Grotenolm
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Da hast du natürlich einen Punkt.
Kann mir aber nur schwer vorstellen, dass nach diesen massiven Anfeindungen eine konstruktive Diskussion in Gang kommt.
Ich frage mich bei diesen Plakaten eh immer, wie sie so mirnichts dirnichts ins Stadion gelangen. In meiner naiven Annahme dachte ich, der Inhalt der größeren Plakate müsste irgendwie genehmigt oder abgesegnet werden bzw. warum kontrolliert denn niemand vorher, was das so an meterlangen Bannern ins Stadion getragen wird? Oder aber im Stadion selber hergestellt wird?
Edit: https://www.der-postillon.com/2020/03/affenlaute-hopp.html
Ich ziehe meinen Hut vor Ultras-Gruppierungen, die sich sozial engagieren, oder Geld für Spendenaktionen sammeln oder auf Missstände hinweisen oder oder oder.... Aber einfach nur platt jemanden als H... zu beschimpfen. Man hätte sich ja auch kreativ oder irgendwie geistreich über ihn lustig machen können, ich wette den meisten kreativen Köpfen würde da auch etwas Originelleres einfallen.
Finde es sehr bedenkenswert, dass ein solches Vokabular auf der Schwelle der Salonfähigkeit zu stehen scheint.
Aber das eigentlich Coole ist, dass Du meinen Post von vor zwei Wochen immer noch in den falschen Kontext setzt, aber Du scheinst es nicht besser zu können, deswegen....
Nach den Westsachsen warten dann Waldhof und danach Meppen (beides derzeit absolute Form-Mannschaften). Wird also mal wieder eine heiße Phase, die "Reise against the machine" und sein Sargnagel hoffentlich mit einer stark veränderten Startelf angehen.
Bin gespannt, wie viel Kredit die beiden bei Big P noch haben.
Wie dieses Baumwesen Groot aus Guardians of the Galaxy, der ständig den einzigen Satz nur raushaut.
Würde vllt besser als T-Shirt-Spruch mit Bild funktionieren, wenn ich ao drüber nachdenke.
Mein Lieblings-Post aus dem Schanzer-Forum!!!
"War heute ein Stimmung Boykott? Die Süd hat deutlich weniger Stimmung gemacht als 118 Uerdinger... 🙄"
(https://schanzer-forum.de/thread/5077-fu%C3%9Fballclub-ingolstadt-kfc-uerdingen-15-02-2020/?pageNo=2)
und jetzt bin ich auf die Argumente von Mr. 9999 gespannt, der mich nach dem Spiel gegen die Mini-Bayern als geisteskrank bezeichnet hat, als ich meinte, bei einem Sieg wären wir auf Platz 6.
Vier Wochen später stehen wir auf Platz 6 und haben 10 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.
Wer ist jetzt der Otto? 😂
Also mal davon abgesehen, dass Du tolle Synonyme zum Verb "reden" zu kennen scheinst (Labern, Faseln), solltest Du das nächste Mal etwas genauer lesen "Wenn ich das richtig sehe, können wir bei einem Sieg auf Platz 6 hüpfen. Das wäre ja mal ein sehr geiler Neujahrsstart." Habe ich geschrieben. KÖNNEN, nicht wir gewinnen AUF JEDEN FALL.
Ich habe dabei weder Bezug drauf genommen, wie realistisch ich das finde. Vielleicht war bei mir auch mehr Wunsch, als der Glaube daran vorhanden. Finde deine Wortwahl schon ziemlich überdenkenswert (Geisteskranke, wahnwitzig), aber das sagt mehr über dich aus, als dir lieb ist.
Ein Forum sollte meiner Meinung auch dazu dienen, sich gegenseitig auch mal Mut oder Optimismus zuzusprechen und nicht über jede (im Konjunktiv verfasste) Aussage herzufallen.
Auf der anderen Seite haben wir die Großkreutz, Mbom, Lukimya und Konrad-Fraktion, die zwar keinen Zweikampf scheuen, aber um Karten nur so betteln. Spätestens wenn du realisierst, wie die Linie des Schiris ist, muss es doch bei dem ein oder anderen Klick machen.Bayernspieler liegt angeschlagen am Boden und anstatt den Ball einfach kommentarlos ins Aus zu spielen, wie es eine Million Teams weltweit praktizieren, holen sich bei uns zwei Spieler die 5. Gelbe ab. Und das sind keine übermütigen Jungspunde, sondern offiziell die Erfahrenen. Genau mein Humor!
Aber tatsächlich sehr interessant (wirklich ohne Ironie), wie du seine Aussagen (oder die Art und Weise) auffasst. Für mich knüpft es an die lange Reihe der nichtssagenden Interviews an, die wir bis zur Erschöpfung schon von ihm gehört haben.
Luki und Konrad die sich in derselben vollkommen belanglosen Situation die jeweils 5.GK abholen, ist echt ein Kunststück.
Jetzt muss eine Reaktion kommen, unfassbar wie man diesen Gegner kontinierlich aufbaut.
Wenn ich das richtig sehe, können wir bei einem Sieg auf Platz 6 hüpfen. Das wäre ja mal ein sehr geiler Neujahrsstart.
Was die abgestellten "Profis" der Mini-Bayern anbelangt, erinnere ich mich an ein Heimspiel in der "Nullern" in der Regionalliga Nord (3.Liga) gegen FC Schalke Amateure. Damals spielte bswp. auch Mike Hanke, Christian Pander und Mike Büskens bei der Knappenschmiede und wir haben sie 4:1 weggeklatscht.
https://www.fussballdaten.de/regionalliga/nord/2004/7/uerdingen-schalkeii/
Ich bin irgendwie sehr optimistisch, dass wir unsere ungeschlagene Serie (5 Spiele) heute weiterführen werden.
Das Hinspiel war extrem bitter, wie uns die Bayern-Embyronen in Grund und Boden gelaufen haben und trotzdem hatte Aigner in den Schlussminuten das 2:2 auf dem Schlappen. Ich denke, wir haben uns seitem extrem verbessert und sind stabiler und vor allem auch temporeicher geworden.
Schöne Grüße aus Schleswig!
Ich verfolge seit vielen Jahren unzählige Tierschutz-Orgas und Initiatven und auch mir fällt das Thema Zoo immer wieder schwer, weil ich es so ambivalent finde. Seiten wie "Animal Public" oder die spanische Seite der PACMA oder Animal Justice u.v.a. springen direkt auf den Zug auf, a la "Tiere gehören nicht in Zoos - Zoos sind Tierknaste". Und nehmen den Brand vom Krefelder Zoo, als Beweis für ihre Thesen. Das ist mir bei einer Tragödie diesen Ausmaßes auch zu sehr stammtisch-populistisch. Natürlich gehören Tiere nicht in einen Käfig, aber sie gehören auch nicht in ein Labor, sollten nicht zum Spaß getötet oder gejagt werden, gequält werden usw.
Machen wir uns nichts vor: Zoos sind moderne Unterhaltungsparks, die den Zeitgeist und die Nachfrage zu bedienen versuchen und natürlich denken diese wirtschaftlich. Auf der anderen Seite muss man ihnen zugute halten, dass es auch Refugien sind, in denen man im Idealfall zoopädagogisch für Nachhaltigkeit bei den jüngeren Generationen ansetzen kann und die Großartigkeit und Diversität der Tierarten darstellen kann.
Ich habe neulich erst einen Bericht des WWF gelesen, der zu dem Schluss kommt, dass wir in einer Zeit des größten Artensterbens seit der Dinosaurier leben, nein falsch, VERURSACHEN. Insofern versuche ich es mir immer schön zu reden, dass Zoos irgendwie auch kleine Botschafter sind. Nirgendwo sieht man zu ähnlich erschwinglichen Preisen und kurzen Distanzen Tiere, kann deren Geräusche, Gerüche und bedingt Verhalten wahrnehmen. Zoos sind irgendwo Multiplikatoren. Dass Zoos niemals wirklich artgerecht sein können, ist klar.
Ich selber bin auf der Eichendorffstr. geboren, also konnte ich quasi zum Zoo spucken. Damit habe ich ihn von Kindesbeinen an kennen und lieben gelernt und unfassbar viele Male in meinem Leben besucht und kenne ihn wirklich in-und auswendig. Deswegen macht mich diese Tragödie unendlich traurig. Das Affentropenhaus war immer ein absolutes Highlight. Natürlich wurde mir als Erwachsener auch bewusst, dass die Affen dort auf wirklich sehr engem Raum ihr Dasein fristen. Aber sie hatten auf der anderen Seite ein ruhiges Leben (ohne Bedrohung durch Raubtiere, Wilderer, Waldrodung etc.).
Ich glaube, was ich versuche zu sagen ist, dass wie Timon es schon an anderer Stelle schrieb, ethische (in dem Fall tierethische )Fragen sind immer kompliziert.
Aber mich persönlich berührt es zutiefst, wieviele Menschen Anteil an dieser Katastrophe nehmen.
An vielen Stellen fühle ich mich zwangsläufig an die eigene Kindheit und Jugend erinnert.
Ich finde der Autor fängt sehr schön dieses Gefühl ein, dass wahrscheinlich jeder von uns kennt: Dieses "und-trotzdem-bin-ich-Uerdinger"-Feeling. Die Verlockungen waren ringsherum immer größer, die Konkurrenz omnipräsent, Uerdingen war immer das hässliche Entlein, die graue Maus, der Underdog.... Und manchmal kann man es selber nicht erklären, warum man nicht einer dieser Myriaden Gladbach-BVB-S04-Bayern-Lemminge geworden ist.
Er hätte auch noch auf das Uerdinger Stadtwappen eingehen können. Laut der heraldischen Symbolik steht das Blau für den Himmel und das Rot für die Hölle. Und mehr muss man metaphorisch eigentlich nicht zum KFC sagen.
Vielen Dank, Christian Krumm, für den Nostalgie-Express, mit dem ich noch mal in meine Jugend reisen durfte!