katastrophal.....Abwehr, Mittelfeld, Angriff, alles ein Hühnerhaufen und kein Unterschied zur letzten Saison. Fouls ohne Ende und jetzt mit 10 Mann versuchen, sich nicht abschießen zu lassen.
Nochmal...es lag GANZ ALLEIN am Verein, Maximilian Beister zu behalten. Dieses ist nicht erfolgt, da man ihn hier nicht behalten wollte. Genau wie Erb und Vollath. Warum sollte er dann Rücksicht nehmen und nur zu einem Verein wechseln, der gerade kein Konkurrent für den KFC ist? Vermutlich findet er dazu in Ingolstadt noch professionellere Strukturen vor. Oder zumindest ein Stadion und einen Trainingsplatz. Und seinen Vertrag hat er ebenfalls erfüllt, der Wechsel wurde ja erst durch eine entsprechende vertragliche Ausstiegsklausel möglich.
Beide Seiten haben während seiner Zeit beim KFC profitiert, keiner bleibt etwas schuldig. Aber dass der Abschied bei ihm und im Übrigen auch bei den anderen Spielerwechseln so relativ emotionslos ausfällt, liegt letztlich doch in weiten Teilen am Verein selbst. Der Umgang mit René Vollath ist da auch nur ein weiteres Beispiel.
Wenn der Verein unbedingt gewollt hätte, wäre Maximilian Beister sicherlich beim KFC geblieben. Da man mit ihm aber weder über Perspektiven noch eine Vertragsverlängerung gesprochen hat, ist es ja nur verständlich, wenn er sich nach einem anderen Verein umsieht. Was soll er denn noch mehr für den Verein machen, als Tore zu schießen? In der Hinsicht hat er wohl sämtliche Erwartungen erfüllt. Ich sehe Nichts, was man ihm da vorwerfen könnte. Er hat sich hier völlig untadelig verhalten.
Möglicherweise ist Rene Vollath weiten Teilen der Mannschaft auch einfach nur intellektuell ziemlich überlegen....was im Fußball ja nicht unbedingt von Vorteil ist.
Was sollen denn Kracher sein? Etwa solche Spieler, wie man sie vor der letzten Saison geholt hat? Wenn der KFC hoffentlich irgendetwas aus dieser Saison gelernt hat, dann, dass in der Vergangenheit erfolgreiche Spieler in der 3.Liga noch lange kein Erfolgsgarant sind.
Maxi Beister war in den letzten 6 Monaten so ziemlich der Einzige auf dem Platz, von dem man sich zumindest mal eine unerwartete Aktion erhoffen konnte. In einem besser funktionierenden Team könnte er richtig wertvoll für den KFC sein. Ein ziemlicher Verlust, wenn er geht. Aber wenn er nicht bleiben möchte, macht es keinen Sinn, ihn zu halten.
Grundsätzlich richtig, aber wenn man berücksichtigt, wie in der Vergangenheit politischen Weichen für den KEV gestellt wurden, darf man da wohl nachvollziehbar auf wenig Verständnis bei den meisten KFC Fans hoffen. Und das schreibe ich als jemand, dem beide Vereine sehr am Herzen liegen.
Bevor irgendjemand über Spieler für die neue Saison nachdenkt, kann der KFC froh sein, wenn MP sich in den nächsten Wochen nicht entscheidet, sein Investment abzuschreiben, die Brocken hinschmeißt und damit den ganzen Laden in die Luft gehen läßt....
Damit kann Reviersport jetzt aber keinen neuen Sensationsartikel stricken....freut einen nach dieser Saison aber fast mehr als hier schon wieder Namen wie Holtby zu lesen
Einmal mehr eine Aktion, die sinnbildlich für alles steht, was beim KFC in dieser Saison falsch gelaufen ist. Auch wenn es naheliegt, macht es letztlich keinen Sinn, den größten Teil des Kaders in der kommenden Saison auszutauschen. Aber von Spielern wie Aigner, Großkreutz und Maroh MUSS man sich trennen, um das Mannschaftsgefüge wieder in Ordnung zu bringen.
Vielleicht hat ihm ja jemand in der letzten Woche schon erklärt, dass er keine Zukunft beim KFC hat. Anders lässt sich so ein offensichtlicher Frust kaum erklären.
Es ist schon erstaunlich, dass jemand, der OFFENSICHTLICH weitaus größere persönliche Probleme hat als den KFC und ein Fußballforum hier immer wieder eine solche Resonanz bekommt. Kann man eigentlich nur Mitleid haben.....
Nach dem gestrigen katastrophalen Proll-Auftritt von Herrn Weinhard und dem Wissen, dass er in erster Linie nur MP´s Marionette und Sprachrohr im Verein ist, dürfte klar sein, dass die Vereinsführung die jetzige Situation in erster Linie selber zu verantworten hat. Sollte hier nicht bald ein erfahrener Sportdirektor mit den notwendigen Entscheidungsspielräumen eingestellt werden, glaube ich mittlerweile nicht mehr daran, dass die Geschichte von MP und dem KFC ein Happy-End haben wird.
Sehr gut waren heute die Kommentare von Peter Vollmann. Hoffentlich erkennt MP, dass ein erfahrener Fußballanalyst als Sportdirektor in Verbindung mit einem Motivator am Spielfeldrand Grundvoraussetzung ist, in den nächsten Jahren im Profifußball zu bestehen.
Im Moment geht es vorrangig darum, den negativen Trend zu stoppen. Kampf, Körpersprache, Kommunikation sahen heute auf jeden Fall ok aus. Ein kleiner Schritt nach vorne.