Schachfuchs
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...ja ja, der Rasen - auch ein Dauerthema seit 50 Jahren. :-)
Das ist für mich auch das Hauptthema, was gelöst werden muss. Den Rest kriegt man hin.
Auch, wenn ich dafür vielleicht kritisiert werde, aber ich wäre sehr einverstanden. wenn St. Tönis als Regionalligist die Grotenburg ebenfalls nutzt. Jede Nutzung hilft, das Stadion als herausgehobene Sportstätte in Krefeld dauerhaft in einem guten Instandhaltungszustand zu erhalten. Je mehr Interessengruppen sich dabei engagieren, desto nachhaltiger und besser!
Der ursprüngliche und dann leider abgelehnte Förderantrag zur Sanierung der Grotenburg wurde u.a. mit einer Multifunktion und Multinutzung begründet. Außer uns und den Ravens war aber nichts weiter darstellbar. Schön, wenn das Stadion nun weitere Verwendung findet.
Wir allein als Verein, im jetzigen Zustand am Rande der Insolvenz, würden es schwer haben, ein solches Stadion allein zu begründen.
Ja - das ist eine Möglichkeit.
Ohne Eser wäre es die einzige!
Du hast gefragt, was sich geändert hat. Das habe ich beantwortet.
Äääähm...
....dass der Vorstand nun handlungsfähig ist?!
Eser und Herbrand wollen das Geld einsetzen, die Insolvenz abzuwenden und nicht, die Quote für die Gläubiger zu erhöhen.
Ich sehe Limberg tatsächlich auch eher im Verwaltungsrat. Ihm traue ich zu, dass er das Wort "Kontrollorgan" mit Leben füllen würde.
Außerdem glaube ich, er sieht sich auch eher als interner Prüfer und nicht als verantwortlicher Gestalter. So bleibt er unabhängig vom Vorstand und der Mittelakquise!
Ziemlich wenig Resonanz hier bisher, aber vielleicht gibt es Anmeldungen über PN?
Jedenfalls gäbe es am Samstag viel zu diskutieren:
- das Spiel gegen Bocholt und die Leistung der Mannschaft
- die Entscheidung(en) (das Wort stört mich bei Gehlings, weil schon entschieden wurde! Es geht nun um deren Umsetzung!) des Verwaltungsrates
- die Vorschläge von Platzer für die weiteren Positionen im Vorstand
- wer möchte in die Satzungskommission und was sollte dort dringend geändert werden....
...für ein gutes Stündchen und eine Currywurst mit Cola ziemlich viel Inhalt - regt Euch!
bin dabei
Dieses dauernde und sich ständig wiederholende Gemähre geht mir wirklich auf den Sender. Limberg hat gestern klar empfohlen, Eser und Platzer nun machen zu lassen. Die Mitglieder haben dies mit überwältigendem Applaus und nicht zuletzt durch das 95%-Votum aus plus und minus (Enthaltungen abgezogen) unterstützt. All die Fragen, die Du ständig mantraartig aufwirfst, wird Dir HIER niemand beantworten können. Niemand wird Deine Bedenken entkräften können! Und warum nicht? Weil der Verein pleite ist! Das ist Fakt. Eser und Platzer glauben an die Rettung und sind spätestens nach der Abberufung von K+R durch den Verwaltungsrat in der Pflicht.
Sollten sie scheitern, dann sind wir immer noch pleite. Ja, das ist so!
Den Zeitverlust durch die Möglichkeit einer Rettung will die Mehrheit der Mitglieder in Kauf nehmen.
Akzeptiere das doch einfach mal. In 3 Monaten, wenn die Saison 25/26 konkret wird, dann sehen wir weiter. Einen Etat für die Landesliga werden wir dann vielleicht auch ohne Eser hinbekommen.
Wem der Verein am Herzen liegt, der sollte nun mit an einem Strang ziehen und nicht den Weg der Mehrheit weiter in Zweifel ziehen!
Der Drops ist aktuell nämlich gelutscht!
Morgen soll es einen Termin mit dem Insolvenzverwalter geben, um zu besprechen, dass auf dem von diesem eingerichteten Konto die Mittel von Herbrand und weiteren Sponsoren eingezahlt werden können. Weitere Mittel würde M-Soccermanagement zur Verfügung stellen, um die Insolvenz abzuwenden.
Limberg beschließt die Veranstaltung - über 3 Stunden.
Gute Nacht zusammen.
Ich finde übrigens, dass Limberg das hier gut, locker und sicher moderiert.
Limberg empfiehlt, Platzer und Eser nun die Freiheit zu geben, ihr Konzept nun umzusetzen und die Ankündigungen wahr zu machen.
Nachfrage zur Kooperation mit dem SC Krefeld. Limberg weiß um die Notwendigkeit, das Thema anzugehen. Erst müssen aber die aktuellen Probleme gelöst werden.
Limberg schließt die Veranstaltung mit dem Versprechen in naher Zukunft eine weitere Versammlung MV einzuberufen. Man müsse aber auch bedenken, dass der Insolvenzverwalter nun das Wort habe und "dazwischen grätschen" könnte.
Nachfrage zum Vorstand:
Für den Vorstand wird Platzer Chris, Bernd Limberg (der nicht zur Verfügung stehen würde), Voronov und den Krefelder Rechtsanwalt Wengersky vorschlagen. Limberg stünde ggf. für den Verwaltungsrat zur Verfügung.
Eser möchte (korrigiert) 30% den Großgläubigern sofort anbieten und den Rest über 4 Monate stunden lassen. Er glaubt, dass dies auch für die Stadt und das Finanzamt eine gute Lösung ist, da die Alternative in der Insolvenz 0% sind.
Eser erklärt den Schuldenstand und erläutert, die Zahlen seien viel zu hoch angesetzt. Man müsse zum Beispiel seine eigenen Darlehen abziehen. Insgesamt wären die Schulden viel geringer. Man wolle nun mit den Kleingläubigern Verbindung aufnehmen und mit diesen verhandeln. An das Finanzamt würde man einen ca. 20%-Betrag sehr schnell zahlen und dann weiteres vereinbaren. Beate Wieczorek fragt an, wie es sein kann, dass Limberg selbst am 30.6. noch die Insolvenz beantragen wollte und nun sei plötzlich alles gut - das müsse man auch glauben und nachvollziehen können.
Limberg erläutert, es habe im April 2024 ein großes Sponsorenmisstrauen gegen Scholten/ Thissen gegeben.
Wir seien außerdem ein Verein, der "nichts hat" - keine Grundstücke, keine Sicherheiten - alles sei sofort fällig. Der Saldo im April 2024 war grauenhaft. Deshalb habe man die Insolvenz als Ausweg zur Neuausrichtung gesehen - Bedingung; ohne Scholten/ Thissen mit den Sponsoren.
Limberg erläutert, dass im April noch kein "Eser" vorhanden war. Die Mannschaft habe sich in der Regionalliga etabliert.
Verbindlichkeiten aktuell: 1,2 Mio lt. übermittelter offener Postenliste des Insolvenzverwalters. Kleingläubiger/ Lieferanten seien nur noch zu ca. 60.000 (zzgl. 100.000 an Gummert). Limberg interpretiert es so, dass die Insolvenz lange geplant gewesen sei, da bei seinem Ausscheiden die Verbindlichkeiten bei Kleinlieferanten größer gewesen seien.
Auf Nachfrage erläutert Eser, seine Darlehenseinlagen lägen derzeit bei ca. 600.000 Euro, die noch buchhalterisch addiert werden müssten.
Er bezog sich auf die Planung der Saison 2023/24 und die prognostizierten Abgaben an die Berufsgenossenschaft, die man durch den "Deal" klein geredet hat.
Limberg stellt für die Zahlen 2023/24 einen Bezug zur Absage der MV her. Heute hätten Zahlen übermittelt werden müssen. Aus der Aufstiegssaison steht ein Fehlbetrag von ca. 140.000 zu Buche, der nicht erklärt, warum das Defizit aktuell so hoch ist. Die gesamte Planung 2023/24 sei unterirdisch gewesen, wichtige Posten seien in der Planung vergessen worden. Unter anderem habe man im Etat nach Öffnung der Grotenburg Einnahmen aus Testspielen gegen Bundesligisten eingeplant, die dann nicht zustande gekommen sind.
RWE, Pokalspiel im März war der Retter für die Saison 2023/24.
Limberg erläutert das Irland-Konto und Pfändungen.
Pfändungen habe es praktisch immer gegeben. Das inländische Vereinskonto sei bei Geldeingang unmittelbar durch die Bank jeweils "leergeträumt" und anschließend wieder freigegeben worden.
Ohne das Irland-Konto, das schon vor der Zeit von Limberg existiert habe, wäre der Verein regelmäßig handlungsunfähig gewesen.
Jahresabschluss 2022. Sven Hartmann erläutert seinen Anteil am bisherigen Schuldenstand. Als er am 30.05.2022 ausgeschieden ist, habe es beim Finanzamt keine Schulden gegeben. Er habe aber den Fehlbetrag für die Berufsgenossenschaft in Höhe von über 300.000 Euro bereits vorhergesehen. Der Oberligakader 2022/23 sei zu teuer gewesen. Dies sei durch das DasBob-Luftschloss beiseite geschoben worden.
Eser erklärt, ab morgen steht der Herbrand-Deal.
Nachfrage zu den Darlehensverträgen:
Eser erklärt, diese Gelder in den nächsten 10-20 Jahren nicht zurückzufordern. Ausnahme wäre, wenn der Verein in die 3. Liga aufsteigen würde und entsprechende Einnahmen generiert werden können. Er würde allerdings den Verein nicht in finanzielle Bedrängnis bringen.
Limberg erläutert gegenüber den Mitgliedern eine Selbstverständlichkeit, nämlich dass jemand der einem "totkranken Patienten" ständig Geld zur Verfügung stellt nicht überrascht sein darf, wenn er es nicht wieder zurückbekommt.
Dennoch soll der Verein selbst den Anspruch haben, in besseren Zeit auch Geld zurückzuzahlen
Nun wird zu den übrigen Darlehensverträgen mit Eser nachgefragt. Eser erklärt die moralische Verpflichtung, die Spieler zu bezahlen. Er habe den ursprünglichen Etatzahlen vertraut. Irgendwann habe er festgestellt, dass aus den Heimspielen überhaupt kein Geld an die Spieler gezahlt würde. Dies habe er nicht verstanden und deshalb nach dem MSV-Spiel die Zahlung an die Spieler eingestellt.
Nun erläutert er wieder die vorher festgelegten Abläufe für die Einnahmen des MSV-Spiel. Das wiederhole ich nicht nochmal alles.
Nun nochmal der Herbrand-Deal, warum er es gestoppt hat - auch mittlerweile alles bekannt.
Eser ergreift das Wort und erläutert, dass er vor Zeugen hier ankündigt, seinen Anwalt morgen zu informieren, dass er auf die vertraglich verbrieften Rechte zum Catering und Marketing verzichtet. Er beabsichtige nicht, hierdurch Geld zu verdienen.