fc uerdingen
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Ohne Runge läuft im Tal gar nichts mehr
Keine Überraschung und die Velberter werden auch stolpern
Sehe ich auch so. Das war mal ein Testspiel, bei dem ein bisschen Kohle hängengeblieben ist.
Ob man das Konzept des Gegners mag oder nicht. Der Erfolg und die Akzeptanz gibt ihnen Recht. Ich finde auch eher, dass es ein "dritter Weg" neben Tradition und komplettem Kommerz ist. Es wird nicht jedes finanziell lukrative Angebot angenommen und es wird keine Übermannschaft ins Rennen geschickt. Genauso wenig verhunzt man einen bestehenden Traditionsverein. Sie haben eine Lücke gefunden und sind damit erfolgreich.
Profisport oder zumindest ambitionierter Sport ist ohne Kommerz nicht möglich. Auch wir haben den Sponsor of the Day, Brust-, Ärmel-, Rückensponsor, Sponsor des Tors, der Zuschauerzahl usw. Machen wir uns dadurch zu einem "Kommerzverein"?
Mit Vereinsbrille wahrscheinlich nicht. Ohne Brille sind wir nur ein weiterer gescheiterter Verein von vielen, auch wenn wir zumindest Insolvenzmeister sind.
Die größten Erfolge wurden durch Bayer ermöglicht und das es ohne nicht geht, sehen wir seit 30 Jahren des Niedergangs. Leider ist es in der erfolgreichen Zeit nie dazu gekommen, dass der Verein eine Anziehungskraft wie die Vereine z. B. im Ruhrgebiet erzeugen konnten. Da haben die Zechen Geld und Arbeit gegeben, die es auch schon lange nicht mehr gibt. Die "großen" Vereine haben aber den Wandel geschafft und scharen eine riesige Anhängerschaft um sich.
Dort schafft man es sogar, ein Märchen von "Malocherclubs" aufrecht zu erhalten, obwohl die Spieler der letzten Generationen noch nie eine Schaufel in der Hand hatten.
Das ist in Uerdingen leider nie geglückt und es gehen mehr Leute aus Krefeld nach Gladbach, Schalke oder Dortmund als in die Grotenburg. Es ist also dringend Zeit, neue Wege zu gehen, um junge Leute zu begeistern und in die Grotenburg zu locken. Es muss nicht für alles und jeden Werbung gemacht werden, aber zumindest diese Zielgruppe muss man ansprechen und das wird in erster Linie über Social Media gelingen.
Nur mit unserer Tradition wird sich leider nichts ändern.
Die Wirtschaft liegt am Boden, die Stadt ist im Nothaushalt und der KFC ist als Oberligist mit durchwachsenem Ruf nicht die erste Adresse. Das braucht immer noch alles seine Zeit, egal wie seriös die Verantwortlichen sind.
Der rote Bulli ist auf jeden Fall von TöFi und steht öfter am Finanzamt oder auf der Bergstraße.
Ohne Zahlen zu kennen die Behauptung aufzustellen, dass der Etat nicht gedeckt wäre ist schon etwas Kühn.
125000 Euro Etat für die erste Mannschaft ist doch unrealistisch. Bei einem Kader von 20 Spielern (ohne Trainer) bekäme jeder 520 Euro brutto ohne Sozialabgaben, Prämien und Reisekosten.
So wie ich es verstehe, sind die 1,1 Millionen der Gesamtetat des Vereins inklusive der ersten Manschaft.
Allerdings finde ich dazu auch keine Belege und es ist nach wie vor undurchsichtig. Mit den Etats der anderen Vereine verhält es sich aber genauso.
In Wuppertal wird es weniger, weil die Regionalligasaison die letzte war, in der es nur ein paar Runge-Euros gab. Das ist jetzt vorbei und es müsste neues Geld reinkommen.
Ich bin der Meinung, dass die vergangene Saison erfolgreich war. Ein paar weniger dämliche Niederlagen und es hatte gereicht. Die beiden Teams auf Platz 1 und 2 haben sich zum Ende auch nicht mit Ruhm bekleckert. Es bleiben alles Amateuere, die auch noch andere Sorgen und Aufgaben haben...
Es geht nicht mehr so wie bei Lakis, einfach mit viel Geld aufzusteigen. Die Zeiten haben sich geändert.
Ein Sponsor der zahlt was im Vertrag steht ist für uns unabhängig vom Namen der Richtige
Wahrscheinlich tobt noch ein erbitterter Bieterwettstreit.
Könnte aber auch sein, dass vielleicht einfach noch nicht unterschrieben wurde und noch etwas Geduld gefragt ist.
Bleibt doch mal locker. Ob wir es heute erfahren oder nächste Woche macht keinen Unterschied. Über die Höhe des Sponsorings wird es wahrscheinlich sowieso keine Info geben. Egal ob der Sponsor SWK, Meta oder Uschis Grill heißt.
Sehr ulkig formuliert. Wollte er FuF und das Fortbestehen des Vereins verhindern oder das es den Verein nicht mehr gibt?
Es wäre wohl ohne Insolvenzverfahren leichter gewesen, Wunschspieler zu verpflichten. Viele werden sich das nicht antun, wenn sie auch bei einem anderen Verein spielen können.
Wahrscheinlich haben sich hier viele schon an den Umstand gewöhnt, dass ein Insolvenzverwalter das Sagen hat. Für Außenstehende ist das sicher nicht normal.
Wie dem auch sei, ich halte ein Insolvenzverfahren für ein enormes Handicap. Für die Spieler und den Verein.
Das verhalten des Alt-Vorstandes war vorhersehbar?
Mich würde es schon belasten, wenn mein Arbeitgeber nur eingeschränkt handlungsfähig ist und das Insolvenzverfahren dass Ende des Vereins bedeuten kann. Geht vielleicht nicht allen so und denen ist es scheißegal.
Anscheinend hat sich der ein oder andere schon daran gewöhnt, dass nach der nächsten Insolvenz wieder ein Sonnenkönig kommt, von mindestens zweiter Liga schwadroniert und der Verein nach dem nächsten Scheitern einfach wieder Insolvenz anmeldet und der nächste Kandidat vor der Tür steht. Irgendwann ist damit auch mal Schluß und das Ende des Verfahrens bedeutet, dass der Verein aufgelöst wird.
War da nicht etwas mit der MV-Verhinderung durch den alten Vorstand und einer Insolvenz?
Es war doch absehbar, dass es diese Saison wahrscheinlich nicht klappt aufzusteigen. Jetzt ruhig bleiben und nicht verrückt machen lassen.
Wahrscheinlich ist es als Oberligist mit guter Basis einfacher Sponsoren zu finden, als in der sechstes Insolvenz.
Es gibt auch noch das Lager "wir wollen hoch, aber erst wenn es die finanzielle Situation erlaubt".
Es ist immer besser, so hoch wie möglich zu spielen. Aber es bringt nichts, dass ganze wie bei den den letzten Versuchen durch zu drücken und nach ein paar Jubeljahren oder Monaten wieder von vorne an zu fangen.
Bei allen Widrigkeiten hat die Mannschaft eine beachtliche Saison hingelegt. Leider hat es sportlich nicht gereicht. Es ist also Geduld und Support gefragt, damit es nächste Saison klappt.
Machbar ist das schon, dann muss es aber auch gut laufen und irgendwer muss Geld einbringen. Ein Selbstläufer ist das nicht.
Der Aufstieg und die erstes Halbserie in der dritten Liga waren Mega. Danach war es eher peinlich mit Weinhart und MP an der Spitze ohne Grotenburg, dafür mit Zirkusaffen wie Weltmeister KG.
Jeder wie er mag, Profifußball ist besser als Oberliga. Was genau bringt aber diese Tatsache, wenn man es sich nicht leisten kann? Lieber auf Pump in Liga 3 und dann hoffen, dass der Sprung in die zweite Liga gelingt? Das ist ein sehr kühner Plan.
Manchen ist nicht mehr zu helfen. Woher sollen plötzlich die überregionalen Sponsoren kommen, die Millionen in einen Verein mit sehr zweifelhaftem Ruf versenken?
Die nächste Saison wird erstmal zeigen, wie sich der Verein entwickelt, wenn er mal nicht im Insolvenzverfahren steckt und ohne Nebengeräusche geführt wird. Ob es dann zum Aufstieg reicht, muss man sehen. Ich persönlich denke schon, dass es klappen kann, wenn alle an einem Strang ziehen und die Mannschaft mit punktuellen Verstärkungen zusammenbleibt. Unser härtester Gegner werden Ratingen/Hilden und Velbert werden. Der WSV ist ohne Runge scheintot und taumelt Richtung Insolvenz. Unsere Jungs haben schon gezeigt, dass sie gegen die Top Teams der Liga gewinnen können. Leider fehlt eben die Konstanz und Erfahrung.
Vom Profifußball ab dritter Liga sind wir heute noch Lichtjahre entfernt. Vertrauen gewinnt man nicht in einer Saison zurück, schon gar nicht wenn man Geld von Sponsoren haben möchte, denen es möglicherweise wirtschaftlich zur Zeit aus verschiedenen Gründen nicht so gut geht.
Wenn der Etat nächste Saison durch Sponsoren gedeckt wird und wir oben mitspielen bin ich zuversichtlich, dass es langfristig bergauf geht. Aber sicher nicht in 2-3 Jahren in die dritte Liga.
Die Aussage ist schon älter. Philipp hat es in den Podcast nochmal bestätigt und da war das Insolvenzen noch nicht im aktuellen Stadium bzw. sollte es danach noch Gespräche mit potentiellen Sponsoren geben.