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vorwärtsblaurot

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Bitterer Abend für unseren Verein. Respekt für die Ehrlichkeit und Menschlichkeit von MP und vor allem dafür, dass er den Verein nicht untergehen lassen will. Die Saison dürfte damit so gut wie beendet sein.
Jetzt ist die Stadt schuld, dass es in Krefeld keinen beheizten Fußballplatz gibt? Wer wollte denn in die Bundesliga?
Da redet sich gerade einer den Frust von der Seele...
Klingt schon nach Abschied, weil er einfach mit seinem Latein am Ende ist und kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Er möchte uns ehrlich sagen, dass wir kaum eine Zukunft haben, weil wir an bestimmte Grenzen stoßen, und damit vielleicht auch seinen Ausstieg rechtfertigen.
Er erwartet, dass wir mehr Fans haben, tut dafür selbst aber kaum aktiv etwas außer in Beine zu investieren? Naja...
Die Frage ist natürlich, wie sich MP das hier vor 4 Jahren vorgestellt hat bzgl. der Infrastruktur? Dachte er, das wird schon irgendwie? Nur in Beine investieren reicht eben nicht, das stellt er jetzt ja selbst fest.
MP ist ehrlich und sagt, dass wir mit unserer Infrastruktur der Konkurrenz klar unterlegen sind. "Oberliga Mannschaft" Sehe ich auch so.
MP ist sehr skeptisch, wenn er erhlich ist, dass in den nächsten Wochen und Monaten ein Investor kommen wird...
Ponomarev würde im Sommer kaum etwas ändern, vielleicht einen Stürmer mehr holen.
NW und MP möchten keinerlei Details verraten. Schade. Unsere Verhandlungsposition scheint aber auch nicht gut zu sein. Wir scheinen betteln zu müssen und die Lage ist ernst.
Manche haben sich ja sogar in Schale geschmissen (Trikot) :D

Ist denn jemand schon weiter als "Bitte warten, der Meeting- Moderator lässt sich in Kürze eintreten."

?
So etwas kann natürlich immer mal passieren und es ist auch kein großes Ding, aber irgendwie wundert es mich bei unserem Verein mal wieder nicht.
3. Liga 2020/21 ·
Ja Mut ist ein wichtiger Begriff, denn wer auch unter Ergebnisdruck noch nach vorne spielt, der ist mutig. Das sieht man leider viel zu selten. So oft dreht der Sechser lieber ab und spielt nochmal zurück, obwohl sich gerade ein, zwei Spieler vielversprechend in der Tiefe anbieten. Mit ein paar vertikalen Risikopässen würden sich große Räume öffnen. Aber nein, daraus könnte ja ein Ballverlust resultieren und man könnte in Rückstand geraten. Das ist einfach oft totaler Sicherheitsfußball und aufgrund dieser kontrollierten Offensive und den vielen langen Bällen bekommt man kaum schöne Spielszenen zu sehen.
Saarbrücken dagegen zieht sein Ding über 90 Minuten durch und findet immer Lösungen, weil sie mutig spielen und Automatismen im Spiel haben. Es gab ein paar Spiele, wie Saarbrücken gegen Wiesbaden, wo der Gegner am Ende gerne ein Remis mitgenommen hat, Saarbrücken aber noch mit aller Macht und riesigen Chancen auf Sieg gespielt hat. Würden die alle ihre Chancen nutzen, auch gegen uns, dann wären sie schon längst auf einem Aufstiegsplatz. Ja, die Mannschaft ist eingespielt und die Qualität der Spieler ist schon ordentlich, aber trotzdem liegt es dort einfach an der offensiven Herangehensweise. Ein Krämer oder ein Oral hätten aus Saarbrücken bestimmt nicht so viel herausgeholt. Und Kwasniok hat seinen Mut auch schon in Jena bewiesen, als sie mit einem starken Endspurt 2019 noch die Klasse gehalten haben.
3. Liga 2020/21 ·
Bei uns fehlt eben die individuelle Klasse in der Offensive in Form von ein, zwei Spielern, von der Teams wie Ingolstadt, Dresden, 1860 und Türkgücü leben. Hätten wir diese, dann wären wir mit unserer Art Fußball auch erfolgreicher, weil wir ja defensiv sehr gut stehen.
Looxus hat da glaube ich recht mit dem Argument, dass sich der Fußball in seiner Physis und taktischen Komplexität verändert hat. Heute kann jedes Profiteam diszipliniert verteidigen und ist läuferisch über 90 Minuten voll da. Das macht es für jedes Team schwieriger, ein Tor zu erzielen und deswegen ist der Fußball auch nicht mehr so schön anzusehen wie noch vor Jahren.
Der zunehmend herrschende Erfolgsdruck in der 3. Liga und die eher stagnierende individuelle Qualität (hängt auch mit der stagnierenden und falsch ausgerichteten Talentförderung des DFB zusammen) kommen dazu und veranlassen dann eben sogar Trainer von Topteams dazu, den einfachen Weg zu gehen, um Punkte zu holen, wenn es anders nicht läuft. Dresden hat es zu Saisonbeginn ja auch noch spielerischer versucht, das aber nicht hinbekommen und daraufhin die Ausrichtung geändert. Bei uns war es ähnlich mit dem Wehen-Spiel.
Ein weiterer, aber ganz wichtiger Punkt ist die Qualität der Trainer. In der 3. Liga hast du eben oft durchschnittliche Trainer, die nicht umsonst nicht in der Bundesliga trainieren. Es gibt daher kaum Trainer, die trotz der Qualitätsprobleme an ihrem Spiel arbeiten und versuchen, ihre Teams nachhaltig besser zu machen, auch teilweise aufgrund des Erfolgsdrucks.
Bayern ll hat letztes Jahr gezeigt, was mit individueller Qualität, ohne Druck und einem guten Trainer möglich ist. Und an dem Abschneiden der letzten Aufsteiger aus der 3. Liga in Liga 2 und den Kaderveränderungen sieht man auch, wie schwach diese Teams eigentlich spielerisch waren.
Ich würde mir wünschen, dass wir uns in den nächsten Jahren, wenn es weitergehen sollte, vor allem in der sportlichen Leitung mit richtig hoher Qualität verstärken. Denn eine fußballerisch starke, entwicklungsfähige Mannschaft gepaart mit einem kompetenten Trainer mit Spielidee hat nachhaltig die besten Chancen, offene Spiele und gegen tiefstehende Gegner in dieser Liga zu gewinnen, und könnte auch in der 2. Liga direkt mitmischen (Saarbrücken z.B. hat auch schon im Pokal angedeutet, was sie können, während Dresden z.B. von Darmstadt vermöbelt wird). Der SC Verl mit Capretti und der 1. FC Saarbrücken mit Kwasniok und den jeweiligen sportlichen Leitern sind in der Hinsicht einfach Vorbilder. Beide sind übrigens auch immer noch oben dran aufgrund der Nachholspiele.
3. Liga 2020/21 ·
Top, das sehe ich genauso, JimPanse! Paderborn ist auch ein gutes Beispiel.
3. Liga 2020/21 ·
Dresdens Punkteausbeute spiegelt die Leistungen in dieser Saison kaum wider. Diese Mannschaft spielt unter Kauczinski einfach gewollt typischen Drittliga-Fußball und hatte damit in den letzten Spielen aufgrund der hohen individuellen Klasse Erfolg - mehr nicht. Man ist oft durch Einzelaktionen und Standards in Führung gegangen und hat die Spiele mit dem nötigen Glück über die Zeit geschaukelt. Ansonsten ging aus dem Spiel heraus herzlich wenig, erst recht nach Rückstand. Für deren Kader ist das schon schwach, aber der Erfolg gibt ihnen natürlich irgendwo recht.
Auch ich bin ich immer wieder erstaunt, mit wie wenig in dieser Liga Spiele gewonnen werden. Meppen z.B. konzentriert sich seit Monaten nur auf die Verteidigung und das Kontern und hat damit tatsächlich Erfolg, weil sich eben immer ein, zwei Chancen ergeben, die dann genutzt werden oder weil nach Standards getroffen wird. Ingolstadt spielt seit langer Zeit schon quasi nur Brechstange über Kutschke und hat immer wieder Erfolg.
Der Großteil der 90 Minuten besteht aus Zweikämpfen im Mittelfeld, Sicherheitspässen und Fehlpässen. Die wenigsten Teams geben ihre Defensive preis, weil die wenigsten Teams Fußball spielen können. Dann wird lieber auf den einen Fehler des Gegners oder die eine Standard gewartet und 1:0 gewonnen. So haben wir es ja auch schon oft gemacht.
Auf der anderen Seite werden auch von den Mannschaften, die wirklich kicken können, wie z.B. Saarbrücken, Verl oder auch Rostock, viel zu viele Großchancen liegen gelassen oder man traut sich nicht zu, mutiger nach vorne zu spielen. Andere wie Viktoria, Mannheim oder Unterhaching können und wollen kicken, leisten sich dann aber einfach zu viele Fehler.
Es ist echt schade, dass man in dieser Liga vor allem Erfolg hat, wenn man seine Energie in erster Linie der Defensivarbeit und den Zweikämpfen widmet und vorne auf seine individuelle Qualität vertrauen kann, wenn mal einer durchrutscht. Mit Fußball hat das meiner Meinung nach nicht viel zu tun. Selbst in der Regionalliga wird teilweise ansehnlicher gespielt. Ich glaube aber dennoch noch daran, dass man auch mit ansehnlichem Fußball in dieser Liga erfolgreich sein kann. Gerade Saarbrücken und Verl gefallen mir sehr, weil man dort durch Kompetenz das Maximum rausholt und damit auch ganz oben mitspielt.
1.Bundesliga ·

Marcel Reif hat später dazu gesagt: "Ich gebe zu, dass ich das Wort Jungtürken manchmal im Sprachgebrauch habe. Aber ist da ein rassistischer Unterton? Helft mir mal bitte, falls ich da etwas verpasst habe. Sollte ich irgendjemandes Gefühle verletzt haben, entschuldige ich mich dafür in aller Form. Mir fehlt aber so ein bisschen die Tiefe des Gedanken."


Er macht es doch genau richtig. Er betont, dass er mit seiner Wortwahl keinen verletzen wollte und entschuldigt sich, falls das der Fall gewesen sein sollte. Er hinterfragt aber zurecht, ob der Begriff heute nicht mehr angebracht sein sollte. Denn wieso genau? Wer konkret fühlt sich durch das Wort Jungtürke als feststehender Begriff (rassistisch) beleidigt oder verletzt? Wer hat bestimmt, dass dieses Wort heute nicht mehr gesagt werden darf und soll? Ja, Sprache entwickelt sich ganz natürlich weiter, aber man muss auch nicht jedes Wort so spitzfindig auf die Goldwaage legen und einen Menschen direkt in eine sehr extreme Ecke stellen, wenn man ihm Rassismus vorwirft, wie das Johannes hier getan hat, um dann später zurückzurudern.

Ich weiß, dass es einige komplett anders sehen, aber meiner Meinung nach hat Norbert Meier hier unter den damaligen Bedingungen keine schlechte Arbeit geleistet, wurde nur leider zu früh entlassen. Unter ihm haben wir noch ansehnlich und offensiv gespielt - kein Vergleich zu dem Gegurke unter Krämer.


Schaut euch nur mal diese Szenen aus dem Spiel gegen Münster an (https://www.youtube.com/watch?v=v-aRxWq0JhI). Da hatten wir mehrere sehr gute Chancen aus dem Spiel heraus. Auch in den anderen Spielen (Halle ausgeklammert) ging immer etwas nach vorne, weil Meier dem Team einen Plan an die Hand gegeben hatte.

Heute stehen wir hinten sicherer und Lukimya patzt nicht mehr, sind in der Offensive aber einfach klar schwächer.

1.Bundesliga ·
Jungtürke ist einfach ein feststehender Begriff für junge radikale, revolutionäre Politiker und hat mit dem Ursprung des Wortes, also Türken, nichts zu tun! Reif meinte damit einfach junge Spieler.
Also, wo war seine Wortwahl rassistisch?
Richtiger Rassismus ist Rassismus, aber nicht das hier.

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