JimPanse
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Und dann wirst du teilweise noch verhöhnt und darfst dir anhören, wir hätten ja einen Familienblock gestürmt. Wo nachweislich die Polizei sagte, die Aggression ging von Mannheimern in diesem Block aus. Da standen Chaoten drin. Die Reaktion von unseren Leuten war daneben, aber hier werden bewusst seit Monaten die Tatsachen verdreht.
Der absolute Höhepunkt ist dann, wenn die Leute schreiben Mannheim hätte aufsteigen müssen. Der DFB hätte uns bei der Lizenz geholfen. da hört es dann endgültig auf. Wir haben SPORTLICH BEIDE !!!!! Spiele gewonnen!!! Nur mal so, aber das fällt mittlerweile völlig untern Tisch.
Ich würde mir mal wünschen, wenn solche Ex-Spieler, Experten oder auch TV Experten einfach mal immer als erstes sagen, wie viele Spiele sie von dem Klub gesehen haben über den sie sprechen. Dann kann man so manche Meinung auch mal besser einordnen. Gilt auch für Journalisten die nun meinen, Wiesinger wäre ein geiler Trainer gewesen und zu unrecht geflogen.
Die Aussage von Herget ist jetzt auch nichts neues, die lese und höre ich am Tag gefühlt 10 mal. Das Totschlagargument überhaupt, wenn Ponomarev geht, dann sind wir am Arsch. Wissen wir alle, wenn er jetzt aufhört sind wir am Arsch. Richtig. Was ist denn, wenn wir aufsteigen in der neuen Saison in die 2. Liga? Was ist, wenn dann das Stadion 2020 fertig ist? Was ist, wenn das Nachwuchsleistungszentrum fertig ist? Wären wir dann auch am Arsch, wenn Ponomarev aussteigt? Ich bin mir da nicht so sicher, aber gut, ich kann auch nicht in die Zukunft schauen, wie ein Herr Herget.
Kennst du den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen uns? Wir waren in Mannheim dabei und du nicht. Du kannst null beurteilen, was dort war und wie es war. Du meldest dich einfach in einem Forum an, wovon du gar kein Fan bist und verteidigst einen Verein, der nicht einmal deiner ist. Wunderst dich dann über die Stimmung. Die Stimmung ist insgesamt sehr gut in diesem Forum, aber hier geht vielen es nur noch auf den Sack, wie versucht wird diesen Mittag zu verteidigen von Seiten Mannheims und jetzt sogar von Braunschweig. Bis heute kam nicht einmal eine Entschuldigung aus dieser Richtung, sondern im Nachgang wird nur scheisse erzählt und das asoziale Verhalten verteidigt.
Und blinder Hass mein "Freund" der herrschte in Mannheim, aber hey, da kennst du alle und hast ne Freundschaft mit den ganzen tollen Typen.
Ich frag mich halt auch, was ist ehrliches Geld?
Der Umgang ist in solchen Ländern auch ganz anders mit Investoren. Bei uns wird halt immer nur als Beispiel 1860 München genannt. Da wird immer der Finger gehoben, aber das ist auch nicht fair. Dort stand man nie geschlossen hinter Ismaik, sondern es gab ab dem ersten Tag einen Kampf zwischen Investor und den Gegnern. Die waren sogar im Vorstand selber vertreten. Man muss es nicht mögen, aber als Gegenbeispiel haben wir ja auch Hoffenheim und Leipzig. Läuft dort viel falsch? Nein. Sogar bei uns läuft es insgesamt ganz gut. Das es bei uns schon eher zu Rückschlägen kommen kann ist klar, weil die Strukturen noch nicht so vorhanden sind.
In England tummeln sich reihenweise Investoren aus allen möglichen Ländern. Insgesamt gibt es so viele positive Beispiele, die 1860 München gegenüber stehen. Natürlich gibt es auch weitere negative, wie den AS Monaco, aber das wird es immer geben. Das ist doch mit allem so. Beste Beispiel ist aktuell der Wuppertaler SV. Ist der Weg besser als einen Investor? Da laufen inkompetente Leute in den führenden Positionen rum, die über den Verhältnissen leben und den Verein vor die Wand fahren. Ohne Runge wären die am Montag platt gewesen.
Bei der ganzen Diskussion wird auch immer vergessen, das jeder Verein doch selber entscheiden kann, ob er einen Investor haben möchte. Es wird immer so getan als wäre es Pflicht und dann kommt irgendjemand dubioses. Dabei gäbe es so viele Möglichkeiten. Auch innerhalb Deutschlands. Außerdem muss man auch nicht alles an Anteilen verkaufen, das kann ja jeder Verein selber gestalten wie er will.
Ich habe bis vor ein paar Jahren auch noch anders gedacht und war strikt für 50+1. Die Premier League verfolge ich schon seit über 30 Jahren, aber in den letzten Jahren noch intensiver, weil ich selten mit die Bundesliga noch anschaue, weil es mir zu langweilig geworden ist. Wenn man sich dann mit dem ganzen mal intensiv beschäftigt, dann sieht man das mit 50+1 auch anders. Hier werden auch viele Vorurteile verbreitet und Sachen die nicht stimmen. Wie zuletzt diese Diskussion um Ticketspreise. Hier ist in den Köpfen, das dort alles so teuer ist, was halt nicht stimmt. Genauso meinen viele, ja da ist ja keine tolle Stimmung. Das gilt mit Sicherheit für Arsenal oder auch City, aber in vielen Stadien sieht es anders aus und dort geht es ab. Was ich damit sagen will, das Gesamtbild ist in Deutschland falsch. Dann kommt immer das Argument, ja die gewinnen international ja nichts. Schaut man sich aber mal die Spielverterteilung an, dann wird man schnell feststellen, das die Engländer einfach die meisten Spiele in einer Saison haben und keine Winterpause ist. Die Liga ist außerdem noch intensiver und das merkt man dann leider, wenn es um internationalen Titel geht. Ich muss immer lächeln, wenn ich lese, die Belastung für Bayern wäre so hoch. Unsere dt. Mannschaften haben im Vergleich zu den anderen Topligen die mit Abstand wenigsten Spiele in einer Saison.
Es gibt Risiken, wenn man sich Investoren in den Verein holt, aber die gibt es auch mit Herrn Müller im e.v. Außerdem können Investoren eine fantastische Möglichkeit bieten und darüber sollte mal jeder nachdenken. Bei uns sieht es sowieso mittlerweile anders aus, aber wir sind auch wieder ein Beispiel, wie bescheuert 50+1 ist. Wir hebeln es elegant aus. Es ist bei anderen Vereinen ja nicht anders. Dafür muss man nur nach München schauen. Die wollen diesen Sommer 200-300 Millionen ausgeben. Gestern gelesen, das die Pepe aus Lille holen wollen, an dem Deal soll sich schon Adidas beteiligen, die halt auch Anteile an der AG halten. Also über was diskutieren wir eigentlich?
Davon ab machen sich die Fans natürlich lächerlich, aber das wissen wir ja schon lange. Die glauben ja seit Jahren die Märchen, die ihnen da erzählt werden. Sie holen im Sommer einen guten Spieler nach dem anderen, halten den Topstürmer und wundern sich nun, warum 800.000 Etat nicht gereicht haben. Uns kann man ja auch einiges vorwerfen, aber wir sind zumindest nicht so dumm und kennen die Konsequenzen.
Im Endeffekt hat Ponomarev ja auch Recht mit seiner Aussage, wir investieren in Beine und nicht wie andere Vereine in die Basis. Das mag jetzt nach der Saison in dritten Liga anders sein, aber warum brauchst du in der Regionalliga einen Manager, der 100.000 Euro im Jahr nach Hause mitnimmt, bei angeblich einem Etat von 800.000? Da muss man sich nicht wundern. Für das Geld hättest du zwei gute bis sehr gute Regionalligaspieler bekommen.
@Inrather61:
Ich hab da ehrlich gesagt nichts anderes erwartet. Doch normal bei solchen Abstimmungen. Liste Heino auf und er wird die meisten Stimmen haben.
https://www.reviersport.de/artikel/runge-hilft-wohl-dem-wsv/
Wenn das passiert muss man die zumindest nie wieder für voll nehmen.
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