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Covid 19

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Thomas13
vor 1 Monat #391

Als Antwort auf TheJinx1 (Beitrag ansehen):

Ich denke, man muss bei dieser Diskussion auch im Auge behalten, dass es (hauptsächlich) im Norden u...
Ich verstehe Dich durchaus, halte aber den Weg einer regionalen Betrachtung für falsch. Das führt nur dazu, dass die Maßnahmen ständig gelockert und wieder angezogen werden, und das führt doch nur in ein Chaos. Jeder, der nicht daheim seiner Arbeit gehen kann, müsste sich ständig darüber informieren wie der Stand ist. Das ist m.E. nicht praktikabel. 

Und ja, für die Kinder ist es sicherlich mit am Schlimmsten. Hilft aber nichts. Und wenn alle Kinder eine Maske tragen müssen ist es für sie sicher einfacher zu akzeptieren als wenn sie über ihre Netzwerke erfahren dass manche es nicht müssen.  

Johannes
vor 1 Monat #392

Ich habe hier vor ein paar Tagen das Beispiel mit dem Anschnallgurt im Auto gebracht - und empfehle diesbezüglich, mal den Artikel hier zu lesen über die Gurtpflicht 1975:

https://www.spiegel.de/geschichte/einfuehrung-der-gurtpflicht-a-946925.html

Thomas13
vor 1 Monat #393

Als Antwort auf Kotbullar (Beitrag ansehen):

<div>@Thomas13: <br></div><div><br></div><div>zu Art. 2 GG...

Wobei Du den in meinen Augen wichtigeren Teil für Dein Beispiel weggelassen hast:

"soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt." ;-)


Und doch, irgendwie protestieren jeden Tag hunderte, wenn nicht gar tausende, gegen die Tempolimits.... Indem sie sich blitzen lassen :-D

TheJinx1
vor 1 Monat #394

Als Antwort auf Thomas13 (Beitrag ansehen):

Ich verstehe Dich durchaus, halte aber den Weg einer regionalen Betrachtung für falsch. Das führt nu...
Kinder in dem Alter sind noch nicht in sozialen Netzwerken. Sie können noch nicht lesen und schreiben. Ich rede hier ja nicht von 16 jährigen.
Thomas13
vor 1 Monat #395

Als Antwort auf TheJinx1 (Beitrag ansehen):

Kinder in dem Alter sind noch nicht in sozialen Netzwerken. Sie können noch nicht lesen und schreibe...

Das Alter hast Du nicht explizit erwähnt. Im Alter Deines Sohnes kannst Du sicher Recht haben, aber auch in diesem Alter bekommen sie auf anderen Wegen eine Menge mit..... 

Und wie gesagt, ich finde es für die Kinder schlimm (gerade für die Kleinen), und man könnte da sicher eine andere Lösung finden bzw. hätte in den letzten Wochen sicher eine finden können.... Man hat da sicher die Kosten gescheut....  

TheJinx1
vor 1 Monat #396

Als Antwort auf Thomas13 (Beitrag ansehen):

<p>Das Alter hast Du nicht explizit erwähnt. Im Alter Deines Sohnes kannst Du sicher Recht hab...
Schon recht. Ich stelle mir das für Kleinkinder schon beängstigend vor. Die Nachbarn stehen (im Idealfall) meterweise auseinander, die Eltern können nicht mehr in die Kindergärten, überall maskierte Leute...

Ich denke für Kinder ab 8 oder 10 ist das sicher einfacher zu verkraften, weil sie sich ja noch an die Zeit vorher erinnern können. Kleinkinder können das aber i.d.R. nicht. Das macht halt traurig. Und wer weis schon, was das für das soziale Zusammenleben dieser Generation insgesamt bedeutet. Das sollte man auch in Betracht ziehen. Trotzdem, ich bin weder Covid Leugner noch Maßnahmen Hasser, ich mahne nur Augenmaß an. Die derzeitigen Zustände dürfen nicht irgendwann "normal" werden...

Thomas13
vor 1 Monat #397

Als Antwort auf TheJinx1 (Beitrag ansehen):

Schon recht. Ich stelle mir das für Kleinkinder schon beängstigend vor. Die Nachbarn stehen (im Idea...
Ich bin da absolut bei Dir.... Und Augenmaß ist sicher angeraten aber verloren gegangen.... Wir können nur hoffen dass die Kleinen das alles besser verpacken als wir befürchten.... Und dass das bald ein Ende hat.... 
Ardo
vor 1 Monat | Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat #398
Die Kleinen haben doch Null Probleme mit der derzeitigen Situation. Ich sehe das an meinen Kindern, 7 und 3 Jahre Alt. Die nehmen das einfach hin, es gibt ja auch kaum noch Einschränkungen für sie. Was anderes war das während Schulschließung und Kontaktverbot. Kinder akzeptieren generell das, was Erwachsene ihnen vorgeben. Anders als alte Säcke die sich halt nach Jahrzehnten nicht von ihren Gewohnheiten trennen mögen.


Das ist alles Jammern auf hohem Niveau. Die Großeltern dieser Kinder saßen evtl. noch in Bombennächten im Keller und mussten nach dem Krieg hungern und frieren.. 

TheJinx1
vor 1 Monat #399

Als Antwort auf Ardo (Beitrag ansehen):

Die Kleinen haben doch Null Probleme mit der derzeitigen Situation. Ich sehe das an meinen Kindern,...
Ich gebe Dir zum Teil recht. Aber das ist ja das, was ich u. a. meine: Sie nehmen es einfach hin, es wird dann normal... Es gibt so viele Beispiele... mein Sohn hatte im März Geburtstag, und konnte nicht mit Kindern feiern. Als wir diesen dann nach Lockerung der Restriktionen nachfeierten, weil er immer so weinen musste, trauten sich 4 Kinder zu kommen... als letzte Woche meine Nachbarin (88 Jahre alt) im Garten lag, zögerte ich kurz, ob ich hinlaufen solle, oder erst von drinnen meine Maske holen solle. Das hat mein Sohn schon gemerkt... zum Glück geht es der alten Dame gut.  Ist halt alles zum kotzen und sehr traurig, und darf eben nicht normal werden. Und ich denke, dass die Kinder schon merken, dass etwas nicht stimmt, auch wenn man versucht, möglichst wenig an sie heranzutragen..

Und wenn ich überlege, wer von den Überlebenden des Krieges einen Riesenschaden seelischer Art davon getragen hat, ob Soldat oder Zivilist, ob in Bombennächten oder -kratern, dann möchte ich unseren jetzigen Kindern das lieber ersparen. Daher denke ich, dass man so schnell als möglich - und ratsam - wieder zur wirklichen Normaliät zurückfinden sollte, nebenbei gesagt auch wegen anderen Dingen (Wirtschaft, Bürgerrechte, gesellschaftlichem und kulturellem Leben etc.)

Ardo
vor 1 Monat | Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat #400
Natürlich würde ich auch gerne zur Normalität zurück. Ohne Impfung sehe ich das aber derzeit nicht. Deshalb müssen wir noch einige Monate durchhalten. Auch damit es eben nicht mehr so schlimm kommt, dass Kinder wieder nicht mehr zusammen spielen können. Ganz abgesehen von den anderen Auswirkungen, die du ja auch ansprichst. 
klaraka
vor 1 Monat #401

Vielleicht sollte man folgende Petition mitzeichnen um an mehr Informationen über Covid zu gelangen.


Obduktionen als verpflichtende Maßnahme bei Epidemien
JeFF
vor 1 Monat #402
Meine Frage nach der Übersterblichkeit wurde einfach mal gekonnt ignoriert :D 
TheJinx1
vor 1 Monat #403

Als Antwort auf JeFF (Beitrag ansehen):

Meine Frage nach der Übersterblichkeit wurde einfach mal gekonnt ignoriert :D 
Meines Wissens gibt es hierzu noch keine gesicherte Erkenntnis. Aber man darf sicherlich getrost davon ausgehen, dass es auch mit dem Gesundheitssystem zu tun hat. Das ist in Deutschland oder Japan eben doch glücklicherweise besser ausgestattet als z. B. in Peru. Und in den USA oder GB sind eben die meisten Leute nicht versichert, und erfahren leider nicht dieselbe Behandlung wie die wenigen Versicherten. Das dürfte wohl der Hauptgrund sein, ohne dass ich dazu wissenschaftliche Erkenntnisse präsentieren könnte.
Thomas13
vor 1 Monat #404

Als Antwort auf JeFF (Beitrag ansehen):

Meine Frage nach der Übersterblichkeit wurde einfach mal gekonnt ignoriert :D 

Du meinst diese Frage? 

"Wie erklären die Leute sich eigentlich die Todesfälle und Übersterblichkeit in Madrid, Norditalien, England, Belgien und vor allem New York?"


Meiner Erfahrung nach erklären sich die Leute das gar nicht. Das gehört entweder zu den Fake News oder wird einfach ausgeblendet oder es wird einfach gesagt dass man nur auf Deutschland schaut. Und dann sind die Maßnahmen überflüssig weil ja nicht so viele Leute daran sterben. Und dann sind wir wieder bei Johannes und seinem sehr treffenden Beispiel mit dem Sicherheitsgurt.   

klaraka
vor 1 Monat | Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat #405
Ich weiß zwar nicht wer "diese Leute" sein sollen....


Aber dann muss man aber auch erklären warum z.B. Belgien eine höhere Übersterblichkeit hat, obwohl man dort viel härtere Maßnahmen verhängt hat als in Deutschland.

Außerdem muss man Übersterblichkeiten über einen größeren Zeitraum bewerten.

Es ist müssig darüber zu diskutieren warum wann und wo eine Übersterblichkeit entstanden ist, wenn man nicht versucht die Ursachen zu klären z.B. mit Obduktionen.

Warum ist Bayern viel stärker betroffen als Berlin? Man weiß einfach zu wenig und stützt sich nur auf den PCR-Test.


Vor 2009 wäre Covid-19 von der WHO nicht als Pandemie erklärt worden.


Natürlich ist Covid-19 sehr viel gefährlicher als die Schweinegrippe, aber trotzdem immer noch sehr interessant:


"Profiteure der Angst" ARTE/NDR Dokumentation 2009


Vor allem was ausgelöst wird, sobald die WHO eine Pandemie ausruft.

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