Thomas13
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Von irgendwoher muss der Betrag für die Miete der Lotte ja gekommen sein.
Man kann aber den Fans, die misstrauisch und skeptisch sind, dies auch nicht verdenken. Keine offizielle Pressekonferenz, keine Vorstellung der Pläne, lediglich eine kurze Mitteilung auf der Homepage. So schafft man sicherlich alles, aber kein Vertrauen.
Ich habe außer Aachen auch den FCK in Erinnerung....
Stimmt genau, spätestens dann wird das Thema wieder auf dem Tisch liegen.
Trotz aller Versäumnisse der Stadt ist klar dass sie einen Ausbau 2. Liga nicht alleine aus dem Haushalt finanzieren kann, dafür muss man auch Verständnis haben. Ob sich ein KFC Investor an einer Stadion GmbH beteiligen sollte, darüber kann man sicher lang und breit diskutieren. Denn Geld, dass in das Stadion fließt, fehlt dann zum Beispiel an anderen Stellen. Ich frage mich zum Beispiel aber immer noch warum die Grotenburg nicht längst in eine (neue) städtische Tochter überführt wurde.
Wie man als Stadt Gebäude finanzieren kann, sieht man an solchen Artikeln:
https://www.wz.de/nrw/krefeld/abriss-seidenweberhaus-und-neubau-von-verwaltungsgebaeude-und-tiefgarage-aus-einer-hand_aid-38789851
Und ehrlich gesagt würde ich die Grotenburg auch nicht kaufen wollen, wenn ich der KFC wäre ;-) Der Standort, die (Standort-) Bedingungen, der Zustand, die allgemeinen Entwicklungsmöglichkeiten....
Ich würde dann eher, vorausgesetzt natürlich das Geld keine Rolle spielt, ein Stadion am Stadtrand bauen.... Dort wo man niemanden stört, man auch andere Veranstaltungen wie Konzerte durchführen kann.... Ich habe irgendwo von einer Studie gelesen dass Stadien in die Stadt gehören, ich halte das für Unsinn. Am neuen Stadion des SC Freiburg kann man sehen was dann garantiert passiert....
PS: Für 2019/2020 hatten sie über 30 Mannschaften....
Wie ich schon geschrieben hatte: Warum sollte der IV mit der RP gesprochen haben, wenn bisher alles über den Pressesprecher der Kanzlei gelaufen ist?
Gut, ich glaube Artikel auch nicht nur weil sie "eindeutig authentisch" klingen, denn das gehört zum Handwerkszeug eines Journalisten bzw. sollte zumindest dazu gehören.
Die Meldung "Stadt schafft Lösungen für die Jugendmannschaften des KFC" ist keine positive Nachricht in dem von mir angesprochenen positiven Sinne. Es wird nicht positiv über den KFC berichtet, sondern über die Stadt.
Viele Artikel der Presse sind nun mal "Jäger des verlorenen Klicks", wie z.b. dieser rausgehauene Artikel "KFC doch wieder in Düsseldorf?". Reiner Spekulatius zwecks Klicks generieren, wer sagt dass das mit dem von Dir zitierten Artikel nicht so ist?
Ehrlich gesagt gehört ja nun nicht wirklich viel Phantasie dazu um zu dem Schluss zu kommen dass die Fortführung des Spielbetriebs auch finanziert werden muss. Und dann gehört auch nicht mehr viel Phantasie dazu so einen Artikel zu generieren, auf der Jagd nach dem verlorenen Klick. Und wer in Krefeld eignet sich seit Monaten besser dazu Klicks zu generieren als der KFC?
Ich sage weder dass die Presse immer lügt noch dass sie immer die Wahrheit sagt. Ich bin lediglich skeptisch. Auch der Journalismus musste sich anpassen, nichts ist so alt wie die Meldung von vor 5 Minuten.
https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/sport/kfc-uerdingen/kfc-uerdingen-braucht-plaetze-krefelds-stadtdirektor-markus-schoen-steht-zu-dumpfbacken_aid-56251929
Na ja, ob das jetzt wirklich positive Schlagzeilen für die Stadt sind.... Ich finde es eher peinlich....
Aber ja, das sogenannte Ergebnis, dass ja im Grunde noch gar nicht feststeht, taugt ja nicht mal als Notlösung, Die betreffenden Vereine haben auf ihren Anlagen mehr als genug Mannschaften. Die Stadt macht doch nichts anderes als diesen Vereinen das Problem elegant in die Schuhe zu schieben....
Auch am Löschenhofweg trainieren Mannschaften, der KFC braucht im Grunde ein eigenes Gelände.
Ich meine mich erinnern zu können dass die Mitglieder damals sogar ein Schriftstück bekommen haben, u.a. war da - meine ich - auch zu lesen dass der SC Bayer keine eigene Fußballabteilung eröffnen wird. Ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach diesem Schriftstück, da ich meine es aufbewahrt zu haben.... Aber offensichtlich ist dreimal umgezogen doch gleich einmal abgebrannt.
"es geht zur Erhaltung des Spielbetriebs nur um die neuen, laufenden Kosten. Die Ansage des Inso-Verw. ist schon sehr heftig.
Dass ich als IV dem Käufer der Anteile eine derartige Ansage über die Presse/Öffentlichkeit erteilen muss... ... ..."
"Dabei spitzt sich die Situation weiter zu. Der Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth, der den Blau-Roten durchaus wohlgesonnen ist, hat den Druck auf den neuen Gesellschafter Roman Gevorkyan deutlich erhöht: entweder er sorgt für die notwendige finanzielle Basis oder der Spielbetrieb wird eingestellt. Eine klare Ansage, wobei Kruth überhaupt keine andere Wahl hat."
Ich stelle mal wieder die ketzerische Frage: Sind Artikel der Presse nur glaubwürdig wenn sie Schreckensmeldungen verbreiten oder sind sie auch glaubwürdig wenn etwas positives kommt? ;-))
Ohne Dich jetzt kritisieren oder angreifen zu wollen:
Woher kommen die Informationen, wenn der IV nicht mit der Presse spricht sondern nur allgemeine Infos über den Pressesprecher der Kanzlei bekannt geben lässt (wobei zu beachten wäre dass ein IV über diese Internas ohnehin nicht reden darf)?
@ Suma und Stroem:
"Da gilt aber ähnlich für den KFC. Die Kombi Insolvenz und Investorenwechsel ist sicher nicht zufällig.
Und ja: das ist legitim, aber das war es beim FCK auch. "
"Vollkommen richtig. Diehabendue Regelungen geschickt genutzt.
Aber die Regelungen sind erstellt wirden, weil sich eben keiner im Vorfeld auf Corons vorbereiten konnte. Das ist diese Saison halt anders.
Ein Geschmäkle hat die Lautern Insolvenz natürlich trotzdem. "
Ja, und die Kombi gab es ja beim FCK auch. Wie gesagt, beim FCK hatte das nichts mit Corona zu tun, und beim KFC sehe ich das durchaus ähnlich, wobei der Investor des KFC evtl. sogar nachweisen kann dass ihm Umsätze weggebrochen sind. Ich sehe da durchaus Unterschiede zwischen ein paar Wochen und fast einem Jahr einer Pandemie.
Die Regelungen wurden geschaffen um den Vereinen, die durch die Pandemie in Schwierigkeiten kommen, weil Zuschauereinnahmen und unter Umständen Sponsoren Gelder wegbrechen (weil die Sponsoren evtl. auch stark von der Pandemie betroffen sind), zu helfen. Ich bezweifele, dass man sich im Vorfeld dieser Saison auf die Pandemie vorbereiten konnte, denn niemand konnte damals wirklich einschätzen wie lange die Pandemie läuft, welche Sponsoren/Investoren unter Umständen ebenfalls in Probleme kommen usw. Realistisch betrachtet hätten die meisten Vereine vernünftigerweise am Besten den Spielbetrieb einstellen und die Spieler zum Arbeitsamt schicke müssen.
Sie wurden aber ganz sicher nicht dafür geschaffen dass sich Vereine wie der FCK ganz elegant ungestraft ihrer Altschulden entledigen.
Die Regelungen waren - wie so vieles beim DFB - nur nicht richtig durchdacht und man musste nicht nachweisen dass die Insolvenz tatsächlich ausschließlich auf Auswirkungen der Pandemie zurückzuführen ist.
Daher ist mein Hinweis auf den FCK auch kein Vorwurf, denn im Grunde wurde da nur gemacht was im realen Leben völlig normal ist: Jedes Schlupfloch wird gefunden und genutzt.
Mich wundert eigentlich nur dass nicht noch viel mehr Vereine das Schlupfloch genutzt haben.
"Im Gegensatz zu Lautern wussten wir aber vor der Saison von Corona."
Kaiserslautern hat nur die Gunst der Stunde genutzt und sich straflos aller Altschulden der letzten 20 Jahre entledigt. Mit Corona hatte die Insolvenz gar nichts zu tun ;-))))))
Und zu Deinen spekulativen Fragen zur 2. Liga nochmal die Gegenfrage: Wie wahrscheinlich ist es denn dass der KFC die nächsten 5 Jahre in unteren Ligen überleben würde? Wenn man bezüglich Stadion und Trainingsanlage nicht mal mehr das Argument hat: Wir sind im Profifußball. Wer in dieser Stadt wird sich mehr für den Verein interessieren wenn wir wieder im Amateurfußball angekommen sind?
"5 Jahre Regionalliga und im fünften Jahr eine herausragende Mannschaft, mit der man um die 3. Liga spielt? Mit Stadion, mit Sponsoren, mit Rückhalt in der Stadt."
Welches Stadion, welche Sponsoren, welcher Rückhalt in der Stadt? Und wie kommst Du darauf im fünften Jahr eine herausragende Mannschaft haben zu können die um den Aufstieg in die 3. Liga spielen kann?
Erklär mir doch mal bitte was daran weniger spekulativ ist als auf den Investor Noah zu setzen. Erkläre mir doch mal bitte wovon Du alleine das erste Jahr Regionalliga finanzieren möchtest. Wie sieht Dein Plan aus? Ohne Investor?
Und vor allem bitte ohne "Ja wenn der und der weg ist und der und der den Verein übernimmt, dann kommen die Sponsoren und die Stadt und überhaupt alle und helfen uns". Kenne ich schon seit 20 Jahren, als Fan, als Mitglied und als Bürger dieser Stadt.
Ich finde Deine Beiträge grundsätzlich in Ordnung, Du vergisst meines Erachtens allerdings bei aller Romantik die gesellschaftliche Entwicklung der letzten 3 Jahrzehnte. Angenommen dem KFC gelingt ein Neuanfang in der Oberliga, und die Rahmenbedingungen würden passen (sprich Stadion, es wird vernünftig gewirtschaftet usw.), würde der KFC im Laufe der Jahre immer "kleiner" werden, bis er eines Tages verschwunden ist. Die "Gesellschaft" ist mittlerweile rein erfolgsorientiert, dem KFC würden die Fans aussterben, Fannachwuchs würde es so nicht mehr geben, denn wer will noch Fan eines Oberligisten sein? Glaubst Du wirklich dass Du noch Kinder finden wirst die im KFC Trikot auf irgendeiner Wiese Fußball spielen?
Ich verstehe die Romantik, sie passt nur nicht mehr in die heutige Zeit.
Deine Aussagen wie "Denn dann wäre der Druck auf Politik, Ehemalige und Wirtschaft so groß, dass sie helfen würden - besonders wenn sich der e.V. personell vernünftig aufstellen würde. " sind genauso spekulativ wie die Aussagen dass es mit Noah besser wird. Nur dass der KFC auch schon personell vernünftig aufgestellt war (ich darf an unseren "Prof Doc" erinnern), und trotzdem von Politik, Ehemaligen und Wirtschaft keinerlei Unterstützung erhalten hat. Das es jetzt anderes sein sollte, ist höchst zweifelhaft.
Wenn man auf die Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft schaut (die blau rote Brille abgesetzt), dann kann man eigentlich nur feststellen dass dieser Verein auf Dauer nur überleben wird wenn er an die Fleischtöpfe herankommt. Fängt der Verein in den unteren Ligen von vorne an, wird er diese Fleischtöpfe nicht mehr erreichen können. Denn dafür braucht man nun mal, bei aller Romantik, viel mehr Geld als in Krefeld zu generieren ist. Sponsoring ist z.b. in der Oberliga reine Liebhaberei, denn im Grunde sieht niemand die "Werbung". Für das gleiche Geld gibt es eine Bande in Gladbach, und die wird dann von Millionen Menschen gesehen.
Das wir ein Stadion brauchen, wissen wir. Das wir ein Trainingsgelände brauchen, wissen wir schon sehr lange. Vielleicht bekommt Noah es hin, sie legen ja großen Wert auf Nachwuchsarbeit (scheint ja Teil des Geschäftsmodells zu sein).
Was ich mich frage: Wo soll das Trainingsgelände herkommen wenn der KFC in der Oberliga spielt? Wer wird sich dann (noch) dafür interessieren wo der KFC und seine Jugend trainiert? Dazu habe ich bisher in allen "Romantik" Beiträgen nichts finden können. Seltsam.
Edith sagt:
"Wissen wir, wie es aktuell und in den nächsten Monaten laufen würde, wenn sich kein Investor gefunden hätte? Nein, weil es dazu wieder nicht gekommen ist."
Ja, wissen wir, und zwar sehr genau. Wir wären, vorausgesetzt wir würden die Insolvenz überleben, ins Bodenlose gerutscht. Ohne Stadion, ohne Trainingsplätze.... Und vor allem ohne Aussicht darauf.
"Das lag weder an uns noch beim DFB. Grund war, dass die Commerzbank die Überweisung erst mit Verspätung weiter geleitet hat. Das hat sie im Nachhinein auch ausdrücklich bestätigt."
Das ist so leider nicht richtig. Die Bank hat keinen Fehler gemacht, sie hat lediglich genau erklärt wo der Fehler lag. Und der Fehler lag beim DFB, denn die Vertragsbedingungen des angegebene Kontos erlaubte der Bank mit dem eingegangenen Geld zu arbeiten und es bis "end of Business" gutzuschreiben. Der DFB hingegen hat für den rechtzeitigen Eingang des geforderten Betrags eine Uhrzeit angegeben die vor "end of business" lag. Das passte nicht zusammen. Der DFB hat den Fehler eingesehen und seine Bedingungen entsprechend angepasst.
"Btw: Unter M.P. war bei uns die 50+1 Regel die ganze Zeit ausgesetzt :-) "
Nein, war sie nicht, das war und ist alles regulär.... ;-) Aber das dieses Konstrukt regulär ist zeigt dass 50+1 reine Augenwischerei ist.... ;-))
Grundsätzlich muss man sich in Deutschland Gedanken machen wie lange man an 50+1 und Bezeichnungsregularien noch festhalten will wenn man im europäischen Fußball mithalten möchte.
Du hast in Deiner Rechnung vergessen, dass der KFC für die hohe Miete lediglich einen kleinen Teil der länderspieltauglichen Stadien gemietet hat.... Rechne mal hoch wie viel der KFC für das gesamte Stadion hätte zahlen müssen ;-)
Kurzer Hinweis:
In dem Artikel steht: "Bis heute, und das ist eigentlich auch schon zu spät, hat es dazu keine Information vom DFB gegeben".
Der Fehler kann also genauso gut beim DFB liegen.