PlatzwartSprödental
- Dabei seit
- 23.03.2019
- Beiträge
- 546
- Zuletzt angemeldet
- 23.07.2024
Beiträge
Diese Stellungnahme gibt meines Erachtens genau das her, was der Verein von der Stadt ernsthaft erwarten/einfordern konnte: Klares Bekenntnis zur vereinbarten und im Haushalt ausgewiesenen Drittligaertüchtigung.
Und die milde Spitze am Ende, wo auf die bestehenden Grenzen hingewiesen wird und was man als Absage an die eingeforderte Terminszusage der Stadt verstehen kann (mE aber nicht zwingend muss): Das ist in meinen Augen das Mindeste, was ein Bürger der Stadt Krefeld, der nicht grade Fan des KFC Uerdingen ist, von denjenigen, die seine Steuergelder verwalten, erwarten kann.
Wenn das nun Grund genug für Ponomarev ist, hinzuschmeißen (bzw. nicht Grund genug ist, nicht hinzuschmeißen ;), dann ist es vielleicht nicht verkehrt, das Projekt jetzt zu begraben, bevor da tatsächlich Millionen aus dem städtischen Haushalt geflossen sind.
So oder so bin ich froh, dass für die Fans mal eine verständliche "Wasserstandsmeldung" vorliegt. Gerne hätte man so etwas auch von Vereinsseite gehabt. Vielleicht kommt da ja auch noch was. (Kann mir vorstellen, dass die Wahrheit irgendwo zwischen: "Der Verein hat erst im Mai gesagt, dass doch alles anders laufen soll." und "Die Stadt macht nix." liegt...)
https://rp-online.de/sport/fussball/kfc-uerdingen/kfc-uerdingen-praesident-mikhail-ponomarev-hat-ein-imageproblem_aid-38583111
Liest sich etwas angenehmer als das, was Kitsch in der Bild von sich gibt ;)
Ich würde mich selbst nicht gerade als "MP-Jünger" bezeichnen und mir selbst eine kritische Haltung gegenüber seine´m Engagement im Allgemeinen und der ein oder anderen Nummer in der Vergangenheit im Besonderen bescheinigen (bspw.: durch merkwürdiges Überweisungsverhalten Lizenz riskiert + katastrophales Statement in dem Zusammenhang; im Ton völlig unangebrachte Reaktion auf die Montagsspielproteste; in der Sache und in der Kommunikation katastrophaler Regionalligalizenzverzicht; blamabler Twitter-Ausflug).
Ich halte es auch für absolut nachvollziehbar, dass ein Teil der Anhängerschaft (zudem ich mich selbst zählen würde) ein hohes, unbefriedigtes Informationsbedürfnis hat und mit dem Kommunikationsverhalten des Vereins in der letzten Zeit - in meinen Augen völlig berechtigt - total unzufrieden ist.
Ich meine dennoch, - und da bin ich beim Ersteller dieses Themas und seinen Mitstreitern - dass es in der aktuellen Situation nicht die richtige Herangehensweise ist, das Gesprächsangebot für Freitag zu einer Art "Generalabrechnung" zu nutzen.
Ja, wir sind von der Vereinsführung in der Vergangenheit informatorisch schlicht gesagt vereimert worden. Ja, es gibt genug Vorfälle, über die sich zu reden lohnt. Ja, es besteht das Risiko, dass nach Freitag erstmal wieder lange auf eine Gelegenheit gewartet werden muss, dies zur Sprache zu bringen.
Aber auch ich lese die Einladung für Freitag so wie Bande, nämlich als Bitte und einen Vertrauensbeweis.
In einer anderen Gesamtsituation wäre auch ich ggfs. nicht bereit, diesen zu leisten ohne zugleich schonungslos anzusprechen, was in der Vergangenheit aus meiner Sicht schief gelaufen ist. Aber die Situation ist alles andere als normal: Der Verein und Ponomarev persönlich sehen sich in einem Ausmaß medialen Anfeindungen ausgesetzt, das mich in eine Wagenburgmentalität versetzt, die ich bei mir in Bezug auf die Vereinsführung selbst nicht für möglich gehalten hätte.
Insoweit halte ich es in der Abwägung in der aktuellen Situation für wichtiger, der Vereinsführung zu signalisieren, dass man nach wie vor vom eingeschlagen Weg überzeugt ist und bereit ist, dass in der Einladung zu Freitag erbetene (auch hier habe ich mich über die Formulierung "erwartet" geärgert..) Signal von Geschlossenheit und Unterstützung zu senden. Das soll nicht heißen, dass nicht auch Kritik an Vergangenem geäußert werden soll. Im Vordergrund muss - zumindest am Freitag! - meines Erachtens aber stehen, dass man sich gemeinsam für ein positive Zukunft des Vereins starkt machen will und dabei auch weiterhin bereit ist, der Vereinsführung auf diesem Weg zu vertrauen.
Ehrlich gesagt auch Aspach und Lotte, weil die nicht von so nem Bild-Trittbrettfahrer trainiert werden. Insofern muss ich die Aussage etwas revidieren: Cottbus kann gerne in der Liga spielen, aber Wollitz würde ich den Abstieg wirklich gönnen.
Ich persönlich schaff es nicht nach Rostock und bin insoweit nicht betroffen, würde mir aber ganz schön vereimert vorkommen, wenn ich die Auswärtstour schon geplant hätte.
Gibt einige Mannschaften, die ich lieber in der Liga sehen würde als Cottbus.
Irgendwas mit "auf Twitter blamiert.."?
Fand es gut, dass Vogel ihn gebracht hat, damit er sich präsentieren kann. Hatte ehrlich gesagt auf noch mehr Wechsel (Chessa?) in der 2. HZ gehofft.
Man hat Mo aber definitiv das Bemühen angesehen, seine Chance zu nutzen. Sicher am Ball und mit einigen wichtigen gewonnen Zweikämpfen in der Defensive.
Edit: da war jemand 2 Sekunden schneller :D
Wenn ich mich nicht verrechnet haben, können wir schon am Samstag (unabhängig von unserem Ergebnis gegen Cottbus) in diesen Szenarien auch rechnerisch durch sein:
A) Lotte und Jena verlieren
oder
B) Jena und Haching verlieren
oder
C) Lotte verliert und Aspach sowie 1860 gewinnen nicht
(kann gut sein, dass es noch mehr günstige Szenarien für die Samstagspiele gibt, die uns reichen; habs jetzt nicht bis zum Erbrechen durchgespielt ;)
Hat sich für beide Seiten ja sehr positiv entwickelt. Doppelaufstieg für den KFC und Pawlak hat nun die Gelegenheit, als Trainer in die Bundesliga aufzusteigen. Alle alles richtig gemacht, könnte man sagen!
Beim Kicker geht man übrigens schon vom Klassenerhalt aus: https://www.kicker.de/news/fussball/3liga/spieltag/3-liga/2018-19/35/4278712/spielbericht_vfr-aalen-1422_kfc-uerdingen-05-28.html (letzter Satz)
Die Wikipedia führt uns auch schon als Teilnehmer 3. Liga 19/20. https://de.wikipedia.org/wiki/3._Fußball-Liga_2019/20
Da haben sich wohl einige Leute verrechnet
Edit: in der Wikipedia hat man es gemerkt, bei liga3-online.de noch nicht
https://www.liga3-online.de/mit-sieg-in-aalen-kfc-uerdingen-feiert-klassenerhalt/
Kann gut sein, dass das "Quatsch" ist, bin da nicht besonders nah dran gewesen. Aber in der Presse las sich das zumindest anders mit der Vollzeit:
"Der Aufstiegstrainer, der im vergangenen Jahr geholt wurde und der vor knapp drei Monaten seinen Vertrag erst verlängert hatte, und der Vereine hätten gemeinsam entschieden, künftig nicht mehr zusammen zu arbeiten - obschon Pawlak, der im Hauptberuf Lehrer ist, bereits einen Antrag auf Beurlaubung gestellt hatte, um Vollzeit für den KFC arbeiten zu können."
Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/sport/kfc-trennt-sich-von-seinem-aufstiegstrainer-andre-pawlak_aid-21152725
Bin zwiegespalten ob des Zeitpunkts. Intuitiv würde ich sagen: Lasst den doch in Ruhe ab Sommer starten. Andererseits: Jede Woche, die er als Verantwortlicher mit der Mannschaft arbeiten kann, ist nächste Saison eine Woche, die Mannschaft und Trainer sich schon länger kennen.
Ich befürchte, dass 44 Punkte ob des grottigen Torverhältnisses am Ende dieser Saison zu wenig sein werden.
Habe aber Hoffnung, dass aufgrund der vielen Ausfälle für Aalen gezwungenerweise eine ultradefensive Ausrichtung gewählt wird, man sich den einen Punkt ermauert und man mit 45 knapp überm Strich bleibt.
So gesehen könnten die komplett unnötigen Sperren von heute (Braunschweig-Spiel) noch ihr Gutes haben.
Ist zugegebenermaßen aber ne gehörige Portion Zweckoptimismus im Spiel ;)
Braunschweig und Osnabrück kann man tatsächlich zu den "besten Mannschaften der Rückrunde" zählen, Wehen natürlich auch.
Aber bei Aalen (16. der Rückrundentabelle), Cottbus (14. der Rückrundentabelle) und Rostock (10. der Rückrundentabelle, mit einem Sieg heute ggfs. 6.) insgesamt von einem Horror-Restprogramm zu sprechen, ist schon ein bisschen übertrieben. Zumal es ausreichen dürfte, in 3 von 6 Spielen zu punkten.