KFC Uerdingen : Hansa Rostock (08.12.2018 - 14:00 Uhr)
Jemand, der behauptet, die Ultras hätten irgendetwas mit der gestrigen Eskalation zu tun, kann überhaupt keine Ahnung von unserer Fanszene haben.
Ich drehe den Spieß mal um: Im Grunde sagt der Polizist ja nur aus, dass die Polizei einfach nur verkackt hat. Mit richtigem Polizeieinsatz würde weder die Schlägerei vor dem Stadion existieren noch der KFC Fan am Bahnhof verletzt werden.
Normalerweise bin ich nicht so einer, der ständig auf der Polizei rumhackt, aber dieses mal haben die einfach verschissen.
Und zum Thema WZ: Wer die Zeitung nicht mag, es gibt immer einen schönen Trick Medien auseinanderzunehmen: Einfach bei Google und in den sozialen Medien eine Ein-Stern-Bewertung mit entsprechender Begründung abgeben. Wenn sowas viele machen, dann leiden die schön drunter :)
Wir sind auch mit Uerdingen Mützen und Schals alleine über einen Parkplatz gelaufen, wo in dem Moment nur Rostocker aus denFahrzeugen stiegen. Passiert ist nichts.
Aber in der Grotenburg war die Fantrennugn viel besser. Da haben es immer 2 lässige Ordner geschafft die Autos aufzuteilen nach Heim und Auswärts.Wenn mal Essen, Wuppertal oder Aachen kam.
Der Artikel in der WZ ist doch wieder so aufgebaut dem KFC zu schaden.
Sowas gehört einfach nicht ins Stadion. Wenn die sich die Köppe einschlagen wollen, sollen sie sich irgendwo auf dem Feld treffen. Was ich persönlich zwar genauso bekloppt finde, aber muss ja jeder selber wissen. Die Böller waren dann auch nicht so doll.
Was ist das eigentlich für ein schwarz gekleideter Trupp der immer weit rechts über den MSV Stehplätzen steht (vom Spielfeld aus gesehen). Das sind doch nicht die Ultras. Die stehen doch ziemlich mittig im Fanblock. Ist mir letztens schon aufgefallen.
In der Grotenburg habe ich mit meinem Sohn immer in Block K etwas weiter oben gestanden. Da sind die mir nicht aufgefallen. Kann aber natürlich am Blickwinkel liegen.
Genau da sehe ich nämlich auch den Unterschied. Vorher haben beide 6er auf eine Linie gespielt und dadurch hatten wir ein großes Loch vor den beiden. Zwischen Öztürk/Konrad und dem Mittelstürmer war meistens nur noch Krempicki. Viel zu viel Raum für einen Spieler. Da Öztürk und Konrad nicht so schnell sind, haben die natürlich gebraucht, bis sie beim Umschaltspiel nachschieben konnten. Ging der Ball dann verloren hatten wir das Problem genau andersherum. Wir kamen nicht mehr zurück und der Platz war wieder zu groß für nur noch einen 6er.
Wie schon beschrieben, wir haben jetzt den Vorteil, das Öztürk noch mehr absichert. Er konzentriert sich darauf, das wir sicher stehen. Für Konrad sind die Wege kürzer geworden im Mittelfeld, weil er jetzt genau zwischen Krempicki und Öztürk spielt. Für Krempicki bedeutet es, er hat nun mit Konrad einen weiteren Spieler in seiner nahen Umgebung. Also eine permanente Anspielstation.
Ich glaube das meinte auch Krämer mit der Aussage, wir bespielen durch die Umstellung die Räume anders. Wie schon oft besprochen haben viele das Problem im Umschaltspiel gesehen und das wurde jetzt dadurch gelöst. Wir spielen auf einer Position etwas offensiver und das sorgt für ungemeinen Input für das Offensivspiel.
Wer gut aufgepasst hat der wird festgestellt haben, genau das war die Änderung im März als Krämer kam. Wir haben vorher mit Öztürk und Ellguth nebeneinander gespielt und davor ging Krempicki unter. Dann kam Krämer, er hat Ötzürk als 6er spielen lassen, davor hat er Krempicki auf die 8 gesetzt und Beister auf 10 bzw. als hängende Spitze. Im Prinzip ist es genau die gleiche taktische Änderung. Der Unterschied ist jetzt, das unsere AV nicht mehr so hoch stehen wie in der Regionalliga. Das ist logischerweise etwas defensiver geworden.
Alles in allem eine tolle Schlussfolgerung von Krämer, diese notwendigen Änderungen vorzunehmen.
die veränderte positionierung von öztürk und konrad ist mir auch aufgefallen, aber ehrlich gesagt hab ich sie als zusätzliche absicherung vor unserer "neuen" 4er-abwehr gesehen, die bei ballbesitz öfters auch durch den zurückfallenden part der beiden und die offensiveren außenverteidiger zu einer 3er-abwehr wurde. das mag auch das von euch erkannte mehr an anspielstationen in der offensive bringen, doch mal im ernst, versucht wurde die nummer doch schon vorher, die handelnden personen sind die selben und haben sowohl die spieleröffnung, die oft genug noch über die vielkritisierten langen bälle läuft (wenn die ankommen ist das doch geil ...), als auch das kollektive defensiv-verhalten nicht neu erfunden. also bleibe ich bei meiner einschätzung, daß hier gerade etwas ganz anderes funktioniert, nämlich ein team zusammenwächst, daß sich in seiner sache, dem eigenen spiel, sicherer wird und auch bedingt durch den durchaus vorzeigbaren erfolg nicht aus der ruhe bringen läßt.dazu gehören auch die typen, die wir auf dem platz oft gar nicht sehen, wie ein müller, der eigentlich nie dabei war und doch allles mitgemacht hat, wie ein bittroff, der irgendwie raus war und doch noch dabei ist, wie ein holldack, der übernimmt ohne abzufallen, usw., denn ich könnte sie jetzt alle durchgehen, um deutlich zu machen was ich meine, fußball ist nicht so kompliziert und vorallem ein teamsport, genau wie synchronschwimmen ...
Gegen Mannheim ist m. E. beim Heimspiel nichts nennenswertes passiert und Rostock war nun halt einfach auch ein Versagen der Sicherheitsbehörden, deren Sicherheitskonzept nicht aufging. Mir stinkt es nur, das nun den KFC Fans in die Schuhe zu schieben, die nun wirklich in den letzten Jahren überwiegend ruhig waren. M. E. gab es da nie ein größeres Problem, mit Kindern ein KFC Heimspiel zu besuchen. Ja, Kinder sollen Gewalt auch beim Fußball nicht mitbekommen, aber ich glaube, dass das am Wochenende total vermeidbar war. Ich rede hier nicht von Böllerschüssen o. ä., sondern einfach darüber, dass die Polizei unbegleitete Rostocker Busse hat zum KFC Fanblock vorfahren lassen und auch am Bahnhof auf das selbe Gleis geleitet hat. Dass nun der Polizist und Familienvater davon spricht, aufgrund der bösen bösen KFC Fans nicht mehr mit seinem Sohn zum KFC gehen zu können, ist eine Farce.
Musst Du natürlich selber wissen, Stroem.
Gegen Mannheim ist m. E. beim Heimspiel nichts nennenswertes passiert und Rostock war nun halt einfach auch ein Versagen der Sicherheitsbehörden, deren Sicherheitskonzept nicht aufging. Mir stinkt es nur, das nun den KFC Fans in die Schuhe zu schieben, die nun wirklich in den letzten Jahren überwiegend ruhig waren. M. E. gab es da nie ein größeres Problem, mit Kindern ein KFC Heimspiel zu besuchen. Ja, Kinder sollen Gewalt auch beim Fußball nicht mitbekommen, aber ich glaube, dass das am Wochenende total vermeidbar war. Ich rede hier nicht von Böllerschüssen o. ä., sondern einfach darüber, dass die Polizei unbegleitete Rostocker Busse hat zum KFC Fanblock vorfahren lassen und auch am Bahnhof auf das selbe Gleis geleitet hat. Dass nun der Polizist und Familienvater davon spricht, aufgrund der bösen bösen KFC Fans nicht mehr mit seinem Sohn zum KFC gehen zu können, ist eine Farce.
Musst Du natürlich selber wissen, Stroem.
Grundsätzlich macht es keinen Unterschied, ob ich jetzt mit Kindern ins Stadion gehe oder zufällig am Bahnhof bin und dort plötzlich Chaoten auftauchen. Im Gegenteil: Im Stadion bin ich wahrscheinlich sogar wachsamer und erkenne Konfliktsituationen eher. Entsprechend kann ich diesen aus dem Weg gehen. Weiterhin ist dort auch die Polizei und Ordner schnell vor Ort.
die veränderte positionierung von öztürk und konrad ist mir auch aufgefallen, aber ehrlich gesagt hab ich sie als zusätzliche absicherung vor unserer "neuen" 4er-abwehr gesehen, die bei ballbesitz öfters auch durch den zurückfallenden part der beiden und die offensiveren außenverteidiger zu einer 3er-abwehr wurde. das mag auch das von euch erkannte mehr an anspielstationen in der offensive bringen, doch mal im ernst, versucht wurde die nummer doch schon vorher, die handelnden personen sind die selben und haben sowohl die spieleröffnung, die oft genug noch über die vielkritisierten langen bälle läuft (wenn die ankommen ist das doch geil ...), als auch das kollektive defensiv-verhalten nicht neu erfunden. also bleibe ich bei meiner einschätzung, daß hier gerade etwas ganz anderes funktioniert, nämlich ein team zusammenwächst, daß sich in seiner sache, dem eigenen spiel, sicherer wird und auch bedingt durch den durchaus vorzeigbaren erfolg nicht aus der ruhe bringen läßt.dazu gehören auch die typen, die wir auf dem platz oft gar nicht sehen, wie ein müller, der eigentlich nie dabei war und doch allles mitgemacht hat, wie ein bittroff, der irgendwie raus war und doch noch dabei ist, wie ein holldack, der übernimmt ohne abzufallen, usw., denn ich könnte sie jetzt alle durchgehen, um deutlich zu machen was ich meine, fußball ist nicht so kompliziert und vorallem ein teamsport, genau wie synchronschwimmen ...
Mahlzeit.
Ich selbst war am Samstag nicht in Duisburg.
Dann liest man den angeblichen Leserbrief in der WZ... Ich gebe mal kurz wieder was man als Neutraler als erstes denkt:
Ein Polizist und neutraler Fußballfan möchte mit seinem Sohn auf Grund des Erfolges des KFC mal zu einem Heimspiel in Dusiburg und sucht sich dazu das Spiel gegen Hansa Rostock aus....
Kaum ist das Vorhaben ein nicht so schönes Erlebnis wird sich an die Medien gewendet.
mmmh...
Entweder ist der Schreiber kein Polizist, oder hat keine Ahnung von der Fussballszene, oder diesen Leserbrief gibt es nicht. Das ist gequirlter Mist im Quadrat.
WIr haben die WZ auch auf Facebook mal direkt angesprochen :)
https://schluesselszene.net/magazin/neuigkeiten/1495-ein-besuch-beim-kfc-ist-nicht-gefaehrlich
Mal schauen, ob da noch was kommt.
WIr haben die WZ auch auf Facebook mal direkt angesprochen :)
https://schluesselszene.net/magazin/neuigkeiten/1495-ein-besuch-beim-kfc-ist-nicht-gefaehrlich
Mal schauen, ob da noch was kommt.
Am Ende des Tages stellen sich für mich zwei Fragen.
1. Warum kann bei einem Hochsicherheitsspiel ein Rostocker Bus mit Chaoten minutenlang mitten auf der Straße vor dem Heimblock parken und die Insassen können in aller Ruhe ihre Klamotten aus dem Bus räumen. Nur wenige Meter daneben steht die Polizei und schaut zu. Wie ist so etwas möglich bei einem Hochsicherheitsspiel?
2. Wieso werden am HBF beide Fangruppen zusammengeführt bzw. in einen Zug gesteckt. Wie ist das möglich bei einem Hochsicherheitsspiel?
Warum wird durch die Medien nicht mal die Rolle der Polizei hinterfragt. Passiert leider fast nie. Genauso weiß die WZ ganz genau, wie es zu der Verletzung gekommen ist. Aus Fankreisen wissen sie, das es ein Uerdinger Ultra war und dann wurde denen auch gesagt, was passiert ist. Da bin ich mir sehr sicher. Trotzdem kommt dann so ein bericht von einem Polizisten. Nein von keinem einfachen Familienvater, sondern ausgerechnet von einem Polizisten. Nach dem ganzen Fehlverhalten von Seiten der Polizei. Das ist eigentlich die Krönung der absurden Vorkommnisse von Samstag.
Natürlich haben wir leider auch Chaoten, die so eine Einladung annehmen und genauso müssen die Böllerwürfe hinterfragt werden. Trotzdem darf nicht vergessen werden, bei vernünftiger Arbeit passiert zwischen beiden Fangruppen am Samstag wahrscheinlich rein gar nichts.
In diesem Artikel ist ein Video mit den Szenen:
https://www.welt.de/sport/fussball/article185225334/KFC-Uerdingen-Hansa-Rostock-Schwerverletzter-nach-Gewaltorgie-am-Duisburger-Bahnhof.html
Am Ende des Tages stellen sich für mich zwei Fragen.
1. Warum kann bei einem Hochsicherheitsspiel ein Rostocker Bus mit Chaoten minutenlang mitten auf der Straße vor dem Heimblock parken und die Insassen können in aller Ruhe ihre Klamotten aus dem Bus räumen. Nur wenige Meter daneben steht die Polizei und schaut zu. Wie ist so etwas möglich bei einem Hochsicherheitsspiel?
2. Wieso werden am HBF beide Fangruppen zusammengeführt bzw. in einen Zug gesteckt. Wie ist das möglich bei einem Hochsicherheitsspiel?
Warum wird durch die Medien nicht mal die Rolle der Polizei hinterfragt. Passiert leider fast nie. Genauso weiß die WZ ganz genau, wie es zu der Verletzung gekommen ist. Aus Fankreisen wissen sie, das es ein Uerdinger Ultra war und dann wurde denen auch gesagt, was passiert ist. Da bin ich mir sehr sicher. Trotzdem kommt dann so ein bericht von einem Polizisten. Nein von keinem einfachen Familienvater, sondern ausgerechnet von einem Polizisten. Nach dem ganzen Fehlverhalten von Seiten der Polizei. Das ist eigentlich die Krönung der absurden Vorkommnisse von Samstag.
Natürlich haben wir leider auch Chaoten, die so eine Einladung annehmen und genauso müssen die Böllerwürfe hinterfragt werden. Trotzdem darf nicht vergessen werden, bei vernünftiger Arbeit passiert zwischen beiden Fangruppen am Samstag wahrscheinlich rein gar nichts.