Looxus
- Dabei seit
- 22.08.2017
- Beiträge
- 988
- Zuletzt angemeldet
- 18.02.2026
Beiträge
Wenn es doch wenigstens Offenheit und Transparenz gäbe, aber die sind leider Fehlanzeige. Frag doch mal JW, wer ihn im Spätsommer dazu bekniet hat, sich vor FuF spannen zu lassen. Wahrscheinlich wird er dir nichts erzählen, denn dann würde die Mär von FuF und dem völligen Neuanfang ziemlich Dellen bekommen.
Glaubst du wirklich, dass jemand, der Tausende Stunden in ein Projekt investiert, das eine Insolvenz voraussetzt, nach der man übernehmen kann, wirklich zulässt, dass diese Insolvenz nicht zustande kommt?
Aber egal, du kannst dir deine Antwort sparen, denn ich kenne sie ohnehin schon.
Wenn ich jemanden absichtlich die Treppe runterstoße, um ihn anschließend wiederzubeleben, bin ich dann ein Held oder ein Täter?
Sorry, KM, mit dir schreibe ich eigentlich nicht mehr, weil du ohnehin immer nur das liest, was du lesen willst, und selbst kleinste kausale Zusammenhänge nicht verstehst oder wahrscheinlich nicht verstehen willst.
Dein angeführtes Zitat aus der Stellungnahme des IV ist übrigens ein Paradebeispiel dafür, wie man Wörter und Satzstellungen so nutzen kann, um die andere Seite zu diskreditieren. Der IV und FuF werden sich darüber freuen, dass du, KM, es genauso gelesen hast und so darauf anspringst. Das Problem bei deiner Interpretation dieses Textes sind deine Vorurteile im Kopf, und genau diese versucht der Autor damit anzusprechen. Das ist alles einfach nur noch perfide.
Das ist einfach eine glatte Lüge. Hört doch bitte mal auf immer wieder so einen Stuß zu behaupten, nur weil es in eurer kleines Weltbild passt. Es gibt bei einer Zahlungsfrist keinen letzten Drücker. Entweder man hat bezahlt oder eben nicht. Wenn man nicht bezahlt hat, dann ist das Konzept hinfällig, weil man die Quote nicht erfüllt. Da aber der IV in seiner Begründung von zwei guten Konzepten sprach, ist praktisch ausgeschlossen, dass das Geld ihm nicht vorlag.
FuF könnte problemlos eine Informationsveranstaltung nur für Mitglieder abhalten. Das hat der Vorstand nach der ersten gerichtlich untersagten Mitgliederversammlung, was durch einen Antrag von FuF erfolgte, doch auch getan. Dafür bräuchte es nicht einmal eine Frist. Sie könnten heute einladen und die Versammlung schon morgen stattfinden lassen.
Doch es scheint, dass das Informieren der Mitglieder überhaupt nicht das vorrangige Interesse von FuF ist. Vielmehr geht es darum, die Macht zu sichern, bevor noch jemand gerichtlich das Spiel durchschaut. Und genau das begreife ich nicht: Wenn man wirklich der Neuanfang sein will – transparent, seriös und gemeinsam mit den Mitgliedern und Fans – warum veranstaltet man dann nicht solche Runden?
Vertrauensbildende Maßnahmen wie: "Hey, wir wissen, die letzten Monate waren nicht leicht und unser Vorgehen nicht immer verständlich, aber wir versprechen euch, wir machen es besser und reichen euch die Hand", wären angebracht. Das ist mein großes Problem mit FuF, nach außen hin gibt man sich so "rund", doch hinter den Kulissen meint und tut man etwas ganz anderes.
Ein neues Vereinsgelände auf der grünen Wiese halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Daher die Idee, sich auf einer bestehenden Anlage zu einem eigenen Gelände zu entwickeln. Bei den meisten Krefelder Anlagen ist eine solche Entwicklung nicht möglich, da der Platz fehlt. In Linn wäre neben der Bezirkssportanlage aber noch ausreichend Fläche vorhanden. In Kombination mit dem angrenzenden Golfplatz könnte hier eine Art „Sportband” entstehen. Gerade laufen die Planungen für die Modernisierung dieser Anlage, wenn man hier nur etwas größer denken würde, könnte man den Startschuss für eine solche Entwicklung geben. Diese muss keinesfalls nur von der Stadt Krefeld bezahlt werden.
Der Löschenhofweg ist da eher wie ein Gefängnis für uns, da gibt es keine Möglichkeit, uns zu entwickeln. Keine Frage, die Anlage bietet alles was wir brauchen, aber es bleibt das private Gelände des SC Krefeld, und wir werden dort immer nur Gäste sein, auch wenn noch so viele Nostalgiker von unserem Löschenhofweg schwärmen. Wir können dort existieren, aber leben können wir dort langfristig nicht.
Du hast vergessen, dass die Stadt ohne mit der Wimper zu zucken große Teile unseres letzten Kunstrasenplatzes an den Zoo abgegeben hat. Und immer, wenn die Stadt uns einen Platz genommen hat, hat sie danach erklärt, dass man für den KFC eine Lösung findet. Auf diese Lösung warte ich jetzt seit gefühlten Ewigkeiten, und diese Lösung kann nicht sein, dass wir als ewiger Bittsteller auf einem privaten Grundstück darauf hoffen müssen, dass JH uns nicht als Geisel gegen die Stadt für seine nächsten Forderungen nimmt.
Sorry für die überspitzte Darstellung, grundsätzlich kann ich den SC Krefeld ja verstehen. Wir waren erstens nicht immer die besten und zuverlässigsten Gäste, und zweitens hätte der SC mit seiner Bedeutung für den Breitensport in Krefeld auch ohne uns mehr Aufmerksamkeit durch die Stadt verdient.
Aber wie soll ohne ein eigenes Gelände jemals ein normales Vereinsleben bei uns stattfinden können? Ein Verein braucht einen Ort, an dem er sich trifft, an dem er sich entfalten und wachsen kann. Das funktioniert aber nicht, wenn man ständig das Gefühl haben muss, unter Beobachtung zu stehen. Der KFC und der SC Krefeld sind eigenständige Vereine, und nur weil beim SC Krefeld auch Leute Fußball spielen und wir früher mal ein gemeinsamer Verein waren, ist das noch lange kein automatisches Match. Für mich gibt es daher nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir bekommen mittelfristig die Perspektive auf ein eigenes Vereinsgelände, oder wir machen den Laden dicht und wechseln zum SC Krefeld.
Das ist es, und genau das sieht das FuF-Konzept nicht vor, was ich für einen großen Fehler halte. Meiner Meinung nach wäre die Bezirkssportanlage Linn bestens geeignet, eine neue Heimat für den KFC zu werden. Diese Anlage soll ja aktuell entwickelt werden. Wenn man dort ein oder zwei zusätzliche Plätze für den KFC vorsehen würde, stünden insgesamt drei oder vier Plätze zur Verfügung. Zudem gäbe es drumherum noch ausreichend Fläche, um sich weiterzuentwickeln.
Die Entwicklung zu einem wirklich eigenen Trainings- und Vereinsgelände wäre zwar kein Projekt von wenigen Jahren, sondern eher eine langfristige Perspektive von fünf bis zehn Jahren vielleicht auch noch länger, aber es läge dann auch nicht immer nur in der Verantwortung der Stadt, die Entwicklung zu finanzieren. Der Verein könnte hoffentlich einen Teil davon selbst bewerkstelligen.
Zu dem Antrag der SPD gibt es keine Vorlage. Man sollte hier auch nicht zwei Dinge miteinander vermischen, die eventuell nur wenig miteinander zu tun haben. Einerseits gibt es die Vorlage der Verwaltung, über die die Verwendung der Mittel aus der Sportpauschale für die Jahre 2025 ff. abgestimmt werden soll. Dabei handelt es sich um Landesmittel, die auf verschiedene Projekte verteilt werden. In der Tabelle sind auch die restlichen Mittel aus der vorherigen Pauschale zu sehen. Für das Projekt „Kunstrasenplatz SC Krefeld” stehen in den Jahren 2025 und 2026 die restlichen Mittel in Höhe von 520.000 € zur Verfügung. Dies sind wohl die Fördermittel für den zuletzt gebauten Platz. Zukünftig sieht diese Tabelle ein Projekt mit einem Gesamtvolumen von 3.000.000 € vor, wobei 1.500.000 € aus der Pauschale des Landes bezahlt werden sollen. Was genau geplant ist, steht nicht dabei, aber es wird sich nicht nur um einen Kunstrasenplatz handeln, denn dieser kostet mit Flutlicht maximal 1.000.000 €. Wer die anderen 1,5 Millionen Euro für das Projekt übernimmt, ist nicht angegeben. Das kann die Stadt, der Verein (auch über Sponsoren und Spenden) oder eine Mischung aus beidem sein.
Und dann gibt es da eben den SPD-Antrag mit dem Namen „Breiten- und Leistungssport stärken – Am Löschenhofweg für ganz Krefeld”. Was sich genau dahinter verbirgt, ist unklar, dazu gibt es nur die Informationen, die in der Presse stehen.
Nichts Genaues weiß man, da der Antrag der SPD noch nicht vorliegt. Ich gehe davon aus, dass bereits eine Pressemitteilung an die Zeitungen herausgegeben wurde, damit sie über die heutige Sitzung berichten. Vielleicht hat aber auch nur die RP bei der SPD nachgefragt, was genau sie in ihrem Antrag zu dem Tagesordnungspunkt beantragen wollen.
Das steht da aber nicht. Da steht, dass über die kommenden zehn Jahre 200.000 Euro für den Abschluss eines Nutzungsvertrags mit dem SC Krefeld aufgewandt werden sollen. Das bedeutet, dass die Stadt Krefeld diese 200.000 Euro über zehn Jahre an den SC Krefeld zahlen würde, um dessen Sportstätten zu nutzen. In diesem Fall wäre der SC Krefeld der Empfänger der Zahlungen, nicht derjenige, der das Geld aufwendet. Wenn der SC Krefeld an die Stadt zahlen würde, stünde dort „Eingenommen/Erzielt werden”.
Dass es sinnvoller wäre, wenn es andersherum wäre, habe ich ja gesagt.
Warum sagt man es dann nicht einfach? Allein die Tatsache, dass man es nicht sagt, macht es in meinen Augen äußerst unwahrscheinlich. Ganz ehrlich, das gesamte Interview strotzt nur so vor Intransparenz und Unseriösität. Die wollen wirklich einen Neuanfang und machen genau da weiter, wo „andere” aufgehört haben. Und das, was sie in den Augen des designierten ersten Vorsitzenden für den Neuanfang qualifiziert, ist, dass man nicht mit dem aktuellen Vorstand spricht. Wow, was für eine Errungenschaft.
@km1905 lerne doch bitte endlich mal lesen und verstehen! Da steht, dass der SC Krefeld über einen Nutzungsvertrag in den kommenden zehn Jahren 200.000 € erhält.
Ich hoffe, dass es sich dabei um einen Verschreiber der RP handelt. Leider steht in der Vorlage für den Ausschuss noch nichts..
Und das ändert an meiner Aussage genau was? Natürlich braucht es dafür eine Begründung, warum die Stadt auf einem privaten Gelände eine Kunstrasenplatz bauen lässt, anders wäre das rechtlich auch nur schwer umsetzbar.
Ja, sicher. Und der SC entscheidet dann in bester Gutsherrenmanier weiter, wer dort trainieren darf.
Es wäre der dritte Platz, den die Stadt zahlt. Wie viele Plätze hat der KFC in dieser Zeit erhalten? Genau, minus zwei.
Die Stadt sollte in eigene Flächen investieren, damit der KFC eigenständig existieren kann und nicht auf die Gnade anderer Vereine angewiesen ist.
@realitycheck + km1905 Es ist erschreckend, wie leicht sich diese rassistischen Ressentiments immer wieder bei den Leuten verfangen. Ein türkischstämmiger Geschäftsmann, der Geld zur Verfügung stellen kann, muss dieses aus illegalen Quellen haben. Wenn ihr jetzt wenigstens die gleiche Fragestellung bei den Geldern von FuF stellen würdet! Aber hey, nein, das sind ja seriöse deutsche Geschäftsleute, da muss das Geld ja legal erworben sein.
Ihr solltet euch wirklich mal selbst hinterfragen.
@JP57 Von „rückwärtsgewandten Beiträgen” zu sprechen, wenn man die rücksichtslose Vorgehensweise von FuF hinterfragt, ist zu kurz gedacht. Ich weiß, die FuFs möchten jetzt gerne nur noch den Blick aufs Sportliche lenken und von der versprochenen goldenen Zukunft träumen. Als „neutraler” Fan/Mitglied (neutral in Anführungszeichen, denn ich kann mich mit dem Verhalten und dem Vorgehen der FuFs überhaupt nicht identifizieren, versuche es aber zumindest objektiv zu betrachten) kann ich jedoch nicht zum Alltag übergehen, wenn wichtige Fragen nicht oder nur unzureichend beantwortet werden.
Dieses Thema hatten wir doch schon einmal. Auch wenn es noch so schön in dein Bild passt, hat der IV bestätigt, dass das Geld da ist, was für ihn aber keine Rolle spielt, weil eine Nachverhandlung nicht vorgesehen war. Am Tag X lagen zwei Konzepte vor, die sich vor allem darin unterschieden, wann der Start erfolgen sollte. FuF wollte und konnte schon im Juni starten und hatte dafür auch schon Geld hinterlegt. Das Konzept des Vorstands sah hingegen einen Start erst im Juli vor, und Gelder aus den Sponsorenverträgen hätte es auch erst dann gegeben. Der IV legte Wert auf einen frühen Beginn und entschied sich daher schnell für das Konzept FuF. Er begründete dies damit, dass Arbeitnehmer eine frühe Sicherheit bräuchten. Für mich klingt diese Begründung ziemlich konstruiert, ein bisschen so wie bei einer Stellenbesetzung, die auf jeden Fall der Kollege bekommt, weil die Stellenausschreibung praktisch seinen Lebenslauf wiedergibt. Rein rechtlich wird das aber sauber sein, und mit jeder neuen Anstellung von Spielern, Trainern oder sonstigen Angestellten wird diese Entscheidung mehr und mehr zementiert. Wenn man dem IV nicht nachweisen kann, dass er den Vorstand bewusst falsch beraten hat, wird es meiner Meinung nach nicht möglich sein, etwas zu ändern. Dabei muss man sich auch darüber im Klaren sein, wer die Gläubiger sind und wie sie handeln. Es handelt sich überwiegend um öffentliche Kassen, die sich im Regelfall voll und ganz auf die Expertise des IV verlassen und ihr folgen. Sie prüfen nicht einmal mehr, ob das Angebot jetzt besser oder schlechter ist.
Die Frage ist, ob man dem IV nachweisen kann, dass er gesagt hat, dass die Mindestquote reicht. Da er nur über einen Kommunikationsberater kommuniziert, wird er das wahrscheinlich abstreiten, selbst wenn es etwas Schriftliches dazu gibt. Es ist erschreckend, wie gut dieses abgekartete Spiel läuft, wie oft sich der Vorstand vorführen lässt, dumm aus der Wäsche guckt und wie immer die gleichen Leute im Forum auf die Aussagen des Vorstands mit den immer gleichen Narrativen der FuFs reagieren.
Wer hier nicht erkennt, dass sich hier gerade eine Gruppe an die Macht putscht, hinter der viele der Leute stecken, die unseren Verein schon in den letzten Jahren versenkt haben, dem ist einfach nicht zu helfen. Man kann einem Blinden die Augen nicht öffnen und wer nicht hören will, muss fühlen.
Und das hätte etwas gebracht? Ich habe hier schon einmal beschrieben, wie eine solche MV oder auch die aomv aus meiner Sicht beim aktuellen Stand ablaufen würden. Selbst wenn man bei der Präsentation eine Viertelstunde mehr Zeit hätte, würde der Inhalt bei FuF wohl der gleiche bleiben. Wahrscheinlich dürfte Herget dann zusätzlich eine Viertelstunde von früher erzählen. Danach käme immer der IV und würde seine Meinung kundtun und erklären, das Konzept von FuF wäre das Einzige, das nicht zur Abwicklung des Vereins führen würde.
Wenn FuF wirklich an der echten Meinung der Mitglieder interessiert wäre, hätten sie das eingereichte Fortführungskonzept bereits online gestellt oder die Mitglieder zu einer Infoveranstaltung eingeladen.
Wenn der IV ein wirkliches Interesse an der Meinung der Fans hätte, hätte auch er die Möglichkeit, eine Infoveranstaltung einzuberufen.
Da das alles nicht passiert ist, sieht man, woran wirklich Interesse besteht, nämlich nicht an der Meinung, sondern nur an den Stimmen der Mitglieder. Und sich jetzt hinzustellen und den Anwalt der armen Mitglieder zu spielen, ist genauso verlogen wie das gesamte Vorgehen von FuF seit letztem Herbst.
Gute Frage. Hier prallen Wunsch und Wirklichkeit aufeinander: Der Wunsch ist, dass FuF durch die Gerichte doch noch dazu gezwungen wird, einen Konsens mit dem Vorstand zu finden. Wenn man sich die Stellungnahme des Vorstands zum Gespräch mit der Stadt durchliest, ist das meiner Meinung nach auch das Ziel des Vorstands. Realistisch betrachtet sehe ich die Chancen jedoch als gering an, denn gerade im juristischen Bereich ist FuF sehr gut aufgestellt und es wird schwer sein, dem IV irgendwelche Verfehlungen nachzuweisen. Selbst wenn das gelingen sollte, glaube ich nicht, dass die Konsequenz die Rücknahme der Entscheidung des IV wäre, denn dafür sind schon zu viele Pflöcke eingeschlagen worden. Gerade die Verpflichtung von Trainern und Spielern macht das faktisch unmöglich, denn in einem Insolvenzverfahren sind die Interessen der Angestellten sehr geschützt. Wie du siehst, gibt es eigentlich keine Alternative, und die Ergebnisse, die FuF bisher liefert, sind ja auch gut. Das macht es einfacher, zu vergessen.
Bei diesen warmen Worten klatschen sich die "FuFs" jetzt wie beim Abbruch der Mitgliederversammlung ab und klopfen sich gegenseitig auf die Schulter mit den Worten: "Habe ich doch immer schon gesagt: Den normalen Fan interessiert am Ende nicht mehr, was gewesen ist. Hauptsache, es gibt Fußball. Und auf die paar Querulanten, die übrig bleiben, kann man dann am Ende auch verzichten."