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Insolvenzverfahren 2025 eröffnet

Überdingen

Der Eserene Besen wird nach der größten Schande der Vereinsgeschichte.....in den Monaten die zur Insolvenz führten.....gnadenlos aufräumen! Die Rache nach der Schmach und dem Missbrauch am Verein und den Fans soll bitter sein...für die "Herrschaften"! Das Dreckspack hat mit seinen ekelhaften Verhalten...Insolvenz...Abstieg und negativ Ansehen zu verantworten!

Herr Eser und Co....mit radioblaurot . .....haben es den Fans offenbart! VielenDank!

Zersetzen sie nun dieses parasitäre Pack....welches sich auch im Forum anbiedert! Genießen Sie es ! ;)

-5
Antwort auf Überdingen

Der Eserene Besen wird nach der größten Schande der Vereinsgeschichte.....in den Monaten die zur Insolvenz führten.....gnadenlos aufräumen! Die Rache nach der Schmach und dem Missbrauch am Verein und den Fans soll bitter sein...für die "Herrschaften"! Das Dreckspack hat mit seinen ekelhaften Verhalten...Insolvenz...Abstieg und negativ Ansehen zu verantworten!

Herr Eser und Co....mit radioblaurot . .....haben es den Fans offenbart! VielenDank!

Zersetzen sie nun dieses parasitäre Pack....welches sich auch im Forum anbiedert! Genießen Sie es ! ;)

Lieber Überdingen,
als Sie den letzten Post abgesetzt hatten und ich mäßig höflich den Ratschlag gegegen habe, mal im Alex oder in Königshof vorstellig zu werden, haben Sie mir den folgenden Rat gegeben ( kursiv eingefügt )....

Lieber Frank....da haben sich eine Menge Aggressionen bei ihnen angestaut!
Diese projizieren sie nun auf ihre Mitmenschen!

Bitte bleiben Sie fair und beim Thema!

Meine Inhalte stimmen und wer wie ich polarisiert...weckt auf....im besten Fall!

Ich biete übrigens selbst professionelle Hilfe an und empfehle ihnen auch das Buch "Ein Kurs in Wundern" anzuwenden!

Überdingen weiß was er tut....immer!;)

Seien Sie gesegnet!

DIESEN RAT GEBE ICH NUN UNAUFGEFORDERT ZURÜCK, WEIL ICH DER FESTEN ÜBERZEUGUNG BIN, DASS SIE IHN BESSER BRAUCHEN ALS ICH ..........

Der " liebe " Frank

-1
Überdingen

Lieber Überdingen,
als Sie den letzten Post abgesetzt hatten und ich mäßig höflich den Ratschlag gegegen habe, mal im Alex oder in Königshof vorstellig zu werden, haben Sie mir den folgenden Rat gegeben ( kursiv eingefügt )....

Lieber Frank....da haben sich eine Menge Aggressionen bei ihnen angestaut!
Diese projizieren sie nun auf ihre Mitmenschen!

Bitte bleiben Sie fair und beim Thema!

Meine Inhalte stimmen und wer wie ich polarisiert...weckt auf....im besten Fall!

Ich biete übrigens selbst professionelle Hilfe an und empfehle ihnen auch das Buch "Ein Kurs in Wundern" anzuwenden!

Überdingen weiß was er tut....immer!;)

Seien Sie gesegnet!

DIESEN RAT GEBE ICH NUN UNAUFGEFORDERT ZURÜCK, WEIL ICH DER FESTEN ÜBERZEUGUNG BIN, DASS SIE IHN BESSER BRAUCHEN ALS ICH ..........

Der " liebe " Frank

Danke für den Rat....Frank!

Aufgrund der aktuellen Lage im Gesamtverein des kfc uerdingen 05 werde ich ihn Zeitversetzt befolgen! ;)

Nur der KFC05!

-3
Hub05
3
JP57

Klingt doch gut!

Besonders der Abschnitt mit der Info, dass ALLE Gläubiger dem Vorgehen zugestimmt haben.

D.h., dass ME entweder zugestimmt hat oder gar keine Ansprüche gegenüber dem Verein anerkannt wurden.

Roberto hat sich übrigens gleich wieder auf FB gemeldet und geschrieben "Das ist nicht die Wahrheit, was er geschrieben hat. Er hat uns nicht geantwortet und unsere E-Mails ignoriert."

Seltsam, dass er "unsere Mails" schreibt, er hat doch keinerlei Funktion im Verein.

10
KFC Alien

Danke Hub für die Info ...lässt doch weiter positiv hoffen !! FORZA KFC

0
KFCfan45
Antwort auf JP57

Klingt doch gut!

Besonders der Abschnitt mit der Info, dass ALLE Gläubiger dem Vorgehen zugestimmt haben.

D.h., dass ME entweder zugestimmt hat oder gar keine Ansprüche gegenüber dem Verein anerkannt wurden.

Roberto hat sich übrigens gleich wieder auf FB gemeldet und geschrieben "Das ist nicht die Wahrheit, was er geschrieben hat. Er hat uns nicht geantwortet und unsere E-Mails ignoriert."

Seltsam, dass er "unsere Mails" schreibt, er hat doch keinerlei Funktion im Verein.

Roberto ist nicht der Hauptdarsteller in dem KFC Movie, er ist auch nicht einer der T O P Darsteller im ganzen Programm. Er ist definitiv nur ein Komparse, nicht mehr und nicht weniger. Er ist Werbepartner in St.Tönis und wirbt für eine dauerhaft geschlossene Eisdiele, das sagt alles. Schenkt dem Mann nicht so viel Aufmerksamkeit. Er ist lieb und nett und ich vermute mittlerweile, dass er sich vielleicht sogar von TP/ME als Hofnarr vor den Karren spannen lässt um solange wie möglich für Unruhe zu sorgen. TP/ME sieht man wahrscheinlich ohnehin nie mehr. Vielleicht "füttern" diese Herren den lieben Roberto sogar noch mit "geheimen Informationen" die er selber für wahr erachtet und machen ihn somit noch zu einem Sprachrohr des Vorstandes, der damit aus der weiten Ferne grüßt. Ganz unwahrscheinlich ist dieser Gedanke glaube ich nicht.

-3
aphex2
Antwort auf KFCfan45

Roberto ist nicht der Hauptdarsteller in dem KFC Movie, er ist auch nicht einer der T O P Darsteller im ganzen Programm. Er ist definitiv nur ein Komparse, nicht mehr und nicht weniger. Er ist Werbepartner in St.Tönis und wirbt für eine dauerhaft geschlossene Eisdiele, das sagt alles. Schenkt dem Mann nicht so viel Aufmerksamkeit. Er ist lieb und nett und ich vermute mittlerweile, dass er sich vielleicht sogar von TP/ME als Hofnarr vor den Karren spannen lässt um solange wie möglich für Unruhe zu sorgen. TP/ME sieht man wahrscheinlich ohnehin nie mehr. Vielleicht "füttern" diese Herren den lieben Roberto sogar noch mit "geheimen Informationen" die er selber für wahr erachtet und machen ihn somit noch zu einem Sprachrohr des Vorstandes, der damit aus der weiten Ferne grüßt. Ganz unwahrscheinlich ist dieser Gedanke glaube ich nicht.

Das mit dem Sponsoring für die geschlossene Eisdiele ist aber wohl eher kein Unglücksfall, sondern seine Masche, auch wenn ich die Strategie jetzt nicht hundertprozentig verstehe.

War auch bei uns so mit seiner Firma YC4C-Immobilien. Am 23.10.2023 wurde auf der KFC-Homepage noch die Erhöhung des Engagements bekannt gegeben, samt Foto Arm in Arm mit Schürmann.

Kaum zwei Monate später, mit Datum 15.01.2024, findet man dann schon folgende Bekanntmachung zu der Firma im Unternehmensregister: "Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, sich bei ihr zu melden."

1
Inrather61
2
DamnIt

Ungeschoren.

-3
Hub05

Am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Abstimmung über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich vorgelegten Plan zum propagierten „schuldenfreien Neustart“ statt. Warum das wohl lediglich eine Formsache wird.

https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/kfc-uerdingen-glaeubigerversammlung-im-insolvenzverfahren-am-9-april-2026_aid-146378527

3
Crefelder

Warum wird es denn lediglich eine Formsache? Habe leider keinen Zugang.

3
Hub05

Stimmt, ist ein +Artikel - sorry! Mir wurde er so zugeschickt, dass ich ihn lesen konnte.

Hier der wahrscheinlich entscheidende Auszug zu Deiner Frage, wenn auch aus dem gesamten Artikel nicht hervor geht, warum es letztlich nur Formsache sein soll oder wer die "Massegläubiger" sind.

Und dieser Schritt dürfte wohl nur eine Formsache sein. Denn wenige Wochen nach Eröffnung des Verfahrens im April 2025 hatte Ellrich eine Masseunzulänglichkeit angezeigt. Mit dieser Anzeige gelten für ein Insolvenzverfahren strengere Regeln: Der Verwalter darf nur noch notwendige Ausgaben für den Erhalt des Geschäftsbetriebs leisten. Sogenannte Neumasseverbindlichkeiten, also neue Schulden nach der Anzeige, werden vorrangig bezahlt. Dieses Vorgehen wird durch Paragraf 210a der Insolvenzordnung (InsO, Anm. d. Red.) geregelt.

Mit drastischen Folgen für alle sogenannten Insolvenzgläubiger – also die „alten“ Gläubiger: Sie dürfen ihre Forderungen nicht mehr „eintreiben“ und auch nicht über den Insolvenzplan abstimmen. Dieses Recht wird nun lediglich den sogenannten Massegläubigern zuteil. Das sind Personen oder Unternehmen, deren Forderungen erst nach der Verfahrenseröffnung durch Handlungen des Insolvenzverwalters oder das Verfahren selbst entstehen. Sprich: unter anderen sind das die aktuellen Verantwortlichen des KFC Uerdingen.

4
Crefelder

Ah, dank dir. Und du musst dich natürlich auch nicht entschuldigen, ich könnte ja selbst ein RP+ Abo abschließen 😉

4
JP57

Das ist der gesamte Artikel. Ich finde schon, dass daraus hervorgeht, warum die Zustimmung nur Formsache ist, auch wenn ich mich als Altgläubiger verarscht fühlen würde.

Nicht vom aktuellen KFC-Vorstand, sondern von den rechtlichen Bestimmungen unseres Insolvenzrechtes, die so etwas möglich machen.

Juristischer Kniff im Insolvenzverfahren Diese KFC-Gläubiger gehen am Ende wohl leer aus

Exklusiv | Krefeld · Am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Abstimmung über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich vorgelegten Plan zum propagierten „schuldenfreien Neustart“ statt. Warum das wohl lediglich eine Formsache wird.

04:42

Diese Audioversion wurde künstlich generiert. Mehr Infos | Feedback senden

07.04.2026 , 11:30 Uhr

3 Minuten Lesezeit

Das fünfte Insolvenzverfahren des KFC Uerdingen war am 1. April 2025 eröffnet worden.

Das fünfte Insolvenzverfahren des KFC Uerdingen war am 1. April 2025 eröffnet worden.

Foto: dpa/Jonas Walzberg

Markus Plüm

Von Markus Plüm Sportredakteur

Sportlich hat Fußball-Oberligist KFC Uerdingen durch den 1:0-Erfolg über die DJK Adler Frintrop am Gründonnerstag wieder in die Spur gefunden. Und auch die Weichenstellungen für die Vereinsstruktur, die zuletzt auf der Mitgliederversammlung vorgenommen wurden, haben nach turbulenten Monaten wieder ein wenig Ruhe ins Vereinsumfeld gebracht.

Doch nun steht ein Termin bevor, der für die weitere Zukunft des Klubs ebenso große Bedeutung hat. Denn am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Gläubigerversammlung statt, in der über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich aufgestellten Insolvenzplan abgestimmt werden soll. Seit dem 12. März liegt der Plan beim Amtsgericht vor. Seitdem haben die Gläubiger des KFC Uerdingen die Möglichkeit gehabt, Einsicht zu nehmen, wie Ellrich gedenkt, das mittlerweile fünfte Insolvenzverfahren des KFC möglichst bald zum Abschluss zu bringen. Der Insolvenzverwalter hatte schon auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar Zuversicht geäußert, dass der KFC ohne Insolvenzverfahren in die kommende Saison starten könne.

„Alte“ Gläubiger haben keine Rechte mehr

Das hängt aber unter anderem auch davon ab, ob dem vorgelegten Plan nun auch zugestimmt wird. Und dieser Schritt dürfte wohl nur eine Formsache sein. Denn wenige Wochen nach Eröffnung des Verfahrens im April 2025 hatte Ellrich eine Masseunzulänglichkeit angezeigt. Mit dieser Anzeige gelten für ein Insolvenzverfahren strengere Regeln: Der Verwalter darf nur noch notwendige Ausgaben für den Erhalt des Geschäftsbetriebs leisten. Sogenannte Neumasseverbindlichkeiten, also neue Schulden nach der Anzeige, werden vorrangig bezahlt. Dieses Vorgehen wird durch Paragraf 210a der Insolvenzordnung (InsO, Anm. d. Red.) geregelt.

Mit drastischen Folgen für alle sogenannten Insolvenzgläubiger – also die „alten“ Gläubiger: Sie dürfen ihre Forderungen nicht mehr „eintreiben“ und auch nicht über den Insolvenzplan abstimmen. Dieses Recht wird nun lediglich den sogenannten Massegläubigern zuteil. Das sind Personen oder Unternehmen, deren Forderungen erst nach der Verfahrenseröffnung durch Handlungen des Insolvenzverwalters oder das Verfahren selbst entstehen. Sprich: unter anderen sind das die aktuellen Verantwortlichen des KFC Uerdingen. Die Forderungen der „Alt-Gläubiger“ rutschen in der Priorität nach hinten, weil zunächst die neuen Verbindlichkeiten bezahlt werden müssen. Die Insolvenzquote – also der Anteil, den Alt-Gläubiger am Ende erhalten – sinkt dadurch meist spürbar, teils sogar auf ein Minimum.

Und im Fall des KFC Uerdingen offenbar sogar auf null. Denn Thomas Feldmann, der Pressesprecher von Insolvenzverwalter Ellrich, erklärt auf Anfrage unserer Redaktion: „Die Insolvenzgläubiger erhalten keine Quote, nur die Massegläubiger partizipieren quotal an einer Ausschüttung.“ Die Mittel für die „Planquote haben die Freunde und Förderer des KFC Uerdingen 05 zur Verfügung gestellt“. Über die Höhe der zu erwartenden Quote dürfe derweil keine Auskunft gegeben werden. Darüber hinaus wurden Fragen nach der Gesamtsumme der angemeldeten und festgestellten Insolvenzforderungen sowie nach möglichen Gläubigergruppen mit Verweis auf die Vertraulichkeit nicht beantwortet.

Beantwortet wurde derweil die Frage, wie der in der Öffentlichkeit wiederholt angesprochene „schuldenfreie Neustart“ durch die Vorlage des Insolvenzplans erreicht werden könne. Die offizielle Antwort darauf lautet: „Mit Ausschüttung der Planquote erfolgt zugleich ein Verzicht der Massegläubiger auf ihre restlichen Forderungen, die Forderungen der Insolvenzgläubiger werden gemäß Paragraf 225 Abs. 1 in Verbindung mit Paragraf 210a InsO per Gesetz erlassen. Im Ergebnis startet damit der KFC Uerdingen im Fall der Zustimmung zum Insolvenzplan und Ausschüttung der dort vorgesehenen Quote schuldenfrei.“ Bedeutet übersetzt: Alt-Gläubiger, die ihre Forderungen aufgrund der Anzeige der Masseunzulänglichkeit sowieso nicht geltend machen können, haben nach erfolgter Zustimmung zum Insolvenzplan – an der sie nicht teilnehmen dürfen – auch keinen Anspruch mehr darauf.

Der Weg zum propagierten schuldenfreien Neustart ist also geebnet – allerdings dank Insolvenzrecht, nicht dank plötzlich sprudelnder Kassen.

2
Crefelder

Ist schon harter Tobak für die "Alt-Gläubiger". Bei denen braucht aber dann vermutlich auch keiner mehr vom KFC vorsprechen, um neue Aufträge oder sonstige Geschäfte anzubahnen.

7
Stroem
Antwort auf JP57

Das ist der gesamte Artikel. Ich finde schon, dass daraus hervorgeht, warum die Zustimmung nur Formsache ist, auch wenn ich mich als Altgläubiger verarscht fühlen würde.

Nicht vom aktuellen KFC-Vorstand, sondern von den rechtlichen Bestimmungen unseres Insolvenzrechtes, die so etwas möglich machen.

Juristischer Kniff im Insolvenzverfahren Diese KFC-Gläubiger gehen am Ende wohl leer aus

Exklusiv | Krefeld · Am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Abstimmung über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich vorgelegten Plan zum propagierten „schuldenfreien Neustart“ statt. Warum das wohl lediglich eine Formsache wird.

04:42

Diese Audioversion wurde künstlich generiert. Mehr Infos | Feedback senden

07.04.2026 , 11:30 Uhr

3 Minuten Lesezeit

Das fünfte Insolvenzverfahren des KFC Uerdingen war am 1. April 2025 eröffnet worden.

Das fünfte Insolvenzverfahren des KFC Uerdingen war am 1. April 2025 eröffnet worden.

Foto: dpa/Jonas Walzberg

Markus Plüm

Von Markus Plüm Sportredakteur

Sportlich hat Fußball-Oberligist KFC Uerdingen durch den 1:0-Erfolg über die DJK Adler Frintrop am Gründonnerstag wieder in die Spur gefunden. Und auch die Weichenstellungen für die Vereinsstruktur, die zuletzt auf der Mitgliederversammlung vorgenommen wurden, haben nach turbulenten Monaten wieder ein wenig Ruhe ins Vereinsumfeld gebracht.

Doch nun steht ein Termin bevor, der für die weitere Zukunft des Klubs ebenso große Bedeutung hat. Denn am Donnerstag findet am Amtsgericht Krefeld die Gläubigerversammlung statt, in der über den von Insolvenzverwalter Thomas Ellrich aufgestellten Insolvenzplan abgestimmt werden soll. Seit dem 12. März liegt der Plan beim Amtsgericht vor. Seitdem haben die Gläubiger des KFC Uerdingen die Möglichkeit gehabt, Einsicht zu nehmen, wie Ellrich gedenkt, das mittlerweile fünfte Insolvenzverfahren des KFC möglichst bald zum Abschluss zu bringen. Der Insolvenzverwalter hatte schon auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Februar Zuversicht geäußert, dass der KFC ohne Insolvenzverfahren in die kommende Saison starten könne.

„Alte“ Gläubiger haben keine Rechte mehr

Das hängt aber unter anderem auch davon ab, ob dem vorgelegten Plan nun auch zugestimmt wird. Und dieser Schritt dürfte wohl nur eine Formsache sein. Denn wenige Wochen nach Eröffnung des Verfahrens im April 2025 hatte Ellrich eine Masseunzulänglichkeit angezeigt. Mit dieser Anzeige gelten für ein Insolvenzverfahren strengere Regeln: Der Verwalter darf nur noch notwendige Ausgaben für den Erhalt des Geschäftsbetriebs leisten. Sogenannte Neumasseverbindlichkeiten, also neue Schulden nach der Anzeige, werden vorrangig bezahlt. Dieses Vorgehen wird durch Paragraf 210a der Insolvenzordnung (InsO, Anm. d. Red.) geregelt.

Mit drastischen Folgen für alle sogenannten Insolvenzgläubiger – also die „alten“ Gläubiger: Sie dürfen ihre Forderungen nicht mehr „eintreiben“ und auch nicht über den Insolvenzplan abstimmen. Dieses Recht wird nun lediglich den sogenannten Massegläubigern zuteil. Das sind Personen oder Unternehmen, deren Forderungen erst nach der Verfahrenseröffnung durch Handlungen des Insolvenzverwalters oder das Verfahren selbst entstehen. Sprich: unter anderen sind das die aktuellen Verantwortlichen des KFC Uerdingen. Die Forderungen der „Alt-Gläubiger“ rutschen in der Priorität nach hinten, weil zunächst die neuen Verbindlichkeiten bezahlt werden müssen. Die Insolvenzquote – also der Anteil, den Alt-Gläubiger am Ende erhalten – sinkt dadurch meist spürbar, teils sogar auf ein Minimum.

Und im Fall des KFC Uerdingen offenbar sogar auf null. Denn Thomas Feldmann, der Pressesprecher von Insolvenzverwalter Ellrich, erklärt auf Anfrage unserer Redaktion: „Die Insolvenzgläubiger erhalten keine Quote, nur die Massegläubiger partizipieren quotal an einer Ausschüttung.“ Die Mittel für die „Planquote haben die Freunde und Förderer des KFC Uerdingen 05 zur Verfügung gestellt“. Über die Höhe der zu erwartenden Quote dürfe derweil keine Auskunft gegeben werden. Darüber hinaus wurden Fragen nach der Gesamtsumme der angemeldeten und festgestellten Insolvenzforderungen sowie nach möglichen Gläubigergruppen mit Verweis auf die Vertraulichkeit nicht beantwortet.

Beantwortet wurde derweil die Frage, wie der in der Öffentlichkeit wiederholt angesprochene „schuldenfreie Neustart“ durch die Vorlage des Insolvenzplans erreicht werden könne. Die offizielle Antwort darauf lautet: „Mit Ausschüttung der Planquote erfolgt zugleich ein Verzicht der Massegläubiger auf ihre restlichen Forderungen, die Forderungen der Insolvenzgläubiger werden gemäß Paragraf 225 Abs. 1 in Verbindung mit Paragraf 210a InsO per Gesetz erlassen. Im Ergebnis startet damit der KFC Uerdingen im Fall der Zustimmung zum Insolvenzplan und Ausschüttung der dort vorgesehenen Quote schuldenfrei.“ Bedeutet übersetzt: Alt-Gläubiger, die ihre Forderungen aufgrund der Anzeige der Masseunzulänglichkeit sowieso nicht geltend machen können, haben nach erfolgter Zustimmung zum Insolvenzplan – an der sie nicht teilnehmen dürfen – auch keinen Anspruch mehr darauf.

Der Weg zum propagierten schuldenfreien Neustart ist also geebnet – allerdings dank Insolvenzrecht, nicht dank plötzlich sprudelnder Kassen.

Aber ist oder besser war es nicht so, dass es eigentlich für die Altglâubiger eh nichts zu verteilen gab. Man hätte den Laden also zu machen können und die Altgläubiger hätten nichts bekommen. Man hat sich dann entschieden, dass es weitergeht. Voraussetzung neue Kosten müssen gegenfinanziert sein. So habe ich es verstanden. Bzw. zusätzlich mussten die Kosten des Verfahrens vorgestreckt und gezahlt werden.

Bin aber im Urlaub und gucke nur ab und zu mal übers Smartphone hier rein ohne Details nachzuschauen. Vielleicht kann es ja jemand in einfachen Wort erklären.

2
JP57
Antwort auf Stroem

Aber ist oder besser war es nicht so, dass es eigentlich für die Altglâubiger eh nichts zu verteilen gab. Man hätte den Laden also zu machen können und die Altgläubiger hätten nichts bekommen. Man hat sich dann entschieden, dass es weitergeht. Voraussetzung neue Kosten müssen gegenfinanziert sein. So habe ich es verstanden. Bzw. zusätzlich mussten die Kosten des Verfahrens vorgestreckt und gezahlt werden.

Bin aber im Urlaub und gucke nur ab und zu mal übers Smartphone hier rein ohne Details nachzuschauen. Vielleicht kann es ja jemand in einfachen Wort erklären.

@Stroem: Steht doch alles im Artikel.

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JP57

@Crefelder: Ich vermute, dass die größten Gläubiger die Sozialversicherungen und das Finanzamt waren ... mit denen wird der KFC weiter Kontakt haben :-)

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KFC Alien

Piep

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Matthi
Antwort auf JP57

@Crefelder: Ich vermute, dass die größten Gläubiger die Sozialversicherungen und das Finanzamt waren ... mit denen wird der KFC weiter Kontakt haben :-)

Also auf Kosten der Allgemeinheit.

Hm, sympathisch.

3

Würde ich mich schon veräppelt fühlen.

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KFCfan45
Antwort auf Matthi

Also auf Kosten der Allgemeinheit.

Hm, sympathisch.

Sollte etwas von der "Allgemeinheit" im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren getragen werden, hat das immer einen etwas faden Beigeschmack...................schaut man aber nach Dresden vergangenen Samstag beim Skandalspiel Dynamo vs Hertha, so wird der massive Polizeieinsatz mit Sicherheit in die Millionen gehen und ebenfalls von der "Allgemeinheit" getragen werden müssen und steht mit Sicherheit in keinem Verhältnis zu dem was der KFC aufgrund der Insolvenz verursacht hat. Ausserdem generiert der KFC bei einem Fortbestand auch zukünftig wieder Einnahmen wovon das Finanzamt, also die Allgemeinheit, dann wieder profitiert. In diesem Fall vielleicht sogar eine Win-Win Situation. Das lässt sich für mich dann eher vertreten, als die teilweise massiven Sicherheitsmaßnahmen rund um den Profifussball die zum allergrößten Teil vom Staat (also von uns) getragen werden (müssen)

-3
aphex2
Antwort auf Matthi

Also auf Kosten der Allgemeinheit.

Hm, sympathisch.

Sogar ziemlich unsympathisch, insbesondere da man ja erst vor ein paar Jahren schuldenfrei neu starten durfte und die Gründe für aktuelle Insolvenz zu 100% innerhalb des Vereins zu suchen sind.

"Kostenlos" ist das alles trotzdem nicht für uns. Das manifestiert halt nur das Image des Chaosvereins. Es wird schon Sponsoren geben, die darauf keine Lust haben. Und wenn hier z.B. immer wieder mal von eigener Trainingsanlage geschrieben wird: Da die anderen Vereine dieser Stadt nicht so arbeiten, muss man wohl damit Leben, dass man sich bei irgendwelchen Investitionen durch die Stadt ganz, ganz hinten anstellen muss.

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