte bekommen. Weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Also kurzum ein herzliches Willkommen.
Hinzu kommt ja, dass sich alle DEL-Vereine für eine Abstiegsregelung entschieden haben - somit auch die Pinguine. Sollte die Regelung gekippt werden, müssen demnach alle DEL-Vereine zustimmen. Eine Klage würde dann mit Sicherheit von Vereinen aus der DEL2, die Chancen auf einen Aufstieg hätten, angestrebt werden.
Persönlich fände ich es gar nicht so schlecht, in der DEL2 spielen zu müssen. Auch da wird gutes Eishockey gespielt. In der Spitzengruppe würden mit Sicherheit mehr Zuschauer kommen, als zuletzt. Nachteil dürfte aber sein, dass weniger Geld fließt.
Wenn es die Stadt nicht schaffen sollte, demnächst wieder Heimspiele in der Grotenburg zu ermöglichen, dann ist sozusagen der Ofen aus. Was das Horrorszenario für den KFC bedeutet, dürfte wohl klar sein. Ich hoffe, es kommt nicht so.
Mal ehrlich: Wer hätte vor vier Wochen gedacht, dass wir in drei Spielen hintereinander sieben (!) Punkte einfahren und nur ein einziges Törchen kassieren. Ich jedenfalls nicht.
Wie man also unschwer erkennen kann, zeigt die Formkurve deutlich nach oben.
Der Sieg heute ist umso bemerkenswerter, da wir rund 50 Minuten in Unterzahl spielen mussten.Weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!