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Der Ball ist rund

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Bayern2 vs Uerdingen05 ·
Vorher mit nichts gerechnet - hätte ich für Remis unterschreiben können hätte ich das getan - und dann das ...
Neue Investoren ·
Wir wissen es nicht, aber die allgemeine Lebenserfahrung hinsichtlich insolventer Unternehmen und deren Umgang mit Abfindungsansprüchen ehemaliger Mitarbeiter läßt ein "Nein - hat nichts bekommen" als Antwort sehr wahrscheinlich werden.
Neue Investoren ·
Gut zusammengefasst was ich - sobald die Zeit vorhanden ist - hätte ausführlicher schreiben wollen.
Hinzu kommt auch noch (vorläufiger) Gläubigerausschuss bzw. Gläubigerversammlung. Diese müssten auch noch zustimmen.
Warum sollten sich KG oder die Stadiongesellschaft ggf. mit einer geringen Quote zufrieden geben wenn irgendwo eine Aussicht auf eine andere Lösung mit höher Quote oder optimalerweise 100% der Forderung möglicherweise in Aussicht ist.
PS: Die Aufgaben des Insolvenzverwalters sind zum einen der insolventen Gesellschaft möglichst den Fortbestand zu sichern, andererseits die Interessen der Gläubiger mit möglichst hoher Quote zu erfüllen.Die Interessen eines "Alt-Anteilseigner" wie es MP ist treten dabei eher in den Hintergrund.
3. Liga 2020/21 ·
Ich hoffe nicht.
Wohin zuviele englische Wochen mit kleinem Kader führen kann sieht man beim Blick über den Rhein - hat Duisburg (wahrscheinlich) letzte Saison den Aufstieg gekostet.
PS: Lotte hat heute sein Heimspiel ausgetragen.
3. Liga 2020/21 ·

Auf die Schnelle leider nicht die Primärquelle gefunden, aber zumindest eine Sekundärquelle:


https://www.kicker.de/vdv-fordert-aus-fuer-transferverbot-vereinsloser-profis-714540/artikel


Neue Investoren ·

Wegen mir können wir das K für Krefelder in unserem Namen gerne streichen,


Also FC NOAH Uerdingen oder NOAH FC Uerdingen?


Danke RG!

Neue Investoren ·
Natürlich bekommen Sie eine Chance, aber unter wachsamen Augen.Vertrauen und Respekt muss man sich erarbeiten ...
Neue Investoren ·

Die Stadt ist wirklich schön, alleine auf der Piazza del Campo auf den Stufen zu sitzen und das Treiben zu beobachten...

Im Fall Siena wäre mir das auch mit dem NOAH fast egal - hier hängt ein Trikot vom AS Livorno im Schrank ;-)

Aber ob NOAH den Sienesen auch egal ist?

Neue Investoren ·

Man muss beim Übersetzen auch auf die Satzzeichen achten  :-)


Sie scheitern kläglich, seien Sie vorsichtig, Präsident

Vor "Präsident" gehört ein Komma. :-)

Neue Investoren ·
Gucke auf den Vereinsnamen und auf den Namen des Präsidenten - ist beides extra fett gedruckt. Um mehr ging es überhaupt nicht, jedenfalls nicht um einen Spruch.
Oder meinst Du "NOAH" ist der traditionelle Name des AC Siena?
Neue Investoren ·

Darüber hinaus fände ich es gut, wie auch zuvor schon gesagt wurde, wenn der KFC e.V. einen neuen, anderen Vorstand bekommt, damit eine "Gewaltenteilung" besteht.


Richtig, der Vorstand wird aus den Reihen der Mitglieder gewählt. Bei der Wahl zählen nur Köpfe, keine Euronen.


Und für den Aufsichtsrat gilt immer noch §16c der DFB Satzung. Der Verein muss die Mehrheit der Stimmen haben.


Nochmal einen externen Investor zum Präsident wählen, damit dieser als "Vereinsvertreter" in den AR einzieht um die DFB Satzung zu umgehen - Nein Danke, ohne mich.

Neue Investoren ·

Ich könnte schon kotzen.


AC NOAH Siena

Präsident Roman G


Dann dürfte die gleiche Scheiße ja bald auch hier los gehen ....

Es ist ja dein gutes Recht MP zu verteidigen.


Aber schreibe dir mal diejenigen Passagen aus dem Märchen, die belegte Fakten sind, auf einen Zeitstrahl.


  • Letzte Novemberwoche: Gerichtstermin mit KG
  • Erste Dezemberwoche: Stüver tritt als Geschäftsführer zurück
  • Zweite Dezemberwoche: Bekanntgabe des Rückzug von MP vor der entscheidenden Ratssitzung über die Burg

Wenn jetzt der Rest aus dem Märchen auch Wahrheit wäre, dann hätte MP wegen seinen persönlichem Streit mit KG den ganzen Verein vor die Wand gefahren.

Was immer er davor gemacht hat, aus welchen Gründen auch immer er davor als "Investor" (der Investor will sein Geld zurück oder sonstigen Gewinn ziehen) aufgetreten ist, in diesem Moment wäre er den entscheidenden Schritt zu weit gegangen.


PS: Im Gegensatz zum Investor fördert ein Mäzen ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ein Sponsor fördert um immaterielle Gegenleistung, z.B. Werbeeffekt, positives Marketing, zu bekommen.

Beides, Mäzen oder Sponsor, ist er nach eigenem Bekunden nie gewesen. Er hat sich von Anfang an selber als Investor bezeichnet.

Man sollte zwischen "nicht wollen" und "nicht können" unterscheiden - und die beiden können nicht, aus verschiedenen Gründen.

MP ist "nur" Gesellschafter einer GmbH (Energy Consulting), die wiederum die Anteile an der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH hält. Ob es dazwischen noch weitere "Verflechtungen" - sprich weitere Gesellschaften - gibt bis die Kette bei der Person MP angelangt ist nicht bekannt.

Formalrechtlich wird die GmbH jedoch von den Geschäftführen vertreten. Das waren bis Anfang Dezember 2020 NW und FS, seitdem ist es nur noch NW.

Insofern kann "Gesellschafter" MP aufgrund seiner Stellung nichts machen, das müsste schon der Geschäftsführer NW tun.

NW jedoch kann seit Einsetzung des vorläufigen Insovenzverwalters ebenfalls nichts machen. Man unterscheidet beim vorläufigen Insolvenzverwalter zwischen dem "starken Insolvenzverwalter" und dem "schwachen Insolvenzverwalter".

Merkmale für den "starken Insolvenzverwalter" sind a) ein vom Gericht auferlegtes Verfügungsverbot und b) ein Zahlungsverbot an die Schuldnerin (Anmerkung: die KFC ... GmbH).

Beides hat das Gericht angeordnet (vergleiche den hier irgendwo eingestellten Beschluss) - somit ist hier der Fall des starken Insolvenzverwalters gegeben. Dieser starke Insolvenzverwalter führt nun das Unternehmen, so wie es zuvor der oder die Geschäftsführer getan haben.

Und, davon kannst Du mit Sicherheit ausgehen, im Gegensatz zu NW und FS läßt sich der Insolvenzverwalter von MP nichts, aber auch gar nichts, vorschreiben. Der handelt nur gemäß seinem durch das Recht, insbesondere Insolvenzordnung, vorgegebenem Auftrag.

Mensch Linner,
Mit Verlaub - gehst Du zum Lachen in den Keller?
Oder lachst Du selbst da unten nicht und schreibst lieber hundert Mal "Danke MP"?

Es war einmal ein wohlhabender Wolf, dieser beschloss aus seinem Hobby ein Investmentmodell zu machen.

Erst stieg er beim Eishockeyverein der großen Landeshauptstadt ein, er investierte und wollte mit diesem Verein nach oben. Aber irgendwann stellte er fest, dass in der großen Stadt nicht nur das Eis in der Schlittschuhhalle kalt war, sondern dass ihm auch die Menschen seiner Meinung nach viel zu kühl gegenüber traten, nicht immer auf seine Worte hören wollten und er mit den Menschen einfach nicht warm wurde. Da beendete er seine Liaison mit den kühlen Eisläufern – er hatte sie ganz einfach vom einen Tag zum anderen Tag nicht mehr lieb.

Natürlich wollte er sein Hobby nicht aufgeben, er entschloss sich nunmehr sich dem Fußball zu widmen. Und in einer beschaulichen Nachbarstadt fand sich schnell das Objekt der Begierde für den Wolf. Dort gab es einen ehemaligen Bundesligaverein, der vom Schicksal schwer gebeutelt in den Amateurklassen umherirrte.

Diesem Verein pries er sich als Wolf im Schafspelz an, er hatte große Pläne und wollte diesen Verein nach ganz oben bringen. Er investierte nicht nur Geld, nein - er ließ sich sogar zum Präsidenten wählen und gründete extra eine GmbH. Diese sollte sich denn ganz professionell um den Spielbetrieb der ersten Mannschaft kümmern.

Am Anfang lief alles ganz gut, man stieg zweimal hintereinander auf und fand sich dann in der dritthöchsten Spielklasse wieder. Er wurde fast schon wie der Sonnengott gefeiert – das gefiel dem Wolf sehr. Er investierte immer weiter, er holte große Namen - weil er dachte große Namen machen große Spiele und gewinnen jedes Spiel – schließlich wollte er schnell noch höher hinaus.

So kam dann auch ein ehemaliger Weltmeister in seinen Verein, das Großkäppchen.

Doch plötzlich sah sich der Wolf auch mit Probleme konfrontiert. Die Heimatstadt seines Vereins verfügte nur über ein Stadion welches bereits in die Jahr gekommen war. In diesem Stadion durfte überhaupt kein Profifußball gespielt werden. So musste der Wolf mit seiner Mannschaft in die Fremde zu ziehen. Im ersten fremden Stadion gefiel es ihm dann doch nicht so besonders, er stritt sich das eine oder andere mal mit dem Vermieter. Sportlich lief es jedoch zunächst ganz gut, seine Mannschaft spielte eine gute Hinrunde und stand sehr gut in der Tabelle da. Auch das Großkäppchen durfte in dieser ersten Saison bei fast jedem Spiel auf seinem Stammplatz dabei sein.

Im zweiten Jahr zog man dann um. Es ging zurück in die Landeshauptstadt, dort stand ein riesiger, moderner Fußballtempel. Das war ein Schloss so ganz nach dem Geschmack vom Wolf, hier fühlte er sich ins rechte Licht gesetzt. Es war zwar sehr teuer diesen Tempel zu mieten, aber es sollte ja nur für ein Jahr sein – danach sollte es vom Luxus-Schloss endlich zurück in die heimische Burg gehen.

Und was machte das Großkäppchen? Nun, man stellte fest das sein Leistungsvermögen inzwischen nachgelassen hatte. Der Übungsleiter war wenig begeistert, und so kam es das Großkäppchen immer öfters nicht mitspielen durfte. Hinzu kam, dass sich immer wieder herausstellte dass das Großkäppchen nicht nur mit den Füßen, sondern auch ab und an mit den Fäusten seinem Bewegungsdrang nachgibt. Dem Wolf missfiel dies jedoch sehr …

Dann kam das dritte Jahr.

Die heimische Burg war immer noch eine Ruine, man musste ein weiteres Jahr in die Fremde ziehen.

Das Großkäppchen hatte auch keine rechte Lust mehr auf dem Platz zu ackern. Er wurde immer dicker und fetter, die Beine wurden schwer und müde. Dem Großkäppchen war das alles egal, es hatte ja gar keinen Ehrgeiz mehr noch weiter an seiner Karriere zu feilen. Und schließlich hatte der Wolf ihm ja damals einen Vertrag über drei Jahre gegeben. Jeden Monat 40.000 Dukaten musste der Wolf dem Großkäppchen bezahlen.

Der Wolf fing das Grübeln an. So richtig Spaß hatte er nicht mehr, ihm ging das alles zu langsam voran. So entschloss der Wolf noch immer Sommer: "Noch ein Jahr, dann ist hier Schluss für mich. Ich verkaufe meine Besitztümer und suche mir ein neues Spielzeug – aber diesmal Eines, welches statt einer Burgruine auch so ein schickes Schlösschen hat – am besten eines für 50.000 oder mehr Untertanen."

Aber diese Pläne hielt er noch für sich geheim. Er wollte in Ruhe den Übergang vorbereiten und sich dann zurückziehen.

Doch dann, kurz nach Saisonbeginn, berichtete ihm sein Hofstaat, dass das Großkäppchen noch fauler geworden sein. Da kam es zu einem seiner gefürchteten Wutausbrüche. Wieso sollte er dem Großkäppchen jedem Monat 40.000 Dukaten zahlen? Wofür?

Ohne mit Großkäppchen zu reden oder ihm einen Verweis zu erteilen kündigte er dem Großkäppchen fristlos und stellte sofort alle Zahlungen ein. Das passte dem Großkäppchen natürlich nicht, so zog es vor den Gerichtshof.

Der Wolf hatte zwei Ritter die für ihn tätig waren, Ritter Nikolai und Ritter Franziskus. Franziskus war Rechtsgelehrter, er sollte den Wolf beim Gerichtshof vertreten.

Doch der Gerichtshof war so gar nicht mit dem Verhalten des Wolfes einverstanden. Es gab Ende November eine Verhandlung. Franziskus konnte dort nicht viel erreichen, er ließ mehrfach die Verhandlung unterbrechen um mit dem Wolf zu telefonieren. Am Ende musste sich der Wolf geschlagen geben, der Gerichtshof entschied das dem Großkäppchen eine halbe Millionen Dukaten zustehen. Diese sollte der Wolf ihm bezahlen.

Der Wolf beriet sich mit seinen Rittern. Er tobte und tobte, ein Wutausbruch folgte dem nächsten.

Und dann verkündete er seinen beiden Rittern: "Niemals werde ich auch nur eine Dukate an das Großkäppchen bezahlen, und ich werde dafür sorgen dass das Großkäppchen niemals an sein Geld kommt." Die Ritter waren erstaunt und verwirrt, sie wollten wissen wie der Wolf das bewerkstelligen wolle.

"Ganz einfach" sagte der Wolf, "ab sofort werde ich keine einzige Rechnung mehr bezahlen. Keine Löhne, keine Mieten, keine Rechnungen – einfach nichts. Und dann, nach ein paar Wochen, werde ich Insolvenz anmelden. Dann kann das Großkäppchen sehen was sein Sieg vor Gericht wert ist – basta!"

Dem Ritter Franziskus, dem Rechtgelehrten, war das Ganze nicht geheuer. Er zweifelte ob das der richtige Weg sei. So entschloss er sich nur eine Woche nach dem Termin vor dem Gerichtshof aus seinem Amt als Ritter des Wolfes zu scheiden.

Der Wolf aber ging unbeirrt seinen Weg.  Er verkündete nach wenigen Tagen seinen Rückzug, zu einem Zeitpunkt nur wenige Stunden bevor über die Renovierung seiner Burg befunden werden sollte. Er stellte alle Zahlungen ein, noch im Dezember meldeten die Postillen von nicht beglichener Schlossmiete und von Säumnissen bei der Lohnzahlung.

Und im darauf folgendem Januar machte der Wolf dann endgültig ernst. Nach einigen Verwirrspielchen um einen Verkauf seiner Geschäftsanteile und einer Wutrede schickte er Ritter Nikolai zum Insolvenzgericht …


So könnte es gewesen sein – oder auch ganz anders – wer weiß …


 Insolvenzgeld wird erst ab sofort gezahlt, nicht rückwirkend.


Nein, es wird die letzten 3 Monate vor Eröffnung gezahlt, diese könnte am 01.03., 01.04. oder 01.05. sein.

Vom jeweiligen Datum muss man 3 Monate zurück rechnen.


Nur mal die dringlichsten Fragen:
Warum hat man sich - wie es die RP (?) gemeldet hat - selber zur Änderung des Antrags auf Eigenverwaltung in einen 'regulären' Insolvenzantrag entschieden?
Welche 'Vorteile' verspricht man sich durch die Änderung?
Es gäbe sicher noch mehr Fragen, wir können ja eine Liste erstellen ...

Aktuell ist nur eins zu sehen:


Unter dem Reiter --> Verein --> GmbH --> KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH wurde das Organigramm gelöscht sowie alle Namen, mit Ausnahme von NW ...


Könnte man auch als Statement werten, ist aber - glaube ich - nicht das was Du erwartest ;-)

[…]

Gericht lehnt Eigenregie des Vereins ab

Doch diese Vorgehensweise lehnte das Gericht nun ab. "Verfügungen der Schuldnerin (gemeint ist die GmbH, Anmerkung der Redaktion) über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam", teilte das Gericht in einer öffentlichen Bekanntmachung mit. Damit übernimmt Kruth.

[…]

Bei einem Eigenverwaltungsverfahren wäre die Geschäftsführung der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH weiter handlungsfähig geblieben. Allerdings sind für ein solches Prozedere diverse Auflagen zu erfüllen, wie unter anderem ein Finanzplan für die kommenden sechs Monate,

…

Wo das Team von Trainer Stefan Krämer beim nächsten Heimspiel gegen den FSV Zwickau am 13. Februar nun spielen soll, ist noch nicht festgelegt worden. Mitarbeiter des Klubs warten zudem immer wieder auf ihr Gehalt, inzwischen bedient der Klub so gut wie keine Rechnungen mehr.

[…]


Quelle und vollständiger Text: https://www.kicker.de/gericht-setzt-insolvenzverwalter-beim-kfc-uerdingen-ein-796395/artikel

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