Thomas13
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Doch.
"Bei der Muttergesellschaft der Kapitalgesellschaft – dem 1. FC Kaiserslautern e.V. – bleibt hingegen ein Restbetrag hängen. Laut dem "Kicker" soll sich die Summe auf rund fünf Millionen Euro belaufen – allein Finanzdienstleister Quattrex sollen drei Millionen Euro zustehen. Doch da der e.V. diese Summe auf absehbare Zeit nicht bedienen kann, bleibt die finanzielle Situation am Betzenberg trotz der entschuldeten Kapitalgesellschaft angespannt."
"Auf Facebook kommentiert jemand: "Der Erfolg gibt ihm auch recht.""
Alles eine Frage der Perspektive ;-)
"Und jetzt mal objektiv betrachtet: Ist es nicht besser, sich eine organische Fanbase aufzubauen, etwas bessere Infrastrukturen auszuwarten, die Grotenburg wieder zum Leben zu erwecken und dann am Ende den selben Weg zu gehen, wie es Verl, Saarbrücken oder in der Vergangenheit Holstein Kiel gemacht haben? Die Strukturen beim KFC geben einfach keinen Profifußball her. Und ich bin grundsätzlich bei euch - der Kader war zu Beginn der Saison definitiv dazu geeignet, den Weg in Liga 2 zu gehen. Aber das reicht einfach nicht."
Captain, das ist zwar alles gut und schön.... Aber was m.E. dabei völlig außer Acht gelassen wird:
- Wir sind nicht Verl, Saarbrücken und Kiel, wo es im Umkreis von 50 km nicht mehr viel gibt. Wir sind in Krefeld, und umgeben von vielen Profivereinen
- Je länger man von den Fleischtöpfen der 1. und 2. Bundesliga weg ist, desto schwerer wird es dort wieder hinzukommen. Mit jedem Jahr wird die Kluft zwischen Amateure und Profis größer und somit der Aufwand höher um an die Fleischtöpfe heranzukommen.
- Das ganze Konstrukt "Profifußball" ist doch mittlerweile so aufgebaut das diejenigen, die sich an den Fleischtöpfen laben, doch möglichst auch oben bleiben. Aus meiner Sicht nützt Dir die schönste Infrastruktur (Trainingsgelände, Stadion, GS usw.) recht wenig wenn Du eins nicht hast: Einen Investor, der zig Millionen € investiert um Dich an die Fleischtöpfe zu bringen. Mit regionalen Sponsoren wird man dieses Ziel in Krefeld nicht erreichen können.
- Laut Aussage von Fußballfachleuten benötigt man - um aufzusteigen - mindestens das Budget eines guten Mittelfeldclubs der nächsthöheren Liga. Das mag mit regionalen Sponsoren bis in die 5. Liga reichen, vielleicht sogar noch bis in die 4. Liga. Und dann ist ohne Investor hier in Krefeld das Ende der Fahnenstange erreicht.
Klar, Geld ist nicht alles. Aber Geld regiert den Fußball.
"Was meinst du denn wer den ganzen "Bums" die letzten 3 1/2 Jahre hier bezahlt hat? Gehälter, Stadionmieten, Trainingslogistik, Kosten Auswärtsspiele etc. Das waren keine Geschenke, sondern alles Gelder die die GmbH jetzt MP schuldet. RB Leipzig hatte übrigens gegenüber RedBull mehr als 100 Millionen an Verbindlichkeiten angehäuft, die im letzten Sommer dann erlassen wurden."
Richtig, Looxus.
Es mangelt hier manchmal an kaufmännischem Grundwissen. Trotzdem werden aber die wildesten Theorien aufgestellt.
Weißt Du, es gibt eben Menschen die "Investoren" für das berühmte Füllhorn halten aus dem sich Reichtum im Überfluss ergießt. Zu erkennen ist das an solchen Aussagen wie "Dann muss man eben mal xxx zahlen" usw... Findet man nicht nur hier im Forum, sondern auch in der Stadtverwaltung, im Stadtrat, im Pressebereich.... Menschen, die Begriffe wie Investor, Mäzen und Sponsor munter mixen wie es ihnen gerade einfällt....
Diese Menschen halten dann einen kleinen Drittligisten für unendlich reich... Oh, eine GmbH.... Oh, ein Investor.... Super, das Füllhorn ist da, Hurra!!!
Das die Plätze an der Grotenburg damals angelegt wurden weil die Stadt zu jener Zeit schon nicht in der Lage war der Jugend und der ersten Mannschaft (und der Zweiten) des damaligen Amateurvereins KFC Uerdingen 05 Trainingsplätze zur Verfügung zu stellen, wird da erfolgreich verdrängt. es wird auch verdrängt wie zufrieden die Stadt mit sich selbst war diese Lösung an der Grotenburg gefunden zu haben.
Und diese Lösung wird dem Verein nun ersatzlos genommen, ist ja auch kein Problem, denn das Füllhorn ist ja da.
Gleiche Denke findet man auch beim Thema Grotenburg. Jahrzehntelang verkommen lassen, aber kein Problem, das Füllhorn ist ja da. Dann saniere mal das Stadion, und bau auch gleich ein NLZ, ist doch ein Abwasch, liebes Füllhorn. Wie jetzt, Du bist gar nicht so reich, und Du denkst darüber nach wie sich diese ganzen Investitionen jemals rentieren sollen? Du bist gar nicht RB? Du bist gar nicht wie der Herr Hopp? Huch!!
Und nein, man kann einer Stadt nicht einfach alles abverlangen. Man kann aber erwarten das eine Stadt für die Jugendmannschaften eines e.V. eine zufriedenstellende Lösung findet, wenn man diesem e.V. die ursprüngliche Lösung wegnimmt, und eine zufriedenstellende Lösung kann nicht die Aufteilung auf 4 Plätze sein. Zeit genug hatte man ja, denn dass der Kunstrasenplatz an der Grotenburg wegfällt ist ja nicht erst seit gestern bekannt. Und wenn ich mich nicht stark irre, dann gibt es in der Stadtverwaltung Angestellte die dafür bezahlt werden sich um solche Probleme zu kümmern. Und mit kümmern meine ich nicht: "Ich lehne mich mal entspannt zurück, das Füllhorn ist ja da und löst das Problem".
Mögliche Lösungsansätze kann man sich im ganzen Land anschauen. In Dresden hat eine städtische Tochter ein NLZ für Dynamo gebaut, und Dynamo zahlt es 25!!! Jahre lang zurück. Wenn es denn geht, denn eine Garantie, das es Dynamo in 5 Jahren noch gibt, gibt es nicht. Spielt aber für die Stadt Dresden keine Rolle, die gehen das Risiko ein.
"Andere "Clubs" haben auch nicht diese Probleme mit einem Lizenzantrag....."
Das wage ich dann doch zu bezweifeln....
Kann natürlich alles Geschwätz von gestern sein, aber:
https://www.wz.de/nrw/krefeld/wo-spd-gruene-und-cdu-prioritaeten-fuer-krefeld-in-2021-setzen_aid-55925635
https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-spd-und-gruene-stehen-zu-grossprojekten_aid-56141991
Sollten sich die Meinungen der Parteien sich also zwischenzeitlich nicht wieder geändert haben (dazu liegen mir leider keine Informationen vor), dann kann man zumindest die Hoffnung haben dass die Sanierung fortgeführt wird....
""Der DFB fordert lediglich eine gezeichnete Erklärung von Stadioneigentümer und Verein dass das Stadion für den gesamten Spielbetrieb des Vereins zur Verfügung steht. Bedeutet meines Erachtens dass der Stadioneigentümer sich verpflichtet das Stadion zur Verfügung zu stellen selbst wenn der Verein z.b. die Miete nicht oder nur teilweise bezahlt. Das würde dann wiederum bedeuten dass die Stadioneigentümer die Miete für die betreffende Spielzeit im Voraus verlangen werden. "
Das kann ich mir nicht vorstellen. Der DFB wird keinen Stadioneigentümer verpflichten können, bei Vertragsbruch/ mietwidrigem Verhalten (also z.B. Nichtzahlung der Miete, aber es könnte ja auch was anderes sein, z.B. die Fans nehmen das Stadion auseinander) nicht handeln zu können.
Meines Erachtens bedeutet das nur, dass es eine feste Spielstätte geben muss, die faktisch die ganze Saison zur Verfügung steht. Dass man nicht mehr wie Türkgücü 4 mögliche Spielstätten angeben kann. Dass sich eben nicht zig Vereine ein Stadion teilen und es dadurch zu Terminkollisionen oder auch zu Spielabsagen wegen Unbespielbarkeit kommen kann, dass nicht nach der Winterpause umfangreiche Sanierungen geplant sind, die keinen geregelten Spielablauf mehr möglich machen. So was in der Art. "
Ich bin da wohl etwas weiter als Du, ich kann mir mittlerweile fast alles vorstellen ;-)))
Der DFB verpflichtet im Endeffekt auch nicht den Stadioneigentümer sondern den Verein. Der Verein hat diese gezeichnete Erklärung abzugeben, und der Stadioneigentümer wird die Erklärung vermutlich nur unterzeichnen wenn er das Geld bereits auf dem Konto hat. Damit werden Vereine wie der KFC und Türkgücü unter Druck gesetzt dafür zu sorgen dass ein Stadion gemeldet wird das garantiert für die gesamte Spielzeit zur Verfügung steht (ausgenommen "höhere Gewalt").
Im Grunde haben wir also beide die gleiche Meinung. ;-)
Vermutlich sind wir uns auch einig dass die Anforderungen des DFB an ein Stadion zum Teil völlig überzogen sind. Türkgücü hat sich sportlich für die 3. Liga qualifiziert, und eigentlich sollte der Sport immer noch vor dem DFB Business stehen. Ja, ich weiß, sollte.....
"Hat der DFB eigentlich ausdrücklich gesagt, dass man NUR in Krefeld spielen darf? Und nicht in Duisburg, Essen, Oberhausen oder Wattenscheid?
Dann würde ich im Zweifel damit argumentieren, dass Hoffenheim auch nicht in Hoffenheim spielt, sondern in Sinsheim."
Nein, meiner Meinung nach hat der DFB das nicht gesagt.
Zitat:
"In den Zulassungsvoraussetzungen für die 3. Liga war bisher die "uneingeschränkte" Verfügbarkeit des gemeldeten Stadions gefordert. Diese Formulierung wurde angepasst und präzisiert. Die Regelung in den Richtlinien für das Zulassungsverfahren zur 3. Liga besagt nach Beschluss des DFB-Präsidiums nun: "Das Stadion muss für den gesamten Spielbetrieb des Bewerbers in der 3. Liga zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine von Eigentümer und Bewerber gezeichnete Erklärung entsprechend dem von der DFB-Zentralverwaltung hierzu erstellten Formular zu erbringen." Die Nutzung eines Stadions kann also durchaus bestimmten Einschränkungen unterliegen, ohne dass dies der Durchführung des Spielbetriebs in diesem Stadion generell entgegenstünde.
Neu ist: Mit Beginn der Saison 2021/2022 ist von den Klubs der 3. Liga im Rahmen des Zulassungsverfahrens ein Stadionbeauftragter oder eine Stadionbeauftragte zu benennen. Endet die Tätigkeit der gemeldeten Person vor Ablauf einer Saison, ist innerhalb von drei Monaten eine Neubesetzung nachzuweisen."
Quelle: https://www.dfb.de/news/detail/so-laeuft-das-zulassungsverfahren-zur-3-liga-144553/#:~:text=Die%20Regelung%20in%20den%20Richtlinien,des%20Bewerbers%20in%20der%203.&text=Neu%20ist%3A%20Mit%20Beginn%20der,von%20den%20Klubs%20der%203.
Der DFB fordert lediglich eine gezeichnete Erklärung von Stadioneigentümer und Verein dass das Stadion für den gesamten Spielbetrieb des Vereins zur Verfügung steht. Bedeutet meines Erachtens dass der Stadioneigentümer sich verpflichtet das Stadion zur Verfügung zu stellen selbst wenn der Verein z.b. die Miete nicht oder nur teilweise bezahlt. Das würde dann wiederum bedeuten dass die Stadioneigentümer die Miete für die betreffende Spielzeit im Voraus verlangen werden.
Habe ich zwischenzeitlich schon gesehen ;-)
"Lösen wir uns doch von der Frage wo das Geld herkommt. Was ist das Business von der Noah Company? Wie sind die Strukturen in dieser Firma? Auf welchem Markt bewegt sich die Noah Company ? In welcher Umsatzgröße befindet sich das Unternehmen? Mitarbeiteranzahl? Ist ein reines Football Business oder ist Fußball nur ein Teil der Unternehmensstruktur.
ICH MÖCHTE NICHT WISSEN WO HER DAS GELD KOMMT!!!"
In diesem Punkt sind wir uns doch aber grundsätzlich einig.
"Ich bin bei Dir wenn Du hinterfragst warum Noah sich bis jetzt nicht vorgestellt hat. Ist in der Geschäftswelt völlig unüblich, erzeugt absolut kein Vertrauen. Man stellt sich und seine Pläne üblicherweise vor."
"Bei Capelli wissen wir also wie die ihr Geld verdienen, das ist gut. Wenn Du noch bitte aufklären könntest] womit Noah Company Ihr Geld verdient ??
Ist es wirklich so verwerflich, dass man wissen will er und was die Noah Company wirklich ist? Darf man als Fan nicht wissen, wer uns zukünftig führt?? Sorry aber das DDR Prinzip hat mir Nie wirklich gefallen.
Und Fans zu unterstellen sie würden den Verein gerne in der Verbandsliga sehen, nur weil man hinterfragt und nicht einfach mitläuft ist schon affig.
Wieso hat man sich bis heute nicht vorgestellt, nicht Mal vor den Angestellten des Vereins?? Eine 0815 Erklärung auf der HP kann doch net zufriedenstellen.
Du bekommst erst Ruhe in den Laden, wenn hier ein paar Fragen geklärt sind und die Fans wissen wie, wer und warum?
Aber vielleicht will man keine Ruhe in der Fanszene?? Keine Ahnung "
Ja, Capelli verdient das Geld mit Kinderarbeit, VW verdient Geld indem man an SW manipuliert, Bayer mit Gift (von den IG Farben mal ganz zu schweigen), AS+P hat eine nicht gerade ruhmreiche Vergangenheit, usw., die Liste ist endlos lang. Wenn man jedes Unternehmen mit Dreck am Stecken boykottieren möchte, wird man wohl verhungern und erfrieren, sofern man nicht zu 100% auf Selbstversorger umsteigt. Man kann in jedem Unternehmen etwas finden wenn man denn möchte. Interessiert aber im Grunde niemanden, VW verkauft weiter Autos wie geschnitten Brot, wir laufen weiter im Capelli Trikot herum, kaufen die billige Milch und das billige Fleisch beim Discounter und so weiter und so fort.
Du kannst meine Meinung auch sehr gerne affig finden, das ist Dein gutes Recht. Ich hingegen finde es affig ausgerechnet jetzt zu hinterfragen womit Noah Geld verdient und woher Noah Kapital bekommen hat, wenn man dies auf der anderen Seite im Privatleben eben nicht macht.
Ich bin bei Dir wenn Du hinterfragst warum Noah sich bis jetzt nicht vorgestellt hat. Ist in der Geschäftswelt völlig unüblich, erzeugt absolut kein Vertrauen. Man stellt sich und seine Pläne üblicherweise vor.
Hat aber nichts mit der Frage zu tun womit Noah "wirklich" Geld verdient und woher das Kapital kommt. Das wird Dir auch kein anderes Unternehmen verraten.
Ruhe in der Fanszene wird es selbst nach einer ausführlichen Erklärung seitens Noah nicht geben, es wird immer Menschen geben die das Haar in der Suppe suchen und Unruhe stiften (bitte nicht angesprochen fühlen, ich meine das allgemein).
Neutral betrachtet haben Bande & Co. schon Recht, da ist ohne Zweifel ein Unterschied zwischen den Berichterstattungen zu sehen, und diesen Unterschied kann man m.E. nicht mit "da geht es ja um nichts", "Trainerwechsel", "neu zusammengestellte Mannschaft", Stachel sitzt tief" usw. begründen.
"Ich hoffe wirklich, Noah zieht nächste Woche den Stecker. Die Fans hier haben nichts anderes verdient. Dann könnt Ihr den Getränkehändler Willi Wurst hinterfragen und welche Hintermänner von Strohmännern das Geld besorgen mit dem Willi Wurst uns die Landesliga finanziert."
Es geht auch niemanden etwas an wer womit sein Geld verdient bzw. verdient hat. Es gibt auch kein Recht auf solche Informationen.
Ich finde es auch spannend dass man auf der einen Seite Personen/Unternehmen "dreckiges" Geld vorwirft und dann auf der anderen Seite sein Trikot von Capelli trägt (Made in Bangladesh; Stichwort "Kinderarbeit")...... Und: Wie viele Personen/Unternehmen würden wohl als Sponsor/Mäzen/Investor taugen wenn man als Maßstab "sauberes" Geld nimmt....
Mein Eindruck: Einige User möchten den KFC unbedingt wieder in der Verbandsliga sehen, und dafür ist ihnen jedes Argument recht, mag es auch noch so schlecht sein. Das "Warum" erschließt sich mir nicht, aber gut. Jeder so wie er mag.
Dazu ein paar weitere Fakten:
FCK = Kapitalgesellschaft
FCM = Kapitalgesellschaft
Unterhaching = Kapitalgesellschaft
MSV = Kapitalgesellschaft
KFC = Kapitalgesellschaft
Alle sind auf diesen Zug "Ausgliederung" und Investorensuche" aufgesprungen, und bei allen läuft es mehr oder weniger unrund. Echte Vereinsinfrastruktur gibt es also in allen Fällen nicht mehr. Der FCK hat sich z.b. elegant ohne Konsequenzen seiner Verbindlichkeiten der letzten Jahrzehnte entledigt.
Lotte wurde übrigens als Spielstätte gewählt weil es das günstigste Angebot war, dazu ist der IV auch verpflichtet. Hat also eher wenig mit dem Ruf zu tun. Und in den Zeiten der Pandemie ist es völlig egal ob in Lotte, in Mexiko City oder auf dem Mond gespielt wird. Und das noch nicht in Krefeld gespielt wird = Politisches Sandkastenspiel um Förmchen und den Bagger im Stadtrat.
Recht hast Du wenn Du sagst dass sich der KFC seinen schlecht Ruf hart erarbeitet hat ;-)
Ach ja, und zeig mir doch bitte mal Profifußballer die aus Liebe bei einem Verein spielen und nicht des Geldes wegen. ;-)
(Profi-) Fußball ist kein Sport mehr sondern Business. Alle Vereine, die sich dort halten wollen oder dort hinein wollen, sind auf der Suche nach Investoren oder haben bereits welche. Auch der FC Schalke 04, der Retter der Romantik, hat mehr Kapitalgesellschaften als gerade Punkte auf dem Konto.
Und zu sauberen und schmutzigen Investoren: Beim MSV ist es Capelli aus den sauberen USA. In meinem Trikot steht übrigens "Made in Bangladesh". Stichwort "Kinderarbeit"... Nun ja....
Lotte ist aber nur ein Teil der Spielbetriebskosten.
"Das ist nicht vergleichbar - Dynamo Dresden war nie eine Kapitalgesellschaft, wenngleich sie damals nach der Wende auf diesen Blender reingeflogen sind aber daraus gelernt haben. Das wird denen nie wieder passieren. Krefeld lernt leider gar nichts und rennt von einem Blender zum Nächsten - auf der Suche nach dem großen Glück verkauft und verraten"
Dafür ist Dynamo aber sehr stark mit der Stadt verflochten, z,b, mit dem Stadion und dem neuen NLZ. Es ist leicht zu sagen "Wir sind immer noch ein e.V." wenn die Stadt alles (vor-) finanziert und man alles für vergleichsweise kleines Geld bekommt ;-) Im Grunde genommen kann man die Stadt dort durchaus als Investor bezeichnen, Dynamo hätte sich das NLZ sonst sicher nicht leisten können ;-)
Ist aber kein Vorwurf oder Neid, sondern lediglich eine Feststellung. Ich gönne jedem so eine große Unterstützung der Stadt.
"Vor ein paar Jahren waren ja Niederländer bereit, dem KFC ein schmuckes, neues Stadion zu bauen mit angeschlossenem Hotel und Geschäften. Der Stadt (und dem KFC) hätte das keinen Cent gekostet. Die Stadt hätte lediglich ein Grundstück dafür bereitstellen müssen. Aber angeblich hatte sie keins.
Ich wette, dass sich die Stadt im Nachhinein in den Hintern beißt, dass sie das damals nicht ermöglicht hat, denn für eine Modernisierung der Grotenburg wäre dann auch kein Geld bereit zu stellen. Es wären lediglich Abrisskosten, die sicher auch weit mehr als 1 Mio. verschlingen würde, zu stemmen gewesen. Das ganze Areal hätte man inzwischen dem Zoo zur Verfügung stellen können. Heimspiele in Duisburg, Düsseldorf oder jetzt Lotte würde es nicht geben. So wären alle zufrieden gewesen. Was der Stadt damals fehlte und auch heute noch, ist die Weitsicht."
Die Stadt hatte auch kein Grundstück auf dem man ein Stadion hätte bauen können. Die Grundstücke, die damals im Gespräch waren, waren kurzfristig nicht verfügbar, weil man den Bebauungsplan hätte ändern müssen. Das kann gut 2 Jahre dauern.
Der Plan mit den Geschäften verstößt gegen der Innenstadtkonzept.
Das Stadion selbst hätte der Stadt (und dem KFC) keinen Cent gekostet, aber das Ganze "drumherum" hätten Stadt und KFC tragen müssen, der Investor hingegen hätte die kompletten Mieten eingestrichen. Das Ganze war sowohl für die Stadt und den KFC mehr oder weniger eine Mogelpackung.
Die Abrisskosten der Grotenburg würden vermutlich nahe an einen zweistelligen Millionen Betrag herankommen, die Entsorgung des Materials ist kostenintensiv.
Der FC Midtjylland zum Beispiel hat ein kleines erweiterungsfähiges und vergleichsweise kostengünstiges "Lego"-Stadion in dem CL gespielt wird. Das wäre grundsätzlich auch etwas für Krefeld, wobei sich der städtische Haushalt einen Neubau im Grunde nicht leisten kann und ich weit und breit keinen Investor sehe. Auch wenn man sich vielleicht vor der Sanierung über einen Neubau mal Gedanken hätte machen können, vielleicht sogar machen müssen. Aber hinterher ist man ja auch immer schlauer. Es wollte sich ja auch keiner von der alt-ehrwürdigen Dame trennen, auch wir nicht.
"Kennst Du den Vertrag mit Lotte?
Was wäre wenn ...
... wenn da z.B. so was wie "Die Zahlung wird fällig xx Stunden vor dem ersten Spiel, ansonsten ist dieser Vertrag hinfällig" drin stehen würde?
Dann wäre der eindringliche Appell des IV an Noah für Liquidität zu sorgen durchaus verständlich ..."
Nein, kenne ich nicht. Aber wenn das Geld für die Lotte nicht vorhanden wäre, dann hätte der IV den Vertrag auch nicht unterschrieben. Ohne IV geht in einer Insolvenz gar nichts.