Looxus
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Ich habe mich übrigens dazu entschieden, nicht zur außerordentlichen Mitgliederversammlung zu gehen.
Erstens halte ich die Versammlung, wie sie jetzt durchgeführt werden soll, für eine Farce, denn demokratisch ist bei dem Ablauf nur der Anstrich. Auch Diktatoren lassen sich wählen und verkaufen es in der Öffentlichkeit als Demokratie.
Zweitens habe ich Sorge um meine körperliche Unversehrtheit oder im Anschluss möglicherweise folgende Repressalien.
Daher lasse ich es lieber und versuche einfach weiter, die Vereinspolitik zu ignorieren und einfach nur Fußball zu gucken.
Weil es eben die gleichen Leute im neuen Gewand sind, das will nur keiner hören. Aber die Alternativen stehen bei uns halt auch nicht Schlange. Diejenigen, die sich dafür anbieten bzw. angeboten haben, weil sie der Meinung sind, es besser zu können, haben es ja bis jetzt nicht mal geschafft, diesen ziemlich durchschaubaren Plan der FuFs auch nur ansatzweise ins Wanken zu bringen. Ob ausgerechnet die dann fehlerlos die Vereinsführung und die dabei enthaltene Spieltagsorganisation hinbekommen, sei mal dahingestellt. Und so lange man der Meinung ist, alles alleine besser zu können, statt gemeinsam Kräfte zu bündeln, wird sowas immer wieder vorkommen.
Der Sinn einer Hinterzimmerpolitik, wie FuF sie seit Herbst letzten Jahres betreibt, besteht darin, dass die Öffentlichkeit weder alle Protagonisten noch alle Abläufe kennen soll. So kann man den „Sauber- und den Schmutzbereich” schön voneinander trennen. Dass sie eigentlich zusammen gehören, ist nach außen auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die auf der Homepage präsentierten FuFs gehören zum „Sauberbereich”. Das sind Personen, die sich im Zusammenhang mit dem KFC nie etwas zuschulden kommen lassen haben oder sogar, wie JW oder ES, früher schon positiv aufgefallen sind.
K+R, NG und andere Protagonisten der alten Garde gehören dagegen zum sogenannten „Schmutzbereich”. Diese Personen sorgen dafür, dass alles nach Plan läuft und Gegenströmungen möglichst verhindert oder zumindest behindert werden. Ein Beispiel hierfür, das du gefordert hast, ist die verhinderte Mitgliederversammlung im Februar. Und ja, ich kenne deine Antwort auf mein Beispiel bereits, denn Verbindungen dieser Personen zu den FuFs werden immer wieder verneint und wenn mal direkte Verbindungen nachgewiesen werden können, dann sind diese angeblich nur zufällig und ganz anders.
Ansonsten bin ich beim Statement von Schachfuchs und den anderen normal denkenden Menschen, und ich hoffe, dass ich unrecht haben werde, was die Befürchtung betrifft, dass wir uns spätestens in drei Jahren wieder Sorgen um den Bestand unseres Vereins machen müssen.
Das würde mich nicht wundern. Zu viel Nähe zum aktuellen Vorstand und schon steht man bei FuF auf der Cancelliste. An solchen Aktionen erkennt man, was das wirklich für ein Trüppchen ist. Der Rest ist schöner Schein für die Fans, ein bisschen Bling-Bling hier, etwas Nostalgie dazu und das immer wiederkehrende Credo „Wir sind die Retter, wir sind die Guten” und schon reicht es. Ich muss sagen, das Bling-Bling überzeugt, denn vieles davon hat man immer schon gefordert. Eine richtige Saisoneröffnung, Merchandise, das vor Saisonbeginn schon zu kaufen ist, gute Pressearbeit mit Inhalten auf allen Kanälen usw. Nur wenn man solche Storys hört oder auch andere Dinge mitbekommt, wird einem schnell wieder klar, dass das alles nur schöner Schein nach außen ist und hinter den Kulissen ganz anders vorgegangen wird.
@Dom, wenn du erklärst, wie wichtig das Sponsoring wegen der Höhe sei, und gleichzeitig darauf hinweist, dass die Personen ja keinen Posten bekleiden würden, musste ich schon lachen. Wie oft haben hier in der Vergangenheit Sponsoren mit Geld bestimmt, wo die Reise hingeht?! Das macht einmal mehr deutlich, wie sehr hier weiterhin alte Seilschaften am Werk sind.
Es müsste nicht aus den Sponsorengeldern bezahlt werden, man könnte auch die Gelder aus dem Verkauf von Dauerkarten/ Karten oder dem Catering dafür nutzen. Ich glaube übrigens auch nicht, dass Sponsoren generell etwas gegen die Verwendung ihrer Mittel für den Schuldenabbau haben. Ihnen ist vor allem wichtig, dass sie eine Gegenleistung für ihr Geld erhalten.
Was ich mich ja immer noch frage, ist, was ist mit den Einnahmen der Hinrunde passiert?
Was mich bei der Sache immer noch skeptisch zurücklässt, ist, dass es sich bei FuF laut eigener Auskunft um Geschäftsleute bzw. Personen handelt, die seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, glühende Anhänger des Vereins sind. Diese Personen haben nach eigenen Angaben einen mittleren sechsstelligen Betrag zur Finanzierung der Saison zur Verfügung gestellt, soweit, so gut. Was ich mich aber frage und was die Aussage zur Herkunft des Geldes für mich unglaubwürdig macht, ist: Wo waren diese Leute denn in den vergangenen Jahren? Lakis, Ponomarev, DasBob, Gummert und Eser (die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit) sind ja nicht mit Millionen hier angekommen und eingestiegen, sondern es war eigentlich immer so, dass uns ein Betrag im höheren fünfstelligen oder niedrigeren sechsstelligen Bereich gefehlt hat. Dieser wurde uns dann mit Aussicht auf Rückzahlung in der Zukunft von diesen Herren zur Verfügung gestellt und hat uns damit den Hintern gerettet. Wo waren die Leute von FuF da und warum sind sie nicht eingesprungen? Ganz konkret: Als im letzten Sommer 80.000 € fehlten, warum sind sie da nicht eingesprungen? Vor allem, weil ja auch bekannt ist, dass Personen aus dieser Gruppe unbedingt in die Regionalliga wollten.
Für mich bleibt hier nur der Schluss, dass wieder einmal nur das erzählt wird, was die Fans/Mitglieder hören wollen und sollen.
Es liegt daran, dass es perfekt zu dem Bild passt, das diese Leute vermitteln wollen. Ihre Haltung ist klar, das ist alles ganz normal oder es war nur bloßer Zufall. Und wenn du nicht langsam kuschst, bist du kein echter Fan!
Für Punkt 1 deiner Fakten solltest du vielleicht noch einmal einen Faktencheck durchführen. Es sind zwei Kunstrasenplätze! Der eine wurde 2020 eröffnet, der andere 2023. Der erste stammt noch aus einem Deal zur MP-Zeit, der zweite aus einem Deal zur Kooperation der Jugend.
Es geht darum, dass der SC Krefeld zweimal Leistungen erhalten hat, für die er Gegenleistungen versprochen hat, die er aber nur eingeschränkt liefert und immer nach kurzer Zeit bereits neue Bedingungen stellt. Wer hier nicht erkennt, dass es JH nur um die Belange des eigenen Vereins geht und die Belange des KFCs nur so lange eine Bedeutung für ihn haben, wie sie dem SC Krefeld zum Vorteil nutzen, der verkennt die Realität.
Ich kann auch die Gegenfrage stellen, wie verblendet man sein muss, um diese Tatsachen nicht zu erkennen.
Aber ich weiß ja, für euch FuF-Jünger gehört JH zu den drölf Aposteln des heiligen JW, wie könnte er da unehrliche Absichten zum KFC haben? Völlig ausgeschlossen! Ein kleiner interreligiöser Tipp aus der Bibel: Judas war auch ein Apostel. Wie es ausging, als es um seinen eigenen Vorteil ging, ist religiöse Geschichte und sollte bekannt sein.
Amüsant finde ich übrigens, dass ihr FuFler immer dann, wenn euch die Argumente ausgehen, mit allen vorhandenen Narrativen auf TP und ME zeigt, obwohl diese mit der eigentlichen Sache nichts zu tun haben. Ein bisschen wie im Kindergarten: „Aber guck doch, was der da macht!”
Nur um den einen Punkt zusammenzufassen: Der SC Krefeld geht auf die Stadt Krefeld zu und bietet an, dem KFC eine Heimat zu geben, wenn die Stadt auf dem Gelände des SC Krefeld einen Kunstrasenplatz baut. Einige Zeit später erklärt der SC Krefeld jedoch, dass ihm der KFC dort nicht mehr passt und stellt weitere Forderungen. Mit den beiden Kunstrasenplätzen, die die Stadt dem SC Krefeld auf sein Grundstück gebaut hat, hätte der KFC auf jeder anderen Anlage längst den Beginn einer Heimat, stattdessen fällt man auf den Trickser JH herein, dem es vor allem um die Interessen eines Vereins geht – und das ist sicherlich nicht der KFC Uerdingen 05 e.V..
Ein interessantes Interview, das vieles bestätigt.
Ich bleibe dabei, ob diese wie aktuell angedachte Kooperation, die eher einer Übernahme gleicht, wirklich zum Vorteil des KFC ist, ist zumindest fraglich. Wenn man die Aussagen von JH liest, profitiert vor allem der SC Krefeld, während der KFC „versklavt” wird und Demut lernen darf. Die Grundsaussagen, dass ein Verein einen Unterbau mit Jugend und gesunder Infrastruktur braucht, sind völlig richtig, doch das, was hier aktuell angedacht ist, führt zu keines von beidem.
In Bezug auf die körperliche Belastung ist das sicherlich so, die Frage ist nur, ob man dafür wirklich eine Woche trainingsfrei braucht. Man kann schließlich auch vieles ohne volle körperliche Intensität trainieren und seien es nur taktische Bildanalysen. Aber am Ende entscheidet der Trainer und er ist der Meinung, dass man mit dem aktuellen Stand zufrieden sein kann und die Spieler sich eine Woche ausruhen können. Sollte sich im ersten Saisondrittel herausstellen, dass es nicht reicht, dann wird er als erstes die Konsequenzen tragen.
So denken die FuF-Jünger, es muss mit niemandem gesprochen werden, denn man hat die Weisheit mit Löffeln gegessen und es scheint einem die Sonne aus dem Ar... . Im Zweifel hat man ja noch den Kumpel, den IV, und dann regelt man das donnerstags mittags in der Kantine.
Es ist diese „Ich weiß, was am besten für alle ist“-Mentalität der FuF, die so abstoßend ist. Diese Haltung, bei der man sich über andere Meinungen erhaben fühlt und diejenigen, die nicht uneingeschränkt mitziehen, als nicht „echt” oder nicht „wirklich” zugehörig betrachtet, das ist vereinsschädigend. Es ist absurd, dass FuF es nicht für nötig hält, mit dem Vorstand zu sprechen, oder statt mit den Protagonisten von Radio Blau-Rot zu sprechen, eigene Lösungen für ein Vereinsradio anzustreben. Statt zu sprechen, verlassen sie sich bei den Markenrechten auf ein Rechtsverfahren. Übrigens heißt Recht bekommen nicht automatisch, dass man auch Recht hat. Was passiert, wenn man kein Recht bekommt?
Nur wenn es um Öffentlichkeitsarbeit geht, erklärt man groß, man wäre gesprächsbereit, und eigentlich würde man ja demütig nur das umsetzen, was der IV verlangt, aber im Hinterzimmer werden schon die nächsten Schritte vorangebracht.
Es ist schon lustig, immer, wenn sich SH zu irgendetwas äußert, war es nur ein Zufall, es war eigentlich ganz anders und überhaupt hat er damit eigentlich nichts zu tun.
Die Position des Geschäftsführers ist für die Entwicklung enorm wichtig und es ist richtig, hier auf einen externen Profi zu setzen. Jemand mit Erfahrung im Bereich Sportmanagement und das erste Interview stimmt zumindest zuversichtlich, dass er erkannt hat, worauf es hier ankommt. Dass eine solche Lösung kostet und die 60 Bewerber darauf hindeuten, dass wir eher überdurchschnittlich zahlen, ist natürlich eine Belastung für den Etat, aber ich denke langfristig gesehen wird es sich auszahlen.
Das Ergebnis ist in so einem Spiel völlig irrelevant. Es ist das erste Testspiel nach nur einer Woche Training mit einer völlig neuen Mannschaft. Hier geht es darum, sich kennenzulernen, diesmal in einer Spielsituation, die sich im Training nur schwer simulieren lässt. Wenn sich niemand verletzt und die Jungs Spaß am gemeinsamen Fußballspielen hatten, kann der Trainer zufrieden sein, egal ob zwei, vier, acht oder zwanzig Tore gefallen sind.
Amüsant, wie ihr genau die Reaktion gezeigt habt die ich beschrieben habe.
Da fängst du dir wahrscheinlich eine ein, wenn du die falschen Fragen stellst. So ist ja auch das gesamte Konstrukt FuF aufgebaut. Nur sie sind wahre Krefelder und wenn man hier kritische Fragen bzw. Anmerkungen äußert, ist man gleich kein echter Fan.
Der heilige JW sagt, es gibt nur eine Wahrheit. Also bittet für die Sünder, dass auch sie in den Genuss der Erleuchtung kommen. Amen.
Nach der Reaktion auf das Treffen der aktiven Fanszene im September – aus dem es ja auch die bekannte Sprachnachricht gab – und der ausbleibenden Reaktion der Ultras auf K+R, sowie der Aktion bei der Mitgliederversammlung und dem Aufhängen der Plakate, sollte jedem klar gewesen sein, was da vor sich geht und wer darin verwickelt ist. FuF sind einfach dieselben Leute wie immer, nur mit einem etwas anderen Anstrich.
Finde aber gut, dass man sich doch noch mal erbarmt eine Informationsveranstaltung durchzuführen, auch wenn ich befürchte, dass der Inhalt dieser Veranstaltung wahrscheinlich eher mau sein wird.
Ich denke, es geht hier schon lange nicht mehr um ein Konzept, das umgesetzt werden soll, sondern darum, FuF von ihrem hohen Ross herunterzubekommen und zu Verhandlungen zu zwingen. Man muss sich dazu nur die Stellungnahme des Vorstands zum Treffen bei der Stadt durchlesen. Dort steht, dass man gerne gemeinsam eine Lösung gefunden hätte. FuF sehen sich leider so weit über den Dingen, dass sie das Treffen nicht als Chance für eine Einigung sehen wollten, sondern nur, damit der aktuelle Vorstand die Kapitulationserklärung unterschreibt. Man muss sich das mal vorstellen: Der designierte erste Vorsitzende hat noch nie mit dem aktuellen Vorstand gesprochen. Wie abgehoben muss man sein?