Mittelstürmer
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Alles, was mit Verein und nicht mit Geld und Vermögensgegenständen zu tun hat. aphex2 hat da ein Beispiel genannt.
Daneben können sie sich mal mit der Realität abfinden, dass ein paar Spieler schon feststehen. Sie können aber natürlich dem IV Spielerverträge vorlegen, Sponsorenverträge, Vereinbarungen mit anderen Vereinen zur Sportplatznutzung.
Dann muss der IV sich schon rechtfertigen, wenn er das ablehnt und stattdessen etwas offensichtlich Teureres oder Schlechteres bevorzugt.
Die Radio Blaurot Entertainment GmbH ist ebenso wie FuF nicht der KFC.
Das ist tatsächlich die einzig relevante Frage, wenn man den Vorstand kritisieren möchte. Die Umsetzungen in den letzten Tagen kann man nicht als Behinderung der Vorstandsarbeit auffassen, weil es eine Mannschaft geben muss.
Der Insolvenzverwalter ist gar nicht dafür zuständig, sich für die Menschen hinter dem Konzept zu entscheiden. Die finanziellen Bestandteile kann er umsetzen, die Besetzung der Vereinsgremien ist Sache der Vereinsmitglieder.
Auch wenn es ständig wiederholt wird und einigen wirklich schwer zu fallen scheint, das zu unterscheiden: FuF ist nicht KFC.
Der Vorstand kann keine andere Mannschaft beschäftigen, weil ihm der IV (nicht FuF) den Job schon abgenommen hat.
Wenn sie das täten, ist ihnen nicht mehr zu helfen.
Das ist sicherlich nicht ganz so einfach.
Mit der Argumentation könnte man einen gemeinnützigen Fußballverein KFC Uerdingen nennen und das Logo nutzen, solange man kein Merch verkauft.
Hier wird der Eindruck erweckt, dass man mit dem KFC kooperiert bzw. mit dessen Billigung arbeitet, was (meinetwegen nur bis zur Entscheidung des IV) sicherlich nicht galt.
Ich denke nicht, dass das Verfahren bis zum Ende durchgeführt wird. Es geht hier doch die ganze Zeit nur um einen Machtkampf, weder um den KFC, noch um das Markenrecht.
RBR sammelt vielleicht einfach nur Geld ein, um die gegen sie gerichtete Klage zu bezahlen. Es ist meines Erachtens nicht so untypisch, dass man erst einmal eskaliert und dann eine Basis hat, um miteinander zu verhandeln. Wobei es schon eine gezielte Provokation oder ziemlich dumm ist, die Stimme eines Vorstands zu nutzen, um eine explizit gegen den Vorstand gerichtete Aktion zu unterstützen.
Tonspur gegen gehaltene Markenrechte, die bisher ausschließlich zugunsten des KFC genutzt wurden. Das ist doch alles nur noch absurd.
Umso wichtiger, dass man sich einmal an einen Tisch setzt und das Thema klärt.
Die Logo-Nutzung war doch deutlich vor der Entscheidung des IV.
Niemand sollte als Privatperson Geld für das Logo bekommen. Tatsächlich wird hier aber wohl der FuF-Verein mit dem KFC e.V. verwechselt. Es gibt gute Gründe, warum die handelnden Personen FuF nicht nutzen, aber den Verein nicht schaden. Wir müssen mal echt weg von dieser Polarisierung.
Meine persönliche Spekulation ist, dass die Radio Blaurot Entertainment GmbH möglicherweise aufgebaut worden ist, um in einem alternativen Konzept eine handlungsfähige Spielbetriebs- und Vermarktungs-GmbH zu haben. Sponsoren für das Radio laufen vermutlich darüber, die Rechte sind auch da. Der Verein müsste natürlich dann der Gesellschafter dieser GmbH werden.
Hier gehen die Meinungen auch immer etwas auseinander, das ist auch verwirrend.
Als Faustregel: Stroem und Kotbullar liefern eigentlich immer die fundiertes ten Einschätzungen.
Zum Verständnis muss man sich überlegen, wer eigentlich mit wem was vereinbart. Wenn Platzer in seiner Funktion als Vorstand einen Vertrag unterschreibt, besteht der Vertrag nachher zwischen dem Vertragspartner und dem KFC Uerdingen e.V. (und nicht mit Platzer als Person).
Was Platzer darf und was nicht, legt der Verwaltungsrat und die Mitglieder (über Satzung etc.) fest und vereinbaren das im Namen des KFC Uerdingen e.V. mit der Person Platzer (über die Berufung als Vorstand). Verstößt er gegen diese Vereinbarung, bekommt er mit dem KFC Uerdingen e.V. Ärger (wieder vertreten durch Verwaltungsrat für die Mitglieder) per aktuell durch den Insolvenzverwalter.
Müsste nicht der IV Platzer verklagen und das Geld dann für alle Gläubiger verwenden?
Die Wortwahl des Vorstands mit der "Splittergruppe" fand ich auch daneben und ebenso arrogant. Dieser öffentliche Kleinkrieg ist einfach nur peinlich. Niemandem nehme ich ab, dass es ihm um den Verein geht.
FuF ist auch ein Verein. Und der hat tatsächlich eine Marke genutzt, die ihm nicht gehörte. Übrigens unabhängig davon, wer der eigentliche Eigentümer der Marke ist. Auch vom KFC Uerdingen e. V. werden sie keine Erlaubnis bekommen haben.
Ob das jetzt alles so sinnvoll ist, ist eine andere Sache. Man bewirft sich halt an jeder Stelle mit Dreck.
Der eigentliche Punkt ist, dass man hier zwei Sachen unterscheiden muss:
1. Was darf der Vorstand aufgrund seiner ihm aufgetragenen Verantwortungen und Pflichten tun?
2. Worauf kann sich ein externer Vertragspartner berufen?
Beim ersten Punkt kommt die Satzung ins Spiel, die klärt, wann ein Vorstand einen Vertrag unterschreiben darf. Der Vorstand darf laut Satzung nur zu zweit und im Rahmen einer Wirtschaftsplanung oder nach Genehmigung durch den VWR (bestimmte Größenordnungen) Verträge unterschreiben. Wir können nach der Kommunikation des VWR mal zunächst glauben, dass es hier weder Wirtschaftsplanung noch Zustimmung gab. Der Vorstand hätte demnach nicht unterschreiben dürfen.
Beim zweiten Punkt ist die Frage, was passiert, wenn er es doch tut. Hier glaube ich, dass ein externer Vertragspartner in der Regel nicht klären muss, was die Satzung des Vertragspartners vorsieht. Ein mit dem Vorstand geschlossener Vertrag sollte gelten. Sonst könnte man sich nicht auf Verträge verlassen. Kritisch wäre höchstens, wenn der Vertrag mit einem offensichtlich nicht befugten Mitarbeiter (Pförtner o. ä.) geschlossen würde.
Der Verstoß gegen die Satzung ist also in meinen Augen ein internes Thema des Vereins. Sollte dadurch ein Schaden entstehen, kann der VWR den Vorstand in Haftung nehmen. Wobei auch nicht klar ist, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist, schließlich muss man Gehälter zahlen und anderes Geld war nicht da. (Marktübliche) Zinsen sind wohl auch nicht angefallen.
Diese ganze Argumentation ist in meinen Augen hanebüchen. Ob ein Darlehen besteht oder nicht, hängt nicht davon ab, ob das empfangende Unternehmen das ordnungsgemäß verbucht oder ob interne Regeln dem Vorstand verbieten, das Darlehen anzunehmen. Das führt zwar zu allen möglichen anderen Problemen für den Vorstand, aber ist kein Problem des Gläubigers.
Wenn Geld fließt und der KFC das für Gehaltszahlungen ausgibt, besteht offensichtlich ein Darlehen. Meines Wissens war mal die Rede davon, dass im Überweisungszweck "Darlehen KFC" (oder ähnlich) stehen sollte. Das könnte auch ein ausreichender Hinweis für einen mündlichen Vertrag sein und zumindest der Buchhaltung ermöglichen, entsprechende (Ersatz-)Belege zu erstellen.
Das dürfte doch im Außenverhältnis egal sein, oder?
Klingt danach, als würde das noch ein langer juristischer Kampf. Es kann durchaus sein, dass der IV und Eser (und sein Anwalt) unterschiedlicher Meinung sind. Wenn das so ist, könnte jeder weitere Schritt im Prozess kritisch werden.
Aber es bleibt dabei. Er kann eine Einigung mit Finanzamt und Sozialversicherung hinbekommen, dann hat er die Mehrheit in der Gläubigerversammlung. Sonst bringt das vermutlich auch nicht viel, nur der größte Gläubiger zu sein.
Es geht nicht um Schickhardt, der vermutlich erst sehr spät reinbekommen ist.
Im Umgang mit der Insolvenz haben sie von Anfang an nicht strukturiert agiert und sich von FuF vorführen lassen.
Die Hürden sind noch. Der Insolvenzverwalter wird beauftragt, um die Einschätzungen vorzunehmen, was notwendig und sinnvoll ist, um die Gläubiger zu befriedigen und den Verein fortzuführen. Da müssten schon offensichtliche Fehleinschätzungen oder grobe Versäumnisse passieren, damit man gegen den IV vorgehen kann.
Diese Geschichte mit "der IV zahlt die Spieler" halte ich für absoluten Blödsinn. Spieler sind für die Fortführung notwendig und der IV hat die unter Beratung sportlicher Experten und eines externen Berater beschäftigt. Nur weil dem Vorstand die Nasen nicht passen, hat der IV noch keinen Fehler gemacht. Da müsste er schon elf Torhüter engagieren und käme selbst damit wahrscheinlich durch, wenn anerkannte sportliche Experten ihm das vorgeschlagen haben.
Das zeigt nur alles wieder wie haarsträubend inkompetent und schlecht beraten der Vorstand hier agiert. Sie hätten eine exzellente Chance gehabt, FuF nicht zum Zuge kommen zu lassen und haben das selbst verbockt.