TimK
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Ich bin jedenfalls froh, dass es hier Menschen wie Herrn Schahidi gibt, die trotz allem versuchen, den Verein am Leben zu halten und sich hier lang machen ohne es zu müssen…
Abgesehen davon hat er hier in den letzten Jahren - soweit ich das beurteilen kann - einen ziemlich soliden Job gemacht und unter den Verhältnissen sehr viel bewegt!
Aber am Ende ist der IV derjenige, der verantwortlich für die Prozesse ist. Niemand aus der Geschäftsstelle oder sonst jemand. Und der hat angewiesen, dass das legal laufen muss und dass der Betrag an die GmbH gehen muss. Er wird schon wissen, warum. Außerdem haftet er persönlich. Wenn was falsch läuft, ist die Kacke für ihn richtig am dampfen. Ganz zu schweigen von Geschäften unter der Hand.
Das Geld *kann* überhaupt nicht aus der Insolvenzmasse rausgenommen werden. Abgesehen davon wurden von dem Geld Dinge für die Mannschaft angeschafft (die sich die Mannschaft auch gewünscht hat). Es ist ja nicht so, dass das Geld einfach verschleudert wurde. Von daher wrid hier gerade sehr viel Aufsehens gemacht um etwas, dass sich in der Praxis als überhaupt nicht haltbar erweist.
Da geht's dann auch nicht mehr darum, dass man eine Meinung hat, sondern um Fakten. Und die finde ich sehr eindeutig.
Das hat damit zu tun, dass der IV später gesagt hat, es MUSS legal laufen, da er persönlich auch haftet und sonst die Kacke richtig am Dampfen gewesen wäre. Kannst Du verstehen oder nicht. Aber hört auf so zu tun, als wäre das hier irgendeine beliebige Auslegungssache. Das *KANN* überhaupt nicht aus der Insolvenzmasse rausgenommen werden.. Und außerdem wurden doch Sachen von dem Geld angeschafft. Es wurden Sachen angeschafft und der Mannschaft zur Verfügung gestellt.
Wie stellst Du dir das vor? Du kannst nicht Einzelpersonen oder einer Mannschaft einfach Geld spenden womit sie dann Sachen für ihren Job anschaffen und dann sagen, das hat aber mit dem Arbeitgeber nichts zu tun. Das ist hier nicht das Lummerland oder so.
Schöne Grüße an den Insolvenzverwalter. Er wird Dir sicherlich auch ausrichten, dass das alles rechtmäßig ist.
Jetzt auch noch Leute verklagen zu wollen, die sich hier für den Verein täglich den Arsch aufreißen (obwohl nicht mehr angestellt) und damit die Forderung des Insolvenzverwalters nach Legalität der Spende umgesetzt haben, schlägt für mich dem Fass den Boden aus.
Einige sollten mal wieder in der Realität ankommen. Wahnsinn.
Ich kann den Ärger bei allen Spendern verstehen, aber es ist nunmal so in einer Insolvenz, dass das Risiko besteht.
Die einzigen, denen an dieser Stelle ein Vorwurf zu machen ist, ist Noah. Sie haben hier in einer Nacht- und Nebel Aktion alles stehen und liegen gelassen und sind abgehauen. Kruth hat im gesetzlichen Rahmen genau das gemacht, was er machen konnte und damit auch komplett richtig gehandelt.
Und was passiert......wiedereinmal haut man ehrlichen Spender in die Fre....und meiner Meinung nach muss das an die Öffentlichkeit.
Es ist nun einmal Insolvenzrecht. Das Geld wurder der GmbH gespendet. Diese ist nun - anders als gedacht - in die Insolvenz gegangen und konnte diese nicht abwenden. Dann wird halt alles, was im Besitz der GmbH ist, Insolvenzmasse.
Ich verstehe den Ärger. Aber hier wurde weder irgendwer über den Tisch gezogen, noch wurde jemandem in die Fresse gehauen und noch ist das was, wo Schahidi oder Kruth mehr zu sagen können als das was hier jetzt schon steht.
Edit sagt noch:Wenn man einer im Insolvenzverfahren befindlichen GmbH etwas spendet, muss man damit rechnen, dass so was passiert. Vielleicht hilft es auch, im Vorfeld mal ein bisschen nachzudenken. Das Geld hätte auch an den Verein gehen können, der dann davon Sachen kauft und bedarfsgerecht an die GmbH ausgibt. "Meine Tube Creme ist leer, bitte gebt mir eine neue".
Schon hätte man das Problem nicht. Aber klar, ist natürlich am Ende einfacher auf die Beteiligten Personen von GmbH Seite zu schimpfen.
Mir gehts nur ein bisschen auf die Nerven, dass hier immer so getan wird, als wäre das alles so einfach und wir hätten so viel Zeit (steht hier seitenweise!). Und dann fehlt es ja nur an einer Vision für die dritte Liga und schon lässt sich Töller easy überzeugen (ja, ich überspitze bewusst!)
Und dass ein post auf Twitter 85.000 Reichweite hatte ist auch noch überhaupt kein Argument für ein Unternehmen wie Fressnapf. Damit bekommst du vllt Bäckerei XYZ überzeugt oder Schlosser ABC, die genau auf diese Reichweite aus sind.
Und ja, die 17.000 aus meinem Beispiel mögen ein unvollständiges Beispiel sein. Aber die Erfahrung zeigt auch, dass online Kontakte lange nicht mit „echten“ Kontakten gleichgestellt werden können.
Mir geht‘s am Ende nur um eins: wenn hier jemand einen Sponsor überzeugen will einzusteigen, muss nicht nur die richtigen Leute mit den richtigen Personen sprechen lassen sondern neben einer guten Story vor allem jemanden haben, der Fußball geil findet, der sich mit der Stadt identifiziert und dabei helfen will, hier etwas aufzubauen.
Wer wirtschaftliche Beweggründe an einen potentiellen sponsor versucht zu verkaufen, redet wohl eher nicht mit unternehmen wie Fressnapf, denn die dürften absolut keine wirtschaftliche Motivation haben, sich hier zu engagieren. Dafür sind sie einfach viel zu groß. Dann redet man eher mit den oben zitierten Bäckereien oder Schlossern oder malermeistern oder oder. Und nicht falsch verstehen. Das sind wichtige Sponsoren und wenn da mal jemand 2.000€ oder so gibt, ist das viel. Aber das rettet uns nicht…
Aber nehmen wir mal weiter an, Du hast hin und wieder so einen Post, wo Du eine Reichweite von um die 100.000 hast.
Das musst Du dann mal ins Verhältnis mit der Reichweite des Unternehmens setzen. Fressnapf z. B. hat alleine auf Facebook eine halbe Million Follower.
Aber sei's drum. Ich hab Marketing "nur" studiert und verantworte nebenbei ein paar Marketingbudgets. Aber es gibt sicher Leute, die mehr Ahnung davon haben und unsere Attraktivität bei Sponsoren deutlich besser einschätzen können als ich...
Wenn man allein nach dem Image des KFC geht dann kann man den Laden sofort zu machen. Anders gefragt warum tut sich dann ein Herr Raths das Projekt KFC Uerdingen an mit so einem miserablen Image 🤔
Ich denke das auch er das Potenzial sieht was im Verein steckt wenn man es richtig angeht.
Über die Gründe Raths' Engagement lässt sich nur spekulieren. Ich glaube jedenfalls nicht die Geschichte des altruistischen Sportmanagers, der den KFC unbedingt hochbringen möchte. Das vielzitierte große Potential habe ich die letzten Jahre auch nur sehr selten gesehen. Wenn überhaupt.
Richtig wenn man ein Sponsoring rein auf die Regionalliga bezieht bin ich absolut bei dir, das wird für die Unternehmen wenig Sinn ergeben aber mir persönlich ist das zu kurz gedacht. So ein Sponsoring sollte im Idealfall langfristig angelegt sein zum Beispiel über fünf Jahre und dann braucht man natürlich für diese fünf Jahre ein fundiertes Konzept wo man in der Zeit hin möchte. Selbst Ponomarev hatte ja einen fünf Jahres Plan wo er genau kommuniziert hatte wo bis dahin der KFC stehen sollte.
Wir spielen jetzt aber Regionalliga (im Idealfall), oder? Klar kann man bunte Schlösser bauen und sagen "in 5 Jahren möchten wir aber wieder zu den Top 5 der Liga gehören oder in die dritte Liga aufsteigen" aber wer soll das denn im Moment glauben? Wir wissen scheinbar nicht einmal wie viele Schulden wir haben....
Warum sollen denn sonst Sponsoren Interesse an einem Invest wenn ihr Logo nicht präsentiert wird. Zum Beispiel die SWK wenn deren Logo überall zu sehen ist, könnte jeder Zuschauer auch ein potentieller neuer Kunde sein. Es soll ja auch da Fans geben sie sich zum Beispiel für die SWK entscheiden weil die seinen Herzensverein unterstützen. Deswegen wenn der KFC jetzt noch weiter abrutschen würde wo er dann noch weniger wahr genommen wird, umso geringer wird auch das Interesse der möglichen Sponsoren sein vorallem die größeren.
Ok, nochmal langsam. Die SWK sind ein städtisches Unternehmen und haben genau 0,0 Einfluss darauf, ob sie sponsoren. Dass sie auch nur einen Kunden mehr haben, weil sie den KFC gesponsort haben, wage ich mal zu bezweifeln. Das gleiche bei Fressnapf. Glaubst Du ernsthaft, dass Fressnapf hier, sagen wir mal 250.000 EUR investiert um dann regelmäßig das Logo vor 1.000 Fans zu präsentieren? Das sind bei einer Saison mit 17 Heimspielen 17.000 Kontakte (von denen quasi alle doppelt sind). Aus Marketingsicht wohl das schlimmste Invest, was Du tätigen könntest. Und es ist aktuell eben *nicht* absehbar, dass es sich kurzfristig ändert. Also investierst Du entweder aus absolutem Idealismus und der Identifikation mit der Stadt oder weil Du aufgrund eines politischen Auftrags musst.
Bei aller Hoffnung oder Optimismus, muss man auch mal realistisch bleiben. Unternehmen haben Kennzahlen, die sie auch und vor allem bei Marketing-Investments zu berücksichtigen haben. Und insbesondere wird kein Unternehmen zur Mitte des Jahres (in Corona Zeiten) noch ein großes Budget ungenutzt oder unverplant liegen haben, weil der KFC ja vllt. mal anfragen könnte. Ich weiß nicht, in wie weit Du in einem Wirtschaftsunternehmen eingebunden bist, aber unsere Budgets zB stehen Anfang des Jahres fest. Dann wird ein Plan gemacht und da gibt's nicht mehr viel links und rechts im Sinne von "es ist noch was übrig, falls mal ein Club anfragt nach Sponsoring".
Das sind alles tolle Märchen, mit der Realität hat das aber nichts zu tun.
Du hast glaube ich ein falsches Verständnis von Sponsoring.
Nur weil einee Firma viel Kapital hat (Beispiel Yayla) heißt es noch lange nicht, dass sie damit auch den KFC sponsoren müssen. Die Frage, die sich jeder Marketingverantwortliche stellen muss:
Was bringt mir mein Sponsoring?
Was hat mein Sponsoring für eine Auswirkung auf mein Image?
Bei kommunalen Unternehmen ist das nicht so entscheidend, denn diese sind sowieso meist Versorger und in der Stadt verankert und müssen diese Frage daher nicht zwangsläufig beantworten.
Warum genau sollte denn Deiner Meinung nach Yayla 100k EUR geben? Warum genau sollte Fressnapf hier dick Geld lassen? Was glaubst Du, haben sie davon? Verabschiede Dich am besten schonmal von dem Gedanken, dass über die 1.000 Zuschauer im Stadion oder die 500 Leute über den Streamingdienst das Sponsorenlogo signifikant wahrgenommen wird. Und selbst dann: was hätten diese Firmen davon, dass das Logo so wahrgenommen wird?
Zum Thema keinen Sponsor:
Es hilft, wenn man die Interviews und Aussagen auch liest. ;-)
Hier: https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/kfc-uerdingen-ist-auf-hilfe-der-stadt-angewiesen_aid-60747339
Ist das das größte Problem des Krefelder Traditionsvereins? Nein. Damien Raths, der seit einer Woche Vorsitzender des KFC ist, betrachte die Situation als gefährlich und übertreibt damit keineswegs. „Der Schuldenberg ist groß, wir haben keinen Sponsor und keine Mannschaft“, sagt er.
Zum einen ist Fressnapf bisher nie mit Fußball in Verbindung getreten und hat da überhaupt keine Historie.Zum anderen: Was ist der Effekt dieses Sponsoring? Fans zu erreichen? Die KFC Fans kennen Fressnapf alle und wenn sie Haustiere haben ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort einkaufen, nicht gering.
Eine überregionale Werbewirkung hätte das auch nur sehr begrenzt...
Wenn das eine strategische Partnerschaft wäre, die über die nächsten Jahre wächst und Fressnapf sich darüber auch neue Zielgruppen erschließen kann etc., dann würde das Sinn machen. Aber bei aller Liebe sehe ich das nicht.
Die Liebelei, die Du ja auch richtigerweise für ein Sponsoring in der vierten Liga erwähnst gibt es bei Töller zumindest nicht für Fußball.
@JimPanse ja das mag vernünftig klingen zu sagen wir ziehen zurück und starten nächste Saison in der Oberliga aber auch wenn ich nicht soviel Ahnung habe aber ich meine das es so einfach nicht funktioniert. Man kann nicht einfach ein Jahr aussetzen und dann Oberliga wieder starten. Wenn ich nicht falsch liege, dann müsste man wenn man zurück zieht wieder ganz unten anfangen also die unterste Liga Landesliga oder was das ist 🤷🏻♂️
Ja, Du liegst falsch.
Zum Beispiel SWK, Sparkasse, Königshofer, Yayla und vielleicht auch Capelli, das wären fünf mögliche Sponsoren, wenn die jeweils 150-200K beisteuern würden, dann wäre man schon bei einer knappen Mio, damit müsste sich eigentlich schon mal arbeiten lassen.
Das ist halt auch ein Problem in der Fanszene und im Forum ganz allgemein. Wir gehen immer von Summen aus, die so fernab jeglicher Realitäten sind. Als wenn Königshofer oder Yayla oder Capelli hier mal eben 200k reinstecken. Selbst die Sparkasse wird das nicht tun.
Bei einer Sache bin ich aber bei Euch:
Der "Möglichmacher Meyer" tut immer ganz bemüht und sagt überall - möglichst öffentlichkeitswirksam - seine Hilfe zu. Für ihn wäre es ein Anruf um der SWK, der GSAK, der Wohnstätte und Co zu sagen: Hier tut sich was, hier wird seriös gearbeitet mit Leuten aus der Stadt. Ich unterstütze diesen Weg und ihr unterstützt den Etat. Ich weiß, in der Praxis ist auch das nicht ganz so einfach, aber auch hier: wenn der politische Wille wirklich da wäre, dann wäre es sehr einfach, hier eine Unterstützung zu realisieren.
Bisher sind das also - wieder einmal - nur bloße Lippenbekenntnise Meyers ohne dass auch nur ein Euro hieraus fließt.
Die Stadt Krefeld ist 100%iger Eigentümer der SWK AG - mit anderen Worten: Alle Aktien gehören der Stadt. Die Politik sitzt im Aufsichtsrat. Wenn einer "dem Unternehmen" bei der Entscheidung reinreden kann, dann der Haupt-(Allein)Aktionär, in dem Fall die Stadt Krefeld.
Unser neuer Vorstand hat offensichtlich damit überzeugt, dass sie auf lokale Sponsoren zugehen wollen und langjährige Fans eingebunden werden.
Es ist keinerlei Finanzierung vorhanden, keinerlei Sponsorenbasis, keine Investoren oder große Geldgeber.
Wo bitte soll eine Spieler- oder Trainerverpflichtung herkommen? Wer soll hier irgendwas bezahlen?
Tut mir total leid, aber die Entscheidung kann nur gefallen sein, weil es keine bessere Alternative mehr gab und das zeigt, wie schlecht es um uns steht.
Der Schaffner hat schon dem Zugführer die Freigabe gepfiffen und wir sind noch nicht einmal auf dem Weg zum Bahnhof. Wenn wir uns nicht beeilen, fahren die nächsten 12 Monate alle Züge ohne uns.
Der Bonner SC hatte in der letzten Saison rund 1 Mio. EUR Etat.
https://meinkoelnbonn.de/mein-leben/nahaufnahme/fussballpraesidenten-interview.html