JP57
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2. Hälfte: Benktib für Lipinski
Du weißt aber schon, dass es gegen den Tabellenzweiten ging?
Der Blick auf die Tabelle ist schon erstaunlich.
Die beste Abwehr der Oberliga, aber im Sturm meilenweit von den Spitzenteams entfernt.
Das kann so nicht passieren.
Falls Fortuna II runter muss, steigt ein Verein weniger aus der Regionalliga ab. Davon würde Wuppertal oder Velbert (zur Zeit nur 2 Punkte auseinander) profitieren.
3 Punkte nach Hause gebracht.
St. Tönis, Hilden, Ratingen ... alle gewonnen.
Was hat das mit Deiner Anzweiflung des Satzes, dass wir nächste Saison eine starke Truppe haben werden, zu tun?
Nix.
Aber das weißt Du ja selbst.
Hmmm ... ich überlege mal. Was haben uns die neuen Verantwortlichen versprochen?
>Zusammenstellung einer völlig neuen Mannschaft und eines neuen Trainerteams
>Platzierung im oberen Teil der Oberliga - geliefert
>Angemessene Trainingsbedingungen für Herren- und Jugendmannschaften durch Kooperation mit dem SC - geliefert
>Pannenfreie Spieltagsorganisation - geliefert
>Angemessenes Catering - geliefert
>Ersatz für Radio Blau Rot - geliefert
>Neubesetzung der Vereinsgremien mit qualifizierten Leuten - - geliefert
>Abschluss des Insolvenzverfahrens - geliefert
>Wiederaufbau guter Kontakte zur Stadt - geliefert
>Wiederaufbau eines Sponsorenpools - geliefert
>Traditionspflege - geliefert
Da kann man schon die leise Hoffnung haben, dass sie auch eine attraktive Mannschaft für die nächste Saison auf die Beine stellen, gell?
"Wenn wir Mitte April nicht absehen können ob wir RL wirtschaftlich packen oder nicht, dann läuft irgendwas falsch."
Als ich diesen Satz gelesen habe, habe ich mir auch an den Kopf gefasst, weil ich dasselbe gedacht habe wie Ben.
Der KEV wird von einer durch und durch seriösen und realistischen Person geführt und selbst nach dem Siegeszug und den Rekordbesucherzahlen in dieser Saison will der/ kann der noch nicht sagen, ob der KEV ggf. sein Aufstiegsrecht in die DEL wahrnehmen wird.
Da läuft gar nichts falsch in dieser Hinsicht beim KFC.
Bisher.
Krefeld · Die Anzeige von Masseunzulänglichkeit macht es möglich: Der KFC kann schuldenfrei neu starten. Alte Gläubiger werden wohl nichts erhalten. Jetzt liegt der Fokus auf dem Sportlichen.
02:30
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09.04.2026 , 16:19 Uhr
2 Minuten Lesezeit

Der schuldenfreie Neustart beim KFC Uerdingen rückt näher.
Foto: dpa/Marius Becker
Es ist nur eine kurze Mitteilung, die der KFC Uerdingen am Donnerstagmittag auf seiner Website verkündet hat. Doch die Wirkung dieser wenigen Worte ist enorm – und bedeutend für die Zukunft des Klubs. „Beim heutigen Abstimmungstermin vor dem zuständigen Amtsgericht in Krefeld haben die Gläubiger des KFC Uerdingen 05 dem vom Insolvenzverwalter vorgelegten Insolvenzplan in allen Gruppen zugestimmt. Das Gericht hat den Plan bereits bestätigt und die Entscheidung bekannt gemacht. Nach Ablauf der üblichen Fristen kann das Verfahren damit in wenigen Wochen aufgehoben werden“, schreibt der KFC Uerdingen.
Damit ist der Weg für einen schuldenfreien Neustart geebnet, der beim KFC Uerdingen in den vergangenen Wochen und Monaten stets als Ziel ausgerufen wurde. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte Insolvenzverwalter Thomas Ellrich den KFC-Mitgliedern dies als Perspektive für die kommende Saison in Aussicht gestellt. Dies war nun auch aufgrund der Anzeige von Masseunzulänglichkeit im April 2025 möglich, weshalb „alte“ Gläubiger am Ende wohl leer ausgehen werden.
Vorsitzender ist zuversichtlich„Ich freue mich sehr über die Zustimmung der Gläubiger und die zügige Bestätigung des Insolvenzplans durch das Gericht. Für die Zukunft wünsche ich dem Verein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich viel Erfolg“, wird Ellrich auf der Vereinshomepage zitiert. KFC-Vorsitzender Norbert Philipp ergänzt: „Die überwältigende Zustimmung unserer Gläubiger ist für uns ein starkes Signal des Vertrauens und eine wichtige Grundlage für den Neustart. Wir blicken zuversichtlich nach vorne und werden alles daransetzen, den Verein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich weiterzuentwickeln.“
In welcher Liga das in der kommenden Saison der Fall sein wird, ist aber noch offen. Der KFC hat die Lizenz für die Regionalliga zwar beantragt, will diesen Schritt jedoch nur bei sportlicher Qualifikation wagen – und wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Derzeit liegt der KFC sechs Punkte hinter Hilden und Ratingen auf dem dritten Platz in der Oberliga Niederrhein.
Laut RP von einigen Wochen ... such den Artikel nochmal.
@Crefelder: Ich vermute, dass die größten Gläubiger die Sozialversicherungen und das Finanzamt waren ... mit denen wird der KFC weiter Kontakt haben :-)
@Stroem: Steht doch alles im Artikel.
Nach dem Artikel, der heute in der RP dazu veröffentlicht wurde, werden wir wohl nicht einmal erfahren, wer überhaupt auf der Gläubigerliste stand.
Mich hätte schon interessiert, ob da Mehmet Eser zu finden ist und mit welcher Summe ggf.
Das ist der gesamte Artikel. Ich finde schon, dass daraus hervorgeht, warum die Zustimmung nur Formsache ist, auch wenn ich mich als Altgläubiger verarscht fühlen würde.
Nicht vom aktuellen KFC-Vorstand, sondern von den rechtlichen Bestimmungen unseres Insolvenzrechtes, die so etwas möglich machen.
Juristischer Kniff im Insolvenzverfahren Diese KFC-Gläubiger gehen am Ende wohl leer ausExklusiv | Krefeld · Am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Abstimmung über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich vorgelegten Plan zum propagierten „schuldenfreien Neustart“ statt. Warum das wohl lediglich eine Formsache wird.
04:42
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07.04.2026 , 11:30 Uhr
3 Minuten Lesezeit

Das fünfte Insolvenzverfahren des KFC Uerdingen war am 1. April 2025 eröffnet worden.
Foto: dpa/Jonas Walzberg

Von Markus Plüm Sportredakteur
Sportlich hat Fußball-Oberligist KFC Uerdingen durch den 1:0-Erfolg über die DJK Adler Frintrop am Gründonnerstag wieder in die Spur gefunden. Und auch die Weichenstellungen für die Vereinsstruktur, die zuletzt auf der Mitgliederversammlung vorgenommen wurden, haben nach turbulenten Monaten wieder ein wenig Ruhe ins Vereinsumfeld gebracht.
Doch nun steht ein Termin bevor, der für die weitere Zukunft des Klubs ebenso große Bedeutung hat. Denn am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Gläubigerversammlung statt, in der über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich aufgestellten Insolvenzplan abgestimmt werden soll. Seit dem 12. März liegt der Plan beim Amtsgericht vor. Seitdem haben die Gläubiger des KFC Uerdingen die Möglichkeit gehabt, Einsicht zu nehmen, wie Ellrich gedenkt, das mittlerweile fünfte Insolvenzverfahren des KFC möglichst bald zum Abschluss zu bringen. Der Insolvenzverwalter hatte schon auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar Zuversicht geäußert, dass der KFC ohne Insolvenzverfahren in die kommende Saison starten könne.
„Alte“ Gläubiger haben keine Rechte mehrDas hängt aber unter anderem auch davon ab, ob dem vorgelegten Plan nun auch zugestimmt wird. Und dieser Schritt dürfte wohl nur eine Formsache sein. Denn wenige Wochen nach Eröffnung des Verfahrens im April 2025 hatte Ellrich eine Masseunzulänglichkeit angezeigt. Mit dieser Anzeige gelten für ein Insolvenzverfahren strengere Regeln: Der Verwalter darf nur noch notwendige Ausgaben für den Erhalt des Geschäftsbetriebs leisten. Sogenannte Neumasseverbindlichkeiten, also neue Schulden nach der Anzeige, werden vorrangig bezahlt. Dieses Vorgehen wird durch Paragraf 210a der Insolvenzordnung (InsO, Anm. d. Red.) geregelt.
Mit drastischen Folgen für alle sogenannten Insolvenzgläubiger – also die „alten“ Gläubiger: Sie dürfen ihre Forderungen nicht mehr „eintreiben“ und auch nicht über den Insolvenzplan abstimmen. Dieses Recht wird nun lediglich den sogenannten Massegläubigern zuteil. Das sind Personen oder Unternehmen, deren Forderungen erst nach der Verfahrenseröffnung durch Handlungen des Insolvenzverwalters oder das Verfahren selbst entstehen. Sprich: unter anderen sind das die aktuellen Verantwortlichen des KFC Uerdingen. Die Forderungen der „Alt-Gläubiger“ rutschen in der Priorität nach hinten, weil zunächst die neuen Verbindlichkeiten bezahlt werden müssen. Die Insolvenzquote – also der Anteil, den Alt-Gläubiger am Ende erhalten – sinkt dadurch meist spürbar, teils sogar auf ein Minimum.
Und im Fall des KFC Uerdingen offenbar sogar auf null. Denn Thomas Feldmann, der Pressesprecher von Insolvenzverwalter Ellrich, erklärt auf Anfrage unserer Redaktion: „Die Insolvenzgläubiger erhalten keine Quote, nur die Massegläubiger partizipieren quotal an einer Ausschüttung.“ Die Mittel für die „Planquote haben die Freunde und Förderer des KFC Uerdingen 05 zur Verfügung gestellt“. Über die Höhe der zu erwartenden Quote dürfe derweil keine Auskunft gegeben werden. Darüber hinaus wurden Fragen nach der Gesamtsumme der angemeldeten und festgestellten Insolvenzforderungen sowie nach möglichen Gläubigergruppen mit Verweis auf die Vertraulichkeit nicht beantwortet.
Beantwortet wurde derweil die Frage, wie der in der Öffentlichkeit wiederholt angesprochene „schuldenfreie Neustart“ durch die Vorlage des Insolvenzplans erreicht werden könne. Die offizielle Antwort darauf lautet: „Mit Ausschüttung der Planquote erfolgt zugleich ein Verzicht der Massegläubiger auf ihre restlichen Forderungen, die Forderungen der Insolvenzgläubiger werden gemäß Paragraf 225 Abs. 1 in Verbindung mit Paragraf 210a InsO per Gesetz erlassen. Im Ergebnis startet damit der KFC Uerdingen im Fall der Zustimmung zum Insolvenzplan und Ausschüttung der dort vorgesehenen Quote schuldenfrei.“ Bedeutet übersetzt: Alt-Gläubiger, die ihre Forderungen aufgrund der Anzeige der Masseunzulänglichkeit sowieso nicht geltend machen können, haben nach erfolgter Zustimmung zum Insolvenzplan – an der sie nicht teilnehmen dürfen – auch keinen Anspruch mehr darauf.
Der Weg zum propagierten schuldenfreien Neustart ist also geebnet – allerdings dank Insolvenzrecht, nicht dank plötzlich sprudelnder Kassen.
Ich sehe das mit der 2. Mannschaft auch positiv ... möglicherweise neben allen sportlichen Gründen auch ein Mosaikstein zur Entwicklung eines Vereinslebens am Löschenhofweg.
Die Leute, die da spielen werden, werden das nicht in erster oder zweiter Linie aus finanziellen Gründen machen, sondern weil sie den KFC interessant finden.
Aber klar, das mit dem Vereinsleben/ einer 2. Mannschaft (und vielleicht irgendwann auch einem Frauenteam) ist ein langfristiges Projekt und vielen Forumsmitgliedern geht es darum, dass die erste Mannschaft möglichst schnell wieder hochkommt.
Und wieder nur 3 Punkte :-) ... es ist grauenhaft!
Ich schon. Die Relegationsspiele und der Tag der Amateure mit den Regionalpokal-Endspielen liegen terminlich eng beieinander.
Die Relegationsspiele terminlich weiter nach hinten zu legen, wäre ein schwerwiegender Nachteil für den Aufsteiger in die 2. Liga.
Der Tag der Amateure muss bundesweit koordiniert werden - vermutlich ist da in verschiedenen Ligen die Saison schon beendet, den Tag eine ganze Woche nach hinten zu verschieben dann auch problematisch.
Da hofft man dann lieber, dass der Relegationsteilnehmer nicht in ein Regionalpokal-Endspiel kommt.
War das im letzten Jahr mit Bielefeld nicht auch so, dass sie das Finale zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen haben?
Ich finde das absolut nachvollziehbar, dass der Rahmenterminkalender für so einen ja doch eher unwahrscheinlichen Fall nicht das Maß aller Dinge ist.
Fair geht vor.
Ja, hab inzwischen gelesen, dass St. Tönis in Gesprächen mit dem MSV über das Endspiel in Duisburg ist.
Ich habe im Dezember 24 oder Januar 25 - als hier schon einmal die Satzung hart kritisiert wurde - eine Vorlage für eine umfassende Satzungsänderung gepostet.
Wurde damals von keinem Vereinsmitglied übernommen mit der Begründung, es gäbe aktuell (also damals) wichtigere Probleme.
Leider kann ich die Vorlage weder hier noch auf meiner Festplatte mehr finden :-(.
Falls sich jemand erinnern kann und die Vorlage entdeckt ... ewige Dankbarkeit (und gern auch ein Bier beim nächsten Heimspiel).