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Grotenburg - Sanierung ·
Immerhin hat Tim Albutat 2016 mit dem MSV im Niederrhein-Pokal in der Grotenburg gespielt und Mike Feigenspan 2017 mit Borussia Mönchengladbach ll in der Regionalliga West (und dabei sogar getroffen).
Das können alle möglichen Bedingungen sein, je nach Konzept des Investors, zu Themen, die Fans und im Konkreten die Mitglieder als fundamental betrachten.
Mit Rettung meinte ich eine nachhaltigere Rettung als für vielleicht ein Jahr. Sorry für die wiederholt unklare Ausdrucksweise. Natürlich würde uns ein Investor erstmal vermutlich retten, aber wenn hinter dem neuen Mann einfach kein wirklich seriöses Konzept steckt (was aktuell keiner weiß) und dadurch unsere Zukunft schon bald wieder in Gefahr sein könnte oder der Ruf stark beschädigt werden könnte, dann müsste man sich meiner Ansicht auch schon jetzt fragen, ob sich das Ganze überhaupt noch lohnt. Letztlich ist es eine reine Vertrauenssache. Manche vertrauen, manche eben nicht so stark, wie es die Abstimmung erfordert. Verein und Investor könnten in der Hinsicht einen Schritt entgegen kommen und wir hätten hier bestimmt nicht so lange Diskussionen.
Wir sind nun über 4 Jahre weiter und es soll vorkommen, dass man aus Erfahrungen seine Rückschlüsse zieht.
Also ich finde den Vergleich mit der Lungenmaschine nicht ganz passend. Die Lage des KFC ist akut, ja.
Aber der Patient braucht die Fragen nicht unbedingt zu stellen, weil er in der Regel auf jeden Fall in guten Händen ist und den Ärzten vertrauen kann und diese ihm seine Fragen auch sogar beantworten könnten und ihn damit beruhigen würden, dass alles gut wird. Beim KFC haben wir akuell eben nicht die Gewissheit, dass wir gerettet werden, weil alles ziemlich offen und unklar ist und Fragen, die einen beruhigen könnten, nicht beantwortet werden.
Die Ärzte wissen, dass der Patient abhängig von ihnen ist und beruhigen ihn, weil sie wollen, dass er überlebt. Unsere Verantwortlichen und neuen Investoren wissen, dass wir zwar selbst über die Zukunft des KFC entscheiden können, eigentlich aber doch auch abhängig von neuen Investoren sind. Was machen sie aber bis jetzt? Sie lassen uns ohne Infos verhungern. Sie wollen zwar etwas von uns, schweigen aber zu wichtigen Fragen, weil sie eventuell einkalkulieren, dass wir aus Hilflosigkeit sowieso zustimmen werden. Das kann man schon als Kalkül bezeichnen nach dem Motto "Die werden schon blind zustimmen, sonst sind sie ja tot und dafür lieben die ihren Verein zu sehr. Also geben wir erstmal gar keine Infos raus, damit der Deal erstmal ohne Bedingungen über die Bühne geht und es keinen Shitstorm gibt oder wir womöglich noch unter Druck geraten." (Nur eine vage Vermutung)
Die Ärzte könnten sich auch nicht erlauben, aufgrund des blinden Vertrauens den Menschen zu töten, wenn es doch nicht geklappt hat. Die neuen Investoren würden sich im Negativfall irgendwann verziehen und wir wären am Ende.
Wie sich jedes Mitglied bis zum 15.1. entscheidet, hat noch Zeit und ist eine andere Frage. Hier geht es meiner Ansicht erstmal einfach ums Prinzip, wie transparent man mit seinen Mitgliedern umgeht und Akzeptanz schafft.

Die Liste der offenen Fragen und der unterstützenden Fanclubs zeigt doch eindeutig, dass hier eine ganze Reihe Fans des KFC noch Bauchschmerzen haben. Ich bin nun noch mehr auf die Informationsveranstaltung gespannt. Denn obwohl es offiziell "nur" um die grundsätzliche Zustimmung zur Anteilsübertragung geht, geht es ja aktuell ganz konkret um Verhandlungen mit Investor xy. Den Mitgliedern und Fans jegliche Informationen über den neuen Investoren und sein Konzept vorzuenthalten und einen so großen Vertrauensvorschuss zu erbitten, halte ich nach wie vor für schwierig, weil es ganz einfach nicht transparent ist.

Das ist nur meine persönliche Meinung dazu. Ich weiß schon, dass ich als Einzelperson keinen großen Einfluss habe. Ich wollte nur ausdrücken, dass ich im Negativfall nicht mehr zusehen würde, sondern mich aktiv Protesten anschließen oder aber vom Verein abwenden würde. Das "Dann ist eben vorerst Schluss" wäre dann meine Haltung, weil ich den Investoren-Weg dann als gescheitert ansehen würde, nicht mehr und nicht weniger. Aber warten wir mal ab - das ist alles ja zugegebenermaßen auch sehr hypothetisch.
KEV ·

Inrather, du warst schneller. Ich habe auch nochmal nach Krefelder Unternehmen (Hauptsitz in Krefeld) gesucht. Die von dir genannten Unternehmen haben ja leider auch nicht alle ihren Hauptsitz in Krefeld.


Es gibt schon noch einige Unternehmen, die für die Pinguine wie auch für uns interessant sein könnten, in welchem finanziellen Rahmen auch immer, z.B.:


PRIMAGAS Energie GmbH & Co. KG

CiS electronic GmbH

Fluid Service Plus GmbH

HENKELHAUSEN GmbH & Co. KG

GOB Software & Systeme GmbH & Co. KG

Laufenberg GmbH

Niemann + Frey GmbH

Baumer hhs GmbH

LUMINO Licht Elektronik GmbH

ImPuls AG

ACCUREC Recycling GmbH Krefeld
KEV ·

Straubing, Schwenningen und Bremerhaven können sich eben alle auf die Unterstützung der lokalen und regionalen Wirtschaft verlassen, weil in diesen Regionen ansonsten sportlich nicht viel los ist (z.B. sind die Straubing Tigers die Nr. 1 im Sport in ganz Niederbayern und die Schwenninger Wildwings die Nr.2 hinter dem SC Freiburg in Südbaden). Und es sind eben vor allem regional mit Hauptsitz ansässige Unternehmen, die eine gewisse Verbundenheit mit der Region haben und den Verein als Aushängeschild ansehen. In Bremerhaven sponsern allerdings einfach (öffentliche) Bremer Unternehmen wie Lotto Bremen, die Stadtwerke (swb AG) oder die ÖVB Versicherungen.


Straubing, ein kleiner Verein aus einer kleinen Stadt, wird vom Immobilienunternehmen Stoffel Holding GmbH aus Straubing, der Sennebogen Maschinenfabrik GmbH (international tätig, aber aus Straubing, Umsatz über 420 Mio. €), vom u.a. Sanitär-Großhändler Richter + Frenzel GmbH & Co. KG (1,4 Mrd. € Umsatz, aus Bayern) und der HALLER Gruppe (Metallverarbeitung, aus Straubing) gesponsert.

Und in Schwenningen holt man eben auch alles aus der Region heraus, die wirtschaftlich ja nun auch nicht ganz schlecht abschneidet (siehe Partner wie Weltmarktführer Karl Storz und Aesculap oder Unternehmen wie Badenova und Vivida BKK etc.). (https://www.schwenninger-wildwings.de/sponsoring/partner/)


Klar, die Stadt Krefeld kann mit ihren Töchtern SWK und Sparkasse schon eine erhebliche Menge an Geld aufbringen, aber ansonsten sieht es echt nicht rosig aus. Die vorhandenen größeren Unternehmen in Krefeld und Umgebung scheinen entweder gar kein Interesse an Sponsoring zu haben, oder wenn, dann nicht für Krefelder Profivereine. Das kann aber natürlich auch durch Leute wie Schulz ausgelöst oder verstärkt werden.


KEV ·
Das ist die eigentliche Schande. Liegt aber wahrscheinlich wirklich vor allem an der lokalen Wirtschaftsstruktur und am Standort Krefeld bzw. der Region.
Grotenburg - Sanierung ·
Ich glaube, JimPanse meinte die Einbindung ehemaliger Spieler in die Aktion von der Chronik, oder? Denn zur Petition an sich gab es schon genügend Zeitungsartikel, auch wenn es gerne mehr sein könnten.
Ich sehe es grundsätzlich auch wie Ötzi. Ich gebe den Verantwortlichen und neuen Investoren noch eine Chance, es besser zu machen und den Verein spürbar nach vorne zu bringen. Wenn das klappt, bin ich demjenigen dankbar. Aber meine Erwartungen liegen aktuell auch ganz tief - weil wir überhaupt nicht wissen, wer hier investieren könnte, weil MP hier gescheitert ist und jetzt vermutlich ein neuer Investor aus seinem erweiterten Bekanntenkreis einsteigt, was mich nicht Freudensprünge machen lässt, und weil hier eben verdammt viel zu tun ist, was wie geschrieben ein hohes Maß an Geduld und Kooperationsbereitschaft und viel Geld verlangt. Ich bin sehr gespannt, wer hier einsteigen möchte, aber mehr als Hoffnung habe ich aktuell auch nicht.
Und auch ich werde am Ende bei den Samurai sein. Ich betrachte die aktuelle Zeit als vorerst letzte Chance auf Profifußball für den Verein, aber auch als vorerst letzte Chance für Investoren, erfolgreich in den KFC zu investieren. Wenn es mit den neuen Investoren nicht laufen sollte und keine Besserung gegenüber MP in Sicht ist, dann werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses Kapitel ein Ende hat, wenn die Investoren nicht von selbst gehen. Dann ist eben vorerst Schluss, Hauptsache die Querelen sind vorbei. Auch wenn wir dann abstürzen würden, wäre mir so ein Ende mit Schrecken dann lieber. Das heißt also: Entweder hier schafft jetzt einer sichtbare Fortschritte oder es hat erstmal keinen Sinn mehr und man muss weiter unten weitermachen. Ob es klappt? Ich kann es überhaupt nicht sagen und bin zumindest nicht sehr optimistisch.
Assani Lukimya ·
Ich kann die Kritik von Lukimya schon nachvollziehen und finde auch, dass bei diesen schlechten Verhältnissen ein hochklassiges Training schwer wird. Auf so einer Matschwiese ist ein geordnetes Spiel eben kaum möglich. Da sind uns andere Vereine wahrscheinlich einfach einiges voraus. Wie Lukimya sagt, wird es ohne einen vernünftigen Rasen schwierig, saubere Offensivabläufe zu trainieren. Auch wenn das nicht der alleinige Grund für unsere mangelnde Offensivstärke ist, sehe ich schon, dass diese verminderte Trainingsqualität auf Dauer einen sportlichen Nachteil darstellt.
Es ist allerdings Fakt, dass ein Investor hier zur Erreichung seines Ziels sehr viel Geld in die Hand nehmen muss. Gegenüber Ponomarev gibt es wie erwähnt sicherlich sinnvolle Einsparungspotentiale im Kader, die allerdings durch Ausgaben für eine höhere Qualität in der Breite und den Staff/sportliche Leitung kompensiert werden sollten.
Und dann werden wir eben ordentlich Geld ausgeben müssen, wenn wir die Trainingsbedingungen der Profimannschaft verbessern möchten und perspektivisch eine neue Heimat für Jugend und am besten direkt Profiteam zusammen aufbauen möchten (Plätze, Gebäude, Personal für ein NLZ). Ebenso bin ich auch überzeugt, dass die Herstellung der Zweitligatauglichkeit nur über eine gewisse Eigenbeteiligung des KFC in Millionenhöhe funktionieren wird.
Der Investor muss sich also darüber im Klaren sein, dass er hier eigentlich vor allem infrastrukturelle Aufbauarbeit leisten muss (in Kooperation mit der Stadt, ohne die es nicht geht), die viel Geld verschlingt, aber notwendig ist, um Profifußball am Standort Krefeld zu ermöglichen. Deswegen würde uns ein Investor, der dann nach einem Jahr völlig aus den Wolken fällt und desillusioniert abhaut, weil alles so teuer wird und lange dauert, nichts bringen. Das muss bereits jetzt jeder wissen, der sich für einen Einstieg beim KFC interessiert. Ein neuer Investor wird viel Geduld und Kooperationswillen mitbringen müssen.
Der neue Investor wird, wie oben erklärt, zwangsläufig einen etwas längeren Atem haben müssen, wenn er hier erfolgreich sein will, sprich Geld verdienen will. Denn die 2. Bundesliga ist angesichts der genannten Hürden realistisch nicht vor 2023, 2024, 2025 ein Thema, auch wenn sie sportlich nicht weit entfernt scheint. Für die Etablierung in der 2. Liga als auch infrastrukturell voll konkurrenzfähiger Verein muss man wohl in einem Fünf-Jahres-Plan denken. Ich erwarte von neuen Investoren, dass sie in solchen Sphären denken, weil damit am Ende allen Beteiligten am meisten geholfen ist.
Das bedeutet für mich auch, dass das Geld immer bestmöglich eingesetzt wird: Jahresgehälter um die 400-500.000€ sind kein Erfolgsgarant. Dadurch gespartes Geld kann dafür sehr gewinnbringend in eine funktionierende Geschäftsstelle, kluges Marketing, (Trainings-)Infrastruktur oder in die Jugendarbeit (im Hinblick auf den Aufbau eines NLZ) gesteckt werden. Zudem würde ich es begrüßen, wenn man sich trotz des frischen Geldes nach neuen Sponsoren umsieht, um weitere Mitstreiter zu mobilisieren und dem Projekt noch mehr Auftrieb und Akzeptanz zu verleihen.
Die neuen Investoren mit ihrem Team dürfen einfach nicht mehr nur in Beine investieren, weil dies alleine strategisch schon nicht der schnellste Weg zum Ziel sein wird. Es braucht zumindest Anschubinvestitionen auf allen Ebenen. Außerdem bedarf es einer sauberen Außendarstellung sowie einem konstruktives Verhältnis in die Politik, weil man sich sonst viele Steine selbst in den Weg legt. Gerade in diesem und im nächsten Jahr müssen im Verein selbst und besonders in Abstimmung mit der Stadt (Stadion, NLZ, Trainingsbedingungen) die Grundlagen gelegt werden, um überhaupt einen ernsthaften Angriff auf die 2. Bundesliga starten zu können. Ich wünsche mir eine solche verhältnismäßig weitsichtige Herangehensweise!
Die volle Zustimmung der Mitglieder ist letztlich die einzige Option, die uns in dieser Situation bleibt. Das müssen wir alle erkennen, gerade Leute wie ich. Wir haben aktuell keine Argumente, um einer Anteilsübertragung oder Kapitalerhöhung nicht grundsätzlich zuzustimmen. Da wir auch keinerlei Informationen über neue Investoren haben, müssen wir uns erst einmal offen für neue Geldgeber zeigen und den handelnden Personen vertrauen. Das ist nicht zufriedenstellend, aber man muss dies wohl erstmal akzeptieren und abwarten.
Ich wünsche mir allerdings schon, dass wir, wenn die Übertragung oder Erhöhung erfolgreich war, alle ganz genau hinschauen, wenn sich das Ergebnis dieses Vertrauens vorstellt und die Arbeit aufnimmt. Wir sollten aus den letzten Jahren gelernt haben und einem neuen Investoren eine Chance geben, ihm aber auch, soweit wir die Vorgänge beurteilen können, noch kritischer (als Grundhaltung) entgegentreten. Wenn alles gut läuft, haben wir weiterhin eine Zukunft im Profifußball. Wenn aber bestimmte Grenzen unter- bzw. überschritten werden, wünsche ich mir eine klare Positionierung der Fans und Mitglieder im Sinne des Vereins und nicht im Sinne vermeinlicher Erfolgsaussichten. Das Ziel Bundesliga darf auch bei einem neuen Investoren nicht über dem Wohl des Vereins stehen. Daran messe ich zumindest ab sofort jeden Verantwortlichen.
Ich hoffe, dass das von uns geschenkte Vertrauen zurückgezahlt wird und wir wieder ruhigere Zeiten erleben werden.
Ponomarev hat eine ganz andere Verantwortung dem Verein gegenüber. Ein Fan kann aus Enttäuschung hinschmeißen, was nicht cool ist, hat aber eben keine Verantwortung.
Naja, dass MP sich um die Nachfolge kümmert, ist ja wohl das Mindeste, wenn er aufhört. Nicht immer am Schlimmsten orientieren.
Ich frage mich immer noch, was diese Abstimmung nun für einen Sinn haben soll. Ist diese Vollmacht satzungsgemäß erforderlich? Haben wir überhaupt irgendeine Entscheidungsgewalt bzw. ein Entscheidungsrecht, wenn es um Anteilsübertragungen geht? Ist das eine rhetorische Frage nach der grundsätzlichen Erlaubnis, Anteile zu übertragen, und bei den Entscheidungen, an wen Anteile übertragen werden, haben wir sowieso keinen Einfluss? Wenn wir nur grundsätzlich zustimmen sollen ohne es zu müssen, dann tut das wohl auch jeder, aber das ist ja auch klar und eigentlich unnötig? Das Problem ist und bleibt, dass wir den Verantwortlichen und dem Investor unser Vertrauen schenken, was wie gesagt grundsätzlich klar ist, als Gegenleistung aber keinerlei Informationen kommen. Das ist doch eine Pseudo-Fan-Beteiligung, oder? Will man einfach nur nochmal sichergehen, dass wir nicht gegen Investoren sind, weil es zuletzt kritische Stimmen gab? Okay, sind wir nicht. Es kommt alles wie eine Absicherung den Mitgliedern gegenüber vor. Wenn wir zustimmen, dann dürfen wir nachher auch nicht meckern. Wenn wir nicht zustimmen, sind wir selbst schuld, wenn es vorbei sein sollte. Und das, obwohl wir eigentlich weder Macht noch Einblick haben? Ich bin wirklich auf die Infoveranstaltung gespannt.
Ohne Transparenz und Vertrauen keine Rückendeckung, so einfach läuft es. Wir spielen hier nicht nach Manager-Regeln, sondern nach Menschenverstand.
Natürlich nichts Zählbares.
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass dem netten KFC-Fan Ponomarev, wenn er hier bei Negativ-Votum noch mitten in der Saison alles abbläst, der Verein vielleicht doch unter dem Strich nicht ganz so wichtig sein könnte.
Es muss doch auch mal klar gesagt werden: Wenn MP uns jetzt direkt noch im Januar oder Februar fallen lässt, weil wir hier nicht blind seinem Deal zustimmen, dann hat er diesen Verein nie geliebt!
Erstmal finde ich es grundsätzlich gut, dass den Vereinsverantwortlichen (und neuen Investoren) offensichtlich die Meinung der Mitglieder zu einer Anteilsübrtragung oder Kapitalerhöhung wichtig ist, wenn es denn satzungsgemäß gar nicht nötig ist. Und ich glaube auch, dass sich 99% der Mitglieder nicht per se gegen Investoren-Engagements verwehren, auch weil wir in der Vergangenheit lange Zeit von Investoren gelebt haben. Die Akzeptanz gegenüber Investoren als Grundvoraussetzung ist beim KFC also erfüllt, die Ansprüche sind nicht astronomisch.
Gerade deswegen ist es für mich unverständlich, wieso ein neuer Investor sich den Mitgliedern und Fans gegenüber nicht offen zeigen kann und sein Konzept im Groben vorstellen kann. Wenn es halbwegs vernünftig wäre, würde hier vermutlich jeder zustimmen und wer nichts zu verbergen hat, kann sich doch offen zeigen.
Allerdings haben sich in den letzten Monaten aufgrund der Erfahrungen auch berechtigte Sorgen breitgemacht, weshalb es ein weiter so nicht geben kann und weshalb immer eine gesunde Portion Skepsis mitschwingt.
Mit ein paar wichtigen Einblicken in die Vorstellungen des neuen Investors könnte so viel Vertrauen gewonnen werden, dass eine Abstimmung quasi gar nicht mehr benötigt würde, weil jedes Mitglied sich für den Investor aussprechen würde.Es ist doch überall im Leben so, dass man sich ungern auf eine Person, eine Partei, einen Deal oder was auch immer einlässt, ohne diese oder jenen etwas genauer zu kennen, weil ansonsten, besonders nach weniger guten Erfahrungen, einfach kein Vertrauen da ist.Gerade die Tatsache, dass der gesichtslose Investor einen Vertrauensvorschuss von uns Mitgliedern fordert, macht zusätzlich stutzig. Ja, er hat die stärkere Verhandlungsposition, aber wenn er diese mit dem Votum an uns abgibt, dann müssen wir doch verlangen dürfen, dass er aus dem Schatten hervortritt. Ansonsten ist diese Entscheidung doch sinnlos und MP kann die Anteile direkt übertragen.
Worum geht es hier also? Wieso werden wir gefragt? Hat die Abstimmung wirklich Gewicht? Soll es darum gehen, ob wir grundsätzlich einer Anteilsübertragung an neue Investoren zustimmen? Die Frage ist m.M.n. bereits beantwortet. Soll es darum gehen, dass wir einer Übertragung an jeden x-beliebigen Investoren zustimmen? Das fände ich problematisch. Eine Vollmacht setzt doch Vertrauen voraus und dieses ist bei der Vielzahl an Investoren und MP nicht zu hundert Prozent vorhanden. Wenn man die Mitglieder schon einbezieht, dann auch richtig.
Entweder wir stimmen jetzt also einfach zu, was einem Freibrief gleicht oder wir Mitglieder wollten es selbst ja nicht und sind schuld, obwohl wir nie wussten, worum genau es eigentlich geht. Ich finde das problematisch.Und wie es danach weitergeht - sowohl bei positivem als auch bei negativem Votum - würde ich auch gerne wissen.

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