vorwärtsblaurot
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Da man die sportliche Qualifikation aktuell nicht berücksichtigen kann, geht es allein um die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen für einen Spielbetrieb in der 3. Liga. Dafür ist jetzt in erster Linie Noah verantwortlich. Entweder es wird also aktuell im Hintergrund fleißig und kompetent gearbeitet und kommuniziert oder man kann ein weiteres Jahr in der 3. Liga vergessen. Da wir bis jetzt noch absolut nichts vernommen haben, bin ich weiterhin eher etwas pessimistisch, dass wir die Probleme gelöst bekommen.
Für wie realistisch haltet ihr es denn, dass eine Verfügbarkeit des Stadions unter gewissen Einschränkungen auch bedeuten kann, dass Eigentümer und Nutzer der Grotenburg sich angesichts der Pandemielage darauf verständigen, einen Spielbetrieb auf einer Baustelle Grotenburg zu gewährleisten? Der SV Wehen Wiesbaden spielt aktuell auch auf einer Baustelle mit einem Fassungsvermögen von 9.100 Zuschauern. Welche Arbeiten müssen denn aktuell überhaupt noch erledigt werden, um zunächst schonmal rein sportlich die notwendigen Bedingungen zu liefern? Da geht es doch vor allem um den Rasen, oder? Wie schnell könnten die Tribünen samt Plätzen fertig sein? 10 bunte Kassenhäuschen, 10 Kioske und ein fertiger Polizei-Container könnten doch im Laufe der Saison noch erstellt werden, schränken den Spielbetrieb aber doch erstmal nicht unmittelbar ein. Es wäre schön, wenn man mal wieder ein Update von der Stadt und AS+P bekommen würde, wie es überhaupt weitergehen soll und wenn der Stadtrat nun endlich die Mehrkosten absegnen würde. Aber auch dazu wäre eine konstruktive Beteiligung von Noah von Bedeutung...
Es wird in jedem Fall eine Herausforderung, die Bedingungen im Verein innerhalb der nächsten Monate an normales Drittliga-Niveau anzupassen. Ich bin angesichts des bisherigen (Nicht-)Auftritts von Noah skeptisch, dass sie die Baustellen angemessen in den Griff bekommen und glaube auch, dass die Spieler schon jetzt keinen guten Eindruck von Noah haben. Um das zu ändern, wären wie gesagt sehr deutliche Fortschritte vonnöten. Und selbst dann glaube ich, dass einige Spieler einfach das erste gute Angebot aus z.B. Ingolstadt, München oder Rostock annehmen werden, weil das für sie unter dem Strich einfach ein Karrieresprung wäre, trotz der schönen Zeit mit den anderen Jungs hier beim KFC. Letztlich sind es Profis, die in ihrer Karriere noch viel vorhaben.
Ich habe vorhin mal darüber nachgedacht, was mit unserer sympathischen Mannschaft im Sommer passieren wird. Wenn wir absteigen, dann werden zwangsläufig alle Leistungsträger gehen, aber selbst im Falle eines Klassenerhalts befürchte ich, dass sehr viele Spieler den Verein verlassen werden, weil sie einfach genug von diesen Bedingungen haben, sich so schnell auch nichts bessern wird und sie auch gute Angebote bekommen werden.
Für Kirchhoff, Grimaldi und Osawe sollte im Sommer Schluss bei uns sein, weil das Kosten-Nutzen-Verhältnis einfach gar nicht stimmt.Göbel, Girdvainis, Fechner, Feigenspan und Schneider werden ganz bestimmt neue Vereine finden können.Wagner, Gnaase, Marcussen, van Ooijen, Albutat, Pusch und Traoré werden ebenfalls trotz Vertrag gute Angebote von (guten) Drittligisten o.Ä. bekommen und werden deshalb auch schwer zu halten sein.Bleiben könnten eventuell Lukimya (wobei selbst er Besserung fordert), Dorda, Königshofer, Kobiljar, Jurjus, Kinsombi, Kiprit, Anapak und Paris.
Ich sehe also selbst im Falle eines Klassenerhalts einen harten Sommer auf uns zukommen. Und wer arbeitet ab April, Mai dann professionell am neuen Kader, mit welchen Mitarbeitern (im Scouting z.B.)? Welche Argumente werden wir für neue Spieler, vor allem aus dem Inland, haben? Hier liegt verdammt viel verbrannte Erde...
Für Kirchhoff, Grimaldi und Osawe sollte im Sommer Schluss bei uns sein, weil das Kosten-Nutzen-Verhältnis einfach gar nicht stimmt.Göbel, Girdvainis, Fechner, Feigenspan und Schneider werden ganz bestimmt neue Vereine finden können.Wagner, Gnaase, Marcussen, van Ooijen, Albutat, Pusch und Traoré werden ebenfalls trotz Vertrag gute Angebote von (guten) Drittligisten o.Ä. bekommen und werden deshalb auch schwer zu halten sein.Bleiben könnten eventuell Lukimya (wobei selbst er Besserung fordert), Dorda, Königshofer, Kobiljar, Jurjus, Kinsombi, Kiprit, Anapak und Paris.
Ich sehe also selbst im Falle eines Klassenerhalts einen harten Sommer auf uns zukommen. Und wer arbeitet ab April, Mai dann professionell am neuen Kader, mit welchen Mitarbeitern (im Scouting z.B.)? Welche Argumente werden wir für neue Spieler, vor allem aus dem Inland, haben? Hier liegt verdammt viel verbrannte Erde...
Sehr ansprechende Leistung gegen einen starken Gegner. Wenn man diesen Offensivgeist beibehält und hinten wieder konsequenter wird, dann sind auch noch einige Punkte drin. Werden aber trotzdem ganz harte drei Monate.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das nochmal schreibe, aber Grimaldi ist aktuell wirklich der Stürmer, der unserem Spiel noch am meisten bringt.
Respekt für das Offensivspiel (bis auf den Abschluss). Hätte ich gerne so öfter in der Hinrunde gesehen.
Traoré übrigens bärenstark!
Traoré übrigens bärenstark!
Göbel raus? Hat heute mal wieder in einigen Situationen defensiv kein Land gesehen, dafür offensiv immer mit brauchbaren Bällen. Für mich nach wie vor eher einer für die Offensive, aber wir spielen ja eigentlich ohne echte offensive Außenbahnspieler.
Unterschreibe ich alles!
Wir spielen aktuell befreiter und gefälliger nach vorne als in der Hinrunde, wohl weil wir nicht viel zu verlieren haben. Das geht aber scheinbar auf Kosten der defensiven Stabilität, vielleicht macht jetzt auch nicht mehr jeder zu 110% jeden Weg nach hinten. Die berühmte Balance macht es aus. Hoffentlich gibt das keine Klatsche.
Wiesbaden holt gerade leider alle wichtigen Zweikämpfe und spielt dazu jetzt schneller. Dann wird es schnell offen hinten.
Malone spielt halt bald für Augsburg Bundesliga. Zu gut.
KEV
·
Man darf nicht vergessen, dass die Pinguine eine völlig neu zusammengestellte Mannschaft haben und dass es in der Liga um nichts mehr geht. Wenn der letzte Platz den Abstieg bedeuten würde, würde man auch drastischer berichten, aber so werden die Spiele als Trainingsspiele betrachtet und kleine Entwicklungen als Fortschritte gesehen. Außerdem wurde erst kürzlich wieder der Trainer gewechselt. Und dass ein 1:6 im Eishockey nicht mit einem 1:6 im Fußball gleichzusetzen ist, das sollte man auch wissen. Ich weiß aber auch nicht, warum hier immer wieder so verbissen der Vergleich mit dem KEV angestellt wird. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Lasst uns doch auf unser täglich Brot konzentrieren. Bei manchen scheint der Stachel echt tief zu sitzen, dass die eben etwas mehr Kredit in dieser Stadt haben. Damit müssen wir leben und das Beste draus machen.
Wir sind hier nicht im Kino, sondern sind von Herzen Fans eines Fußballvereins.
Ich stimme dir zu, dass eine zeitgemäße Grotenburg einer der zentralen Faktoren, vielleicht DER zentralste Faktor, für unser Fortbestehen ist. Ich bin auch der Ansicht, dass die Stadt jetzt Wort halten und sich zu uns bekennen muss, indem sie das Stadion drittligatauglich macht, damit wir über Jahre eine vernünftige Perspektive haben. Das meinte ich ja auch ganz grundsätzlich, aber vor allem für eine Zukunft in der Oberliga: Ohne eine Stadt an unserer Seite wird nichts gehen.Ich glaube nicht, dass es als Oberligist einfacher wird, die Stadt von der Fertigstellung der Grotenburg zu überzeugen, ich glaube nur, dass man dann wenigstens auf einer Baustelle spielen könnte, weil die Regularien in der Oberliga nicht so streng sind.
Zum Thema Ratssitzung wurde hier schon alles geschrieben. Meine Sicht ist, dass der Zeitpunkt von MPs Abschiedsverkündung und die dadurch ungewisse Zukunft des Vereins erstmal ein gewichtiges Argument für einige Ratsmitglieder war, der Kostenerhöhung vorerst nicht zuzustimmen. Das war ja keine generelle Absage, dazu ein sehr knappes Ergebnis und der Druck auf den Rat wird jetzt nicht kleiner geworden sein, nachdem Einsparpotenziale ermittelt wurden und vielleicht weitere Gespräche zwischen Verein und Stadt stattgefunden haben. Wir müssen aber doch einfach akzeptieren, dass wir in Krefeld nicht der allseits beliebte Fußballklub sind, der andere Vereine in ihren Städten sind und daher nicht bedingungslosen Rückhalt genießen. Trotzdem haben wir nicht wenige Fürsprecher im Stadtrat sitzen. Jetzt liegt es auch an den weiteren Entwicklungen im Verein und damit verbundenen positiven Signalen an die Stadt. Ich finde schon, dass eine Bereitschaft von Seiten der Stadt zu spüren ist, aber auch wir müssen eben einen Schritt auf die Stadt zugehen.
Die Beispiele wie Speldorf und Homberg sind von ihrer Geschichte, ihrem Namen und ihrem Fanpotential überhaupt nicht mit uns zu vergleichen, was ich für einen wichtigen Punkt halte. Wir haben hier ganz andere Entwicklungspotentiale als diese Vereine, für die die Ober- oder Regionalliga das Maximum sind. Diese Vereine haben aber gezeigt, wie man in unteren Ligen sportlich gut arbeitet. Wenn wir das hinbekommen würden und auf allen anderen Ebenen mal unsere Potentiale ausreizen würden (z.B. Marketing, Merchandising, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit, Fanbetreuung), dann könnte man eine positive Aufwärtsspirale in Gang setzen. Und dann bin ich auch davon überzeugt, dass nicht jeder Spieler den Verein ohne Weiteres verlassen würde. Bei einem Aufstieg in die Regionalliga müssten wir diese Entwicklung "einfach" weiterführen, auf allen Ebenen. Wieso sollte es nicht bald sexy sein, zum KFC zu gehen, wenn man an einigen Stellschrauben konsequent dreht?
Schön waren die ganzen Spielzeiten nicht, das ist schon klar. Aber ich frage mich trotzdem, bei allem Frust, was es bringen sollte, den Verein dicht zu machen, weil wir ein, zwei Jahre stagnierten. Ich finde, man sollte sich auch immer etwas mit den Ligen arrangieren und sie annehmen - auch ein Problem in jenen Jahren. Die Saison 2009/2010 z.B. war insgesamt doch eine recht Ordentliche. Man ist nicht aufgestiegen, was bitter war, trotzdem hat man sportlich einen Schritt nach vorne gemacht, das Pokalaus im Elferschießen gegen Oberligist Speldorf habe ich z.B. auch nicht als Enttäuschung in Erinnerung.
Zum Thema Ratssitzung wurde hier schon alles geschrieben. Meine Sicht ist, dass der Zeitpunkt von MPs Abschiedsverkündung und die dadurch ungewisse Zukunft des Vereins erstmal ein gewichtiges Argument für einige Ratsmitglieder war, der Kostenerhöhung vorerst nicht zuzustimmen. Das war ja keine generelle Absage, dazu ein sehr knappes Ergebnis und der Druck auf den Rat wird jetzt nicht kleiner geworden sein, nachdem Einsparpotenziale ermittelt wurden und vielleicht weitere Gespräche zwischen Verein und Stadt stattgefunden haben. Wir müssen aber doch einfach akzeptieren, dass wir in Krefeld nicht der allseits beliebte Fußballklub sind, der andere Vereine in ihren Städten sind und daher nicht bedingungslosen Rückhalt genießen. Trotzdem haben wir nicht wenige Fürsprecher im Stadtrat sitzen. Jetzt liegt es auch an den weiteren Entwicklungen im Verein und damit verbundenen positiven Signalen an die Stadt. Ich finde schon, dass eine Bereitschaft von Seiten der Stadt zu spüren ist, aber auch wir müssen eben einen Schritt auf die Stadt zugehen.
Die Beispiele wie Speldorf und Homberg sind von ihrer Geschichte, ihrem Namen und ihrem Fanpotential überhaupt nicht mit uns zu vergleichen, was ich für einen wichtigen Punkt halte. Wir haben hier ganz andere Entwicklungspotentiale als diese Vereine, für die die Ober- oder Regionalliga das Maximum sind. Diese Vereine haben aber gezeigt, wie man in unteren Ligen sportlich gut arbeitet. Wenn wir das hinbekommen würden und auf allen anderen Ebenen mal unsere Potentiale ausreizen würden (z.B. Marketing, Merchandising, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendarbeit, Fanbetreuung), dann könnte man eine positive Aufwärtsspirale in Gang setzen. Und dann bin ich auch davon überzeugt, dass nicht jeder Spieler den Verein ohne Weiteres verlassen würde. Bei einem Aufstieg in die Regionalliga müssten wir diese Entwicklung "einfach" weiterführen, auf allen Ebenen. Wieso sollte es nicht bald sexy sein, zum KFC zu gehen, wenn man an einigen Stellschrauben konsequent dreht?
Schön waren die ganzen Spielzeiten nicht, das ist schon klar. Aber ich frage mich trotzdem, bei allem Frust, was es bringen sollte, den Verein dicht zu machen, weil wir ein, zwei Jahre stagnierten. Ich finde, man sollte sich auch immer etwas mit den Ligen arrangieren und sie annehmen - auch ein Problem in jenen Jahren. Die Saison 2009/2010 z.B. war insgesamt doch eine recht Ordentliche. Man ist nicht aufgestiegen, was bitter war, trotzdem hat man sportlich einen Schritt nach vorne gemacht, das Pokalaus im Elferschießen gegen Oberligist Speldorf habe ich z.B. auch nicht als Enttäuschung in Erinnerung.
Ich kann deine Enttäuschung schon nachvollziehen, weil die Zeit nach dem Doppelabstieg kein Zuckerschlecken für einen Fan war. Und nein, aktiv wollen tue ich den Amateurfußball nicht. ABER wenn es dazu kommen würde, dann wäre ich dabei, würde es annehmen, die Chancen sehen und würde weiter mitfiebern, einfach weil es mein Verein ist und es immer weitergehen muss. Und erst wenn man alle Möglichkeiten ausgeschöpft hätte und man trotzdem im Niemandsland der Oberliga verharren würde, dann würde sich vielleicht so etwas wie Resignation einstellen. Aber so richtig würde doch auch dann der Spaß nicht verloren gehen, oder? Wieso den Spaß am KFC verlieren, "nur" weil man wieder absteigt? Klar ist Lautern auswärts geiler als Kapellen auswärts, aber am Ende geht es doch um den Kern der Sache, nicht immer nur um die großen Namen und tollen Touren, auch wenn die natürlich attraktiver sind.
Nennenswert Fans dazugewinnen kann man immer, auch als Oberligist, wenn man denn verlässliche und mitreißende Arbeit im Verein leistet.
Was genau ist denn für dich seriös und erfolglos? Solider Oberligist mit Potential für Regionalliga?
Ich bin hier schon ein paar mal konkreter geworden, aber natürlich bleibt es aktuell bei hypothetischen Aussagen. Es gibt jedenfalls sehr viele tote Potenziale im Verein, davon bin ich überzeugt. Und ich glaube auch, dass es kompetente Persönlichkeiten gäbe, die mit anpacken würden, aber natürlich kann ich das aktuell nicht beweisen.
Nennenswert Fans dazugewinnen kann man immer, auch als Oberligist, wenn man denn verlässliche und mitreißende Arbeit im Verein leistet.
Was genau ist denn für dich seriös und erfolglos? Solider Oberligist mit Potential für Regionalliga?
Ich bin hier schon ein paar mal konkreter geworden, aber natürlich bleibt es aktuell bei hypothetischen Aussagen. Es gibt jedenfalls sehr viele tote Potenziale im Verein, davon bin ich überzeugt. Und ich glaube auch, dass es kompetente Persönlichkeiten gäbe, die mit anpacken würden, aber natürlich kann ich das aktuell nicht beweisen.
Woher nehmt ihr diese Gewissheit, dass das alles nicht eintreten kann und wird? Weil es vor Jahren auch so war? Das ist kein sehr starkes Argument. Eure Argumentation beruht doch ausschließlich auf den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit, sie ist dadurch aber eben kein Naturgesetz. Die Entwicklung kann 2021 ganz anders laufen, wenn sie von allen Seiten mitgetragen wird und alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden! Ist das der Fall, dann sehe ich eine Zukunft für uns. Garantieren kann ich das natürlich nicht, aber ihr könnt ja genauso wenig eine positive Entwicklung des KFC zu einem gut geführten Profiverein garantieren, sondern hofft auch einfach nur stark, dass das alles schon irgendwie wird.
Ich habe zu den Details bereits einiges geschrieben, aber es ist natürlich klar, dass es NUR in einem wohlwollenden, kooperativen Verhältnis zur Stadt funktionieren wird und das sehe ich eben nicht als unmöglich an. Ich spüre nicht, dass uns die Stadt hängen lässt und bin deswegen davon überzeugt, dass man uns auch im Falle eines Neuanfangs in der Oberliga helfen würde, weil man sich des Stellenwertes des KFC bewusst ist.
Zu neuen Vorständen ist meine Meinung, dass es kaum möglich ist, unseriöser und inkompetenter zu arbeiten als unsere letzte Vereinsführung. Ich bin davon überzeugt, dass sich vernünftige Menschen finden lassen würden, die den Verein angemessen führen können.
Ich weiß, wir haben auch schon im Amateurfußball vielen Spielern Profibedingungen geboten, was aber ziemlich außergewöhnlich in Deutschland war. Man kann auch mit weniger Geld gute Mannschaften aufbauen, was wir damals ja schmerzlich an Vereinen wie Speldorf oder Homberg sehen mussten. Wo die Reise für diese Vereine danach hinging, ist erstmal zweitrangig.Wir waren damals einfach trotz der finanziellen Möglichkeiten nicht professionell genug aufgestellt, denn eigentlich hätten wir viel mehr erreichen müssen.
Ich glaube, dass man Seriosität und Professionalität auch in einer Oberliga gut gewährleisten kann und damit schnell an die Regionalliga anklopfen könnte. Und ich glaube wie gesagt auch, dass sich, wenn man auf allen Ebenen das Beste gibt, genügend Menschen auch in einer Oberliga weiterhin für den KFC begeistern können, auch wenn man mal verliert. Dass das vermutlich keine 5000 sein werden, ist klar.
Du hast schon recht, dass die Zeit zwischen 2005 und 2010 insgesamt vergleichsweise trist war, woran aber AUCH der Verein schuld war, auch die Zeit, weil alle nach der WM in die Bundesliga-Stadien gerannt sind, und auch der Unwille, sich als ehemaliger Bundesligist zum ersten Mal mit Oberliga oder Verbandsliga zufrieden zu geben (was damals sicherlich hart war). Die Zeiten haben sich allerdings etwas geändert. Wir haben eine breitere Fanbasis, einen anderen OB, es gibt soziale Medien etc.
Ich war damals noch ein Jugendlicher und habe die Zeit mit Sicherheit nicht so intensiv miterlebt wie andere hier, trotzdem war ich auch in der Oberliga und Verbandsliga oft genug im Stadion. Die Zeit bis 2008 habe ich als noch relativ erträglich wahrgenommen, "nur" eine Liga unterhalb der Regionalliga mit netten Spielen gegen z.B. Oberhausen, auch wenn sportlich viel schiefgelaufen ist. Die einzige so richtig quälende Saison war doch die Saison 2008/2009: da hat man es einfach nicht hinbekommen, mit den Mitteln von Lakis eine hungrige und schlagfertige Truppe zu formen. Das war bitter und natürlich kann ich verstehen, dass damals viele die Schnauze voll hatten. Es hätte aber auch anders laufen können, woraus man lernen kann. Zudem sind wir Fans jetzt wie gesagt leiderprobter und es ist kein Kulturschock mehr, wenn man mal am Stankett stehen muss.2009/2010 war insgesamt eine ganz ordentliche Saison, in der man aber auch viel Geld verbrannt hat. Trotzdem konnte man wahrnehmen, dass die Zuschauer kommen, wenn man halbwegs oben mitspielt. Ich bin eben der Meinung, dass man sich keinen Tekkan und Albayrak leisten muss, um aufzusteigen. Es gibt genügend Vereine, die mit einem kleineren Etat die Oberliga erfolgreich bespielen.
Naja dass man erstmal alles gegen einen Abstieg unternimmt, ist ja klar. Ich nehme auch gerne die 3. Liga und gehe nicht runter. Nur müssen wir eben ehrlich die Verhältnisse in unserem Verein betrachten. MP hat einen Scherbenhaufen hinterlassen und wir sind jetzt substanzlos in die Arme armenischer Investoren getaumelt. Ob das gut geht, bezweifle ich aktuell und genau deshalb und NUR deshalb, weil ich einfach keine Strukturen und keinen Plan erkenne, überlege ich, ob ein Schritt zurück nicht besser wäre. Denn im Gegensatz zu den von dir genannten Vereinen fehlen uns fast jegliche Grundlagen für den bezahlten Fußball.
Wir müssen auch mal ehrlich und realistisch sein: von den großen Zeiten ist nicht mehr als die Grotenburg übrig geblieben, wir leben nur noch von unserem Namen und den Geschichten, aber Perspektive im Profifußball ist aktuell kaum da. Ich will auch am liebsten Profifußball in Krefeld und mich mit den Besten messen, ich will nicht auf Teufel komm raus Oberliga spielen, weil dort alles so toll war, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Wir müssen der Realität ins Auge blicken, dass wir aktuell nicht so viele Argumente für eine sinnvolle Zukunft in Liga 3 und höher haben.
Ich habe zu den Details bereits einiges geschrieben, aber es ist natürlich klar, dass es NUR in einem wohlwollenden, kooperativen Verhältnis zur Stadt funktionieren wird und das sehe ich eben nicht als unmöglich an. Ich spüre nicht, dass uns die Stadt hängen lässt und bin deswegen davon überzeugt, dass man uns auch im Falle eines Neuanfangs in der Oberliga helfen würde, weil man sich des Stellenwertes des KFC bewusst ist.
Zu neuen Vorständen ist meine Meinung, dass es kaum möglich ist, unseriöser und inkompetenter zu arbeiten als unsere letzte Vereinsführung. Ich bin davon überzeugt, dass sich vernünftige Menschen finden lassen würden, die den Verein angemessen führen können.
Ich weiß, wir haben auch schon im Amateurfußball vielen Spielern Profibedingungen geboten, was aber ziemlich außergewöhnlich in Deutschland war. Man kann auch mit weniger Geld gute Mannschaften aufbauen, was wir damals ja schmerzlich an Vereinen wie Speldorf oder Homberg sehen mussten. Wo die Reise für diese Vereine danach hinging, ist erstmal zweitrangig.Wir waren damals einfach trotz der finanziellen Möglichkeiten nicht professionell genug aufgestellt, denn eigentlich hätten wir viel mehr erreichen müssen.
Ich glaube, dass man Seriosität und Professionalität auch in einer Oberliga gut gewährleisten kann und damit schnell an die Regionalliga anklopfen könnte. Und ich glaube wie gesagt auch, dass sich, wenn man auf allen Ebenen das Beste gibt, genügend Menschen auch in einer Oberliga weiterhin für den KFC begeistern können, auch wenn man mal verliert. Dass das vermutlich keine 5000 sein werden, ist klar.
Du hast schon recht, dass die Zeit zwischen 2005 und 2010 insgesamt vergleichsweise trist war, woran aber AUCH der Verein schuld war, auch die Zeit, weil alle nach der WM in die Bundesliga-Stadien gerannt sind, und auch der Unwille, sich als ehemaliger Bundesligist zum ersten Mal mit Oberliga oder Verbandsliga zufrieden zu geben (was damals sicherlich hart war). Die Zeiten haben sich allerdings etwas geändert. Wir haben eine breitere Fanbasis, einen anderen OB, es gibt soziale Medien etc.
Ich war damals noch ein Jugendlicher und habe die Zeit mit Sicherheit nicht so intensiv miterlebt wie andere hier, trotzdem war ich auch in der Oberliga und Verbandsliga oft genug im Stadion. Die Zeit bis 2008 habe ich als noch relativ erträglich wahrgenommen, "nur" eine Liga unterhalb der Regionalliga mit netten Spielen gegen z.B. Oberhausen, auch wenn sportlich viel schiefgelaufen ist. Die einzige so richtig quälende Saison war doch die Saison 2008/2009: da hat man es einfach nicht hinbekommen, mit den Mitteln von Lakis eine hungrige und schlagfertige Truppe zu formen. Das war bitter und natürlich kann ich verstehen, dass damals viele die Schnauze voll hatten. Es hätte aber auch anders laufen können, woraus man lernen kann. Zudem sind wir Fans jetzt wie gesagt leiderprobter und es ist kein Kulturschock mehr, wenn man mal am Stankett stehen muss.2009/2010 war insgesamt eine ganz ordentliche Saison, in der man aber auch viel Geld verbrannt hat. Trotzdem konnte man wahrnehmen, dass die Zuschauer kommen, wenn man halbwegs oben mitspielt. Ich bin eben der Meinung, dass man sich keinen Tekkan und Albayrak leisten muss, um aufzusteigen. Es gibt genügend Vereine, die mit einem kleineren Etat die Oberliga erfolgreich bespielen.
Naja dass man erstmal alles gegen einen Abstieg unternimmt, ist ja klar. Ich nehme auch gerne die 3. Liga und gehe nicht runter. Nur müssen wir eben ehrlich die Verhältnisse in unserem Verein betrachten. MP hat einen Scherbenhaufen hinterlassen und wir sind jetzt substanzlos in die Arme armenischer Investoren getaumelt. Ob das gut geht, bezweifle ich aktuell und genau deshalb und NUR deshalb, weil ich einfach keine Strukturen und keinen Plan erkenne, überlege ich, ob ein Schritt zurück nicht besser wäre. Denn im Gegensatz zu den von dir genannten Vereinen fehlen uns fast jegliche Grundlagen für den bezahlten Fußball.
Wir müssen auch mal ehrlich und realistisch sein: von den großen Zeiten ist nicht mehr als die Grotenburg übrig geblieben, wir leben nur noch von unserem Namen und den Geschichten, aber Perspektive im Profifußball ist aktuell kaum da. Ich will auch am liebsten Profifußball in Krefeld und mich mit den Besten messen, ich will nicht auf Teufel komm raus Oberliga spielen, weil dort alles so toll war, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. Wir müssen der Realität ins Auge blicken, dass wir aktuell nicht so viele Argumente für eine sinnvolle Zukunft in Liga 3 und höher haben.
Hat ja vielleicht auch etwas damit zu tun, dass man selber nichts von sich preisgibt. Wenn ich Gerüchte über mich lese, von Leuten, die mich nicht kennen, mit denen ich aber zu tun haben soll und muss, und ich halte diese Gerüchte für falsch, ja dann sollte ich doch mal überlegen, ob ich nicht vielleicht mal an diese Menschen herantrete und mich ihnen vorstelle und damit die Gerüchte aus dem Weg schaffe. Ob Noah so transparent sein möchte, wird man sehen. Nur darf man sich nicht über Gerüchte beschweren, wenn man sich nicht öffnet.
Unser Stadion ist das Grotenburg-Stadion. Eine Anlage würde sich mit gutem Willen von allen Seiten finden lassen.
Es müssen ja nicht direkt Millionen sein.
Und ich meinte, dass sich die Älteren nach Bundesliga sehnen. Dass man sich nicht danach sehnt, in der Oberliga zu spielen, sollte klar sein. Die Frage ist doch immer nur, was die beste Lösung für die Entwicklung des Vereins und für das Wohl der Fans ist. Wer nicht mehr ins Stadion geht, weil er keinen Bock auf Oberliga hat, dem kann man halt nicht helfen. Jeder kann für sich entscheiden. Ich bin mir aber sicher, dass einige Fans dem Verein auch in der Oberliga die Treue halten würden, erst recht, wenn an grundlegenden Misständen gearbeitet wird, für die es auch nicht viel Geld braucht.
Es müssen ja nicht direkt Millionen sein.
Und ich meinte, dass sich die Älteren nach Bundesliga sehnen. Dass man sich nicht danach sehnt, in der Oberliga zu spielen, sollte klar sein. Die Frage ist doch immer nur, was die beste Lösung für die Entwicklung des Vereins und für das Wohl der Fans ist. Wer nicht mehr ins Stadion geht, weil er keinen Bock auf Oberliga hat, dem kann man halt nicht helfen. Jeder kann für sich entscheiden. Ich bin mir aber sicher, dass einige Fans dem Verein auch in der Oberliga die Treue halten würden, erst recht, wenn an grundlegenden Misständen gearbeitet wird, für die es auch nicht viel Geld braucht.
Fakt ist: Wir sind unter Noah weiterhin quasi komplett abhängig von einem Unternehmen. So haben es die Mitglieder entschieden aus vermeintlicher Alternativlosigkeit. Man kann jetzt entgegnen, dass Vereine wie Hansa Rostock oder Waldhof Mannheim auch ziemlich abhängig von einem Geldgeber sind, aber man muss doch schon klar unterscheiden: Dort sind es regionale Gönner, deren Geldquellen mehr oder weniger nachzuvollziehen sind, die in der Öffentlichkeit auftreten, eine nachhaltige Entwicklung anstreben, sich aus dem Sportlichen raushalten und dafür Fachmänner arbeiten lassen. Daneben verfügen diese Vereine auch noch über eine ordentliche Sponsorenbasis.
Wir dagegen sind noch abhängiger, von einer Holding aus Armenien, über deren Hintergrund man nichts weiß, von deren Köpfen man nichts hört, obwohl der ganze Verein in ihrer Hand ist, die sich aber trotzdem scheinbar in sportliche Belange einmischen mit unklaren Zielen, obwohl sie nicht die Kompetenzen dafür zu haben scheinen. Ziemlich viele Fragezeichen bei gleichzeitig sehr großer Abhängigkeit. Dieser Zustand ist für mich Tag für Tag kaum zu ertragen. Wir sind schon jetzt Spielball irgendwelcher Menschen, die über unseren Verein bestimmen können und uns dabei völlig im Nebel stehen lassen, weil sie wissen, wie verzweifelt die Lage ist. Uns wird nicht geholfen, wir werden womöglich für uns unbekannte Zwecke benutzt.
Die Alternative wäre, aus diesem Zirkus auszubrechen und zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und das Heft selbst in die Hand zu nehmen, natürlich auf Kosten größerer Erfolgsaussichten in den nächsten Jahren. Das ist die eigentliche Abwägung, die hier spaltet: nehmen wir quasi alles in Kauf, um den Traum von der Bundesliga weiter zu leben, der aber auch nicht unbedingt Wahrheit werden muss, oder ziehen wir einen Schlussstrich und gehen unseren eigenen, kleineren Weg, den wir selber nach bestem Wissen und Gewissen bestimmen können. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass sehr viele, die die guten Zeiten miterlebt haben, gerne wieder dorthin zurückkehren würden und dafür auch vieles in Kauf nehmen würden. Ich z.B. kann, aufgrund meiner KFC-Vergangenheit und auf Basis einer realistischen Einschätzung unserer Voraussetzungen im Jahr 2021, auch mit Oberliga oder später Regionalliga leben. Bundesliga ist attraktiv, es gibt aber leider kein Anrecht für Traditionsvereine auf einen Startplatz und der Weg dorthin von unten ist sehr schwierig. Auch andere Vereine haben sich damit abgefunden und können trotzdem noch überleben.
Wir dagegen sind noch abhängiger, von einer Holding aus Armenien, über deren Hintergrund man nichts weiß, von deren Köpfen man nichts hört, obwohl der ganze Verein in ihrer Hand ist, die sich aber trotzdem scheinbar in sportliche Belange einmischen mit unklaren Zielen, obwohl sie nicht die Kompetenzen dafür zu haben scheinen. Ziemlich viele Fragezeichen bei gleichzeitig sehr großer Abhängigkeit. Dieser Zustand ist für mich Tag für Tag kaum zu ertragen. Wir sind schon jetzt Spielball irgendwelcher Menschen, die über unseren Verein bestimmen können und uns dabei völlig im Nebel stehen lassen, weil sie wissen, wie verzweifelt die Lage ist. Uns wird nicht geholfen, wir werden womöglich für uns unbekannte Zwecke benutzt.
Die Alternative wäre, aus diesem Zirkus auszubrechen und zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und das Heft selbst in die Hand zu nehmen, natürlich auf Kosten größerer Erfolgsaussichten in den nächsten Jahren. Das ist die eigentliche Abwägung, die hier spaltet: nehmen wir quasi alles in Kauf, um den Traum von der Bundesliga weiter zu leben, der aber auch nicht unbedingt Wahrheit werden muss, oder ziehen wir einen Schlussstrich und gehen unseren eigenen, kleineren Weg, den wir selber nach bestem Wissen und Gewissen bestimmen können. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass sehr viele, die die guten Zeiten miterlebt haben, gerne wieder dorthin zurückkehren würden und dafür auch vieles in Kauf nehmen würden. Ich z.B. kann, aufgrund meiner KFC-Vergangenheit und auf Basis einer realistischen Einschätzung unserer Voraussetzungen im Jahr 2021, auch mit Oberliga oder später Regionalliga leben. Bundesliga ist attraktiv, es gibt aber leider kein Anrecht für Traditionsvereine auf einen Startplatz und der Weg dorthin von unten ist sehr schwierig. Auch andere Vereine haben sich damit abgefunden und können trotzdem noch überleben.
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