Looxus
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Was mich an Schulz am meisten stört, ist die Art und Weise, wie er seine Artikel schreibt. Fast immer von oben herab und immer mit dem Schein als habe er Informationen. Dabei bestehen seine Artikel fast ausschließlich aus Mutmaßungen und von Dritten gehört oder gelesenen Dingen. Der Wahrheitsgehalt ist dabei nebensächlich, Hauptsache die reiseriche Aufmachung lockt Leser an.
Wenn er die sportliche Leitungen als zu unerfahren für die Regionalliga kritisiert, dann ist das sein gutes Recht und eine Meinung mit der man und vor allem der Vorstand leben muss. Aber das ist was anderes als das, was er jetzt schreibt.
Was für ein Blödsinn! Die Punkte wurden uns nicht abgezogen, weil es die Rechtslage so vorsieht und nicht weil irgend wer Mitleid mit uns hatte. Die Spielordnung sieht halt vor, dass der Verband jedem Team Chancengleichheit in einer Saison zu gewähren hat, ein Punktabzug ist daher nur dann zulässig, wenn ein Verein sich einen Vorteil verschafft hat. Bei einer Insolvenz geht man normalerweise davon aus, dass man sich einen solchen Vorteil durch das überziehen der eigenen Finanzen genommen hat, was bei uns aber nicht der Fall war.
Unser Vorstand hat sich dabei gut beraten lassen und hat dann die richtigen Schritte eingeleitet und ist den Rechtsweg gegangen. Man könnte jetzt sagen, dass ist doch deren Job, man kann sie aber auch einfach mal für ihre Arbeit loben.
Mannheim sollte übrigens 2018 für den Spielabbruch gegen uns erst mit 9 Punkten Abzug in der neuen Saison bestraft werden, nach allen DFB Berufungsverfahren waren es dann noch 3 Punkte und am Ende hat ein ordentliches Gericht auch diesen Punktabzug zurückgenommen, mit der Begründung, dass der DFB in erster Linie den sportlichen Wettbewerb zu schützen hat. Nur mal als Beispiel dafür wie schwer es für den DFB ist einen Punktabzug zu begründen.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/waldhof-mannheim-darf-vom-dfb-keine-punkte-abgezogen-bekommen-a-1258880.html
Insgesamt finde ich würde ein bisschen mehr Gelassenheit ganz gut tun. Immer wieder diese Kopfab-Mentalität hier im Forum bringt uns auch nicht weiter. Ich sehe in dieser Saison eine Lern- und Übergangssaison. Das macht die Spiele und die vielen Niederlagen nicht besser, aber mit ein wenig Abstand dann doch erträglicher. Am Ende der Saison muss dann alles auf den Tisch und analysiert werden. Warum die Mannschaft kein Team ist, warum man Mental trotz Mentaltrainers nach einem Rückschlag in einem Spiel erst einmal völlig raus ist, warum es augenscheinlich Krach zwischen der Mannschaft und der sportlichen Leitung gab oder gibt und ob man Lösungen für die Zukunft dafür hat. Dabei darf dann auch nicht das in der Vergagenheit erlebte und erreichte eine zu große Rollen spielen, wichtiger ist dann die Zukunft.
Zum Spiel gestern kann ich nur sagen, dass ich weiter finde unser Spiel bekommt mehr Struktur und wird stabiler. Bis zum Elfmeter.... danach haben 2/3 der Spieler von der Körpersprache her, ihrem Zweikampfverhalten und ihrer Laufbereitschaft signalisiert, dass sie das Spiel abschenken. Das liegt wahrscheinlich viel an den Erfahrungen der letzten 24 Spielen, sollte aber trotzdem nicht passieren. Die rote Karte finde ich war eine zu harte Entscheidung.
Ich glaube schon, dass Frank Meyer als private Person Uerdinger durch und durch ist und er auch alles für unseren Club geben würde.
Nur als Bürgermeister ist Frank Meyer erstmal Politiker und das hat mit dem privaten Menschen nur wenig zu tun. Er muss sich im politischen Zirkus behaupten, um langfristig Erfolg zu haben. FM ist kein starker OB, denn seine SPD ist im Rat immer wieder auf andere Parteien stark angewiesen, um für Beschlüsse Mehrheiten zu bekommen. Und Politiker handeln nicht immer logisch, sondern häufig auch aus machtpolitsichen Interessen. Sobald sich den politschen Gegenern von FM eine Chance bietet ihn zu attackieren, ergreifen sie diese auch. Konnte man im Dezember 2020 sehr gut beim Thema Grotenburg sehen. Dort ging es nur vordergründig um die Mehrkosten der Renovierung, wichtiger war es der Opposition (vorallem CDU) da, den Bürgermeister mit seiner "Ratsmehrheit" bloßzustellen. So funktioniert Politik leider und das weiß Frank Meyer auch und spielt dieses "Spiel" mit. Er kann also nicht zugeben, dass seine Verwaltung vielleicht nicht den super Job gemacht hat, weil das würde seine politische Position schwächen und so kommt MP als Ausrede sehr gelegen, denn der ist spätestens seit dem KEV Desaster in der Politik eine Persona non grata.
Und das führt zu einem weiteren Problem von FM als KFC-Fan. Der KEV ist in Krefeld der Sportverein, der das städtische Aushängeschild ist. Der KEV ist politisch sehr gut vernetzt und nutzt dieses Netzwerk auch konsequent, auch mit der neuen Führung.
Fakt ist, obwohl wir nicht einmal mehr unsere eigenen Namensrechte hatten, sind wir trotzdem erfolgreich durch die Insolvenz gekommen. Das ist nur dann möglich, wenn glaubhaft nachgewiesen werden kann, dass ein Geschäftsmodell vorliegt, welches sich problemlos selber tragen kann.
Das haben wir geschafft und daher ist heute ein guter Tag!
Im Herbst hat Saveljev schon einmal so Bemerkungen gemacht, die mich Böses ahnen ließen. Es würde mich nicht wundern, wenn es da in den nächsten 2-3 Monaten knallt.
Eishockey in der DEL ist teuer und eigentlich nicht rentabel. Gerade jetzt, wo durch Corona nur wenige oder keine Zuschauer in die Hallen dürfen, ist es besonders schwer und es reißt riesige Lücken in den Etat.
Als MP hier vor eineinhalb Jahren scheinbar aus einer Emotion herraus schrieb, war das meiner Meinung nach ein entscheidener Wendepunkt. Er fühlte sich von denen verraten, mit denen er eigentlich glaubte in einer Wagenburg gegen den Rest zu kämpfen. Das ein Fanforum aber weder Repräsentativ ist und dort teilweise emotional und kontrovers diskutiert wird, hat er dabei völlig ausgeblendet, von da an stand für ihn fest, alle sind gegen ihn. In seiner Meinung bestärkt wurde er dann noch mit jedem Shitstorm der folgte. Nachdem er seinen Ausstieg bekannt gegeben hat, kam keiner an und hat ihn versucht umzustimmen, stattdessen wurde hier im Forum nur draufgehauen, "verp... dich" war da noch mit das netteste was geschrieben wurde. Nach der Mitgliederversammlung ging auch kein wirklicher Ruck durch die Community, wie "wir Uerdinger schaffen das zusammen", nein er wurde weiter aufs übelste beschimpft.Nur damit wir uns richtig verstehen, MP war und ist kein Heiliger. Er ist ein riesiger Zarzisst, der glaubt mit Geld alles kaufen zu können. Aber er hatte was für unseren Verein übrig und war vielleicht die letzte Chance noch einmal in Profifußball Fuß zu fassen. Ich bin ihm für die Möglichkeiten die er uns eröffnet hat dankbar, trauere den Chancen nach die er aufgrund seiner Art hat liegen lassen, war mir aber von Anfang an auch klar darüber, dass es am Ende so kommen könnte wie es kam.
Auf der MV wurde leicht angedeutet, dass es dort Bewegung geben könnte und man evtl. noch vor Weihnachten Neuigkeiten in Sachen Grotenburg auf einer Infoveranstaltung verkünden könnte. Es wurde aber nichts zu den Inhalten der Neuigkeiten erzählt, was schon damals zeigte wie unsicher das alles noch ist. Ich denke man ist dort immer noch nicht spruchreif, daher gibt es auch noch keinen Termin für eine Infoveranstaltung.
Wenn man jetzt Sternendeuter ist könnte man spekulieren, dass man von Seiten des Vereins eine Idee entwickelt haben könnte, die ein spielen unter besonderen Auflagen bald oder zumindest ab April in der Grotenburg möglich machen könnte. Die aktuellen Bauaktivitäten der Grotenburg-Supporters lassen sowas vermuten. Das man dazu nichts verkündet liegt denke ich vor allem daran, dass man mehrfach prüft was man machen kann ohne die Förderung zu gefährden. Weil wenn man mit Dingen beginnt, die im Förderantrag stehen, geht die komplette Förderung flöten.
Nach der Sperrung der Grotenburg hätte man auch sehr gut ein komplettes mobiles Stadion auf der Grünfläche neben dem Sprödentalplatz bauen können, weil schon damals hätte man absehen können, das eine Renovierung Jahre dauern wird. Dafür hätte die Stadt aber vorausgehen müssen, das macht die Stadt beim KFC aber nicht. Gefühlt wird maximal Dienst nach Vorschrift gemacht.
Das liegt halt vorallem daran, dass man sich 26 Jahre im Haushaltssicherungskonzept befunden hat. In dieser Zeit wurde alles dem Spardiktat untergeodnet und gerade Unterhalts- und Instandhaltungskosten stehen beim Sparen in einem öffentlichen Haushalt ganz weit oben auf der Streichliste. Wenn ich das Schwimmbad oder den Zoo schließe, wäre der Aufschrei riesig, wenn ich aber einfach die Instandhaltungen weglasse, fällt das erst einmal nicht auf und die Bevölkerung meckert nur ein bisschen.
Die Frage ist ja, warum dieser Verein "seit Jahrzenten seriös arbeitet und keinerlei Insolvenzen anmelden musste".
Weil die Stadt dort dem Verein ein sicheres Fundament bietet und bei finanziellen Schwierigkeiten dem Verein zur Seite springt.
Ich würde bei der Stadt Krefeld aber nicht von Schuld sprechen. Ich glaube nicht, dass die Stadt uns anders behandelt als 99% der anderen Vereine in dieser Stadt.