Der Ball ist rund
- Dabei seit
- 04.09.2019
- Beiträge
- 559
- Zuletzt angemeldet
- 21.05.2024
Beiträge
Ist noch nicht aufgefallen, das alle Artikel dort immer den gleichen Autor haben - Julian Koch.
Der macht nichts ausser andere Medien zu durchsuchen und schreibt dann ab.Insofern ist alles was dort gemeldet wird schon aus anderen Quellen bekannt. In diesem Fall von der WZ und von den Westfälischen Nachrichten abgeschrieben.
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/3-liga-spiel-des-kfc-uerdingen-am-samstag-in-lotte-steht-auf-der-kippe_aid-56206895
Vielleicht sieht es so besser aus :-)
Zwar hat T. Schulze mal wieder einiges aus dem Forum abgeschrieben, aber eine endgültige Aufklärung ob Lotte, ob Düsseldorf, ob woanders oder ob gar nicht bringt der Artikel auch nicht.
Den Link in #23 gelesen?
Zwickau (bzw. die verantwortlichen Personen) sind intelligenter als Du denkt - die haben nämlich sowohl in Düsseldorf wie auch in Lotte jeweils in einem Hotel geblockt...
;-)
Wir hatten schon oft Vorstände die nicht konnten. Aber dieser Vorstand hat es echt geschafft sich wirklich mit JEDEM anzulegen. Und das peinliche daran ist dass man quasi jeden "Krieg" verloren hat. Sei es ein Streit um Trainingsgelände - die Sanierung der Grotenburg - oder irgendwelche Gerichtsverfahren. Immer nur heiße Luft und Niederlagen. Nie hatte man was in der Hand außer Ausreden und Schuldzuweisungen.
Was mich auch wundert - oder eigentlich schon ärgert - ist, dass auch unsere "Offiziellen" in diesem Forum verstummt sind.
Vor der Abstimmung wurde noch massiv "Werbung" für diese Abstimmung gemacht.
Immerhin sind mindestens zwei Personen sowohl im Verwaltungsrat des e.V. wie auch im Aufsichtsrat der (insolventen) GmbH. Zumindest eine dieser Personen war es, die sich hier im Forum mehrfach zur Abstimmung gemeldet hat.
Da stellt sich die Frage, warum kommt hier keine Stellungnahme mehr aus diesem Kreis? Zumindest ich würde, wenn ich in der Position wäre, und wenn ich voll hinter den neuen Investoren stehen würde, hier intervenieren wenn immer wieder eine "Contra-Stimmung" zu den Investoren aufkommt. Das wäre in meinen Augen zumindest eine logische Reaktion analog der Werbung für die Abstimmung.
Warum ist jetzt überhaupt keine Reaktion?
Man kann nur spekulieren...
Wissen sie nichts? Ich halte das eher für unwahrscheinlich, schließlich sollte der Insolvenzverwalter Kontakt zum AR der GmbH haben.
Oder lassen sie die negativen Äusserungen zu den Investoren bewust durchlaufen? Das wäre auch ein Zeichen ...
Oder wissen sie etwas negatives, was sie noch nicht kommunizieren wollen oder dürfen?
Ergänzung: Oder wissen sie etwas positives (z.B. der Insolvenzverwalter sieht eine andere lösung als NOAH), was sie ebenfalls noch nicht kommunizieren wollen oder dürfen?
Die "Informationspolitik" ist jedenfalls extrem verbesserungsbedürftig, insbesondere wenn zwischen "vor der Abstimmung" und "jetzt" eine völlig andere Linie gefahren wird. Das öffnet der Spekulation Tür und Tor ...
Ganz ehrlich: Mich stört nicht dass die neuen Leute Armenien kommen oder Stress in Italien hatten. Mich stört aktuell dass sie mit Empfehlung von MP kommen. Das bereitet mir richtig Sorge.
Dazu kommt, was der User `Cello Ya` berichtet hat. Das sind keine `mit Google übersetzten` Pressemeldungen, das sind Informationen von einer vor Ort ansässigen Person.
Ich habe mit einem Landsmann aus Siena Kontakt und es herrschen anscheinend Zustände wie bei uns seitdem die Herrschaften da sind. Daher glaube ich nicht, dass sich hier grundlegend etwas verbessert. Natürlich bekommt jeder eine faire Chance aber den Kredit müssen Sie sich erst ein mal erarbeiten!
Forderungen, die vor Antragstellung entstanden sind, müssen zur Insolvenztabelle angemeldet werden.
Forderungen, die nach Antragstellung neu entstehen, sind Masseverbindlichkeiten. Diese werden - mit Zustimmung der Verwalters - in voller Höhe und vorrangig bedient.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Masseverbindlichkeit
Also: Im Prinzip ja, mit Zustimmung des Verwalters kann Lotte bezahlt werden, auch wenn in Düsseldorf noch Mieten offen wären.
Hättest Du 70% der User dieses Forums geschrieben wäre die Aussage durchgegangen 😉
die Übertragung der Gesellschaftsanteile muss notariell beurkundet werden
Ist sie denn beurkundet worden?
Quelle dafür?
Und, wenn ja, war es ein deutscher oder ein russischer Notar? ;-)
Grenzländer hat es ja noch mal verlinkt - mehr als den Presseartikel kenne ich auch nicht, auf der HP des Insolvenzverwalter steht nämlich immer noch nichts. (*)
Kruth sei informiert worden, aber nicht in die Verhandlungen involviert gewesen, erklärte sein Pressesprecher Thomas Feldmann.
„Grundsätzlich ist es so, dass ein Gesellschafterwechsel keinen direkten Einfluss auf ein Insolvenzverfahren hat“, teilte Feldmann mit.
Die Aussagen sind natürlich interpretationsfähig. Zumindest ich glaube aber zwischen den Zeilen zu lesen, dass der Insolvenzverwalter nicht begeistert ist über den Alleingang von MP am Verwalter vorbei - und somit auch an der Insolvenzordnung vorbei ...
Und, es steht nicht dort dass der Insolvenzverwalter nicht an den Verhandlungen beteiligt werden muss.
(*) Wobei es durchaus üblich ist, dass Unternehmensverkäufe oder Sanierungen auf der HP des Insolvenzverwalters gemeldet werden, wenn sie denn tatsächlich mit allen erforderlichen Zustimmungen vollzogen sind.
Beispiele:
https://www.andrespartner.de/de/pressemitteilungen-22,2946,beinbauer-group-uebernimmt-giessereiunternehmen-walter-hundhausen.html
https://www.andrespartner.de/de/pressemitteilungen-22,2955,glaeubiger-bestaetigen-sanierungsplan-der-ortrander-eisenhuette.html
6. Unternehmenskauf im Insolvenzeröffnungsverfahren
Im Eröffnungsverfahren, in dem meist nur ein vorläufig schwacher Insolvenzverwalter bestellt wird, ist dieser faktisch der Verhandlungs- und Vertragspartner auf der Verkäuferseite.
Eine Veräußerung ist von der Zustimmung des vorläufigen Verwalters abhängig. Gegen eine Veräußerung des Unternehmens bereits in der Eröffnungsphase hat sich das Bundesarbeitsgericht ausgesprochen, vgl BAG v. 20.6.2003 - 8 AZR 459/01, ZIP 2003, 222 ff.
Der Insolvenzverwalter soll gemäß § 159 InsO regelmäßig erst nach dem Berichtstermin mit der Verwertung der Insolvenzmasse beginnen. In der Praxis findet der Berichtstermin allerdings erst ca 2 Monate nach der Verfahrenseröffnung statt.
Es besteht aber meist erheblicher Handlungsdruck:
• die Liquiditätssituation ist angespannt
• Lieferanten machen Druck
• Arbeitnehmer drängen auf eine Regelung im Hinblick auf ihre offenen Löhne. Allein der Hinweis auf Insolvenzausfallgeld befriedigt diese nicht. Eine kollektive Insolvenzausfallgeldvorfinanzierung ist an besondere Voraussetzungen gebunden, die oft nicht erfüllt sind.
Unternehmenskaufverträge werden daher manchmal vor der ersten Gläubigerversammlung abgeschlossen, stehen aber unter dem Vorbehalt der Zustimmung eines ( vorläufigen) Gläubigerausschusses bzw der Gläubigerversammlung.
Bei manchen Insolvenzgerichten wird gestattet, dass bereits im Insolvenzeröffnungsverfahren ein vorläufiger Gläubigerausschuss gebildet wird, der dann über den Unternehmenskauf abstimmt, vgl. z.B AG Duisburg, v. 20.6.2003 ZIP 2003, 1460 ff.
In den meisten Fällen tritt ein Gläubigerausschuss aber erst nach Insolvenzeröffnung zusammen und fasst dann einen Beschluss über den Verkauf.
Quelle: http://www.insoinfo.de/pages/insolvenzrecht/265-Unternehmenskauf+in+der+Insolvenz
Auf die Zustimmung zum Verkauf an an den Investor NOAH.
Sorry, ich will hier nicht die Spaßbremse spielen.
Aber ich gucke nicht nur auf Pressemeldungen oder auf einen Dreizeiler auf der HP, ich werfe auch einen Blick in die Insolvenzordnung, ins GmbH-Gesetz, in Statuten und Spielordnung des DFB usw.
Und da ist manches eben nicht so einfach wie es auf den ersten Blick wirkt.
Ich warte zuerst auf eine Stellungnahme des Insolvenzverwalters, bzw. auf die Zustimmung von Insolvenzverwalter und Gläubigerausschuss.
😉
Lieberknecht und Krämer als Trainer von Saarbrücken im Gespräch
https://www.reviersport.de/artikel/msv-duisburg-ex-coach-lieberknecht-wohl-kandidat-bei-ligakonkurrent/
Mit MP ist die Person gemeint, die hier jahrelang den Alleinherrscher gegeben hat.
Mit MP ist die Person gemeint, die sich als beratungsresitent herausgestellt hat und die die eigenen Fehler ständig wiederholt hat.
Mit MP ist die Person gemeint, die viel Geld sinnlos in große Namen wie KG investiert hat und nichts in Jugend und Infrastruktur (nein, damit ist nicht die Burg gemeint)
Mit MP ist die Person gemeint, die völlig selbstherrlich alleine bestimmt während einer laufenden Saison den Stecker zu ziehen.
Brauchen wir alles nicht ein zweites mal!
Du wirst jetzt eh sagen "das darf der alles, ist sein Geld" - ich werde antworten "aber der Verein ist nicht sein persönliches Eigentum" - usw., usw. ...
Linner, wir kommen nie auf einen Nenner!
Ob Banner bzw. der darauf befindliche Text zum jetzigen Zeitpunkt wirklich passend waren?
Jein, ein Zeichen setzen war sicherlich erforderlich, aber es hätte anders formuliert werden können – sachlich, konstruktiv, aber trotzdem direkt und mit klarer Botschaft.
Wer hier dauerhaft etwas erreichen möchte kann das nur gemeinsam mit den Fans und den Mitgliedern erreichen, nicht gegen diese. Das von Anfang klar zu kommunizieren ist auch nur fair einem potentiellen Investor gegenüber.
Und von vorneherein die „no-go`s“ aufzuzeigen ist ebenso erforderlich und fair. Das wären z.B.
• Änderung von Vereinsfarben
• Änderung von Wappen
• Änderung des Namens
• Führungspositionen im e.V. für Vertreter des Investor, das schließt die Mehrheit der Aufsichtsratssitze ein, die laut DFB-Satzung dem e.V. zustehen
• …
Jetzt weiß ein Investor, was die Erwartungen sind und kann sich darauf einstellen. Wenn er es macht, dann wird es auch kein böses Erwachen geben wenn irgendwann einmal eine persönliche Vorstellung des Investors und seiner Konzepte/Vorstellungen erfolgen wird.
Sollte in einer solchen Vorstellung jedoch etwas ganz anderes kommen, dann merkst Du als Fan / als Mitglied direkt welchen Wert Du und der Verein für den Investor hast. Dann kann man sich danach, auch bei eventuellen Abstimmungen, dementsprechend entsprechend positionieren und klare Kante zeigen.
Was mich persönlich aber viel mehr ankotzt als ein Banner, welches über das Ziel hinaus schießt – das ist die absolut devote Haltung die einige hier an den Tag legen. Eigentlich unfassbar … - … und leider völlig beratungsresistent. Nicht gelernt aus dem Fall MP?
Ich weiß nicht, wer "ihr" ist und was "ihr" will.
Ich will, nach den Erfahrungen mit MP, dass zukünftig die Satzung des DFB eingehalten wird und dass die Mehrheit der Stimmen im AR der GmbH dem Verein zusteht.
Und, ich finde es ist ein absolut legitimes Recht der Mitglieder auf Einhaltung der Satzung des DFB zu pochen, mehr als sein gutes Recht einzufordern passiert doch gar nicht...
aber wir bestimmen wo es lang geht
Richtig, genau so ist das laut DFB-Satzung! Jedenfalls wenn Du mit "wir" die Vereinsmitglieder meinst. ;-)
§ 16c (3) der DFB-Satzung ist dir wohl nicht bekannt?
Der Mutterverein ist an der Gesellschaft mehrheitlich beteiligt („Kapitalgesellschaft“), wenn er über 50 % der Stimmenanteile zuzüglich mindestens eines weiteren Stimmenanteils in der Versammlung der Anteilseigner verfügt.
Sicher?
https://www.kfc-uerdingen.de/gremien/
Geschäftsführer der GmbH war MP sowieso nicht, das waren FS und NW, seit Dezember nur noch NW.
