Bande Büderich
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KFC-Chronik: Herr Sackewitz, ihre Bundesliga-Karriere startete Mitte der 70er bei Tennis Borussia Berlin. Anschließend ging es für sie zu Arminia Bielefeld, wo in ihren insgesamt fünf Jahren im Verein auch Leute wie Jonny Hey, Jens Steffensen, Lorenz-Günther Köstner, Hans-Dieter Tippenhauer & Karl-Heinz Feldkamp zu ihren Weggefährten zählten. Herausragend ist dabei natürlich die Spielzeit 79/80, als sie mit 35 Treffern in 36 Einsätzen nicht nur Torschützenkönig der 2.Bundesliga wurden, sondern auch einen erheblichen Anteil am Aufstieg der Ostwestfalen hatten. Wie lautete denn ihr Erfolgsgeheimnis für diese großartige Leistung? Und glauben sie, dass eine solche Quote, die seitdem übrigens noch nur von Rudi Völler im Jahre 82 überboten wurde, heutzutage auf diesem Niveau noch zu erreichen ist?
Christian Sackewitz: Die Saison bleibt natürlich etwas ganz Besonderes für mich. Wir hatten eine überragende Mannschaft für die 2.Liga und viele verschiedene Spieler die Tore gemacht haben. Der Gegner konnte natürlich nicht alle gleichzeitig ausschalten. Dazu hatte ich von Tippenhauer alle Freiheiten - dann läuft es manchmal wie von selbst.
Aber insgesamt sind die Ligen mittlerweile viel ausgeglichener als damals, daher glaube ich nicht, dass heute noch mal einer so viele Tore schießen wird in einer Saison. Dazu muss man auch sagen, dass man als Stürmer früher zwar mehr Platz, aber auch viel mehr auf die Knochen bekommen hat. Viele Defensivspieler von damals würden heute bei gleicher Spielweise den Abpfiff sicherlich nur noch selten auf dem Platz erleben.
Von Bielefeld aus wechselten sie 1981 erst zu Bayer Leverkusen und von dort ein Jahr später schließlich nach Uerdingen. Erzählen sie uns doch bitte einmal, wie es in Leverkusen für sie lief und wer hinterher beispielsweise für den Kontakt an den Niederrhein verantwortlich war.
Also mit Leverkusen wollten wir eigentlich in den UEFA-Cup, wären dann aber fast abgestiegen und konnten uns am Ende nur noch durch die beiden Relegations-Spiele gegen Offenbach retten. Ich selbst zog mir vor dem 1.Spiel eine schwere Verletzung zu und kam die ganze Vorrunde kaum zum Einsatz. Auch in der Rückrunde spielte ich nicht besonders gut, fühlte mich auch überhaupt nicht wohl in der Stadt. Der Vorstand wollte sich daraufhin von mir trennen, ich war ja auch nicht gerade der billigste Stürmer. Mein Berater hatte dann Kontakt mit Uerdingen. Dort war mit „Tippi“ (Tippenhauer) ein alter bekannter aus Bielefeld tätig und somit wurden wir uns schnell einig.
Wie war denn folglich der erste Eindruck ihrer neuen Heimat?
Die ersten Eindrücke von Krefeld waren sehr schön. Meine Tochter wurde ja noch in Leverkusen geboren und als Familienvater war vor allem die Wohnsituation für uns sehr wichtig. Wir fanden ein schönes Haus am Stadtwald und auch mit der Mannschaft lief es anfangs sehr gut.
Am Ende der Saison durften sie allerdings erstmal erneut an der Relegationsrunde teilnehmen, diesmal in den Aufstiegsspielen gegen Schalke 04. Und das obwohl die Mannschaft zwischendurch sogar lange Tabellenführer war. Was ist denn da währenddessen aus ihrer Sicht genau vorgefallen, so dass man zum Schluss noch um die fast sicher geglaubte Rückkehr in die Bundesliga bangen musste?
Wir hatten anfangs ein super Trainingslager mit Werner Biskup und starteten auch überragend in die Liga. Leider ging es nicht ganz so glatt weiter. Sportlich nahmen wir, sicherlich auch unbewusst, immer mehr die Probleme unseres Trainers mit in die Spiele hinein, so dass es am Ende halt noch mal eng wurde. Leider lief es auch für mich persönlich nicht richtig rund: Ich musste noch während der Vorrunde am Meniskus operiert werden und kam leider ganz schlecht und auch nur sehr langsam wieder in Schwung. Die Fitmacher heutiger Prägung gab es ja damals noch nicht. So hatte ich zwar kurz vor Saisonschluss noch ein paar Einsätze, mangels Spielpraxis waren die aber nicht wirklich erfolgreich. Ich war daraufhin leider auch in den Spielen gegen Schalke nicht mehr unter den ersten Elf. Es war aber trotzdem eine super Sache für uns alle, denn wir waren ja krasser Außenseiter. Mann kann sich vorstellen, was dort am Ende dann auf Schalke los war…
Uerdingen hielt dann auch in Liga Eins gut mit und belegte abschließend als Aufsteiger den zehnten Tabellenplatz, ohne einmal in Abstiegsgefahr zu gelangen. Sie selbst schossen dabei immerhin 4 Tore, eins mehr als noch in der Vorsaison. Also alles in allem eine zufrieden stellende Saison, oder? Und wer war ihrer Meinung nach eigentlich der beste Uerdinger Spieler dieser Zeit?
In der ersten Liga ging es erstmal nur darum die Klasse zu halten. Wir wurden ja immer als graue Maus bezeichnet, da war der 10.Platz schon mehr als ok. Aber natürlich hätten es auch gerne mehr als 4 Tore sein können, das ist schon richtig. Der stärkste Mitspieler war damals ganz klar „Mattes“ Herget. Aber auch Friedhelm Funkel war ein ganz abgezockter Typ.
Nach der Saison 83/84 mussten sie den Club (nach 58 Pflichtspielen) wieder verlassen und schlossen sich daraufhin der Eintracht aus Braunschweig an, deren Mannschaft seinerzeit noch von Aleks Ristic trainiert wurde. Wie kam es denn zu diesem Transfer damals? Und wo ging es danach überall für sie weiter?
Ich bekam damals leider kein neues Vertragsangebot von Uerdingen, sollte aber trotzdem noch gut eine Million Ablöse kosten. Ich hätte eigentlich nach Cannes/Frankreich wechseln können, denen war die Ablöse aber zu hoch. Also ging ich stattdessen nach Braunschweig. Mein letztes Bundesligaspiel dort war dann gegen die Bayern. Die wurden deutscher Meister und wir stiegen ab. Ich bin daraufhin zurück nach Berlin und wurde bei der Hertha nochmal Torschützenkönig. Anschließend habe mich aber zunehmend um meine berufliche Zukunft gekümmert.
Dem Fussball sind sie aber dennoch weiterhin treu geblieben, richtig? Und gibt es unabhängig davon noch private Verbindungen zu einstigen Teamkollegen aus Uerdingen?
Ich bin seit etlichen Jahren in den Sommermonaten mit Michael Rummennige und seiner Fussballschule unterwegs, das stimmt. Wir veranstalten Feriencamps für Kinder und Jugendliche von 8-16 Jahren überall in Deutschland, Mallorca oder auch in Florida. Ich trainiere die Jungs und Mädchen, mache die Organisation für unser Camp in Berlin & Gnewikow/Neuruppin. Sonst bin ich inzwischen aber Rentner und genieße das Leben mit meinen Hobbys.
Kontakte habe ich hin und wieder noch mit Peter Loontiens und Matthias Herget, der auch manchmal bei unseren Camps dabei ist.
Haben sie zu guter Letzt denn vielleicht auch noch die ein oder andere Anekdote von einst parat, die sie gerne mit den Lesern dieses Interviews teilen möchten?
Ja, da wäre einmal eine Geschichte aus der Saison 83/84. Damals habe ich, glaube ich, fast 30 Einsätze gehabt, wurde aber nur in den wenigsten Spielen von Anfang an gebracht und dann meist, egal nach welcher Leistung, auch immer als erster wieder ausgewechselt. Das lag sicher daran, dass ich Trainer Konietzka gleich zu Beginn offen darauf ansprach und mich darüber beschwerte. Das fand er wohl nicht so gut und unser Verhältnis war dann nicht mehr gerade freundlich. Bezeichnend waren die Heimspiele gegen Stuttgart und gegen die Bayern, wo ich jeweils eine Kickernote 2 hatte, aber beide male als erster runter musste. Danach war ich etwas erregt und fragte ihn auf der Trainerbank, ob er nur die Tafel mit der Rückennummer 11 lesen kann, was unser Verhältnis nicht gerade verbesserte…
Aber es gab auch viele lustige Anekdoten. Als ich damals zu den Vertragsverhandlungen mit Manager Tippenhauer und Präsident Eschler nach Uerdingen kam, gingen wir in die Bayer-Kantine zum Essen. Dort gab es ein super Restaurant für den Vorstand. Als ich später noch mal in der Kantine essen wollte, ging ich ganz frech in das gleiche Vorstandsrestaurant wie zuvor. Dort wurde ich aber als „normaler“ Bayermitarbeiter alleine leider nicht mehr bedient, was ich sehr schade fand. Das hätte ich mir vielleicht noch in den Vertrag rein schreiben lassen sollen damals. ;) Aber wir sind auch so in der normalen Kantine immer gut satt geworden. Wenn ich so zurückdenke muss ich sagen, dass es insgesamt 2 schöne Jahre waren, in denen wir uns hier sehr wohl gefühlt haben. Ich wäre gerne noch länger geblieben, denn Uerdingen war ein toller Verein für mich.
Danke Christian Sackewitz!
Da es gegen Ingolstadt leider kein Interview gab - kann ich für das Braunschweig-Spiel gleich drei interessante Gesprächspartner präsentieren. :)
Den Anfang macht Christian Sackewitz der zwischen 1982 und 1984 für Uerdingen auflief ehe er anschließend nach Braunschweig wechselte. Aus Platzgründen wird dieses Interview weder in der Stadionzeitung noch woanders veröffentlicht - sondern exklusiv hier im Forum zu lesen sein.
Auch diesmal gilt: Die Fragen sind manchmal ein wenig lang (um Möglichst die ganze Karriere dort abzuarbeiten) und eventuell könnte es einwenig anstregend zu lesen sein. Aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem. ;)
Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?
Je mehr Siege -> desto mehr Zeit für Vogel. Und die Chancen auf Erfolg werden sicherlich mit 1-2 Neuzugängen nicht weniger werden. Im Gegenteil: Vogel wäre doch bekloppt wenn er sich nicht selber noch Verstärkungen wünschen würde.
Wieso wird neuerdings immer so getan als wäre dies eine "Freilos"-Saison wo es nur darum geht sympathisch zu wirken und ein bisschen zu experimentieren? Kein Gegner wird uns etwas schenken.
Denn was ist an Röttger (0 Saisontore) jetzt so interessant geworden was wir nicht schon im Sommer über ihn wussten? Was ich damit sagen möchte: Eigentlich sollte spätestens seit dem Trainingslager klar sein dass wir unbedingt noch einen Grimaldi Back-Up benötigen. Und dann fangen wir jetzt damit an bei Großaspach nachzufragen? Da stellt sich dann schon die Frage was in der Zwischenzeit geschehen ist - denn von (angeblich) Sobiech bis zu Röttger das ist schon ein großer Unterschied. Nicht dass wir als nächstes bei Mölders nachfragen.
Wie Jeff schon sagte: Das positivste daran ist wirklich die Nachricht dass es jetzt zumindest so aussieht als würden wir überhaupt noch nach Verstärkungen suchen.
Und das soll jetzt ein Argument sein?
Können die Jungs denn auch sagen bei welchem Spiel es diese Strafraumszenen gab? Denn selbst unser Trainer (und Grimaldi) bemängelte letztens noch dass es eben keine bzw nicht genug davon gäbe.
Man kann ja gerne versuchen alles so positiv zu sehen wie es nur geht. Ist garkein Problem. Aber irgendwann wird es halt schwer mit einer vernünftigen Diskussion wenn nicht mal mehr die Fakten zählen. Und die sagen nunmal ganz klar dass wir weder bei Standards gefährlich sind - noch viele Strafraumszenen haben.
Mehr als letztes Jahr? Kann sein - aber auch das kann doch nun wirklich nicht die Messlatte sein.
Genauso dein Satz dass man die Fehler der Top3-Mannschaften nicht sehen oder kommentieren würde. Natürlich machen die anderen Vereine nicht alles richtig aber wieso sollte man jetzt Braunschweig für 15 Punkte aus 6 Spielen kritisieren? Oder Kaiserslautern dafür dass sie Auswärts 5 Tore schießen?
Erstens wäre das in unserer Lage absolut lächerlich und zweitens sind uns diese Mannschaften trotzdem spielerisch überlegen. Also wieso kann man hier nicht den Anspruch auf ähnliche Leistungen haben - ohne gleich dem Trainer oder dem Verein etwas böses zu wollen?
Mir geht es jetzt nicht unbedingt um "Pro oder Contra Vogel" - aber die Tabelle lügt nicht.
https://www.reviersport.de/artikel/kefkirs-familie-ist-schon-mit-dem-rwe-virus-infiziert/
Zwar mit ein paar Wochen Verspätung - aber halt so vorausschaubar.
[quote][...] lassen wir diese Saison komplett in Ruhe - freuen wir über die Spiele, über den Niederrheinpokal - freuen wir uns über das Spiel gegen Dortmund - freuen wir uns einfach, dass es eine Perspektive gibt.[/quote]
Wie kann man eine Saison nach 6 Spielen und 6 Punkten denn komplett in Ruhe lassen? Du weißt schon dass wir hier über Leistungssport sprechen und es am Ende eine Tabelle gibt die über die Zukunft dieses Vereins entscheidet? Also das ist hier kein Eishockey.
Die anderen Mannschaften interessiert es leider auch nicht dass wir gegen Dortmund im Pokal ran durften oder ob wir 38 Auswärtsspiele haben. Auch unser Trainer und unsere Spieler sind übrigens nicht zufrieden - also wo liegt das Problem es auch anzusprechen?
Auch immer dieses "Übergangssaison"-Gerede. Wer entscheidet das? Und wie plant man eine Saison so dass man am Ende genau zwischen Platz 9 und 12 liegt? Als würde das nur in unserer Hand liegen. Das wäre so als würde man jetzt behaupten dass jeder der sich nicht ärgert - die Spiele garnicht (richtig) guckt oder nicht mit Leib und Seele dabei ist. Genauso falsch und verallgemeinernd hört sich das nämlich an wenn man umgekehrt den Leuten "andauernde Negativität und Unruhe" vorwirft.
Und viel Grund zur Freude gab es doch in diesem Fussball-Jahr beim KFC wirklich noch nicht. Die Gefühlslage sieht doch eher so aus: Trauer - Wut - Erleichterung - Hoffnung - Enttäuschung. Oder wie oft bist du zuletzt mit einem guten Gefühl nach einem KFC-Spiel nach Hause gefahren?
Oder um deinen Beitrag fortzuführen: Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein.
Und da wären wir halt wieder beim Thema "fehlende Alternativen" und/oder "fehlendes Leistungsprinzip".
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/torjaeger-adriano-grimaldi-vom-kfc-uerdingen-beklagt-fehlende-zielstrebigkeit_aid-45337429
Dass unsere Stürmer keine Flanken bekommen liegt halt auch an unseren Außenverteidigern. Schaut euch mal einen Dominik Ernst von Magdeburg an - der spielt das so überragend und beteiligt sich an fast jedem Angriff.
Dorda und Bittroff (und Großkreutz) machen ihre Sache defensiv nicht so schlecht aber kommen in einer Saison vielleicht auf 2-3 Assists - wenn überhaupt. Und das ist dann doch zuwenig.
Alleine deswegen sollte das System bzw die taktische Ausrichtung mal überdacht werden. Wenn du einen Grimaldi vorne stehen hast dann müssen die Bälle nur so in den 16er fliegen.
Das umgekehrte Beispiel ist mal wieder Halle. Dort war die Mannschaft schon sehr gut aufgestellt und trotzdem hat man sich mit Boyd nochmal einen Mittelstürmer gegönnt. Und der funktioniert komischerweise sofort und trifft jetzt zum zweiten Mal in 3 Spielen.
Ach ja. @Besserwisser: Vielleicht verstehst du jetzt was ich gestern geschrieben habe. Von wegen "diffamieren".
Ich finde seine Interviews eigentlich nicht so sehr arrogant - eher ein bisschen patzig. Ich glaube aber nicht dass er bei der Mannschaft schlecht ankommt und es ist eine andere Situation wie damals unter Krämer oder Meier. Also das Tischtuch ist meiner Meinung nach noch nicht zerschnitten und vielleicht sollte man als Verein jetzt doch erstmal Ruhe bewahren und lieber nochmal in Beine investieren.
Aber ich bin dennoch relativ überrascht und erschrocken darüber wie "einfach" er die Spiele analysiert. Also wenn man einen Nagelsmann hört - der bekommt fast einen Orgasmus wenn der über Taktik redet und der kann dir jeden Spielzug erklären. Und bei Vogel heißt es eigentlich eher nur: "Das war gut. Das war nicht so gut." Also ohne Tiefe - man hat irgendwie nicht das Gefühl dass der auch der Mannschaft irgendwas großartiges mitgibt. Vielleicht kann er sich einfach nicht gut vor Kameras verkaufen und wir tun ihm da Unrecht? Vielleicht würde es anders aussehen wenn wir nicht jedes Mal eine halbe Mannschaft verletzungsbedingt ersetzen müssten? Mit irgendwas muss er ja bei seinen Vorstellungsgesprächen (auch vorher) gepunktet haben.
Würde er zumindest sagen: "Wir sind noch nicht komplett. Ich benötige noch Spieler um meine Ideen zu verwirklichen" dann würde er vielleicht anders herüber kommen. So sieht halt immer alles so aus wie: "Was soll ich denn machen?"
Keine Ahnung. Einen Großteil der Kritik hat er sich durch seine Personalentscheidungen bisher jedenfalls selber eingebrockt. Und irgendwann muss dann natürlich auch Vogel an den Ergebnissen daraus gemessen werden.
https://www.reviersport.de/artikel/unzufriedener-und-wuetender-kfc-trainer/
- In Großaspach nach der Einwechselung mit der schönen Vorlage zum Evina-Ausgleich.
- Zwei wichtige Tore und ein gutes Spiel in Budberg.
- Heute mit der guten Ballbehandlung und somit dem Assist für Pflücke.
Weiter so! Er und Evina dürfen halt nicht auf den Flügel sondern müssten als (hängende) Spitze vorne ins Zentrum.
Übrigens. Ich musste mir das Spiel leider auch bei der Telekom anschauen und was dieser Höhner da heute wieder (!) von sich gegeben hat - ist einfach unter aller Kanone. Nicht nur dass es inhaltlich falsch war - es war einfach nur gehässig und nur gegen den KFC.
Erst will er Gelb für Dorda obwohl dieser selbst gefoult wurde. Dann schreit er "das muss Rot geben - das muss Rot geben" bei Mbom und ein paar Minuten später wünscht er sich einen Elfmeter bei der Situation wo Bittroff angeblich den Münsteraner gefoul haben soll. "Ich hätte da Gelb/Rot/Elfmeter" gegeben. Ja - interessiert aber keinen du Stück Scheisse. Du bist Kommentator und kein Schiedsrichter. Und dann fängt der wieder mit Krämer an und auch Litka haben wir angeblich in seiner Entwicklung gehindert. Und Münster macht das genau richtig und sollte mit den Punkten belohnt werden.
Das ist nicht normal und hat auch rein garnichts mit gesunder Kritik oder sonstwas zu tun. Wenn wir im Angriff sind dann will ich dass der mir sagt wer den Ball hat und nicht wieviele Trainer wir letztes Jahr hatten. Alleine wegen solchen Leuten würde ich mir halt auch mal eine Siegesserie sowas von wünschen. Aber wir stehen uns halt wieder selber im Weg. Zumindest sportlich.
Aber viel mehr fällt einem dann auch nicht mehr ein. Nach vorne sind wir halt völlig planlos und auch langsam und Grimaldi und Evina waren leider Totalausfälle. Grimaldi hat keine einzige Flanke bekommen und Evina ist auf Linksaußen halt total Fehl am Platz. Evina gehört ins Zentrum - mit so wenig Laufarbeit wie nur möglich. Aber dafür müsste man mit 2 Stürmern spielen und das mögen all unsere Trainer leider nicht.
Normalerweise wenn du dann 1:0 gegen einen schwachen Gegner zurückliegst müsstest du ja von dem großen Kader profitieren. Geht aber natürlich nicht. Weil für Grimaldi ist garkein Ersatz da. Aigner wurde nach 2 Spielen rausgeworfen und Vogel würde wahrscheinlich eher mit 10 Mann weiterspielen bevor er Ibrahimaj bringt. Und damit musst du dann auf Pflücke und Rühle hoffen. Das ging heute gut - aber langfristig ist das leider zu wenig. Daher hoffe ich ja immernoch auf mindestens einen weiteren Neuzugang bis Ende des Monats.
Der Punkt heute ist an sich ok. Aber wenn man überlegt dass wir aus 3 relativ leichten Auswärtsspielen in München und Großaspach und Münster nur 2 Punkte geholt haben und dabei vielleicht 5 Minuten in Führung lagen - dann ist auch das nicht gut genug. Aufsteiger Viktoria Köln hat in München 5 Dinger geschossen und heute in Großaspach ebenfalls total souverän mit 3:0 gewonnen. Aber einen Pavel Dotchev wollte hier (auch im Forum) ja keiner haben. Wir müssen halt immer was besseres sein.
Das traurige ist dass selbst Chemnitz und Großaspach mehr Tore geschossen haben als wir - und hier wird halt immernoch von einem Überangebot an Spielern gesprochen was nunmal der größte Schwachsinn überhaupt ist. Ich möchte eigentlich nicht dass Vogel geht. Alleine auf den Shitstorm hab ich keine Lust und ich weiß auch nicht ob unsere Verantwortlichen einen besseren Trainer erkennen würden. Andererseits weiß ich nicht wie das gegen Braunschweig aussehen soll.
Keine Ahnung ob die Personalie ganz neu ist - aber es scheint als hätten wir mit Tobias Gensior einen neuen Mannschaftsarzt dazu bekommen. Zumindest auf dem Mannschaftsfoto war er noch nicht mit drauf.
Gensior ist Oberarzt in Duisburg und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie uvm.
Willkommen im Team.
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